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Corona-Bewältigung ein weiteres Unternehmensziel: Ausblick auf 2021 für Bad Kreuznacher Gewobau
Pandemie gibt Schwerpunkten neue Betonung

Corona-Bewältigung ein weiteres Unternehmensziel: Ausblick auf 2021 für Bad Kreuznacher Gewobau

Bad Kreuznach, 11. Januar 2021
Der Corona-Lockdown bürdet Betrieben hohe zusätzliche Anforderungen auf, auch solche, die sich nicht auf das unmittelbare Hygiene- und Gesundheitsmanagement beschränken. Denn die Frage, welche mittel- und langfristigen Folgen die Pandemie zeitigen wird, führt schnell zu der Einschätzung, dass die dauerhafte Bewältigung dieser Herausforderung den Rang eines zusätzlichen Unternehmenszieles einnehmen kann, wie das Beispiel Gewobau zeigt.

Unternehmensziele hat das Bad Kreuznacher Wohnbauunternehmen genug - auch gegenläufige, wie Renditeerwartungen einerseits und soziale Verpflichtung andererseits, oder hier der Anspruch auf Erhalt städtebaulicher Kleinodien und dort auf zeitgemäße Modernität. Ein Gespräch zum Ausblick auf 2021 mit Karl-Heinz Seeger, Geschäftsführer der Gewobau, zeigte, dass „Corona“ die Schwerpunkte zwar nicht verschiebt, aber neu betont.
 

Mehr Zeit zu Hause

So geht der Gewobau-Geschäftsführer davon aus, dass viele Mieter*innen der mehr als 2000 Wohnungen sich nicht nur vorübergehend häufiger und länger in den Wohungen oder in deren Umfeld aufhalten werden, sondern dass darin ein Trend liegen kann, der durch externe Impulse — etwas das Umdenken von Unternehmen bezüglich Homeoffice — befeuert werden wird. Warum auch immer möglicherweise weniger gereist oder gependelt wird, die Wohnungswirtschaft müsse darauf reagieren und dies in ihre Planungen einbeziehen, meint Seeger und spricht damit unmittelbare Vorhaben und langfristige Strategien an.


2021-01-11 Buergerpavillon

Der Entwurf für den Bürgerpavillon.


Zum Thema Wohnumfeld nennt er den Pavillon im Bürgerpark in Bad Kreuznach-Südwest. „Der kommt als nächstes“, sagt Seeger, auch wenn der Baugrund derzeit noch von Bauherren aus der Nachbarschaft belegt ist. Der X-förmig angelegte Bürgerpavillon soll noch mehr Anreize und Möglichkeiten für die Nutzung des Parks bieten und dafür unter anderem Raum für kleinere Veranstaltungen samt Küche und WC bieten. Der Pavillon werde eine Initialzündig für das Quartier sein, ist Seeger überzeugt, weil sich die Menschen verstärkt im näheren Umfeld aufhalten: „Da wird so etwas für Familien und Nachbarschaften immer wichtiger.“ 
 

Flexible Nutzungen

Die Baukosten und daraus sich ergebende Mietpreise sind ein Dauerthema der Branche. Derzeit zahlen die Gewobau-Mieter durchschnittlich 4,91 €/qm, vor allem dank einem intakten Altbaubestand der GmbH. Neubauten erfordern deutlich höhere Mieten und somit innovative Grundschnitte, wenn die Gesamtwohnungsmiete trotz steigender Anforderungen die Gewobau-Mieter nicht überfordern soll. Hier bringt Seeger den Begriff „Suffizienz“ ins Spiel: Das Bemühen, Aufwand und somit Kosten bei zugleich hohem Nutzwert gering zu halten. Viele Homeoffice-Nutzer, die sich eine Arbeitsecke in ihrem Schlafraum abgezweigt haben, werden das Gedankenspiel der Gewobau nachvollziehen können, nämlich Räume zu entwickeln, bei denen etwa zwischen der Nutzung „Schlafen“ und der Nutzung „Arbeiten“ eine verschiebbare Wand installiert ist, die je nach Tageszeit mal der einen, mal der anderen Nutzung mehr Platz gewährt. Auf einer vergleichweise kleinen Grundfläche könne man so die Nutzung optimieren, erklärt Seeger.


2021 Gewobau Viktoria Str

In der Viktoriastraße 20 (Foto), dem Ende 2020 erworbenen Gebäudekomplex der Liebenzeller Gemeinde, sollen solche Modelle umgesetzt werden „Hier werden stadtnahes Wohnen und Arbeiten in einem dichtbesiedelten und belebten Gebiet gleichermaßen ermöglicht“, sagt der Gewobau-Geschäftsführer. Auch für Arbeiten im Stil des Co-Workings, bei dem Interessierte sich Arbeitsräume oder kleinere Konferenzräume kurzzeitig anmieten können, sollen in der Viktoriastraße 20 Räume geschaffen werden.
 

Zeitgemäße Ausstattung wird wichtiger

Arbeit im Homeoffice setzt zumeist einen „schnellen“ Internetanschluss voraus. Entsprechende Optimierungen werden bei anstehenden Sanierungen fortlaufend berücksichtigt, so Seeger. Unterstützt durch Fördermitteln der ISB beziehungsweise des Landes habe die Gewobau „gut zwei Drittel der Wohnungen in einem sehr guten Zustand“, wobei die nachhaltigen Sanierungen im laufenden Betrieb (ohne „Leerziehen“) und bei nur geringen Mietpreiserhöhungen erfolgten.

Dass Neubauten auf dem aktuellen Stand der Technik sind, versteht sich da von selbst. Das energieautarke Solarquartier in den Weingärten hat sogar Vorzeigecharakter: Auch drei frei finanzierte Wohnungen für die eigenen Mieter sollen dort entstehen, bei geplanten Mietpreisen um 9 €/qm.
 

Modernität in die Neustadt bringen

Mit modernem Bauen verbindet Seeger darüber hinaus insbesondere das Bauprojekt Gerbergasse 2 (Foto ganz oben), dessen finale Planung nach längerer Abstimmung mit dem Denkmalschutz nun vorliegt. „Da kommt Modernität in die Stadt“, sagt er, hier werde Fachwerk in einer zukunftsweisenden und mutigen Konstruktion neu interpretiert. Der Gewobau-Geschäftsführer verbindet mit diesem Entwurf die „wichtige Aussage, dass man Modernität zulassen muss“. Wobei ihm das zweite Neustadtprojekt, das Haus Mannheimer Straße 27, genauso am Herzen liegt. Denn die Gewobau wolle mit dem Erbe sensibel umgehen und dieses Gebäude, das eigentlich aus mehreren An- und Umbauten besteht, historisch wieder aufbauen.
 

Für Corona und die (planbaren) Folgen gewappnet

„Langweilig wird es nicht“, sagt Seeger, dessen Vertrag als Geschäftsführer der GmbH mit städtischer Mehrheitsbeteiligung jüngst verlängert wurde. „Wir haben es vor allem der Bereitschaft unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Verwaltung zu verdanken, dass das tägliche Geschäft in der Corona-Pandemie nicht zum Erliegen kam“, betont er. Investitionen in die Infrastruktur ermöglichten die zurzeit notwendige Arbeit „auf Abstand“. Daher sieht Seeger sein Unternehmer personell und fachlich für die aktuellen Anforderungen — ob mit oder ohne Corona — gewappnet.



2021-01-06 Mainzer Str Planig

Das alte Planiger Rathaus soll in neuem Glanz erstrahlen: Das sei eine handwerklich tolle Aufgabe, schwärmt Karl-Heinz Seeger von dem Projekt in der Mainzer Straße. 400.000 Euro werden für die Instandsetzung nach historischem Vorbild kalkuliert.

Thomas Gierse



 

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