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Mehr als 40.000 Beschäftigte in Kurzarbeit

Arbeitslosigkeit wächst inzwischen verlangsamt - Quote liegt bei 6,1 Prozent

Region Bad Kreuznach, 1. Juli 2020
Die Arbeitslosigkeit ist infolge der Corona-Krise auch im Juni 2020 weiter angestiegen, jedoch in geringerem Umfang als zuvor. Die Arbeitslosenquote beträgt nun 6,1 Prozent. Die Nachfrage nach Arbeitskräften stagniert. Die Zahl der Betriebe, die Kurzarbeit angezeigt haben, ist weiterhin sehr hoch. Neue Anzeigen kommen aber vergleichsweise wenig hinzu.

Nach wie vor befindet sich der Arbeitsmarkt in der Krise, seit Mai 2020 verlangsamen sich jedoch Tempo und Umfang der Verschlechterungen. So mussten sich im Juni im gesamten Agenturbezirk weniger Menschen aus einer abhängigen Beschäftigung heraus arbeitslos melden. Gundula Sutter, Leiterin der Agentur für Arbeit Bad Kreuznach, wertet die unterschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen Regionen als Indikator für die noch fehlende Nachhaltigkeit der aktuellen Situation: So ist die Arbeitslosigkeit im Juni insbesondere in Idar-Oberstein und Bad Kreuznach gestiegen. Positiv hingegen hat sich im Landkreis Bad Kreuznach die Stellensituation entwickelt. Im Rhein-Hunsrück-Kreis hingegen ist der Stelleneinbruch noch deutlich spürbar, bei bereits stagnierender Arbeitslosigkeit.

„Das Instrument der Kurzarbeit wirkt stabilisierend und bildet die Grundlage für die gesamte Entwicklung am Arbeitsmarkt. Es muss aber gelingen für die Menschen, die in den letzten Monaten arbeitslos wurden, neue Beschäftigungschancen zu entwickeln, um der Krise nachhaltig zu begegnen“ betont Sutter.

Am regionalen Ausbildungsmarkt sind keine gravierenden Auswirkungen erkennbar.
 

Kurzarbeit

Im Juni wurden 57 Anzeigen für Kurzarbeit für 708 Personen eingereicht. Diese Daten sind für Juni jedoch noch vorläufig. 3492 Betriebe haben seit März bis zum 25. Juni 2020 Kurzarbeit angezeigt, diese Anzeigen betreffen 42.747 Personen (kumulierte vorläufige Daten ab März). Geprüft sind bereits die Daten von März bis Mai: Demnach haben 3435 Betriebe für 42.039 Personen Kurzarbeit angezeigt.

Hinweis: Nach wie vor ist auch auf Basis der geprüften Anzeigen keine verlässliche Schät- zung der tatsächlichen Inanspruchnahme möglich.
 

Arbeitsmarkt: Gesamtzahl und Quote

Im Juni waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Bad Kreuznach insgesamt 11.452 Menschen arbeitslos, 211 mehr als im Mai 2020 und 2758 mehr als im Juni 2019. Die Arbeitslosenquote beträgt 6,1 Prozent – nach 6,0 Prozent im Mai und 4,6 Prozent im Juni des Vorjahres.
 

Bewegungen (Anmeldungen/Abmeldungen)

Die Zahl der Arbeitslosmeldungen aus abhängiger Beschäftigung ist im Juni sogar wieder unter das Niveau von März 2020 gesunken, als sich die Krise wegen des Stichtages der statistischen Erfassung kaum auswirkte: 651 Personen (- 24,8 Prozent zum Mai), die zuvor abhängig beschäftigt waren, wurden arbeitslos. Im März waren das 687, im April 1090 und im Mai 866. Für den gesamten Zeitraum von April bis Juni lag diese Zahl insgesamt um rund 30 Prozent über der des Vorjahreszeitraumes.

537 Personen und damit 27,6 Prozent mehr als im Vormonat konnten im Juni trotz der schwierigen Situation eine abhängige Beschäftigung finden.
 

Stellen

Nach einem regelrechten Einbruch bei den gemeldeten freien Stellen im April hatte sich die Situation im Mai wieder etwas verbessert (458 Stellen). Mit 435 neuen Stellen im Juni scheint sich die Nachfrage nach Arbeitskräften auf einem ähnlichen Niveau wie im Vormonat einzupendeln. Ein leichter Rückgang vor den Ferienmonaten ist jedoch durchaus üblich. Gegenüber Juni 2019 ist der Stellenzugang allerdings um die Hälfte niedriger (- 50,7 Prozent). Der Stellenbestand beträgt 2474. 
 

Regionaler Arbeitsmarkt

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit betraf nicht mehr alle Regionen, in Simmern und Birkenfeld war die Arbeitslosigkeit leicht rückläufig. Regionale Schwerpunkte des Anstiegs im Juni waren Bad Kreuznach und Idar-Oberstein.


2020-07-01 Arbeitslosigkeit 06-2020

 

Ausbildungsmarkt

Mehr Bewerber (+ 4,3 Prozent) haben sich seit Oktober gemeldet als im Vorjahr, davon sind auch jetzt mehr als noch vor einem Jahr auf der Suche (+ 10,2 Prozent). Die Zahl der Stellen insgesamt ist leicht rückläufig (- 4,3 Prozent), zurzeit gibt es noch 5,0 Prozent mehr offene Stellen als vor einem Jahr. Zurzeit können 781 Jugendliche aus 1032 Ausbildungsstellen auswählen.

Damit übersteigt die Stellenzahl die Zahl der Ausbildungssuchenden im Agenturbezirk. Dies ist der Fall in den Landkreisen Birkenfeld und sehr deutlich im Landkreis Rhein-Hunsrück. Im Landkreis Bad Kreuznach hingegen übersteigt die Bewerberzahl die Stellenzahl (401 Jugendliche - 354 Stellen). Dies entspricht der regionalen Entwicklung der Vorjahre.

Das aktuell von der Bundesregierung beschlossene Programm „Ausbildungsplätze sichern“ zielt darauf ab, mögliche negative Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Ausbildungsmarkt durch Prämien aufzufangen.


Quelle: Agentur für Arbeit, Bad Kreuznach

 

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