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Schneider Bau bietet einzigartiges Traineeprogramm an
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Erfolgreiche Premiere der Infoveranstaltung

Sparkasse Rhein-Nahe zeigt „neue Wege bei der Personalgewinnung“

Sparkasse Rhein-Nahe zeigt „neue Wege bei der Personalgewinnung“
Qualifizierte Fachkräfte und Auszubildende zu finden und auch langfristig an den Betrieb zu binden, zählt inzwischen zu den größten Herausforderungen für mittelständische Unternehmen. Wie dieser Schritt erfolgreich gelingen könnte und welche Möglichkeiten sich bieten, zeigte die Sparkasse auf ihrer Infoveranstaltung „Im Blickpunkt: Neue Wege bei der Personalgewinnung“ in ihrer Hauptstelle am Bad Kreuznacher Kornmarkt.

Neben Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt sprachen, unter der Moderation von Thorsten Subat, erfahrene Personaler, Auszubildende, Vertreter von IHK und HWK sowie Experten aus dem professionellen Arbeitgebermarketing. In Talks und durch Praxisbeispiele und Präsentationen wurden den Gäste Erfahrungen, Erwartungen und Herangehensweisen vermittelt.

„Gute Fachkräfte sind das Herz eines mittelständischen Unternehmens. Sie machen ein Unternehmen zukunftsfähig, indem sie ihr Können und damit auch neue Ideen einbringen und voranbringen. Um solche Leute zu gewinnen, müssen Unternehmen heute selbst aktiv werden“, sagte Peter Scholten, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rhein-Nahe im Begrüßungstalk. „Immer wieder erleben wir in Gesprächen mit unseren mittelständischen Kundinnen und Kunden, dass sie auf der Suche nach Fachkräften sind. Oft dauert das lange und ist leider manchmal auch vergeblich, obwohl ihr Unternehmen erfolgreich ist und einen guten Ruf genießt. Wir möchten daher informieren und Ideen aufzeigen, wie man neue Mitarbeiter oder Auszubildende für sich gewinnen kann“, ergänzte Vorstandsmitglied Steffen Roßkopf.

Daniela Schmitt, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz, wies auf den Unternehmens-Wettbewerb „Attraktiver Arbeitgeber“ hin, den das Wirtschaftsministerium jährlich auslobt. „Damit möchten wir Beispiele guter Personalpolitik aufzeigen, an denen sich weitere Mittelständler orientieren können“, so Schmitt. „Fachkräfte suchen sich heute die Unternehmen aus, bei denen sie Arbeits- und Privatleben gut miteinander verbinden können. Um attraktive Angebote zu machen, kann es von Vorteil sein, wenn sich Unternehmen regional vernetzen, voneinander lernen und miteinander kooperieren.“ Nicht jedes arbeitnehmerfreundliche Angebot lasse sich von einem Unternehmen allein bewerkstelligen, beispielsweise eine betriebsnahe Kinderbetreuung oder ein Fitnessstudio für Mitarbeiter. „Schließen sich Unternehmen zusammen, ist das machbar und steigert die Attraktivität der Arbeitsplätze einer gesamten Region“, erläuterte Schmitt.

Markus Graffe, Geschäftsführer MST Graffe GmbH aus Langenlonsheim, zeigte als Best-Practice-Beispiel, wie Arbeitgeberattraktivität in der Praxis funktioniert. „Schon bei der Ausbildung sorgen wir gemäß unserem Leitspruch „Ausbildung mit Zukunft – wir finden eine dynamische Lösung“, dass unsere Nachwuchskräfte nach neuesten Maßstäben ausgebildet werden. Dabei legen wir Wert auf eine enge Ausbildungsbegleitung, die von Teambuilding-Maßnahmen über das gemeinsame Erarbeiten des Berichtshefts bis zu Kommunikationskursen reicht“, so Graffe. Auch sei eine gute Kommunikation und Abwechslung unerlässlich. „Wir setzen auf den Wissenstransfer zwischen erfahrenen und jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und nutzen dabei die Möglichkeiten, welche die Digitalisierung bietet. Es ist wichtig, dass es bei der Arbeit nicht langweilig wird, und man muss als Unternehmer das halten, was man seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verspricht.“


Richtige Stellschrauben

Wie Nachwuchskräfte „ticken“ erfuhr das Publikum von Auszubildenden der Sparkasse Rhein-Nahe und MST Graffe im Talk mit Jörg Lenger, Geschäftsführer der IHK-Regionalgeschäftsstelle Bad Kreuznach und Michael Fuhr, Betriebsberater und Leiter des Berufsbildungszentrums Herrstein der Handwerkskammer Koblenz. Die Auszubildenden nannten ihre Gründe, warum sie sich für ihre jeweiligen Arbeitgeber entschieden haben, und schnell wurde klar, dass mehr dahinter steckt als der bloße Berufswunsch. So spielten auch weitere Faktoren wie Arbeitsumfeld, berufliche Weiterentwicklung und eine gute Work-Life-Balance eine Rolle.

Das bestätigt auch Jörg Lenger: „Nach wie vor ist das Gehalt wichtig, aber auch der gute Ruf der Firma, das Betriebsklima und zusätzliche Leistungen wie etwa flexible Arbeitszeiten.“ Doch es sei auch wichtig für die Ausbildungsqualität, die Ausbilder auf dem Laufenden zu halten, vor allem in pädagogischer und psychologischer Hinsicht. „Das Handwerk bietet attraktive Arbeitsbedingungen, ausgezeichnete Perspektiven und darüber hinaus Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung, die es an anderer Stelle nicht gibt“, erläutert Michael Fuhr. Im Projekt „Handwerk attraktiv“ trägt die Handwerkskammer aktiv zur Fachkräftesicherung bei und berät Unternehmen zur Fachkräftegewinnung.

Neue Wege gehen mit neuen Arbeitswelten – das zeigten Rolf Walz, Bereichsleiter Personal der Sparkasse Rhein-Nahe und Kristin Pfeifer, Facility-Management der Sparkasse Rhein-Nahe. Sie schilderten, wie neue Arbeitskonzepte und auch die Berücksichtigung der Mitarbeitergesundheit bei der Einrichtung von Büros zur Attraktivität des Arbeitgebers beitragen können. Dabei berichteten sie über die neuen Arbeitswelten, die künftig auch in der Sparkasse Rhein-Nahe geschaffen werden und bei deren Entwicklung die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eng mit einbezogen wurden.

Abschließend erläuterte Christian Wild, Geschäftsführer der loci GmbH wie erfolgreiches digitales Arbeitgebermarketing gelingt. Er zeigte Wege auf, wie man digital Fachkräfte findet, von der Gestaltung von Online-Stellenanzeigen, über die gezielte Online-Werbung bis zur Reputation des eigenen Unternehmens bei der digitalen Arbeitnehmersuche. „Wie Sie sehen, gibt es keinen Königsweg, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen“, so Steffen Roßkopf abschließend, „doch mit etwas Eigeninitiative und den richtigen Stellschrauben ist auch für kleinere mittelständische Unternehmen ein erfolgreiches Personalmarketing möglich.“



Quelle: Patrick Stoß
Sparkasse Rhein-Nahe

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