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Weihnachtsbaumkauf und Behandlung - so läuft das bei uns
Tipps von Pflanzendoktor Hans Willi Konrad im November

Weihnachtsbaumkauf und Behandlung - so läuft das bei uns

Hans Willi Konrad ist "Pflanzendoktor" beim Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Bad Kreuznach. Bei hanz-online gibt er Tipps für die richtige Pflege von Garten- und Zimmerpflanzen im November 2019.

Alle Jahre wieder ist Weihnachten und damit verbunden der Weihnachtsbaumkauf. In den letzten Jahren sind mir unzählige Tipps zum Kauf und der Behandlung aufgefallen. Er soll ja lange schön aussehen und was hermachen. Welche dieser Hinweise bringen was? Aus diesem Grund hab ich meine Erfahrungen mal zusammengefasst. Also nicht irgendwo zum x-ten Mal abgeschrieben, sondern selbst erlebt.

Konrads holen ihren Festbaum in der Nähe. Möglichst eine bis zwei Wochen vor Heiligabend. Mir ist schon klar, dass nicht alle rund 30 Millionen Christbäume pro Fest so besorgt werden können. Auf dem Land ist sowas halt eher machbar. Da findet sich ein Privatmann oder eine Gemeinde, die Plantagen haben. Meist auch günstiger als im städtischen Bereich. Außerdem legen wir selbst Hand an. Heißt, meine Frau sucht das Teil aus und ich säge ab. Braucht alles seine Zeit. Dieser Aussuchvorgang kann problemlos 1 bis 2 Stunden in Anspruch nehmen.

Macht ja auch Spaß, sogar ohne Wurst und Glühwein. Wir bevorzugen, wegen der Räumlichkeiten, eine Höhe von 1,70 bis 1,80 m. Außerdem natürlich nicht zu breit, gleichmäßig gewachsen, ohne Lücken oder Fehler sowie 2 Spitzen. Auch darf er keine braunen Zweige haben usw., usw. Sie sehen, unser Baum ist genauso wie bei Millionen anderer Käufer. Das Transportieren findet im obligatorischen Netz im Innern unseres Pkw statt. Natürlich alles schön mit Tüchern, Decken ausgelegt. Jede Hausfrau weiß, so ist schnell gesäubert und es gibt keine Harzflecken im Auto. 


Bessere Standfestigkeit

Beim Be- und Entladen beugt eine gewisse Achtsamkeit Bruchschäden vor. Manche Spitze hat da schon gelitten. Ein abgebrochener bzw. fehlender Zweig fällt dagegen in der weniger einsehbaren Ecke des Zimmers nicht allzu sehr auf. Bei kurzen Transportwegen mache ich mir auch keine Gedanken, wenn Bäume ohne Abdeckung auf Hängern oder dem Autodach befördert werden. Immer wieder wird erwähnt, dass sie bei frostigem Wetter leiden würden. Die Dinger kommen über Hunderte Autobahnkilometer auf offenen Pritschen zu uns.

Zu Hause angekommen stelle ich unser Prachtstück - kann ja gar nicht anders sein - zur Zwischenlagerung in einen Eimer mit Wasser. Als Aufbewahrungsort gehen ein überdachter Autoabstellplatz, eine Garage, eine geschützte Ecke oder auch sonstige kühle Räumlichkeiten. Weil ein Schutz vor Wind, Sturm, Regen und Schnee sinnvoll ist. So vermeiden wir u.a. ein Hantieren mit dem nassen Baum, wenn es kurz vor dem Aufstellen regnet oder schneit. Dem Wasser gebe ich nichts zu. Oft heißt es ja Blumenfrischhaltemittel oder sonstige Zusatzstoffe (gerne auch Geheimrezepte), die bei Blumensträußen helfen sollen, seien gut.

Bei uns hat der Baum schon 2 Wochen im Transportnetz auf seinen Einsatz gewartet. Es gab keine Schwierigkeiten - von wegen, er faltet sich nicht mehr ordentlich auseinander. Clevererweise haben wir ihn schon einen Tag vor dem Schmücken aufgestellt - einwandfrei. Bevor er in den Ständer kommt, säge ich ihn neu an. Die Scheibe ist ungefähr daumen- bis zweifingerdick. So kann der Stamm durch den frischen Schnitt leichter Wasser aufnehmen. Stellen sie den Christbaum unmittelbar nach dem Absägen, also dem Kauf vom Acker, ganz frisch in der Stube auf, können sie sich diesen Schnitt sparen. Da ist ja noch nix eingetrocknet.

In vielen gängigen Ständern ist in der Mitte ein Dorn für eine bessere Standfestigkeit. Damit der Stamm besser darein passt, bohre ich ein Loch unten in die Schnittstelle, möglichst mittig. Steht der Baum mal drin, ist es einfach, ihn mithilfe des Pumpmechanismusses festzuklemmen. Ins Zimmer trage ich den Baum noch im Netz, geht einfach leichter. Am endgültigen Standort kommt er in den Ständer. Steht er fest kommt das Transportnetz weg, aufschneiden und entfernen. Bitte nicht lachen: Es ist wesentlich einfacher, das Netz von unten nach oben abzuziehen.


Sauerei in der Hütte vermeiden

Alle vorher notwendigen Arbeiten finden nicht im Haus statt. Von wegen: Sauerei in der Hütte vermeiden. Unangenehme Erinnerungen habe ich noch aus meiner Kindheit an die alten Halter. Da war nämlich nur eine Lochgröße und in diese Öffnung musste der Stamm eingepasst werden. Bis da alles festsaß, war es ein richtiger Arbeitseinsatz. Heutzutage ist die Masse der Haltevorrichtungen mit einem Wasserbehälter ausgestattet.

Wasser kommt gleich rein. Nach meiner Erfahrung ist der Wasserverbrauch in den ersten 3 bis 4 Tagen am größten. In dieser Zeit fülle ich meist 2- bis 3-mal nach. Den Wasserbedarf prüfe ich grundsätzlich vorher mit dem Finger. Irgendwie unter bzw. zwischen den Zweigen durchfummeln und reinfassen. Die Menge in dieser Zeit liegt bei einem bis höchstens zwei Litern. Ab dann musste ich nur noch wenig auffüllen. Wasserkontrollen finden in der weiteren Standzeit so alle 3 bis 4 Tage statt. Ich kontrolliere den Wasserstand jedes Mal vor dem Nachfüllen. Zu viel Wasser läuft ruckzuck aus dem Vorratsbehälter. Ist mir schon passiert. Es gab kein Lob für die kleine Überschwemmung im Wohnzimmer.

Diese Erfahrungen habe ich bei Blaufichte, auch Blautanne genannt, Coloradotanne oder Nordmanntanne in den gängigen Größen gesammelt. Mir persönlich war die Coloradotanne am liebsten. Mal was anderes: Blaufichten sind halt Stecher. Duften aber angenehm nach Wald oder so. Nordmanntanne ist überall problemlos zu bekommen.


Zum Abschluss noch ein paar Informationen

Es gibt Berechnungen/Auszählungen zur Anzahl der Nadeln an einem Baum: Eine Nordmanntanne von 1,70 bis 1,80 m Höhe besitzt rund 180.000 Nadeln. Da können ruhig mal ein paar Hundert abfallen. Sieht fürchterlich auf dem Boden aus, fällt aber im Aussehen nicht ins Gewicht.

Seit wenigen Jahren gibt es Weihnachtsbäume aus ökologischem Anbau. Auch hier ist Bio auf dem Vormarsch. Des Weiteren hat eine Studie der Uni Osnabrück in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen Interessantes herausgefunden: In Tannenbaumplantagen leben seltene Vögel. Die Wissenschaftler haben im Sauerland, mit 18.000 ha der größte Produzent für Weihnachtsbäume in Europa, Plantagen untersucht. Diese Flächen bieten vielen Vögeln eine Heimat. Darunter sogar Rote Liste-Arten wie Baumpieper, Bluthänfling, Fitis, Goldammer und Heidelerche. Demzufolge können wir mit dem Baumkauf zu Weihnachten etwas Gutes für den Naturschutz tun. 

Viel Spaß beim Einkauf!


Quelle:
Hans Willi Konrad

Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR)
Rheinhessen-Nahe-Hunsrück
Rüdesheimer Str. 60-68
55545 Bad Kreuznach

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