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Sorge der Retter: Es ging nur ein einziger Notruf ein

Rettung in letzter Sekunde: Feuerwehrmann holte Frau aus dem Rhein

Nächtlicher Wasserrettungseinsatz beim Mainzer Rathaus: Den guten Ohren einer Rhein-Anwohnerin aus der Uferstraße und dem unerschrockenen Einsatz eines Feuerwehrmannes hat eine junge Frau vermutlich ihr Leben zu verdanken.

Die Frau hörte Hilfeschreie aus Richtung Rhein kommend und alarmierte umgehend die Hilfs- und Rettungskräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr.

Ein Großaufgebot machte sich auf den Weg in Richtung Rheinufer. Schnell konnte eine Person auf Höhe des Mainzer Rathauses im Wasser entdeckt werden. Mit Hilfeschreien machte die Frau, die sich an einer Kette des KD-Steigers festhielt, auf sich aufmerksam.

Für die Feuerwehr wurde der Ernst der Lage bereits beim Einbiegen in die Straße "Am Rathaus" erkennbar: Ein Rettungswagen stand mit offenen Türen am Rathaus und am Ufer war im Dunkeln wildes Gewusel zu sehen. Zeitgleich wurden die anrückenden Kräfte der Feuerwehr über Funk darüber informiert, dass sich die Person noch im Wasser befand. Die Besatzung des ersteingetroffenen Feuerwehrfahrzeuges rüstete sich umgehend mit einer Rettungsweste und einer Sicherungsleine aus. Die Taucher befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch auf der Anfahrt.

Da die Kräfte der jungen Frau im Wasser zusehends schwanden und ein Loslassen der Kette und ein Abtreiben wahrscheinlich waren, stieg der abgesicherte Feuerwehrmann über die Treppe ins eiskalte Wasser. Kurz vor Erreichen der jungen Frau konnte diese sich nicht mehr halten und trieb einige Meter ab. Dabei tauchte auch der Kopf schon unter Wasser. Sprichwörtlich in letzter Sekunde konnte die junge Frau aber gepackt werden. Mit vereinten Kräften wurden die beiden im eiskalten Rhein Treibenden zur Treppe gezogen und die Stufen hinaufgetragen.

Die stark unterkühlte Frau wurde anschließend im Rettungswagen durch eine Notärztin und die Besatzung des Rettungswagens erstversorgt, bevor es für sie in die Notaufnahme einer Mainzer Klinik ging.

Feuerwehrmann wärmte sich anschließend an Standheizung

Ein für den Schwimmer der Feuerwehr ebenfalls alarmierter Rettungswagen musste glücklicherweise nicht eingesetzt werden. Wieder einmal hat sich die eingebaute Standheizung im Gerätewagen Wasserrettung bewährt. Nachdem die nassen Klamotten ausgezogen waren, wurde es dem Feuerwehrmann langsam wieder wärmer. Die Untersuchung durch die Notärztin ergab lediglich eine leichte Unterkühlung, die mit einer Tasse heißen Kaffees zu "kurieren" war.

Mit etwas Sorge wird bei der Berufsfeuerwehr jedoch der Umstand gesehen, dass lediglich ein einziger Notruf bei Polizei und Feuerwehr aufgelaufen ist, obwohl sich mehrere Personen zu dieser Zeit – es war ca. 0:45 Uhr – am Rheinufer aufhielten. Bei der Uhrzeit hätte das Verhalten nach der Maßgabe "Ein anderer ruft wird schon anrufen" auch tragisch enden können.

Quelle: Berufsfeuerwehr Mainz