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Enden zusammengeführt: Dürerstraße in Kreuznach-Südost nun durchgängig zu befahren
Stadt und Gewobau gaben "Lückenschluss" frei

Enden zusammengeführt: Dürerstraße in Kreuznach-Südost nun durchgängig zu befahren

Bad Kreuznach, 16.04.2019
Bislang war die Bad Kreuznacher Dürerstraße eine doppelte Sackgasse. Die Straßenstücke führten jeweils in die Weinberge oberhalb der Bosenheimer Straße, wo 550 Meter zwischen den beiden Enden fehlten. Seit Montag, 15. April 2019, ist diese für Anlieger und Ortsunkundige „nervige“ Lücke geschlossen und befahrbar.

Der Lückenschluss sei wegen des enormen Wachstums in dem Neubaugebiet von großer Bedeutung, aber auch für die„hinterliegenden Gebiete“ im Areal „Weingärten“, sagte Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer, bevor sie und Gewobau-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger das Flatterband durchschnitten. Nun gebe es die Möglichkeit, via Riegelgrube und Bosenheimer Straße die Bundesstraßen 428 und 41 schnell zu erreichen.

Zugleich hegt die Stadtverwaltung die Hoffnung, dass einiger Verkehr aus Bad Kreuznach-Südost in Richtung B 41 und A 61 künftig über die neue Straßenverbindung fließen wird. „Inwieweit die Dürerstraße als Entlastungsstraße an ihre Grenzen kommt, das werden wir sehen“, sagte Kaster-Meurer. Dies werde sicherlich nicht der letzte Punkt in der Verkehrsplanung sein, aber zunächst einmal werde die Straße eine Entlastung bringen.

Über den Verkehrsaspekt für das Neubaugebiet „In den Weingärten“ hinaus markiere der Lückenschluss auch den baldigen Abschluss der Erschließungsarbeiten im ersten Teilbereich des zweiten Bauabschnitts“,  erläuterte Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer.

Sie und Karl-Heinz Seeger dankten den beteiligten Firmen – vor allem dem Planungsbüro Gaul Ingenieure GmbH, dem ausführenden Nachunternehmer Giloy & Löser GbR, der Knebel Baugesellschaft mbH sowie den Kreuznacher Stadtwerken für die geleistete Arbeit.
 

Flüsterasphalt und Tempo 30

Auf Wunsch der Oberbürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzenden sei ein Asphalt mit geringer Körnung und davon ausgehender Lärmreduktion um 4 Dezibel aufgetragen worden. Die Mehrkosten von rund 9.000 Euro trage die Gewobau, die das Gebiet auch erschlossen hat, berichtete Karl-Heinz Seeger. Hinzu kommt die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30, was gegenüber 50 km/h noch einmal 4 Dezibel einspare.

Für die Nutzer von Linienbussen wurden vier Bushaltestellen angelegt. Der Zugang zu den Bussen ist barrierefrei möglich, taktile Hilfsstreifen weisen Blinden und Sehbehinderten den Weg und die Einstiegshöhe der Busse berücksichtigt den ebenerdigen Einstieg. Für Mai wird auch mit der Lieferung und Montage der Bushaltestellenhäuschen gerechnet. Oberbürgermeisterin Dr. Kaster-Meurer sieht in der Dürerstraße eine gelungene Umsetzung des Integrierten Verkehrskonzeptes. „Für die Anwohner bedeutet das eine nachhaltige verkehrliche Infrastruktur, alle Verkehrsarten wurden gleichberechtigt berücksichtigt, das heißt neben dem motorisierten Individualverkehr auch Fußgänger, Radfahrer und der ÖPNV.“


2019-04-15 Duererstr Lueckenschluss 03

Auf Straßenkarten (hier: mapz.com) fehlte zumeist der eingezeichnete Straßenbogen. Nun wurden die zwei Dürerstraßen zusammengeführt.

2019-04-15 Duererstr Lueckenschluss 02

 

Regenrückhaltebecken im Mai fertig

Insgesamt nimmt das Neubaugebiet sichtbar Form an: Wartungswege wurden mit Absperrpfosten versehen, auf den Grabendurchlässen sind die Absperrgitter montiert. Auch das Regenrückhaltebecken wird schon bald, voraussichtlich Anfang Mai, in Betrieb genommen. 

Schon jetzt setze das Baugebiet in der Region einen wichtigen Impuls: So seien bereits weitere Kommunen an die Gewobau als Erschließungsträgerin herangetreten.
 

 
Details

„In den Weingärten“ umfasst 144.660 Quadratmeter Nettobaulandfläche, aufgeteilt in 332 Grundstücke. 60 davon hat die Gewobau an die bpd Entwicklungsgesellschaft Frankfurt verkauft, 187 Grundstücke verblieben im Besitz der Gewobau, die auch Erschließungsträgerin ist. 

Im zweiten Bauabschnitt des zweiten Teilgebiets in den Weingärten übernimmt die Firma Dillig aus Simmern die Planungs- und Ingenieurleistungen. Mit den Arbeiten wurde Anfang April begonnen, der Vertrieb der Grundstücke beginnt in Kürze.

In diesem Zusammenhang musste die Gewobau voraussichtlich zum letzten Mal europaweit ausschreiben. Nach einem Rechtsstreit eines Hamburger Wohnbauunternehmens wurde entschieden, dass für Wohnungsunternehmen, die im Wettbewerb mit Privaten stehen, die Pflicht zur europaweiten Ausschreibung fortan entfällt. Dies berichtete Karl-Heinz Seeger. 
 


Sie gaben den Weg frei: Bauleiter Ralf Gaß und Polier Daniel Hirmann (Knebel Baugesellschaft mbH) Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer, Feodora Wolff (bpd Entwicklungsgesellschaft) und Karl-Heinz Seeger, Geschäftsführer der Gewobau. Foto: Gewobau/Jürgen Blätz
 


Thomas Gierse
Quelle: Nathalie Doleschel, Gewobau


 

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