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Händeringend Lehrlinge, Fachkräfte und Nachfolger gesucht

Auf Innungsversammlung bekam Alfred Wenz den Landesehrenpreis im Bäckerhandwerk

Auf Innungsversammlung bekam Alfred Wenz den Landesehrenpreis im Bäckerhandwerk
In der Region gibt es immer weniger handwerkliche Bäcker und Fleischer. Auf der Innungsversammlung ihrer beiden Innungen – diesmal in der Kirner Brauerei – stellten Obermeister Alfred Wenz und Reimund Schmidt fest: „Unsere Lebensmittelhandwerke stehen auf der 'roten Liste'“ Gutgehende Betriebe suchen händeringend Lehrlinge, Fachkräfte und Nachfolger.

Inzwischen gibt es nur noch 38 Bäckerbetriebe und 31 Fleischerbetriebe in den drei Landkreisen Bad Kreuznach, Birkenfeld und Rhein-Hunsrück. Sie bilden insgesamt 33 Bäckerlehrlinge und 19 Fleischerlehrlinge aus. Die Ausbildungszahlen für die Berufe der FachverkäuferInnen sehen besser aus: 130 BäckereifachverkäuferInnen und 29 FleischereifachverkäuferInnen. Die Berufsschulen in Boppard, Bad Kreuznach und Idar-Oberstein müssen die Jahrgänge der Bäcker und Fleischer zusammenlegen, um überhaupt noch Fachunterricht durchführen zu können. 

„Immerhin gibt es die Berufsschulstandorte noch“, bedenkt Obermeister Wenz von der Bäcker-Innung Rhein-Nahe-Hunsrück. Denn bei weiteren Schulwegen sinken die Lehrlingszahlen noch mehr, fürchtet er. Dabei tun die Bäckermeister viel, um junge Menschen für den Handwerksberuf zu begeistern. Sie sind auf allen Ausbildungsmessen dabei, laufen für den guten Zweck und fürs gute eigene Image und machen mit öffentlichen Brotprüfungen Appetit nicht nur auf ihre leckeren Brote und Brötchen, sondern auch auf ihren schönen Beruf. 

Das Image der Handwerksberufe müsste gerade im Lebensmittelbereich den Jugendlichen schmackhafter gemacht werden, fordert Obermeister Reimund Schmidt von der Fleischer-Innung Rhein-Nahe-Hunsrück. Hier sei die Bildungspolitik in der Pflicht, die junge Menschen lieber so lange als möglich beschult, statt das Handwerk als gute Alternative zu fördern. Nicht nur den Fleischerlehrlingen verspricht Schmidt eine gute Zukunft in seinem Handwerksberuf. „Das Tierwohl ist bei handwerklichen Fleischern kein bloßes Etikett“, positioniert Schmidt die Handwerksbetriebe abseits von Massentierhaltung und industrieller Billigware. Viele seiner Innungsbetriebe schlachten, verarbeiten und verkaufen Wildfleisch aus der Region, kooperieren mit heimischen Landwirten und Züchtern und machen den Weg vom Tier zur Theke transparent und tierschutzgerecht.


Foto: Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing (l.) und Obermeister Reimund Schmidt (r.) von der Fleischer-Innung Rhein-Nahe-Hunsrück übergaben Alfred Wenz den Landesehrenpreis im Bäckerhandwerk.

Quelle:
Marianne Reuter-Benz
Kreishandwerkerschaft Rhein-Nahe-Hunsrück

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