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Manfred Scherer ist der Wassermann auf dem Bad Kreuznacher Jahrmarkt
Jährlich sechs Wochen Einsatz auf der Pfingstwiese

Manfred Scherer ist der Wassermann auf dem Bad Kreuznacher Jahrmarkt

Bad Kreuznach, 15.08.2019
Die Schausteller nennen ihn den „Wassermann“. Seit mehr als 30 Jahren sorgt Manfred Scherer persönlich dafür, dass auf dem Jahrmarkt kein Geschäft und kein Wohnwagen trockenläuft. Die Firma Scherer macht dies schon seit mehr als 60 Jahren.

Für die Besucher und die Schausteller ist der Jahrmarkt ein Fünf-Tage-Markt, für Manfred Scherer ist er ein mehrwöchiger Einsatz. „Für uns dauert der Jahrmarkt mit Aufbau und Abbau etwa sechs Wochen“, schildert er, „weil wir mit den Vorarbeiten fertig sein müssen, bevor die ersten Schausteller kommen.“ Mitte Juni fängt sein Geschäft an, um Ende Juli fertig zu sein, wenn mit den ersten eintreffenden Schaustellern gerechnet werden muss.

Dann werden nach und nach die 30 Verteiler an das im Boden installierte Wassernetz auf der Pfingstwiese angeschlossen. Außerdem werden etwa 800 m Rohrleitung extra verlegt, „hinter den Kulissen und rundherum“. Manfred Scherer ist einer derjenigen, die sich auch „hintendran“ auf dem Jahrmarktgelände auskennen. Er kann auch auf dem dicht mit Wagen zugeparkten Areal diejenigen Stellen finden, die für seine Arbeit an der Wasserversorgung wichtig sind.

Die Arbeit endet nämlich nicht mit der Installation, sondern setzt sich bei den Problemlösungen fort, wenn der eine Abnehmer zu viel, der andere zu wenig Druck auf der Wasserleitung hat. Bei dem riesigen Provisorium namens Jahrmarkt sind viele Szenarien denkbar, und Ralf Leonhard, Vorsitzender des Schaustellerverbandes in Bad Kreuznach, betont, wie wichtig es für den gelingenden Ablauf des Volksfestes ist, die Strom- und Wasserversorgung in den Händen von Leuten zu wissen, die sich damit seit Jahrzehnten auskennen. Und die auch prompt erscheinen, wie Manfred Scherer ergänzt, mit einer Einsatzbereitschaft „von jetzt auf gleich“.
 

Trinkwasser in bester Qualität

Trinkwasser als Lebensmittel werde auf dem Jahrmarkt für die Besucher gebraucht, aber auch für das Personal und die Familien. Auf die absolut hohe Qualität wird größter Wert gelegt: von der Desinfektion des Rohrnetzes im Vorfeld und zwischenzeitlichen Spülungen bis hin zu kompletten Zerlegung der Wasserverteiler nach dem Gebrauch, damit auch jede Dichtung hygienisch abtrocknet und sich kein „Pfützenkeim“ bildet, der selbst nach Jahresfrist noch für Unbill sorgen kann. Dass das Gesundheitsamt hier ein gewichtiges Wort mitspricht, ist selbstverständlich.

30 Verteilstellen für Trinkwasser gibt es auf dem Jahrmarkt, alle nummeriert und somit als Quelle der entnommenen Wasserproben auch zuzuordnen. Einzelne Abnahmestellen seien mehr als ausgelastet, weil sich bei der Platzbelegung immer wieder etwas ändere, erzählt Scherer. Für Marktmeister Mathias Weyand ist dies kein Kriterium bei seiner Platzvergabe. „Wir stellen, Herr Scherer organisiert“, lautet seine knappe Antwort zu dieser Frage. „Das hat bisher immer super geklappt.“

Der Wasserverbrauch an den rund 400 Zapfanschlüssen wird den Schaustellern pauschal mit ihren Standgebühren in Rechnung gestellt, lediglich Fahrgeschäfte wie die Wildwasserbahn werden individuell berechnet. Derzeit, kurz vor Beginn des Jahrmarkts, liege der tägliche Wasserbrauch bei rund 100.000 Liter pro Tag, erklärt Wassermann Manfred Scherer. Dies sei etwa so viel, wie ein Vierpersonenhaushalt im Jahr verbraucht. Wenn der Platz in Betrieb genommen wird, erhöht sich der Verbrauch auf das Doppelte. In den zwei Wochen Kernzeit des Jahrmarktgeschehens auf dem Platz werden es zwischen 1500 und 1700 m³ sein.

Thomas Gierse

Das Foto zeigt Manfred Scherer an einem der größeren Wasserverteiler. „Das Ganze sieht wirr aus, aber jeder Schausteller findet seinen Schlauch wieder“, erklärte er bei einem Rundgang hinter den Kulissen, den der Schaustellerverband für Journalist*innen organisiert hatte.



 

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