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Gartentipp im April 2020: Stauden pflegen und pflanzen
Tipps von Pflanzendoktor Hans Willi Konrad

Gartentipp im April 2020: Stauden pflegen und pflanzen

Bad Kreuznach, 04.04.2020
Hans Willi Konrad ist "Pflanzendoktor" beim Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Bad Kreuznach. Bei hanz-online gibt er Tipps für die richtige Pflege von Garten- und Zimmerpflanzen. Diesmal geht es um Staudenteilung und Umpflanzung sowie Neupflanzung.



Konrad Hans Willi Pflanzendoktor 2016 02

Hans Willi Konrad


Jetzt geht das Frühjahr doch so langsam los. Das Wachstum setzt richtig ein und unsere ausdauernden Pflanzen brauchen Aufmerksamkeit. Wichtig finde ich, dass der Gärtner einen Plan hat von dem was er sich so vorstellt. Dazu gehört auch mal die Lage zu peilen und zu erkennen, was über die Jahre gealtert ist und entfernt werden kann. 

Ebenso die Pflanzen, die abgestorben sind. Ist das abgearbeitet, kann mit der Neupflanzung bzw. Staudenteilung und Umpflanzung begonnen werden. Ist der Standort weiterhin passend? Sind meine Verluste normal oder ist da pflanzenbaulich was nicht in Ordnung? Noch kann sich der Staudenliebhaber informieren und mit Pflanzgut versorgen. Wobei viel Material eigentlich das ganze Jahr über zu kaufen ist. In entsprechenden Töpfen, z. B. Maxistauden und natürlich auch unterschiedlichen Preisen. 

Günstig finde ich, die Blumen blühend zu kennen. Schlimmstenfalls schwärmt mein Nachbar von einer und bei mir löst sie eher gedämpfte Freude aus. Wie so oft gilt: vorher richtig drum kümmern. Es macht sich auch gut, die Flächen ordentlich vorzubereiten. Darunter sind das Entfernen von Unkraut und die Bodenvorbereitung ganz wichtig. Egal woher nicht erwünschte Pflanzen kommen, sie sind halt da. Richtig kritisch sind die hartnäckigen Wurzelunkräuter, wie Giersch, Winde, Distel und natürlich Gräser. Allen voran die Quecke. Eine rechtzeitige und intensive Bekämpfung von diesen „Lieblingen“, erspart im Laufe der Zeit viel Ungemach.

Im austreibenden Bestand entfernt man den Winterschutz. Aber etwas auf die Kälteempfindlichen achten. Da noch Nachtfröste auftreten können, den Mulch eher nach den Eisheiligen entfernen. Diese Abdeckung behindert sonst die weitere Entwicklung. 


2020-04-04 Artischocke (HW Konrad)

Artischocke. Foto: Hans Willi Konrad


Abgestorbenes wird abgeschnitten. Gleiches gilt für krank aussehende Teile. Bei den Gräsern kommt das Dürre weg, spätestens dann, wenn man den Neuaustrieb sieht. Hier ist ein waches Auge gut. So ist es möglich, die Pflanzen länger gesund zu halten. Unter normalen Umständen können sie das angefallene Material in ihrem Kompost verarbeiten. 

Bodendecker sind was anderes als Prachtstauden. Unbedingt ist auf die normale Entwicklung zu achten. Sonst kann es im Laufe der Jahre doch zu dicht werden. Das Gedränge sieht nicht nur unschön aus, es birgt auch Krankheitsgefahr. Nicht mal eben schnell einwühlen und dann wundern, wenn es eng wird. Sowas kann man nachlesen. 

Zwiebeln bzw. Knollen können jetzt in den Garten. Sollte es für die Dahlien und Gladiolen im Mai zu frisch werden, reicht oft eine Abdeckung. Selbstverständlich kann man die auch vortreiben und nach der brenzligen Zeit auspflanzen. Hat man Töpfe von Tulpen, Hyazinthen und Narzissen, ist auch deren weitere Nutzung im Beet möglich. Verblühtes entfernen, einpflanzen, dann berappeln die sich fürs nächste Frühjahr. 

Hie und da ist es angebracht Stauden zu teilen, unter anderem weil sie zu groß sind oder die Blühleistung nachlässt. Solche Teilungen sind von Prinzip her kein Hexenwerk. Etwas Entschlossenheit gehört halt dazu, um den Spaten mal so richtig durch das Geknäuel zu drücken. Scharfe Messer tun ein Übriges. 

Für mich ist es egal, ob eine Neupflanzung oder das Einsetzen von Teilstücken ansteht: Die Bodenvorbereitung/Bodenverbesserung tut beiden gut. Welche Anforderungen zu erfüllen sind, steht auf dem Pflanzenetikett bzw. kann ich erfragen. Eventuell macht ein Erdaustausch Sinn. Gaben von Bodenaktivator oder Kompost sowie eine großzügige Lockerung des Pflanzbereiches sind generell kein Fehler. 

Persönlich bin ich der Meinung nur Gewächse zu verwenden, die an meinem zur Verfügung stehenden Standort auch wachsen können. Großartige Umstrukturierungen, um unbedingt die Wunschbepflanzung durchzusetzen, machen auf lange Sicht nur unnötige Mühe. Nur mit vermehrtem Aufwand und natürlich dadurch hervorgerufene Mehrkosten kann solch eine Anlage ansehnlich bleiben. Das habe ich schon immer so gesehen. Unabhängig davon, dass einem heutzutage Schlagworte wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Ressourcenschonung und vieles mehr schon bald aus den Ohren kommen. Verantwortungsvolle Gärtner haben schon so gehandelt, als andere noch nicht wussten, dass es sowas gibt.

Allerdings muss ich noch was zum langsam, aber sicher fortschreitenden Klimawandel loswerden. Auch wenn bei uns noch kein Wüstenklima herrscht: Denken sie bei ihrer Gartenanlage über Kulturen nach, die bei höheren Temperaturen und längerer Trockenheit die Kurve kriegen. 


Quelle:
Hans Willi Konrad 

Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR)
Rheinhessen-Nahe-Hunsrück
Rüdesheimer Str. 60-68
55545 Bad Kreuznach

E-Mail:
willi.konrad@DLR.RLP.DE
 

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