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Hitzeschutz bis zur Vermummung: Gutes Kleinklima für Wohnungswirtschaft immer wichtiger
Maßnahmen der Gewobau für erträgliche Sommermonate

Hitzeschutz bis zur Vermummung: Gutes Kleinklima für Wohnungswirtschaft immer wichtiger

Bad Kreuznach, 25.06.2019
Ökologische langlebige Baumaterialien sowie Pflanzen zur Verschattung werden im Wohnungsbau eine immer größere Rolle spielen. Davon ist Gewobau-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger überzeugt. Schon jetzt geht die Gewobau mit vielen ihrer Neubau- und Bestandsprojekten in Richtung „klimafreundliche Ausgestaltung“.


Mit 1800 Sonnenstunden und einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 500 bis 600 mm pro Quadratmeter im Jahr zählt Bad Kreuznach zu den trockensten Gebieten in ganz Deutschland; die klimatischen Bedingungen sind beinahe mediterran. „Rekordtemperaturen" wie 2018 und erneut in diesen Tagen machen Aufenthalte im Freien für manche Menschen nahezu unerträglich. Derzeit besteht nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes die hohe Wahrscheinlichkeit, dass neue Hitzerekorde aufgestellt werden. 

„Wärmeresiliente, also widerstandsfähige Baustoffe und Pflanzungen im Außenbereich werden in der Wohnungswirtschaft künftig eine noch bedeutendere Rolle spielen", sagt die Aufsichtsratsvorsitzende der Gewobau, Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer. Sie bezieht sich dabei auf das Forschungsprojekt „HeatResilientCity" des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung Dresden. Das Projekt untersucht mit dynamisch-thermischen Gebäudesimulationen, wie das Leben in den Wohnungen eines Plattenbaus in Dresden-Gorbitz auch während langer Hitzeperioden so erträglich wie möglich gemacht werden kann. Die Forschungsergebnisse sollen dann auch auf andere Objekte angewendet werden können. 
 

Lernen vom Forschungsprojekt in Dresden 

Gewobau-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger will sich die Ergebnisse der Studie zunutze machen und denkt dabei insbesondere an die Mieter und Mieterinnen der Bad Kreuznacher Wohnungsbaugesellschaft. Viele Häuserzüge im Bestand der Gewobau, beispielsweise im Musikerviertel, stammen aus den 60er-Jahren, als Dämmung kein Thema war. Kommt hinzu, dass auch in der Umgebung und in der direkten Nachbarschaft fleißig gebaut wurde, mit dem Resultat einer hohen Verdichtung der Flächen und unmittelbar negativen Folgen für das Kleinklima.
 

Mehr Grün gegen den Hitzekollaps

Das Gegenmittel, die Entsiegelung von Flächen, hat sich die Gewobau im Neubaugebiet „In den Weingärten“ zu eigen gemacht. Dort erschließt und vermarktet die Gesellschaft mehr als 300 Grundstücke, wobei der Anteil der Ausgleichsflächen mehr als 40 Prozent ausmacht. Der offene Entwässerungsgraben für Regenwasser gehört ebenfalls in die Kategorie „Ausgleichsmaßnahme“. „Wir haben eine wachsende Nachfrage nach Bauland und Wohnungen. Wir müssen darauf Antworten finden und klimatisch ausgleichen, was auszugleichen geht”, so Dr. Heike Kaster-Meurer, „natürlich immer unter der Betrachtung: Ist dies auch ökonomisch sinnvoll?" 
 

Forscher und Mieter befürworten Kombination von Maßnahmen

Dachbegrünungen, mediterrane Pflanzen, Fassadenbegrünung - alles möglich, aber nicht immer kompatibel mit der Energieeinsparverordnung („EnEV“) des Bundes. Denn gerade bei älteren Häuserzügen spiele der Kälte- und Wärmeschutz nicht nur aus Sicht der Energieeinsparung im Winterhalbjahr eine bedeutende Rolle. „Der wichtigste Schutz ist, Wärme gar nicht mehr in das Gebäude hineinzulassen", so Seeger. „Wir setzen deshalb Dämmmaterialien wie Steinwolle („Rockwool") ein.“ Steinwolle wurde beispielsweise bei der Modernisierung des Häuserzuges Schubertstraße 6-8 verwendet und wird derzeit in der Schumannstraße 7 und 9 als Wärmeschutz eingebaut. 


2019-06-25 Schubertstr Gewobau Hausfront
Schubertstraße 6-8


Die Forscher aus Dresden empfehlen eine Kombination von Maßnahmen: Mehr Wärmespeicherung im Dachbereich, Außenjalousien und eine optimierte Lüftung, um ein Übermaß an Wärme aus dem Gebäude befördern zu können. Das befürworten auch die Mieter in der Dresdner Siedlung, die dazu befragt wurden. 
 

Physikalische Effekte durch geschickte Bepflanzung nutzen 

Im Außenbereich spielt vor allem das Kleinklima eine Rolle, das sich durch eine geschickte Bepflanzung vorteilhaft beeinflussen lässt und somit für mehr Verdunstung in Bodennähe sorgt. Die Anlage erfolgt nach dem physikalischen Prinzip des Ausgleichs. Das Wurzelwerk der Pflanzen lockert den Boden und hinterlässt beim Absterben Hohlräume, die Lüftung und Durchfeuchtung begünstigen. Der Boden wird gleichzeitig vor Erosion geschützt. Blätter fangen Regenwasser auf oder wehren Sonnenstrahlung ab. Das alles beeinflusst das bodennahe Kleinklima. 

Bereits jetzt pflanzt die Gewobau bei der Neuanlage von Außenbereichen überwiegend mediterrane Gewächse, die sich in der Regel gut dem Klima anpassen und auch Hitzeschübe problemlos überdauern. Ein Beispiel ist die Vorgartenbepflanzung im Pfalzsprung 12: Hier fallen die zylindrischen, in der Naheregion eher untypischen Zypressen ins Auge, die das Gebäude mit seiner blau-grauen Querschattierung optisch gliedern, aber eben auch ein wenig beschatten. 
 

Drainage-Pflasterung wird bevorzugt 

Zunehmend setzt die Gewobau bei der Ausgestaltung von Garagenhöfen und größeren Flächen auf eine Drainage-Pflasterungen zur Befestigung. Gerade bei Wetterphänomenen wie Starkregen ein wichtiger Aspekt, wenn Niederschlag in großer Menge schnell versickern muss. Durch die Drainage entsteht keine Unterspülung. 


Quelle: Gewobau


Foto ganz oben: Joe Shoe/Wikipedia

 

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