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Mainzer Hofsänger geben Benefizkonzert zugunsten des Synagogenvereins Meisenheim


Meisenheim, 31. August 2025


Seit vielen Jahren begeistern die Mainzer Hofsänger nicht nur an Fastnacht, sondern auch in Kirchen und Konzertsälen. Am Sonntag, 21. September 2025, um 17 Uhr geben sie im Paul-Schneider-Gymnasium in Meisenheim ein Benefizkonzert zugunsten der Gedenk- und Kulturarbeit des Synagogenvereins Meisenheim. 


Das vielseitige Programm umfasst Musical-Melodien, berühmte Songs, Lieder von Udo Jürgens, Neue Deutsche Welle, Gospels und mehr. Im Vorverkauf gibt es Karten zu 18 Euro in der Buchhandlung Feickert in Meisenheim oder zu 20 Euro auf www.die-mainzer-hofsaenger.de. Karten per Vorbestellung (Tel. 06753-2207) und an der Abendkasse kosten 20 Euro. Schüler und Studenten haben freien Eintritt.


Quelle: Werner Keym
Synagogenverein



Klaus-Dieter Dreesbach zum Geschäftsführer der Kreuznacher Stadtwerke bestellt


Bad Kreuznach, 29. August 2025


In den Gesellschafterversammlungen der Kreuznacher Stadtwerke und der BGK am Freitag, 29. August 2025, wurde beschlossen, Klaus-Dieter Dreesbach ab 1. September 2025 für ein Jahr mit Verlängerungsoption als Geschäftsführer der Kreuznacher Stadtwerke sowie der Kreuznacher Beteiligungsgesellschaft zu bestellen. 


Dreesbach (65) ist seit 2008 Stellvertretender Geschäftsführer. Gleichzeitig wurde beeschlossen, Christoph Nath als Geschäftsführer der BGK zum 31. August 2025 abzuberufen. Hierum hatte Nath gebeten, weil er sich neuen beruflichen Aufgaben zuwenden möchte.


Oberbürgermeister Emanuel Letz und Aufsichtsratsvorsitzender Bürgermeister Thomas Blechschmidt bedanken sich bei Nath für die Arbeit in den letzten Jahre und wünschen Klaus-Dieter Dreesbach einen guten Start.


Das Foto zeigt Klaus-Dieter Dreesbach (links) und Christoph Nath, der 2019 seinem Stellvertreter Glückwünsche zu 25 Jahren Betriebszugehörigkeit aussprach.


Quelle: Kreuznacher Stadtwerke


Mainzer Jazzquartett gibt Konzert in Bad Kreuznacher Johanneskirche


Bad Kreuznach, 29. August 2025


Am Montag, 1. September 2025, ist um 19 Uhr das Wiskoski Quartett in der Konzertreihe „Musik am Ersten!“ in der Johanneskirche zu Gast. 


Das Ensemble ist Preisträger des Förderpreises der Frankenthaler Jazztage und steht für gefühlvolle Klänge, persönliche Texte und einen ansprechenden Bandsound. Das Quartett ist von verschiedenen Stilrichtungen beeinflusst und schafft mit groovigen, aber auch ruhigen Stücken ein spannendes Programm. Sowohl für Pop- als auch Jazzliebhaber*innen ist dieses Konzert ein Geheimtipp. 


Eine Veranstaltung der Ev. Kirchengemeinde Bad Kreuznach, gefördert von der Lotto Stiftung RLP und der Bürkle Stiftung. Der Eintritt beträgt 16 Euro/ erm. 13 Euro (Menschen in der Schule, dem Studium, mit Schwerbehinderung über 50 %) an der Abendkasse. 


Quelle: Kreiskantorin Carla Braun

Foto: Franziska Gill



Besuchergradierwerk Karlshalle öffnet am Sonntag: Salinenführerin erläutert Technik und Nutzen


Bad Kreuznach, 29. August 2025


Gelegenheiten, die Krone des Besuchergradierwerkes Karlshalle zu begehen und dabei das Gesamtsystem der Saline erläutert zu bekommen, besteht am Sonntag, 31. August 2025, in der Zeit von 14 bis 17 Uhr. 


Mit Salinenführerin Christiane Subat ist ehrenamtlich eine kompetente Ansprechpartnerin vor Ort. Sie erläutert dabei das Gesamtsystem der Saline von de Heilquelle, über die Triebwerkgräben, Wasserräder und natürlich die Gradierwerke bis hin zur Siederei und der Nutzung des Heilwassers im Thermalbad und im Gesundheitszentrum.


Gesundbrunnen, Industriedenkmal und spektakuläre Flusslandschaft – das Salinental zwischen den Kurstädten Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein vereint Qualitäten, die ihm Einzigartigkeit verleihen. Die Karlshalle ist die 1732 gegründete älteste Saline der Stadt. Das jetzt dort stehende Gradierwerk wurde 1998 als Ersatz für eine sehr viel längere Anlage, die sich bis zur Schwimmbadbrücke erstreckte, erbaut. Noch erhalten aus der Zeit der Gründung ist die Gebäudezeile gegenüber dem Gradierwerk. Sie steht unter Denkmalschutz. Heute sind es Wohnungen der Gewobau. Jahrhunderte hatte hier die Salinenverwaltung ihren Sitz. Später wurde an dieser Stelle der medizinische Badebetrieb begonnen. Die Gradierwerke, die dazu dienten, die Salzkonzentration der Sole zu erhöhen, spielten sowohl für die Salzgewinnung als auch für die Kur eine zentrale Rolle. 

 

Die Besichtigung des Gradierwerks Karlshalle ist kostenfrei.

 

Quelle: Dr. Michael Vesper, GuT

Foto: GuT / Harald Hartusch





Werkhallen-Erweiterung und Neubau bei Michelin: Raum für neue Anlagen und mehr Effizienz


Bad Kreuznach, 28. August 2025


Bei Michelin in Bad Kreuznach gab es jetzt gleich zwei Gründe zum Feiern: Ein Gebäude wurde um 560 Quadratmeter erweitert. Und nur wenige Meter entfernt fand die Grundsteinlegung für eine neue Produktionshalle mit 1.800 Quadratmetern statt. Damit schafft Michelin Platz für zwei Projekte, die in den kommenden Monaten umgesetzt werden. 


Sie sind Teil eines umfassenden Investitionsprogramms, welches das Werk in den kommenden Jahren weiter fit für die Zukunft macht. Bis 2027 fließen hierfür mehr als 30 Millionen Euro in den Standort an der Nahe. „Mit diesen Neuerungen sind wir künftig noch besser aufgestellt, um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden“, erklärt Werkdirektor Guilhem Vogel. Dies sei von zentraler Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit. Ziel sei es, den Anteil neuer, besonders energieeffizienter Reifengenerationen mit stärker nachgefragten großen Dimensionen zu erhöhen, die Kosteneffizienz zu steigern und gleichzeitig den CO2-Ausstoß weiter zu reduzieren.


Die Gebäudeerweiterung bietet Platz für zwei neue automatische Zwischenlager für Rohreifen der Größe bis 20 Zoll. Sobald sie installiert ist, wird ein kleineres Zwischenlager im vorderen Bereich der Halle abgebaut. Diese Maßnahmen tragen zu einem verbesserten Materialfluss und damit zu einer höheren Effizienz in der Produktion bei. Einen ähnlichen Effekt haben vier bereits in Betrieb genommene Anlagen in der Reifenendprüfung. Von künstlicher Intelligenz gestützt, übernehmen sie wichtige Routine-Aufgaben und erlauben es den Mitarbeitenden zukünftig, sich stärker auf die anspruchsvolle Klassierung der geprüften Reifen zu konzentrieren.


In dem Neubau, der bis Mitte 2026 fertiggestellt sein soll, entsteht eine hochmoderne Extrusionsanlage. Auf ihr fertigen die Bad Kreuznacher Teams voraussichtlich ab Mitte 2027 in einem neuartigen Verfahren komplexe Laufstreifen für künftige Reifengenerationen. Der Laufstreifen ist ein Vorprodukt, das im Fertigreifen das Profil trägt und den Kontakt zur Straße hält. Die Anbindung der neuen Anlage an die Datenverarbeitung ist Teil der globalen Digitalisierung in der Produktion. Auch Sicherheit und Ergonomie der Arbeitsplätze sollen dem neuesten Stand entsprechen. Zudem wird das Gebäude über eine Klimaanlage und moderne Sozialräume für die Mitarbeitenden verfügen.



Das Foto zeigt Werkdirektor Guilhem Vogel, Projektleiter Nico Fauth und Technikleiter André Vogelaar mit Andreas Braun, Oberbauleiter der ausführenden Firma Iselborn.


Quelle: Ulrike Dalheimer

Michelin Bad Kreuznach



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