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"Sicher sein und sicher fühlen in Wiesbaden“

Bei Kriminalität in Wiesbaden Rückgang um 11,9 Prozent

Das geringste Aufkommen an Straftaten seit 1984: Diese Bilanz stellte am Freitag, 08.03.2019, die Wiesbadener Polizei vor. Insgesamt handelte es sich um 20.364 Fälle.

Auch bei der Aufklärungsquote zeigte sich Polizeipräsident Stefan Müller sehr zufrieden. 13.038 Straftaten konnten geklärt werden, was einer Quote von 64 % entspricht, dem höchsten Wert seit 1984. 

Im Zusammenhang mit dem Sicherheitsgefühl der Menschen, das derzeit wieder verstärkt thematisiert wird, spielt die Entwicklung der Straßenkriminalität eine wesentliche Rolle. Bei diesen Delikte sanken die Fallzahlen binnen eines Jahres um 549 auf 4.139 Fälle, dem niedrigsten Stand seit 1989. In dem Programm, „Gemeinsam Sicheres Wiesbaden“ zeigte die Polizei ein starke Präsenz, kontrollierte häufiger und ging gezielte gegen Mehrfach-/Intensivtäter vor. Auch hierauf führt die Polizei den Rückgang der Fallzahlen bei Straßenkriminalität und Rohheitsdelikten. 

Bei den Wohnungseinbrüchen ist der Trend nicht positiv. Hier stieg die Fallzahl um 49 auf 568. Hierfür werden mehrere Intensivtätergruppen, aber auch Einzeltäter verantwortlich gemacht, die verdächtig sind, ganze Tatserien begangen zu haben. 

Anfang 2019 wurde in der Wiesbadener Innenstadt eine Waffenverbotszone eingerichtet. Seither haben Stadtpolizei und Beamte der Landespolizei verstärkt kontrolliert und dabei 29 Messer sowie 5 andere gefährliche Gegenstände entdeckt. Von den 34 Personen, bei denen die Gegenstände aufgefunden wurden, waren 28 bereits polizeilich in Erscheinung getreten. 

Die Einrichtung der Waffenverbotszone in Wiesbaden fand bei der Bevölkerung und in den Medien ein großes Echo. Aus den öffentlichen Reaktionen und anhand der Erfahrungen bei den Einsätzen leitet die Polizei ab, dass die Kontrollen bei den Bürgerinnen und Bürgern positiv wahrgenommen werden. Um mehr über das Stärkung des Sicherheitsgefühls der Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger zu erfahren, soll im September 2019 eine repräsentative Befragung von Frauen und Männern im Alter von 16 bis 29 Jahren erfolgen.

Zum weiteren Sicherheits- beziehungsweise Präventionsprogramm in Wiesbaden gehört die an Schüler gerichtete Aufklärungsaktion „Messer machen Mörder“ sowie der sogenannte „Schutzmann vor Ort“, der auf jedem Wiesbadener Polizeirevier zu finden ist. Deren Fußstreifenkonzept hat das Ziel, wieder mehr Polizeibeamt*innen im öffentlichen Raum einzusetzen, um sie für die Bürger*innen wahrnehmbar zu machen.

Quelle: Landeshauptstadt und Polizeipräsidium Wiesbaden

 

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