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19.02.2020
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19.02.2020
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19.02.2020
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A 61 Rheinhessen/Nahetal: Sieben Unfälle - Dreimal zu geringer Abstand
Autofahrer filmte Unfallstelle und Polizisten

A 61 Rheinhessen/Nahetal: Sieben Unfälle - Dreimal zu geringer Abstand

Eine ganze Reihe von Verkehrsunfällen auf der A 61 hielt am Dienstag, 06.11.2018, die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim in Atem. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, es entstand jedoch ein Sachschaden inHöhe von insgesamt 30.400 Euro.


Bei drei der sieben Unfälle war ungenügender Sicherheitsabstand die Ursache. Gerade in der Herbst- und Winterzeit, wenn die Sicht durch Nebel oder Dunkelheit beeinträchtigt ist, ist es wichtig, einen ausreichenden Abstand zum Vordermann einzuhalten, um rechtzeitig auf Bremsmanöver reagieren zu können. Wenn dann noch unangepasste Geschwindigkeit oder Ablenkung durch Handys hinzukommt, erhöht sich die Gefahr von Unfällen noch stärker.

Die Polizei appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmer, diese einfachen Regeln zu befolgen

Der erste Unfall ereignete sich gegen 07.00 Uhr bei Armsheim, Fahrtrichtung Norden. Dort verlor eine Autofahrerin bei schlechter Sicht durch Nebel die Kontrolle über ihr Fahrzeug und schleuderte damit nach rechts in die Leitplanken. In der Folge entstand ein Rückstau, in dem dann zwei Pkw wegen mangelnden Sicherheitsabstandes miteinander kollidierten.

Um 10.30 Uhr ereignete sich der nächste Unfall in Höhe Bad Kreuznach, ebenfalls auf der Fahrspur gen Norden. Dort fuhr ein Kleinbus auf einen Pkw auf, der im Rückstau an einer Tagesbaustelle abbremsen musste.

► Ein "dreister Zwischenfall": Während dieser Unfallaufnahme zückte ein vorbeifahrender Gaffer sein Handy und fuhr filmend an der Unfallstelle und den Polizisten vorbei. Da die Beamten sowohl den Fahrer als auch das Kennzeichen deutlich wahrnehmen konnten, erwartet den Mann nun eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige, bei der er mit einer empfindlichen Geldbuße und einem Punkt in Flensburg rechnen muss.

Der dritte Abstands-Unfall passierte um 12.30 Uhr bei Gensingen, ebenfalls Fahrtrichtung Norden. Auch dort hatte sich ein Rückstau gebildet. Ein Lkw-Fahrer auf der rechten Fahrspur bemerkte das Hindernis zu spät. Um eine Kollision mit dem vorausfahrenden Pkw zu vermeiden, lenkte der Mann den Lkw die Mittelleitplanke lenkte.

Die übrigen Unfälle ließen sich auf Unaufmerksamkeit beim Spurwechsel oder beim Ausfahren aus Baustellenbereichen zurückführen. Eine positive Meldung gibt es dennoch: In allen Fällen hat die Rettungsgasse dieses Mal gut funktioniert!

Quelle:
Polizeiautobahnstation 
Gau-Bickelheim

Telefon: 06701 / 919-0

Telefax: 06701 / 919-150

E-Mail:
[email protected]


 


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