Blaulicht


Bewährtes Sicherheitskonzept und stete Präsenz: Polizei blickt auf ruhigen Verlauf des Jahrmarkts zurück


Bad Kreuznach, 27. August 2026


Nach Feuerwehr und DRK meldet auch die Polizei Bad Kreuznach einen im Vergleich zum Vorjahr ruhigeren Verlauf des Jahrmarkts. Bei oftmals trübem und regnerischem Wetter war lediglich der Samstagabend etwas arbeitsintensiver. 

Die mit der Stadtverwaltung Bad Kreuznach als Veranstalter und der Kreisverwaltung Bad Kreuznach als Genehmigungsbehörde abgestimmten Sicherheitsmaßnahmen haben sich erneut bewährt und gewährleisteten rückblickend wieder eine sichere und störungsfreie Veranstaltung. Durch eine durchgängig sichtbare Präsenz von Einsatzkräften konnten einige veranstaltungstypische Streitigkeiten oder Auseinandersetzungen frühzeitig verhindert oder unterbunden werden. 

In Summe wurden 15 Strafanzeigen (Vorjahr: 23) gefertigt. Neben acht Körperverletzungen, die oftmals wechselseitig und nach übermäßigem Alkoholkonsum spät in der Nacht zugefügt wurden, gab es folgende Strafanzeigen: 

  • zwei Taschendiebstähle
  • ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz
  • eine Bedrohungsanzeige
  • eine sexuelle Belästigung
  • eine Beleidigung von Polizeibeamten und 
  • einmal Widerstand gegenüber Polizeibeamten


Hervorzuheben ist ein Einsatz am frühen Sonntagmorgen (hanz berichtete), wo bei einer Schlägerei ein Beteiligter in Richtung seines Kontrahenten trat und dabei den Unterarm eines Polizeibeamten traf. Der Beamte erlitt eine Unterarmfraktur und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Gegen den 24-jährigen Täter wurden mehrere Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.

Insgesamt wurden auf dem Jahrmarkt 97 Personen kontrolliert, sechs Platzverweise erteilt und vier Personen vorübergehend in Gewahrsam genommen. Im Rahmen von Jugendschutzkontrollen wurden alkoholische Getränke und zehn sogenannte "Vapes" sichergestellt.

Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Archivfoto (2022): Thomas Gierse



Wohnungseinbruch in Bad Sobernheim: Vier junge Leute könnten Tat begangen haben — Zeugen?


Bad Sobernheim, 27. August 2026


In der Nacht zum Samstag, 1. August 2026, 02:50 Uhr, brachen Unbekannte in eine Wohnung in der Königsberger Straße in Bad Sobernheim ein. Die Polizei vermutet junge Leute aus Bad Sobernheim hinter der Tat und bittet um Zeugenhinweise.


Die Täter hatten mit einem Stein die Fensterscheibe einer Wohnung in dem Mehrfamilienhaus eingeworfen, waren über die Balkonbrüstung geklettert und konnten so die Wohnung betreten. Dort durchwühlten sie mehrere Räume und entwendeten einen Tresor, in dem sich Bargeld im niedrigen fünfstelligen Eurobereich befand. 


Die Ermittlungen seither brachten zutage, dass die Tat wahrscheinlich von vier männlichen Jugendlichen beziehungsweise Heranwachsenden begangen wurde, die sich zwischen 02:50 und 04:10 Uhr mehrmals im Bereich der Königsberger Straße zu Fuß oder auf einem E-Scooter bewegt haben dürften. Die bisherigen Feststellungen lassen vermuten, dass es sich um ortsansässige junge Leute handeln könnte.


Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Einbruchsdelikt geben können, sollen sich bitte bei der Polizei Bad Kreuznach, Tel. 0671 88110, melden.


Quelle: Kriminalinspektion Bad Kreuznach




Nach Reifenplatzer an Lkw fünf Folgeunfälle im Rückstau auf der A 61 bei Bingen


A 61 / Bad Kreuznach / Bingen, 27. August 2026


Infolge eines geplatzten Reifens an einem Lkw kam es am Donnerstag, 27. August 2026, auf der A 61, Fahrtrichtung Ludwigshafen, zwischen dem Autobahndreieck Nahetal und der Anschlussstelle Bad Kreuznach zu einem Rückstau, in dem sich fünf Unfälle ereigneten. 

Gegen 09:45 Uhr war an der Antriebsachse eines Sattelzugs ein Reifen geplatzt. Umherfliegende Reifenteile beschädigten den Lkw-Tank derart stark, dass mehrere Hundert Liter Dieselkraftstoff austraten. Zum Teil floss der Kraftstoff in den Randstreifen neben der Fahrbahn. Eine Streife der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim räumte die Reifenteile von der Fahrbahn und sperrte den rechten Fahrstreifen. Die Freiwillige Feuerwehr Gensingen dichtete den Tank notdürftig ab. 


Zum Ausheben des verunreinigten Erdreichs durch eine Spezialfirma und für die Arbeit des Abschleppunternehmens sperrte die Autobahnmeisterei auch den mittleren Fahrstreifen. Die einspurige Verkehrsführung zog einen Rückstau bis zur Anschlussstelle Bingen-Mitte nach sich. Im Stau ereigneten sich fünf Unfälle, bei welchen lediglich Sachschaden entstand und niemand verletzt wurde.


Die Schadenhöhe kann derzeit noch nicht genau beziffert werden, dürfte sich aber auf mehrere 10.000 Euro belaufen. Gegen 15 Uhr war der Sattelzug geborgen und die Fahrbahn konnte wieder freigegeben werden.


Quelle: Verkehrsdirektion Mainz



Rotes Kreuz verzeichnet ruhigen Sanitätsdienst auf dem Kreuznacher Jahrmarkt


Bad Kreuznach, 26. August 2026


Nach sechs Tagen auf dem Kreuznacher Jahrmarkt ging am Dienstagabend, 25. August 2026, der dortige Sanitätsdienst des Deutschen Roten Kreuzes zu Ende. Rund 75 Ehrenamtliche waren in mehr als 120 Stunden auf der Pfingstwiese präsent und sorgten für die medizinische Versorgung von Besucher*innen und Schausteller*innen.

Insgesamt fanden während des Kreuznacher Jahrmarkts knapp 200 Menschen medizinische Hilfe beim Roten Kreuz. In vielen Fällen konnten kleinere Verletzungen oder Erkrankungen an Ort und Stelle behandelt werden. 39 Patientinnen und Patienten mussten zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus transportiert werden. Schwerverletzte waren nicht zu verzeichnen.

Die Jahrmarktswache war über die Öffnungszeiten hinaus rund um die Uhr besetzt, denn die Einsatzkräfte sind auch in den Nacht- und frühen Morgenstunden Ansprechpartner für die Schaustellerinnen und Schausteller und ihre Familien. Auch nach dem offiziellen Ende des Jahrmarkts blieb das DRK noch bis zum frühen Mittwochmorgen auf der Pfingstwiese einsatzbereit, um die beginnenden Abbauarbeiten medizinisch abzusichern.

Eine Besonderheit gab es in diesem Jahr innerhalb des DRK-Teams. Nachwuchsführungskräfte übernahmen erstmals als Wachhabende Verantwortung für die Leitung der Jahrmarktswache. Unterstützt wurden sie dabei von erfahrenen Führungskräften, die den Sanitätsdienst seit vielen Jahren begleiten. Die Nachwuchskräfte meisterten ihre Aufgaben sehr gut und konnten unter realen Bedingungen wertvolle Erfahrung sammeln. 

Die Arbeit der DRK erfuhr große Wertschätzung: Zahlreiche Jahrmarktsbesucher bedankten sich bei den Einsatzkräften für ihren ehrenamtlichen Dienst. Auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesellschaft besuchten die Jahrmarktswache und nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit den ehrenamtlichen Einsatzkräften.

Quelle: Philipp Köhler
DRK-Kreisverband Ba
d Kreuznach



Feuerwehr meldet sehr ruhige Bereitschaftszeit für die Jahrmarktswache auf der Pfingstwiese


Bad Kreuznach, 26. August 2026


Die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach hatte beim Jahrmarkt 2026 eine sehr ruhige Bereitschaftszeit auf dem Festgelände: Sie musste kein einziges Mal ausrücken. 

Am Donnerstag, 20. August, fand ab 18 Uhr eine Begehung des Jahrmarktsgeländes mit allen Wehrleute statt, bei der u. a. die Hydranten auf Ihre Funktion überprüft wurden (FOTO). Ab Freitagnachmittag wurde die Jahrmarktswache, bestehend aus einem Mittleren Löschfahrzeug (1.000 ltr.) mit einem technischen Hilfeleistungssatz und 6 Wehrleuten, bis Mittwochmorgen besetzt, und zwar zu den Öffnungszeiten des Jahrmarkts zwischen 10:30 und 3:30 Uhr.

Die Jahrmarktswache war zuständig für alle Einsätze auf der Pfingstwiese. Je nach Einsatzstichwort wäre die Jahrmarktswache durch weitere Wehrleute aus den Löschbezirken unterstützt worden. Von Freitag bis Dienstag wurde jeweils von 19 bis 7 Uhr eine Zusatzwache von 6 Wehrleuten im Gerätehaus des Löschbezirks Süd vorgehalten, die umgehend mit Sonderfahrzeugen wie z. B. Tanklöschfahrzeug, Drehleiter oder Rüstwagen hätte ausrücken können. Die Feuerwehreinsatzzentrale war in dieser Zeit ständig besetzt, um sofort nötige Nachalarmierungen durchführen zu können.


Insgesamt wurden auf den Dienstplänen 95 Positionen in 15 Schichten ehrenamtlich von den Feuerwehrleuten der Löschbezirke Süd, Nord, Ost und West besetzt, um die Sicherheit der Jahrmarktsbesucher und der Schausteller zu gewährleisten. Da sich natürlich auch viele Feuerwehrkameraden privat auf dem Jahrmarkt befanden, die gerade keinen Dienst absolvieren mussten, stand an der Jahrmarktswache ein Mannschaftstransportfahrzeug bereit, um bei einem Einsatz im Stadtgebiet, zügig die Einsatzkräfte zu den Gerätehäusern zu befördern.

Quelle: Alexander Jodeleit
Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach




Radfahrer hörte Schreie des Katzenbabys: Wenige Tage altes Kätzchen ausgesetzt — Hinweise erbeten


Mainz-Bingen, 26. August 2026


Ein erst wenige Tage altes, grau getigertes Katzenbaby wurde an der K 34 zwischen Lörzweiler und Nackenheim ausgesetzt.


Das Kätzchen befand sich in einem roten Puma-Schuhkarton, der mit Luftlöchern versehen worden war. Ein Radfahrer wurde durch das Schreien des Tieres auf den Karton aufmerksam. Er hielt an, entdeckte das Katzenbaby und konnte es in einen Tierschutzverein bringen.


Nun wird nach Zeugen gesucht. Die Polizei bittet diejenigen, die Angaben zum Vorfall machen können, sich zu melden. Vielleicht ist jemandem ein Fahrzeug aufgefallen, das dort angehalten hat, oder eine Person, die einen roten Schuhkarton bei sich hatte oder abgestellt hat. Auch Hinweise dazu, woher das Katzenbaby stammen könnte, sind für die Ermittlungen relevant.


Die Polizei appelliert eindringlich an die Person, die das Tier zurückgelassen hat: Bitte setzen Sie Tiere niemals einfach aus. Wenn Sie sich nicht mehr um ein Tier kümmern können, gibt es immer andere Möglichkeiten. Wenden Sie sich an ein Tierheim, einen Tierschutzverein oder eine Tierarztpraxis. Dort kann Ihnen geholfen werden.


>> Hinweise bitte an die Kriminalinspektion Mainz 1, kdmainz.ki1.k11@polizei.rlp.de


Quelle: Polizeipräsidium Mainz



Nach Kollision mit Baum bei Oberstreit: Feuerwehr befreite verletzten Autofahrer aus seinem Pkw


Oberstreit/Waldböckelheim, 26. August 2026


Am Dienstagnachmittag, 25. August 2026, ereignete sich gegen 14.30 Uhr auf der L 234 zwischen Oberstreit und Waldböckelheim ein Verkehrsunfall, bei dem ein Autofahrer verletzt wurde. 

Der Fahrer eines Dacia Sandero war kurz vor dem Ortseingang Oberstreit mit seinem Fahrzeug gegen einen Baum geprallt. Anschließend kam das Auto im abschüssigen Straßengraben zwischen zwei Bäumen zum Stehen. Wegen der Lage des Autos konnte sich der Fahrer nicht selbstständig befreien. Er war ansprechbar und augenscheinlich nur leicht verletzt. 

Die Feuerwehr Waldböckelheim verschaffte sich durch das Entfernen von Ästen mit Zugang zur Beifahrerseite. Um ein Abrutschen des Fahrzeugs zu verhindern, sicherten die Einsatzkräfte den Dacia mit einer Seilwinde. Die Feuerwehr Oberstreit sorgte für die Vollsperrung der L 234 und legte Steckleiterteile als Aufstiegshilfe in den Graben.

Nachdem die Beifahrertür mit einem hydraulischen Spreizer entfernt worden war, konnte der Mann aus dem Fahrzeug aussteigen und selbstständig zur Straße hinaufsteigen. Dort wurde er vom Rettungsdienst versorgt und anschließend in eine Bad Kreuznacher Klinik transportiert.

Den stark beschädigten Dacia barg ein Abschleppunternehmen aus dem Graben. Für die 20 Einsatzkräfte aus Oberstreit und Waldböckelheim sowie in der Feuerwehreinsatzzentrale Rüdesheim war der Einsatz nach 35 Minuten beendet.

Knapp zwei Stunden später wurde die Feuerwehr Waldböckelheim erneut alarmiert, dieses Mal wegen einer Rauchentwicklung auf dem Welschberg. Ein Passant meldete aufsteigenden Rauch im Bereich des Welschberghauses. Schlussendlich konnte die Rauchentwicklung im Bereich einer Wingertshütte festgestellt werden, ein Einsatz für die Feuerwehr war aber nicht erforderlich.

Quelle: Rouven Ginz
Freiw. Feuerwehr VG Rüdesheim




In Hargesheim gegen Mauer gefahren: Autofahrerin war erheblich alkoholisiert


Hargesheim, 26. August 2026


Am Mittwoch, 26. August 2026, kam es gegen 01:42 Uhr in der Schlesienstraße in Hargesheim zu einem Verkehrsunfall. 

Eine 59-jährige Pkw-Fahrerin befuhr die Schlesienstraße in Richtung Kirchstraße, als sie mit ihrem Wagen nach links von der Fahrbahn abkam und mit der linken Fahrzeugfront gegen eine Mauer stieß. Die Fahrerin blieb unverletzt. Am Pkw und an der Mauer entstand Sachschaden. Der Pkw musste abgeschleppt werden. 

Bei der Unfallaufnahme nahmen die Polizisten bei der Fahrerin Alkoholgeruch wahr. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 1,26 Promille. Der Führerschein wurde sichergestellt und ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach



Verkehrsunfall zwischen Gau-Algesheim und Appenheim: Motorradfahrer schwer verletzt


Ingelheim, 24. August 2026


Am Montag, 24. August 2026, ereignete sich gegen 16:05 Uhr auf der L 415 zwischen Gau-Algesheim und Appenheim ein schwerer Verkehrsunfall.


Ein 40-jähriger Motorradfahrer befuhr die L 415 von Gau-Algesheim kommend in Richtung Appenheim. Zeitgleich näherte sich eine 24-jährige Pkw-Fahrerin auf der K 12 aus Richtung Laurenziberg. Sie beabsichtigte, auf die L 415 zu fahren. Dabei übersah sie den von links kommenden Motorradfahrer, sodass beide Fahrzeuge zusammenstießen. Der Motorradfahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt; die Autofahrerin erlitt leichte Verletzungen. 


Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Die L 415 musste für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen für etwa eineinhalb Stunden voll gesperrt werden.


Quelle: Polizeiinspektion Ingelheim



Rassistischer Übergriff in Bad Kreuznach: Zeugen eines Angriffs auf vollverschleierte Frau gesucht


Bad Kreuznach, 24. August 2026


Am Samstag, 15. August 2026, kam es in der Fußgängerzone Bad Kreuznach vor einem Bekleidungsgeschäftes zu einem Vorfall, bei dem eine vollverschleierte Frau von einem bislang unbekannten Mann angegangen wurde.


Nach bisherigen Erkenntnissen trat der Mann gegen 18:40 Uhr an die Frau heran und verhielt sich ihr gegenüber aggressiv. Hierbei hob er die Hände in Richtung des Halses der Frau. Gleichzeitig forderte er die Frau lautstark auf, „zurück in ihr Land“ zu gehen, da sie „hier unerwünscht“ sei. Eine Begleiterin griff in die Situation ein und hielt den Mann davon ab, körperlich gegen die Frau vorzugehen. Anschließend entfernten sich der Mann und seine Begleiterin.


Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen des Vorfalls. Diese werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bad Kreuznach (0671/8811-0 oder pibadkreuznach@polizei.rlp.de) zu melden.


Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach




Unkonventionelle Verfolgungsfahrt in Bad Kreuznach: Radler stellte sein E-Bike zur Verfügung


Bad Kreuznach, 24. August 2026


Eine Streife wollte am Montag, 24. August 2026, gegen kurz vor 9 Uhr in der Wilhelmstraße einen E-Scooter-Fahrer kontrollieren. Dieser ignorierte jedoch die Anhaltesignale und das Blaulicht des Streifenwagens und setzte seine Fahrt fort. Daraufhin nahmen die Polizisten die Verfolgung auf — teils auf unkonventionelle Art und Weise.


Denn als der Streifenwagen wegen örtlichen Gegebenheiten nicht weiterfahren konnte, nahm ein Polizeibeamter die Verfolgung zu Fuß auf und versuchte, dem E-Scooter-Fahrer hinterher zu sprinten. Damit gelang die Verfolgung allerdings nicht wirklich. Ein Radler, der die Situation beobachtete, zögerte nicht lange und stellte dem Polizisten kurzerhand sein E-Bike zur Verfügung. Damit konnte der Beamte die Verfolgung des E-Scooters wieder aufnehmen.


Nach einer minutenlangen Fahrt durch die Bad Kreuznacher Innenstadt konnte der E-Scooter-Fahrer in der Rheingrafenstraße gestellt werden. Bei seiner Überprüfung stellte sich heraus, dass der E-Scooter technisch verändert worden war und dadurch deutlich schneller als die zulässigen 25 km/h fahren konnte. Den 23-jährigen Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die Führerscheinstelle wird über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt.


Die Polizei bedankt sich herzlich bei dem hilfsbereiten Radfahrer für die Überlassung des E-Bike.


Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach




Falsche Bank-SMS führt zu hohem Schaden: Betrüger erbeuten mehr als 10.000 Euro


Mainz, 24. August 2026


Ein 31-jähriger Mann wurde am Samstag, 22. August 2026, Opfer einer wiederholt auftretenden Betrugsmasche geworden. Die Betrüger erbeuteten mehr als 10.000 Euro.


Der Mann hatte eine SMS erhalten, die angeblich von seinem Kreditkarteninstitut stammte. Darin wurde er aufgefordert, die angegebene Rufnummer zu wählen, weil angeblich eine fragwürdige Transaktion über mehrere Tausend Euro aufgefallen sei. Bei dem Anruf gaben die Betrüger vor, die Transaktion stornieren zu wollen. Hierfür schickten sie eine Freigabeaufforderung und die Aufforderung, den Vorgang in seiner Secure-App seiner Bank zu bestätigen. Doch statt einer Stornierung stimmte der Mann damit unwissentlich einer Überweisung zu: Mehr als 10.000 Euro wurden unmittelbar vom Konto des Opfers abgebucht.
Der Geschädigte veranlasste umgehend die Sperrung aller seiner Konten und erstattete Anzeige auf der Polizeidienststelle. Die Ermittlungen dauern an.


>> Die Polizei erinnert: Die Freigabe von irgendwelchen angeforderten Transaktionen ablehnen und stets selbst sein Kreditinstitut anrufen und um Klärung bitten!


Quelle: Polizeipräsidium Mainz



Auswärtige Mietwagen tummeln sich im Revier der Taxis im Jahrmarktsgeschäft


Bad Kreuznach, 24. August 2026


Am Sonntag, 23. August 2026, erhielt die Polizei Bad Kreuznach Hinweise darauf, dass sich mehrere ortsfremde Mietwagen — unter anderem von Fahrdienstvermittlern — im Umfeld des Bad Kreuznacher Jahrmarktes aufhalten und offenbar auf Fahrgäste warten würden. 


Die Polizei machte gegen 23:00 Uhr zwei entsprechende Fahrzeuge im Bereich Wilhelmstraße / Kirschsteinanlage ausfindig und kontrollierte sie. Die 30 und 32 Jahre alten Fahrer gaben an, zuvor Fahrgäste aus dem Raum Mainz beziehungsweise Frankfurt nach Bad Kreuznach gebracht zu haben und lediglich eine Pause einzulegen. Nachweise hinsichtlich der angeblichen Personenbeförderung konnten sie nicht vorlegen.


Erforderliche Daten wurden durch die Polizei erhoben, sodass im Nachgang geprüft werden kann, ob und in welchem Umfang Verstöße gegen die für Mietwagen geltenden Vorschriften vorliegen.


>> Mietwagen dürfen — anders als Taxis — grundsätzlich nicht ohne vorherige Anforderung auf zufällige Fahrgäste warten. Gerade bei Großveranstaltungen mit einem hohen Fahrgastaufkommen, wie dem Bad Kreuznacher Jahrmarkt, sind die unterschiedlichen Regelungen für Taxis und Mietwagen von besonderer Bedeutung.


Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach



Streit zwischen Ex-Partnern eskalierte: Junge Frau leicht verletzt, Mann flüchtete


Bad Kreuznach, 23. August 2026


Am Sonntag, 23. August 2026, gegen 04:00 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Bad Kreuznach am Europaplatz auf eine vor dem Bahnhofsgebäude am Boden liegende Frau aufmerksam. Zugleich flüchtete ein Mann durch den Bahnhofsgebäude in Richtung der Bosenheimer Straße.


Nach ersten Ermittlungen war es zuvor zwischen der 20-Jährigen und ihrem 21-jährigen Ex-Partner zu einem Streit gekommen, in dessen Verlauf soll der Mann die Frau geschubst haben, sodass sie stürzte und sich leicht verletzte. Der Mann konnte trotz der sofort eingeleiteten Fahndung nicht mehr angetroffen werden. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.


Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise zum Geschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.


Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach
0671/8811-0 /
pibadkreuznach@polizei.rlp.de




Unter Alkoholeinfluss vor Ampel wartenden Pkw gerammt


Bad Kreuznach, 23. August 2026


Am Sonntag, 23. August 2026, gegen 01:45 Uhr ereignete sich in der Bad Kreuznacher Wilhelmstraße ein Verkehrsunfall. Dessen Verursacher war alkoholisiert.


In Höhe des Europaplatzes hatte 29-Jähriger, der in Richtung Ochsenbrücke unterwegs war, an einer Rot zeigenden Ampel angehalten. Ein 27-Jähriger überholte das Fahrzeug des 29-Jährigen, touchierte aber den Pkw mit seinem Wagen. 


Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Ein Atemalkoholtest bei dem 27-Jährigen ergab einen Wert von 1,15 Promille. Sein Führerschein wurde sichergestellt und ein Strafverfahren wurde eingeleitet. 


Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach



Nächtliche Schlägerei im Umfeld des Jahrmarkts: Polizeibeamter durch Tritt verletzt


Bad Kreuznach, 23. August 2026


Am Sonntag, 23. August 2026, gegen 03:35 Uhr, wurde eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Bad Kreuznach im "Brückes" auf eine Schlägerei zwischen zwei Personen innerhalb einer größeren Personengruppe aufmerksam.


Die Beamten schritten ein und konnten einen 24-Jährigen zunächst zu Boden bringen und fesseln. Beim Versuch, sich loszureißen, gelang es dem Mann aufzustehen. Er trat in Richtung seines Kontrahenten und eines Polizeibeamten. Dabei traf er den Beamten am rechten Unterarm und fügte ihm einen Knochenbruch zu. Der Mann flüchtete zu Fuß in Richtung Pfingstwiese und konnte nicht mehr ermittelt werden.


Im Zusammenhang mit dem Vorfall wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, insbesondere gegen den 24-Jährigen, wegen Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie gefährlicher Körperverletzung. Die Ermittlungen dauern an.


Zeugen die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.


Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

0671/8811-0 / pibadkreuznach@polizei.rlp.de




Einsatz einer Spezialeinheit in Bingen: Sohn verletzte und bedrohte seine Mutter — Drogen im Spiel


Bingen, 23. August 2026


In der Nacht zu Sonntag, 23. August 2026, hatte die Polizei Bingen in Grolsheim einen Einsatz wegen häuslicher Gewalt. Gegen 00:30 Uhr hatte ein 29-jähriger Mann seine 63 Jahre alte Mutter verletzt und mit einer Schusswaffe bedroht. Der Frau gelang es sich in Sicherheit zu bringen.

Angesichts der Gefahrenlage wurde das Wohnhaus von zahlreichen Polizisten umstellt. Einsatzkräften einer Spezialeinheit konnten den Beschuldigten in seiner Wohnung festnehmen. Dort wurde auch eine täuschend echt aussehende Spielzeugpistole gefunden, bei der es sich wohl um die Tatwaffe handelte.

Bei dem Einsatz wurden weder der Beschuldigte noch Polizeibeamte verletzt. Die 63-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ihr Sohn stand mutmaßlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und befand sich offenkundig in einem psychischen Ausnahmezustand. Er wurde zur psychiatrischen Behandlung in eine Fachklinik eingewiesen. Die Ermittlungen zu Hintergründen und genauem Ablauf des Geschehens dauern an.

Quelle: Polizeiinspektion Bingen




Auto eines 80-Jährigen kam von der Straße ab: Fahrer leicht verletzt


Bad Kreuznach-BME, 22. August 2026


Am Freitag, 21. August 2026, kam es gegen 13:40 Uhr im Bereich der Berliner Straße / Naheweinstraße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 80-jähriger Autofahrer leicht verletzt wurde.


Der Senior befuhr mit seinem VW Golf die Berliner Straße aus Richtung Bad Kreuznach kommend und bog nach rechts in die Naheweinstraße ein. Danach kam der Pkw aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Mauer.
Durch den Zusammenstoß lösten die Airbags des Fahrzeugs aus. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde nach einer Erstversorgung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Am VW Golf entstand Totalschaden. Die Mauer wurde augenscheinlich nur geringfügig beschädigt. 


Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Abbiegespur von der Berliner Straße in die Naheweinstraße vollständig gesperrt.


Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach




Ohne Versicherungskennzeichen und unter Drogeneinfluss auf E-Scooter in Bingen unterwegs 


Bingen, 22. August 2026


Am Samstag, 22. August 2026, gegen 13:20 Uhr kontrollierte eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Bingen einen 48-jährigen Mann, der auf der L 414 zwischen Büdesheim und Dromersheim auf einem E-Scooter unterwegs war. 


Anlass für die Kontrolle war, dass an dem E-Scooter kein Versicherungskennzeichen angebracht war. Der Fahrer bestätigte gegenüber den Beamten, dass für den E-Scooter kein gültiger Versicherungsschutz vorliegt. Den Beamten fielen bei dem Beschuldigten außerdem Anzeichen für den Konsum von Betäubungsmitteln auf. Auch dies räumte der Beschuldigte ein: Er habe kurz zuvor Marihuana konsumiert. Deshalb wurde dem Mann auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen.


Der 48-Jährige wird sich wegen Fahrens ohne Versicherungsschutzes sowie unter Einfluss von Betäubungsmitteln verantworten müssen


Quelle: Polizeiinspektion Bingen

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Mit quietschenden Reifen durch die Wilhelmstraße —

21-Jähriger zeigt gegenüber Polizei keine Einsicht


Bad Kreuznach, 21. August 2026


Am Freitagnachmittag, 21. August 2026, fiel einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Bad Kreuznach im Bereich Wilhelmstraße in Bad Kreuznach ein weißer BMW der 3er-Reihe auf, dessen 21-jähriger Fahrer mehrfach mit quietschenden Reifen und laut aufheulendem Motor anfuhr. Außerdem wendete er verbotswidrig auf der zu diesem Zeitpunkt stark von Fußgängern frequentierten Wilhelmstraße.


Die Polizeibeamten stoppten und kontrollierten den zuvor mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gefahrenen BMW gegen 14:30 Uhr im Kreisverkehr Römerkastell. Dort hielt ein Autofahrer neben den Beamten an und begrüßte ausdrücklich die Kontrolle des aus seiner Sicht auffällig fahrenden Verkehrsteilnehmers.


Weniger erfreut über die Kontrolle zeigte sich hingegen der 21-Jährige selbst. Einsicht bezüglich seines problematischen Fahrverhaltens ließ er nicht erkennen und gab nach entsprechender Belehrung an, keinen Fehler gemacht zu haben und "normal" gefahren zu sein. Neben dem Einleiten von Ordnungswidrigkeitenverfahren wird die Polizei den Sachverhalt auch der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde mitteilen. Diese prüft in eigener Zuständigkeit, ob sich aus dem gezeigten Verhalten Zweifel an der Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen ergeben.


Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach




Für Eigenschutz und Deeskalation: Kommunaler Vollzugsdienst in Bad Kreuznach setzt Bodycams ein


Bad Kreuznach, 21. August 2026


Der Kommunale Vollzugsdienst in Bad Kreuznach setzt jetzt Bodycams ein: Damit reagiert die Stadtverwaltung auf die zunehmende Anzahl verbaler und körperlicher Übergriffe auf Bedienstete des Vollzugsdienstes in Rheinland-Pfalz. Die Bodycams sollen dazu beitragen, kritische Situationen bereits im Vorfeld zu entschärfen.

„Die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität“, erklärt Dezernent Mirko Helmut Kohl „Die Erfahrung zeigt, dass allein das sichtbare Tragen einer Kamera eine deeskalierende Wirkung auf potenzielle Aggressoren hat. Wir wollen damit nicht nur unsere Einsatzkräfte besser schützen, sondern auch die Hemmschwelle für Angriffe erhöhen.“

Bei der Nutzung der Bodycams gelten die Datenschutzbestimmungen. So werden die Kameras nicht dauerhaft aufzeichnen, sondern nur dann, wenn eine Gefahr für die Einsatzkräfte oder Dritte besteht oder wenn es zu einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit kommt. Die betroffenen Personen werden – sofern es die Situation zulässt – vor Beginn der Aufzeichnung darauf hingewiesen. „Wir setzen die Bodycams als präventives Instrument ein“, betont die neue Leiterin des Ordnungsamtes Tina Werner. Das Ziel sei es, die Eskalation von Konflikten zu vermeiden. „Sollte es dennoch zu einem Vorfall kommen, dienen die Aufnahmen zudem der Beweissicherung, was für die rechtliche Aufarbeitung von Übergriffen von entscheidender Bedeutung ist.“

Alle Mitarbeiter*innen des KVD, die mit einer Bodycam ausgestattet werden, haben eine Schulung durchlaufen. Diese umfasste nicht nur die technische Bedienung der Geräte, sondern insbesondere auch rechtliche Aspekte sowie taktische Verhaltensweisen zur Deeskalation.

Das Foto zeigt (von links) den Beigeordneten Mirko Helmut Kohl, Vollzugsbeamtin Lisa Hellwig, Tina Werner, Leiterin des Ordnungsamtes, den Vollzugsbeamten Jonas Wagner und Jörg Keil, Abteilungsleiter Kommunaler Vollzugsdienstes 

Quelle: Jürgen Cron
Stadtverwaltung Bad Kreuznach




Sehr hoher Schaden: Pkw schleuderte gegen Neuwagen und zertrümmerte Glasfront des Autohandels


Bad Kreuznach, 21. August 2026


Am Donnerstag, 20. August 2026, ereignete sich gegen 19:17 Uhr auf der Bosenheimer Straße ein Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden.


Ein 21-Jähriger befuhr mit seinem Pkw den Einfädelungsstreifen von der Alzeyer Straße kommend zur Bosenheimer Straße. Bei vermutlich nicht angepasster Geschwindigkeit geriet das Fahrzeug ins Schleudern und kollidierte mit einem Firmenschild sowie einem nicht zugelassenen Ausstellungsfahrzeug eines Autohauses. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Neuwagen teilweise durch die Glasfront in das Firmengebäude geschoben.


Die Insassen des Pkw blieben unverletzt. Hinweise auf eine Fahruntüchtigkeit des Fahrers ergaben sich nicht. Der Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.


Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach




Ladendieb flüchtete nach Alarm aus Baumarkt und verlor Handy mit Selfie auf Sperrbildschirm 


Mainz, 20. August 2026


Am Mittwoch, 19. August 2026, 18:18 Uhr, löste ein Ladendieb beim Verlassen eines Baumarkts in der Straße "Am Hahnenbusch" die Warensicherung aus und flüchtete. Auf dem Parkplatz verlor der Mann sein Mobiltelefon, auf dessen Sperrbildschirm er selbst zu sehen war. 

Etwa zehn Minuten später kehrte der Mann ohne seine schwarze Daunenjacke an den Tatort zurück — vermutlich auf der Suche nach seinem Handy. Als Angestellte ihn wiedererkannten, ergriff er erneut die Flucht. Nach Feierabend bemerkte ein Mitarbeiter den Verdächtigen in der Nähe des Baumarktes auf einem Feldweg und informierte die Polizei. Eine Polizeistreife kontrollierte den Mann, auf den die Beschreibung und das Hintergrundfoto auf dem sichergestellten Mobiltelefon exakt passten.

Die Staatsanwaltschaft ordnete eine erkennungsdienstliche Behandlung an. Das Mobiltelefon wurde sichergestellt. Der Beschuldigte bestreitet die Tat und bestreitet auch Eigentümer des Mobiltelefons zu sein. Die Suche nach der abgelegten Jacke und dem Diebesgut verlief bislang ergebnislos.

Quelle: Polizeipräsidium Mainz



Spanngurte auf der A 60 rissen Kraftstofftank eines Pkw auf — Hinweise auf Verursacher erbeten


A 60 Ingelheim, 20. August 2026


Am Donnerstag, 20. August 2026, gegen 17:53 Uhr wurden der Polizei mehrere Gegenstände auf der Hauptfahrbahn der A 60, Fahrtrichtung Mainz, gemeldet. Die Gegenstände befanden sich zwischen den Anschlussstellen Ingelheim-West und Ingelheim-Ost.


Eine Polizeistreife fand Teile von vier Spanngurten und beseitigte diese. Für den Fahrer eines Seat Leon kam dies zu spät, denn er war mit seinem Wagen über die Hindernisse gefahren. Dadurch wurde der Dieseltank des Fahrzeugs beschädigt und riss auf. Der Seat verlor daraufhin Kraftstoff und blieb wenig später stehen. Eine Weiterfahrt war nicht möglicch.


Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Verlierer der Ladung oder zum betreffenden Fahrzeug geben können, sich sich zu melden. 


Quelle: Polizeiautobahnstation Heidesheim


06132 9500 / pastheidesheim@polizei.rlp.de



Übel gelaunter 20-Jähriger provozierte Beinahe-Unfall mit Streifenwagen der Polizei Mainz


Mainz, 19. August 2026


In der Nacht zu Mittwoch, 19. August 2026, gegen 2 Uhr fiel Streifenpolizisten in der Mainzer Innenstadt ein Pkw durch seine rasante Fahrweise auf. Das Fahrzeug sollte daher in der Rheinstraße kontrolliert werden.


Bereits zu Beginn der Verkehrskontrolle schrie der Fahrer die Beamten lautstark und aggressiv an. Da weder am Fahrzeug noch beim Fahrer Beanstandungen festgestellt wurden — die zuvor beobachtete Fahrweise entsprach nicht einer Ordnungswidrigkeit — sollte die Kontrolle beendet werden. Der 20-jährige Fahrer weigerte sich zunächst jedoch weiterzufahren und diskutierte weiterhin aggressiv mit den Einsatzkräften.


Als er dann anfuhr, folgte ihm der Streifenwagen. Da das vorausfahrende Fahrzeug die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h missachtete, betätigte der Fahrer des Streifenwagens kurz die Lichthupe und wechselte anschließend auf den mittleren Fahrstreifen. Daraufhin zog der 20-Jährige unmittelbar vor den Streifenwagen und bremste diesen bis zum Stillstand aus. Nur durch eine Notbremsung konnte ein Zusammenstoß knapp verhindert werden — zurück blieben deutliche Bremsspuren.


Der Fahrer stieg sofort aus, lief zur Fahrerseite des Streifenwagens, schlug gegen die Scheibe und verhinderte zunächst das Aussteigen des Fahrers. Auch gegenüber einer weiteren Streifenbesatzung verhielt er sich extrem aggressiv, unterschritt mehrfach den Sicherheitsabstand und beleidigte sowie bedrohte die Beamten massiv. Er wurde schließlich gefesselt.


Anzeichen für Alkohol- oder Drogenkonsum wurden nicht festgestellt. Aufgrund seines unberechenbaren Verhaltens wurde dem Mann die Weiterfahrt untersagt, das Auto ordnungsgemäß geparkt und der Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Gegen den 20-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Bedrohung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet.


Quelle: Polizeipräsidium Mainz



Unachtsamer Autofahrer erfasste in Kirn mit seinem Pkw einen Fußgänger


Kirn, 18. August 2026


Im Kirner Teichweg stießen am Dienstagvormittag, 18. August 2026, ein Fußgänger und ein Auto zusammen. Der Passant wurde dabei leicht verletzt.

Gegen 09:30 Uhr befuhr ein 29-jähriger BMW-Fahrer den Teichweg aus Richtung Nahegasse und bog nach rechts in die Mauergasse ein. Infolge seiner Unachtsamkeit übersah der Autofahrer einen 84-jährigen Fußgänger, der die Mauergasse aus gleicher Richtung querte. Der Pkw touchierte den Fußgänger, der dadurch zunächst auf die Motorhaube und dann auf den Boden aufschlug. Der Mann wurde leicht verletzt.


Am Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro. Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.


Quelle: Polizeiinspektion Kirn




Als „Gurtmuffel“ kontrolliert, als Beschuldigter wegen Drogenkonsums und Fahrens ohne Fahrerlaubnis entlassen


Kreuznach, 16. August 2026


Am Sonntag, 16. August 2026, gegen 13 Uhr kontrollierte eine Streifenbesatzung der Polizei in Bad Kreuznach einen 33-jährigen Autofahrer, der aufgefallen war, weil er den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte.


Bei der Verkehrskontrolle ergaben sich Hinweise auf einen möglichen Drogenkonsum des 33-Jährigen. Dieser räumte schließlich ein, THC konsumiert zu haben. Einen Schnelltest lehnte er aber ab. Bei der weiteren Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen den Mann eine Fahrerlaubnissperre besteht. 


Der 33-Jährige wurde zur Polizeidienststelle gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Der mitgeführte Führerschein wurde sichergestellt. Gegen den Fahrer wurden entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.


Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach



Mit Flügel in Zaun verfangen: Feuerwehr Waldböckelheim befreite Eule


Waldböckelheim, 16. August 2026


Eine Eule verfing sich am Sonntagnachmittag, 16. August 2026, in einem Zaun der Freiflächensolaranlage zwischen Waldböckelheim und Oberstreit. Das Tier blieb mit dem linken Flügel im Zaun stecken und konnte sich nicht selbst befreien.

Eine Reiterin verständigte die Feuerwehr. Die Feuerwehrkräfte aus Waldböckelheim kappten mit einem Bolzenschneider mehrere Drähte des Zauns und befreiten das Tier innerhalb weniger Augenblicke. Über die Feuerwehreinsatzzentrale Rüdesheim wurde der Gonsenheimer Wildtierpark kontaktiert. Dorthin brachte die Feuerwehr die verletzte Eule zur tierärtzlichen Versorgung.

Quelle: Rouven Ginz
Freiw. Feuerwehr VG Rüdesheim




Zwei Verletzte auf der A 63: Auto übersehen und Überschlag verursacht — Pkw blieb auf Dach liegen


A 63 Alzey, 16. August 2026


Am Sonntag, 16. August 2026, kam es gegen 12:40 Uhr auf der A 63, Fahrtrichtung Mainz, zwischen Freimersheim und Erbes-Büdesheim zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen.


Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wechselte ein Pkw vom linken auf den rechten Fahrstreifen und kollidierte hierbei mit einem dort fahrenden Auto. Durch den Zusammenstoß überschlug sich der auffahrende Pkw und blieb auf dem Standstreifen auf dem Dach liegen. Ein weiteres Fahrzeug kollidierte mit Trümmerteilen auf der Fahrbahn.


Der Fahrer des sich überschlagenden Pkw sowie seine Beifahrerin wurden verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Die weiteren Unfallbeteiligten blieben unverletzt. An zwei Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden; sie mussten abgeschleppt werden. Darüber hinaus entstand Sachschaden an der Fahrbahn.


Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der anschließenden Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die Fahrbahn circa zwei Stunden lang lediglich auf dem linken Fahrstreifen befahrbar.


Quelle: Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim



Wenn die Hitze zu Kopf steigt: Lautstark, bedrohlich, unappetitlich und gewalttätig lösten Menschen Einsätze der Polizei aus


Bad Kreuznach, 16. August 2026


Ob es tatsächlich an der Hitzeperiode lag, kann die Polizei nicht beurteilen. Fest steht jedoch: Am Sonntagvormittag (16.08.2026) hatten die Einsatzkräfte in Bad Kreuznach und Umgebung gleich mehrfach mit eher ungewöhnlichen Sachverhalten zu tun.

Gegen 09:30 Uhr wurde die Polizei zum Bahnhofsvorplatz gerufen. Dort pöbelte eine 31-jährige Frau mehrere Personen an. Die bereits polizeibekannte Frau fällt regelmäßig durch ähnliche Vorfälle auf. Die Beamten erteilten ihr einen Platzverweis, dem sie schließlich nachkam.

Wenig später meldeten Passanten einen Mann, der in der Innenstadt mehrere Messer schleifen würde. Die Einsatzkräfte trafen den 54-Jährigen an und kontrollierten ihn. Tatsächlich führte er drei Messer mit sich, darunter auch Messer, deren Besitz beziehungsweise Führen waffenrechtlich nicht erlaubt ist. Darüber hinaus fanden die Beamten bei ihm eine geringe Menge Betäubungsmittel. Messer und Betäubungsmittel wurden sichergestellt; entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. Der Verantwortliche konnte sich nicht erklären, warum seine Schleiftätigkeit bei einigen Passanten ein ungutes Gefühl hervorrief.

Für einen weiteren ungewöhnlichen Einsatz sorgte ein 40-jähriger Mann, der - u.a. mit Anzug und Krawatte bekleidet - ein Wettbüro betrat. Anstatt dort eine Wette abzugeben, begab er sich in einen Lagerraum und verrichtete dort seine Notdurft. Gegenüber den hinzugerufenen Polizeibeamten zeigte er sich zunächst wenig einsichtig. Nach einem eindringlichen Gespräch beseitigte er seine Hinterlassenschaft schließlich selbst. Ihn erwartet eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Zudem erhielt er einen Platzverweis sowie ein Hausverbot. Dies nahm der Mann grinsend zur Kenntnis und erklärte, er wolle ohnehin noch auf eine Hochzeit gehen.

Auch im Bad Kreuznacher Umland waren die Beamten als Streitschlichter gefragt. Hintergrund war ein bereits länger schwelender Nachbarschaftsstreit, der sich offenbar am Orgelspiel eines Sohnes entzündet hatte. Beide Parteien warfen sich gegenseitig vor, in den vergangenen Wochen mit lauter Musik provoziert zu haben. Am Sonntag eskalierte die Auseinandersetzung schließlich: Nach bisherigen Erkenntnissen gingen die Beteiligten mit einer Eisenstange beziehungsweise Pfefferspray aufeinander los. Zudem sollen diverse Beleidigungen geäußert worden sein. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Beamten versuchten die Gemüter zu beruhigen und den Streit zu schlichten. 

Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach




Frontalcrash am frühen Morgen in Norheim: Alkohol im Spiel


Norheim, 16. August 2024


Am Sonntagmorgen, 16 August 2026, gegen 05:54 Uhr kam es in der Hüffelsheimer Straße in Norheim zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Pkw frontal miteinander kollidierten.


Der 23-jährige Fahrer eines Opel Corsa befuhr die Hüffelsheimer Straße aus Richtung Rüdesheim kommend in Richtung Ortsmitte. In einer leichten Rechtskurve geriet sein Wagen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden Audi A4 eines 54-Jährigen. 


Bei der Unfallaufnahme zeigte sich, dass beide Fahrer dem Alkohol zugesprochen hatten. Ein Atemalkoholtest beim 23-Jährigen ergab einen Wert von 1,25 Promille. Er gab gegenüber den Polizeibeamten außerdem an, kurz vor dem Unfall in einen Sekundenschlaf gefallen zu sein.
Auch der 54-jährige Unfallgegner war nicht gänzlich nüchtern unterwegs. Bei ihm ergab der Atemalkoholtest einen Wert von 0,57 Promille. Beiden Fahrern wurden Blutproben entnommen und ihre Führerscheine wurden sichergestellt. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet. 

Die Fahrer erlitten nur leichte Abschürfungen an den Händen und benötigten keine medizinische Versorgung. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Gesamtschaden wird auf etwa 10.000 bis 15.000 Euro geschätzt. Für die Beseitigung auslaufender Betriebsstoffe sowie die Bergung der Fahrzeuge wurde die Fahrbahn in beide Richtung für ca. 30 Minuten gesperrt.


Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach




Schaumbildung auf der A 61: Ausweichmanöver des Fahrers ließ Sattelzug umkippen


A 61 Dorsheim, 15. August 2026


Am Samstagnachmittag, 15. August 2026, kam es auf der A 61, Fahrtrichtung Süden, nahe der Anschlussstelle Dorsheim zu einem Verkehrsunfall mit einem Sattelzug.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei bemerkte der Fahrer des Sattelzuges, dass sich auf der Fahrbahn — vermutlich wegen der Hitze — Schaum bildete. Der Mann versuchte den Schaum zu umfahren, doch infolge seines Ausweichmanövers verlor er die Kontrolle über den Sattelzug und der Auflieger kippte um.

Seit etwa 16:00 Uhr und bis in den Abend hinein ist der rechte Fahrstreifen der A 61 gesperrt. Die Absicherung der Unfallstelle erfolgt durch die Autobahnmeisterei Emmelshausen. Ein Abschleppunternehmen wurde mit der Bergung des Sattelzuges beauftragt.

Es bildete sich ein langer Rückstau. Solange die Bergungsarbeiten andauern, ist mit weiteren Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Quelle: Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim



Vegetation brannte an der Bahnlinie im Salinental Bad Kreuznach - Leicht verletzte Feuerwehrleute


Bad Kreuznach, 13. August 2026


Am Donnerstag, 13. August 2026, gegen 16 Uhr hatte die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach einen Einsatz an der Bahnstrecke zwischen Bad Kreuznach und Bad Münster. Auf einer Fläche von ca. 2.000 Quadratmetern brannten Bäume und Sträucher. Die starke Rauchentwicklung war weithin sichtbar.

Das Erreichen der Einsatzstelle an schwer zugänglichen Böschungen gestaltete sich aufwendig. Ein Zaun musste gewaltsam geöffnet werden. Während des Einsatzes wurde die Bahnlinie voll gesperrt, um einen Löschangriff von der Salinenstraße aus durchführen zu können. Von Salinenstraße und Hasenrecher Weg aus wurden insgesamt 4 C-Rohre zur Brandbekämpfung eingesetzt. Die Wasserversorgung wurde über Hydranten und Tanklöschfahrzeuge sichergestellt. Die Vegetation der betroffene Fläche wurde mit Waldbrandwerkzeugen auseinander gezogen, ausreichend gewässert und mit einer Wärmebildkamera abschließend kontrolliert.  

Zwei Feuerwehrleute verletzten sich leicht bei den Löscharbeiten. Sie wurden an Ort und Stelle vom Rettungsdienst behandelt. Der Einsatz war nach etwa zwei Stunden beendet und die Einsatzstelle wurde der Polizei bzw. Bundespolizei übergeben.

Quelle: Tim Helmes
Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach




Schutz vor Afrikanischer Schweinepest durchlöchert: Unbekannte bauten Seuchenschutzzaun auf zwei Kilometern ab


Ingelheim,13. August 2026


Zwischen Mittwoch, 12. August, und Donnerstag, 13. August 2026 haben unbekannte Täter den Seuchenschutzzaun bei Ingelheim in einer Länge von 2,1 km abgebaut. 

Der Seuchenschutzzaun wurde im Dezember 2024 zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest erreicht. Sein Zweck ist, das Abwandern oder das Einwandern von potenziell infizierten Wildschweinen zwischen Rheingau und Rheinhessen zu verhindern. Durch das Aushängen des Zauns ist diese Schutzfunktion auf einer Länge von ca. 2,1 km derzeit nicht mehr gewährleistet.

Zaunelemente wurden bei der Aktion beschädigt. Die Polizei Ingelheim ermittelt und bittet um sachdienliche Hinweise zu dem Sachverhalt. 

Quelle: Polizeiinspektion Ingelheim


06132 6551-0 / piingelheim@polizei.rlp.de




Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen auf B 41 bei Hochstetten-Dhaun — 63-jährige Frau verstorben — Kind schwer verletzt


Kirner Land, 13. August 2026


Am Mittwoch, 12. August 2026, kam es gegen 17:54 Uhr auf der B 41 auf der Ortsumgehung Hochstetten-Dhaun zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen.


Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befuhr die 20-jährige Fahrerin eines Mercedes die B 41 von Bad Kreuznach kommend in Richtung Idar-Oberstein. Aus ungeklärter Ursache geriet ihr Wagen in einer Rechtskurve in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem entgegenkommenden Skoda. Ein unmittelbar hinter dem Skoda befindlicher BMW konnte nicht mehr ausweichen und prallte ebenfalls gegen den Skoda. Die 63-jährige Skoda-Fahrerin erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Ein ebenfalls im Fahrzeug befindliches Kind wurde schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden. Auch die weiteren beteiligten Personen wurden verletzt.


Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit einem größeren Aufgebot vor Ort. Die Unfallstelle wurde für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie Unfallaufnahme vollständig gesperrt. Der Verkehr konnte durch Hochstetten-Dhaun abgeleitet werden.


Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der aktuellen Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach gab hierfür ein Gutachten in Auftrag.


>> Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Kirn unter der 06752- 156-0 in Verbindung zu setzen.


Quelle: Polizeiinspektion Kirn




Beginn der Autobahnbaustelle bei Daxweiler übersehen: Vier Fahrzeuge durch Unfall beschädigt


A 61 Daxweiler, 12. August 2026


Am Dienstag, 11. August 2026, gegen 21:20 Uhr ereignete sich auf der A 61 bei Daxweiler ein Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen.


Ein 35-jähriger Mann aus Nordrhein-Westfalen befuhr mit seinem BMW die A 61 in Richtung Koblenz. Kurz hinter der Tank- und Rastanlage Hunsrück-Ost verengt sich die Fahrbahn aufgrund einer Baustelle von drei auf zwei Fahrstreifen. Dies nahm der 35-Jährige zu spät wahr, sodass sein Wagen mit mehreren Baustelleneinrichtungen kollidierte.


Durch die Kollision wurden Gegenstände auf die Fahrbahn geschleudert, die drei nachfolgenden Pkw zum Verhängnis wurden. Alle vier Fahrzeuge wurden so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Verletzt wurde niemand.


>> Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim, 06701/9190 oder pastgau-bickelheim@polizei.rlp.de. 


Quelle: Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim



Einsturzgefährdetes Haus: Obersteiner Straße in Kirn voll gesperrt


Kirn, 10. August 2026


Wegen notwendigen Arbeiten an der Standsicherheit eines Wohnhauses muss die Obersteiner Straße in Kirn ab sofort bis voraussichtlich Dienstag, 11. August 2026, gegen 18:00 Uhr in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden.


Die Sperrung ist aus Sicherheitsgründen erforderlich, um eine Gefährdung von Anwohnern und Verkehrsteilnehmern während der Arbeiten auszuschließen. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den gesperrten Bereich nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren und die eingerichtete Verkehrsführung sowie die örtliche Beschilderung zu beachten.


Die Dauer der Sperrung kann sich je nach Verlauf der Arbeiten ändern. Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die notwendigen Verkehrsmaßnahmen.


Quelle: Polizeiinspektion Kirn




Unfallflucht auf B 41/A 61: Betrunkener Autofahrer bedrohte Zeugen durch starkes Abbremsen auf der Autobahn


B 41/A 61 / Bad Kreuznach, 10. August 2026


Ein 48-Jähriger befuhr am Samstag, 8. August 2026, gegen 06:45 Uhr die B 41 aus Richtung Bad Kreuznach kommend in Richtung A 61. Kurz vor der Fahrbahnteilung an den Autobahnauffahrten verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte erst gegen das Leitschild und touchierte im Anschluss einen Leitpfosten. Anschließend setzte der Mann seine Fahrt in Richtung Mainz fort. 

Auf der A 61 bremste der 48-Jährige einen Zeugen seines Unfalls erheblich aus. Eine inzwischen alarmierte Streife der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim fand auf der Fahrbahn der A 61 über eine längere Strecke Fahrzeugteile eines Mercedes. Mit Unterstützung einer Streife der Polizei Ingelheim wurde die Halteranschrift angefahren, wo ein stark beschädigter Mercedes stand, der mit der Beschreibung des Zeugen übereinstimmte. 

Auch der Halter konnte dort angetroffen werden. Bei ihm ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von ca. 1,6 Promille. Der 48-Jährige musste eine Blutprobe abgeben. Sein Führerschein wurde einbehalten. Er muss nun mit Strafanzeigen, dem längeren Entzug der Fahrerlaubnis und mindestens mit einer Geldstrafe rechnen.

Quelle: Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim



Radfahrer und Feuerwehr Rüdesheim retteten verletzten Rollstuhlfahrer aus dem Ellerbach


Rüdesheim, 10. August 2026


Schwere Verletzungen hat sich am Sonntag, 9. August 2026, gegen 16 Uhr ein Mann zugezogen, der mit seinem Rollstuhl unweit des DRK-Seniorenzentrums in den Ellerbach gestürzt war. 

Ein Fahrradfahrer, der auf dem Radweg zwischen Rüdesheim und Weinsheim unterwegs war, entdeckte den im Bach liegenden Mann, stieg in den Ellerbach, hob den Kopf des Mannes aus dem Wasser und setzte den Notruf ab. Der Ellerbach hat an dieser Stelle trotz der anhaltenden Trockenheit eine Wassertiefe von etwa 40 Zentimetern.

Ein Rettungswagen des DRK und die Feuerwehr Rüdesheim trafen kurz nach der Alarmierung am Einsatzort ein. Mithilfe eines Rettungsbrettes hoben mehrere Feuerwehrleute und ein Notfallsanitäter den Verletzten in eine Schleifkorbtrage und zogen die Trage über zwei Steckleiterteile die steile Böschung bis auf den Radweg. Dort übernahmen die Notfallsanitäter und ein Notarzt aus Bad Kreuznach die medizinische Versorgung. Angesichts der schweren Verletzungen wurde zusätzlich der Rettungshubschrauber Christoph 66 aus Rockenhausen angefordert, der den Patienten in eine Klinik nach Kaiserslautern transportierte.

Der Einsatz der 15 Aktiven von der Rüdesheimer Feuerwehr konnte gegen 17:30 Uhr beendet werden. 

Quelle: Rouven Ginz
Freiw. Feuerwehr VG Rüdesheim




Zwei Unfallfahrzeuge bei Sprendlingen: Am Steuer saßen Vater und Sohn


Sprendlingen, 9. August 2026


Gegen 01:36 Uhr in der Nacht zu Sonntag, 9. August 2026, wurde die Polizei vom automatischen Notruf eines Autos über einen Unfall auf der L 415 zwischen Sprendlingen und Ober-Hilbersheim informiert. 


Eine Polizeistreife fand einen stark beschädigten schwarzen Mercedes vor. Da sich im oder am Fahrzeuge keine Personen befanden, wurde die Umgebung zunächst nach verletzten Unfallbeteiligten abgesucht. Dabei stießen die Polizisten an der L 415 auf ein weiteres Unfallfahrzeug, einen roten Mazda. In dem Wagen saßen der 62-jährige unverletzte Fahrer sowie sein 25-jähriger leicht verletzter Sohn. 

Bei der Kontrolle erhärtete sich der Verdacht, dass der Sohn der Fahrer des schwarzen Unfallwagens gewesen war. Da der 25-Jährige deutlich alkoholisiert wirkte, wurde ihm nach der medizinischen Erstversorgung eine Blutprobe entnommen. Der Unfallwagen wurde ebenso wie der Führerschein des Fahrers sichergestellt.


Die Fahrzeuge von Vater und Sohn waren nicht miteinander kollidiert; die genauen Zusammenhänge werden noch ermittelt.


Quelle: Polizeiinspektion Bingen



Auf B 41 in den Gegenverkehr gefahren: drei Verletzte


Kirner Land, 9. August 2026


Am Freitagabend, 7. August 2026, kam es gegen 22:55 Uhr zu einem Frontalzusammenstoß auf der B 41, diesmal Höhe Simmertal. Erst am Tag zuvor waren bei Bad Sobernheim zwei Autos frontal kollidiert.


Der 25-jährige Fahrer eines Seat fuhr von Kirn kommend in Richtung Bad Kreuznach. Kurz vor dem Kreisverkehr Simmertal geriet er aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und stieß frontal mit dem Mazda eines 69-jährigen Fahrers zusammen. Beide Fahrer sowie der Beifahrer im Mazda wurden leicht verletzt. Die genaue Unfallursache ist Gegenstand der Ermittlungen.


Die Autos wurden so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Die B 41 war für die Unfallaufnahme ca. 1,5 Stunden lang voll gesperrt.


Quelle: Polizeiinspektion Kirn




19-Jähriger nach Drogenkonsum und ohne Führerschein auf Flucht vor der Polizei


Langenlonsheim, 9. August 2026


Am Samstag, 8. August 2026, gegen 15:36 Uhr wollte eine Polizeistreife in Langenlonsheim den Fahrer eines schwarzen VW Golf kontrollieren. Der Fahrer ignorierte das Anhaltesignal "Stop Polizei" und setzte seine Fahrt fort, wohl um sich der Kontrolle zu entziehen. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf. 


Die Fahrt führte durch die gesamte Ortschaft. Der Flüchtende fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und gefährdete möglicherweise andere Verkehrsteilnehmer. In einem Wohngebiet hielt er an und flüchtete zu Fuß in ein Feld. Die anschließende Fahndung war erfolgreich: Der 19-Jährige ließ sich widerstandslos festnehmen.


Der Fahrer war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Außerdem besteht der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, der Straßenverkehrsgefährdung sowie des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.


Die Polizei bittet Personen, die durch die Fahrweise des 19-Jährigen gefährdet wurden oder sachdienliche Hinweise geben können, sich bei der Polizeiinspektion Bad Kreuznach zu melden.


Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach


0671/8811-0 / pibadkreuznach@polizei.rlp.de



Verletzten Greifvogel in Regionalbahn transportiert


Mainz, 8. August 2026


Am Donnerstagvormittag, 6. August 2026, fand eine Frau auf einem Feld in Nieder-Olm einen Greifvogel. Da das Tier mutmaßlich flugunfähig war und sie ihm helfen wollte, entschied die Tierfreundin sich den Vogel mitzunehmen. 


So nahm die Finderin den Greifvogel mit in die Regionalbahn nach Mainz. Noch im Zug sitzend, kontaktierte sie die Bundespolizei und übergab nach Eintreffen der RB 31 im Hauptbahnhof Mainz den Vogel an die Beamten. Diese informierten die Tierrettung, die den Vogel in eine Wildauffangstation brachte. 


Um welche Art Greifvogel es sich genau handelte (Anmerkung: wahrscheinlich war es ein Mäusebussard) und warum dieser nicht flugfähig war, konnte die Polizei nicht klären.


Quelle: Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern



Fahrer eines manipulierten und nicht versicherten Fatbikes bei Verkehrskontrolle in Bingen erwischt


Bingen, 7. August 2026


In der Nacht zu Freitag, 7. August 2026, stoppten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Bingen den 20-jährigen Fahrer eines sogenannten Fatbikes. Es handelte sich um ein elektrisch angetriebenes Zweirad, das versicherungspflichtig ist.


Gegen 01:15 Uhr wurde der Fahrer in der Binger Saarlandstraße angehalten. Bei der Verkehrskontrolle ergaben sich Hinweise auf eine technische Manipulation des Zweirades, wodurch es eine deutlich höhere Geschwindigkeit als zulässig erreichen konnte. Infolge dieser Veränderungen erfüllte das Fahrzeug nicht mehr die Voraussetzungen für den Betrieb als versicherungsfreies Fahrrad beziehungsweise Pedelec. Doch für das Fahrzeug bestand kein Versicherungsschutz. 


Die Weiterfahrt wurde dem Fahrer untersagt. Gegen ihn wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Polizei weist darauf hin, dass technische Veränderungen an elektrisch unterstützten Fahrrädern zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und des Versicherungsschutzes führen können. Zudem können sich hieraus straf- und ordnungsrechtliche Konsequenzen ergeben.


Quelle: Polizeiinspektion Bingen




Frontalzusammenstoß zweier Pkw auf B 41 bei Bad Sobernheim: Verursacher schwer verletzt


B 41 / Bad Sobernheim, 6. August 2026


Am Donnerstag, 6. August 2026, stießen in der Mittagszeit auf der B 41 bei Bad Sobernheim zwei Autos zusammen. Ein Fahrer erlitt dabei schwere Verletzungen.


Gegen 13:20 Uhr geriet ein 68-jähriger Fahrer aus ungeklärter Ursache mit seinem Toyota-Kleinwagen in den Gegenverkehr, wo er mit einem entgegenkommenden VW Kombi einer 46-jährigen Fahrerin kollidierte. Beide Insassen befanden sich alleine in ihren Fahrzeugen. Der 68-Jährige wurde schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert. Auch die Autofahrerin wurde in ein Krankenhaus gebracht.


An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf ca. 40.000 €. Die B 41 war für die Unfallaufnahme ca. drei Stunden lang voll gesperrt.


Quelle: Polizeiinspektion Kirn




Insassen konnten in Brand geratenes Auto unverletzt verlassen


A 61 Rheinhessen, 6. August 2026


Am Donnerstag, 6. August 2026, geriet gegen 10:40 Uhr auf dem Parkplatz Steingewann an der A 61, Fahrtrichtung Koblenz, ein Pkw in Brand. Der Parkplatz liegt zwischen den Anschlussstellen Gau-Bickelheim und Bad Kreuznach. 

Der Fahrer und seine Beifahrerin hatten das Fahrzeug zuvor verlassen und blieben unverletzt. Weitere Sachschäden entstanden nicht. Die Brandursache war ein technischer Defekt.

Die Feuerwehr der VG Gensingen-Sprendlingen konnte den Brand schnell löschen. Die Zufahrt zum Parkplatz musste für circa 45 Minuten gesperrt werden.

Quelle: Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim




Siebenjähriger Junge bei Unfall in Bad Kreuznach schwer verletzt — Offenbar plötzlich auf Straße gelaufen


Bad Kreuznach, 6. August 2026


Am Donnerstag, 6. August 2026, ereignete sich gegen 08:45 Uhr an der Einmündung der Möbusstraße in die Bosenheimer Straße ein Verkehrsunfall, bei dem ein siebenjähriger Junge schwer verletzt wurde.

Offenbar lief das Kind aus der Möbusstraße kommend auf die Bosenheimer Straße, ohne am Straßenrand anzuhalten oder auf den fließenden Verkehr zu achten. Das Auto eines 21-Jährigen, der die Bosenheimer Straße stadtauswärts befuhr, erfasste das Kind. Eine Vollbremsung hatte den Zusammenstoß mit dem Kind nicht verhindern können.

Durch den Aufprall wurde der Siebenjährige mehrere Meter weit auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Er erlitt nach derzeitigen Kenntnisstand der Polizei schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst und einen Notarzt wurde das Kind mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Für die Unfallaufnahme musste die Bosenheimer Straße etwa eine Stunde lang voll gesperrt werden. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben oder Angaben zum Unfallhergang machen können, sich mit der Polizeiinspektion Bad Kreuznach unter der Telefonnummer 0671/8811-0 oder per E-Mail an pibadkreuznach@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.

Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach




Warnung der Polizei: In Region Bad Kreuznach vermehrt Schockanrufe von Betrügern


Bad Kreuznach, 6. August 2026


Bei der Kriminalpolizei Bad Kreuznach gehen zurzeit wieder Anzeigen von Geschädigten ein, die Anrufe von Betrügern erhielten. 

Die Masche der Täter variiert leicht, hat jedoch grundsätzlich einen ähnlichen Aufbau: Die Anrufer stellen sich entweder als enge Angehörige oder Amtsträger (Polizeibeamter, Staatsanwalt, Rechtsanwalt) vor und teilen mit, dass ein Familienmitglied in einen Unfall verwickelt sei, bei dem Personen verletzt oder getötet wurden. Nun müsse der/die Angehörige gegen Kaution bei der Polizei ausgelöst werden. Hierbei werden hohe Geldbeträge oder Wertgegenstände gefordert. Gehen die Opfer auf diese Forderungen ein, erscheint eine durch die Täter beauftragte Person und holt die Wertgegenstände ab. 


Die Polizei appelliert: Seien Sie wachsam und geben Sie keinerlei Informationen bzgl. ihrer persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse gegenüber Anrufern preis, die Ihnen persönlich unbekannt sind. Es handelt sich bei den Anrufern nicht um Polizeibeamte oder sonstige Amtsträger! Keine dieser Personen wird am Telefon die Zahlung von Kautionen fordern. Lassen Sie sich nicht in ein langes Gespräch verwickeln, beenden Sie das Gespräch schnellstmöglich und übergeben sie kein Bargeld und/oder Wertgegenstände an unbekannte Personen. Kontaktieren Sie direkt die Polizei oder ihre Angehörigen über die Ihnen bekannten Telefonnummern. Achten Sie darauf, dass sie das Gespräch mit den Anrufern vorher definitiv beendet haben.

Quelle: Kriminalinspektion Bad Kreuznach



Bei Windesheim toten Mann gefunden — Vermutlich Leichnam des vermissten 58-Jährigen


Windesheim, 6. August 2026


Bei einer — nicht polizeilichen — Absuche eines Waldgebiets bei Windesheim wurde am Mittwochabend, 5. August 2026, der Leichnam eines Mannes gefunden.


Die Identität des Leichnams konnte noch nicht zweifelsfrei festgestellt werden. Es gibt jedoch konkrete Anhaltspunkte dafür, dass es sich um den seit dem 21. Juli 2026 vermissten 58-jährigen Dirk M aus Windesheim handeln könnte.


Quelle: Polizeipräsidium Mainz



Bewaffneter Mann wünschte sich bei Polizeieinsatz getötet zu werden


Mainz, 6. August 2026


Am Mittwoch, 5. August 2026, löste ein mit einer Armbrust bewaffneter Mann in der Kettelerstraße in Mainz-Finthen einen größeren Polizeieinsatz aus.


Gegen 22:30 Uhr hatte eine Anruferin der Polizei gemeldet, dass sich ein Mann mit einer Armbrust im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses aufhalte. Polizisten trafen den Mann vor dem Wohnhaus an; die Armbrust hielt er in der Hand. Nach mehrfacher Aufforderung legte der Mann die Armbrust schließlich ab, flüchtete dann aber ins Wohnhaus. Weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Mann über weitere Waffen verfügte, wurden das Spezialeinsatzkommando sowie die Verhandlungsgruppe hinzugezogen.


Als sich der Mann später ins Treppenhaus des Anwesens begab, konnte er in einem günstigen Moment festgenommen werden. Dabei kam ein Distanzelektroimpulsgerät (Taser) zum Einsatz. Während des Polizeieinsatzes gab der Mann mehrfach zu verstehen, dass er sich wünsche, von Polizeibeamten getötet zu werden.


Der Beschuldigte wurde zur weiteren medizinischen und psychiatrischen Begutachtung in ein Krankenhaus gebracht.


Quelle: Polizeipräsidium Mainz




Wohnungseinbruch in Bad Kreuznach am helllichten Tag: Hinweise auf drei verdächtige Frauen erbeten


Bad Kreuznach, 5. August 2026


Am Dienstagvormittag, 4. August 2026, wurde in eine Wohnung in der Dr.-Karl-Aschoff-Straße in Bad Kreuznach eingebrochen.

Zwischen 11:00 und 11:57 Uhr gelangten die unbekannten Täter in das Mehrfamilienhaus. Im ersten Stock hebelten sie eine Wohnungstür auf, wobei erheblicher Sachschaden entstand. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei wurden aus der Wohnung Dokumente und schriftlichen Unterlagen entwendet.

Die Wohnungsinhaberin kehrte um 11:57 Uhr heim und traf im Treppenhaus auf drei junge Frauen, die das Anwesen verließen. Diese Frauen konnten bei einer Befragung der Hausbewohner weder als Mieterinnen noch als Besucherinnen identifiziert werden. Daher geht die Polizei davon aus, dass es sich hierbei um die Tatverdächtigen handelt.

Personenbeschreibung:
  - ca. 20 Jahre alt
  - "normale" Figur und Größe
  - dunkelhaarig
  - eine Frau hatte langes, nach hinten gebundenes Haar
  - die beiden anderen Frauen trugen kürzeres Haar
  - helle Bekleidung und flache helle Schuhe
  - eine Frau trug eine helle Handtasche

Die Polizei bittet um Hinweise und fragt: Wer hat zu der oben angegebenen Tatzeit Verdächtiges im Bereich des Tatorts wahrgenommen? Sachdienliche Hinweise bitte an Polizei Bad Kreuznach, Tel. 0671/8811-0.

Quelle: Kriminalinspektion Bad Kreuznach




Verdacht des Betruges mit Wucherpreisen: Kammerjäger forderte 1000 € für Nagerbekämpfung


Bodenheim, 4. August 2026


Am Montagnachmittag, 3. August 2026, hatte es die Polizei in Bodenheim mit einem Kammerjäger zu tun, der für seine Arbeit einen mutmaßlichen Wucherpreis in Rechnung stellte.

Eine 60-jährige Frau hatte wegen eines akuten Nagerbefalls an ihrem Wohnhaus einen Kammerjäger beauftragt. Nach der Durchführung einer oberflächlichen Maßnahme — dem Auftragen einer roten Paste — forderte der Dienstleister von der Frau eine sofortige Bezahlung in Höhe von rund 1000 Euro. Die Geschädigte kam der Zahlungsaufforderung zunächst nach.

Erst nach Rücksprache mit ihrer Tochter kamen der Frau erhebliche Zweifel an der Angemessenheit des geforderten Betrags für die erbrachte Leistung, woraufhin sie sich entschloss, den Vorfall bei der Polizei zu melden, die Ermittlungen wegen des Verdachts von Wucher und Betrug einleitete.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang:

  • Vorsicht bei Notdiensten: Nutzen Sie möglichst ortsansässige Firmen und vereinbaren Sie Festpreise, bevor Aufträge erteilt werden.
  • Keine überstürzten Zahlungen: Lassen Sie sich bei handwerklichen Notdiensten nicht zu sofortigen Bar- oder Onlinezahlungen drängen, wenn die Rechnung unverhältnismäßig erscheint oder Leistungen und Preise undurchsichtig sind.
  • Im Verdachtsfall handeln: Sollten Sie Opfer einer solchen Masche geworden sein, zögern Sie nicht und erstatten Sie umgehend Anzeige


Quelle: Polizeipräsidium Mainz   



Nachts lüften: Polizei warnt vor Gelegenheitstaten bei offen stehenden Fenstern und Türen


Alzey, 4. August 2026


Seit Mittwoch, 29. Juli 2026, registrierte die Polizei in Alzey bislang vier Fälle, bei denen sich ein unbekannter Täter durch offen stehende oder unverschlossene Fenster bzw. Türen Zugang zu Wohnungen, Gebäuden oder Einrichtungen verschaffte.


In allen Fällen nutzte der Täter offenbar günstige Gelegenheiten aus, ohne Gewaltanwendung in die Gebäude eindringen zu können. Vor dem Hintergrund der aktuellen sommerlichen Temperaturen ist davon auszugehen, dass insbesondere zum Lüften offen stehende Fenster und Türen für solche Taten ausgenutzt werden können. Zuletzt kam es am Dienstag, 4. August 2026, zwischen 03:00 und 07:15 Uhr, zu einer solchen Tat.


Die Polizei bittet die Bürgerinnen und Bürger daher um erhöhte Aufmerksamkeit. Gerade in den warmen Sommernächten gilt:

  • Lassen Sie frei zugängliche Fenster, Balkon- und Terrassentüren möglichst nicht unbeaufsichtigt offen stehen.
  • Schließen Sie Fenster und Türen bei Abwesenheit, in der Nacht oder beim Schlafen, wenn diese von außen leicht erreichbar sind.
  • Auch gekippte Fenster können von Tätern als Einstiegsmöglichkeit genutzt werden.
  • Achten Sie in Mehrfamilienhäusern etc. darauf, dass Haus-, Neben- und Zugangstüren nicht offenstehen.
  • Melden Sie verdächtige Personen, die sich auffällig an Häusern, Türen oder Fenstern aufhalten, umgehend der Polizei.


Quelle: Kriminalinspektion Worms




Angeblicher Bankmitarbeiter erbeutete Bargeld und Bankkarte — sitzt aber inzwischen in Untersuchungshaft


Mainz, 4. August 2026


Eine Seniorin aus Mainz wurde am 30. Juli 2026 Opfer eines Diebstahls sowie eines Computerbetruges durch einen angeblichen Mitarbeiter ihrer Hausbank. Dessen Freude über seinen gelungenen Coup währte allerdings nicht lange.

Der Betrüger hatte sich am Telefon der Seniorin gegenüber als Mitarbeiter ihrer Bank ausgegeben und behauptet, auf dem Konto der Frau habe es verdächtige Buchungen gegeben. Außerdem sei Falschgeld im Umlauf, weshalb ein Mitarbeiter der Bank ihr Bargeld überprüfen werde. Dieser Mann erschien kurz darauf, und im Verlauf eines Gesprächs und der vorgeblichen Prüfung von Bargeld und Bankkarte nahm der angebliche Bankmitarbeiter in einem unbeobachteten Moment einen vierstelligen Betrag an sich. Mit der ihm ausgehändigten Bankkarte samt PIN gelang es ihm, weiteres Geld vom Konto der Geschädigten abzuheben.

Die Polizei konnte noch am selben Tag einen Tatverdächtigen ermitteln und vorläufig festnehmen. Ein Richter ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz die Untersuchungshaft an, sodass der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wurde.

Quelle: Polizeipräsidium Mainz 
 




41-jährigen Mann aus Kreis Bad Kreuznach erschossen — Dann bei „Nature One“ gefeiert und festgenommen


Bad Dürkheim, 4. August 2026


Am Freitag, 31. Juli 2026, wurde gegen 22:30 Uhr ein 41-Jähriger aus dem Landkreis Bad Kreuznach in einem Mehrfamilienhaus in Bad Dürkheim mit einer Schusswaffe tödlich verletzt. Der 43-jährige Tatverdächtige wurde zwischenzeitlich verhaftet.

Zeugen hatten den schwer verletzten Mann gefunden und Polizei sowie Rettungsdienst alarmiert. Der Mann wurde von Rettungskräften reanimiert, erlag jedoch im Krankenhaus seinen Verletzungen. Der 43-Jährige flüchtete vor Eintreffen der Polizei und konnte trotz Einsatzes zahlreicher Polizisten und eines Polizeihubschraubers zunächst nicht ergriffen werden.

Bei den Ermittlungen ergaben sich Hinweise, dass der Mann sich auf dem „Nature One“-Festival im Hunsrück aufhalten sollte. Dort ließ er sich in der Nacht zu Sonntag, 2. August, gegen 3:30 Uhr widerstandslos festnehmen. Der 43-Jährige wurde dem Haftrichter des Amtsgerichts Frankenthal vorgeführt, der den Untersuchungshaftbefehl in Vollzug setzte. Der mutmaßliche Täter wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Der Leichnam des 41-Jährigen wurde am Montag im Institut für Rechtsmedizin der Universität Mainz obduziert. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion kann ein Verbluten nach Innen infolge einer Schussverletzung in den Oberkörper als Todesursache angenommen werden.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und der Kriminalpolizei Ludwigshafen zu den konkreten Umständen und Hintergründen der Tat sowie dem Motiv dauern an.

Quelle: Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und Polizeipräsidium Rheinpfalz



Nebengebäude des Bonnheimer Hofs in Hackenheim stand in Vollbrand


Hackenheim, 3. August 2026


Am frühen Montagmorgen gegen 1:30 Uhr wurde ein Brand am Bonnheimer Hof in Hackenheim gemeldet, der einen umfangreichen Einsatz der örtlichen Feuerwehren zur Folge hatte. 

Ursprünglich alarmiert wegen eines Heckenbrandes, erhöhte die Feuerwehr Hackenheim noch auf der Anfahrt die Alarmstufe auf Gebäudevollbrand. Die Feuerwehren aus Volxheim, Hackenheim und Frei-Laubersheim erhielten Unterstützung von der Feuerwehr Bad Kreuznach, die mit einer Drehleiter sowie einem Tanklöschfahrzeug vor Ort war. Auch Einheiten aus Neu-Bamberg, Biebelsheim, Pleitersheim, Fürfeld, Tiefental, Pfaffen-Schwabenheim waren alarmiert. 

Das Abfallentsorgungsgebäude, etwas abseits der Hauptgebäude gelegen, stand komplett in Flammen. Besonders stark wurden der Dachstuhl, ein Traktor mit Anhänger sowie mehrere Gitterboxen mit Holz beschädigt. 66 Einsatzkräfte waren im Einsatz beziehungsweise hielten sich in Bereitschaft. Nach intensiven Löschmaßnahmen konnte der Brand gegen 6 Uhr weitgehend unter Kontrolle gebracht und der Einsatz beendet werden. 

Glücklicherweise gab es keine Verletzten; die Kriminalpolizei ermittelt.

Quelle: Toni Forster
Freiwillige Feuerwehr der VG Bad Kreuznach




Nach Alkohol- und Drogenkonsum Auto gefahren: Totalschaden bei Unfall im Brückes


Bad Kreuznach, 3. August 2026


Am Sonntagabend, 2. August 2026, verursachte ein unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln stehender Autofahrer auf der B 48 (Brückes) in Bad Kreuznach einen Verkehrsunfall.

Gegen 20:19 Uhr fuhr der 27-Jährige in Richtung B 41. In einer Rechtskurve verlor er bei nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Pkw kam von der Fahrbahn ab und kollidierte auf dem Gehweg mit einer Straßenlaterne, die durch den Aufprall vollständig aus ihrer Verankerung gerissen wurde. Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf schätzungsweise 10.000 Euro. 

Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten Anzeichen einer Alkohol- und Betäubungsmittelbeeinflussung beim Fahrer fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,43 Promille und ein Drogenschnelltest reagierte positiv. Daher wurde dem 27-Jährigen eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde sichergestellt. 

Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach



Kontrolle des Lkw-Fahrverbots: Drei Fahrer mussten Pause einlegen und werden Bußgeld zahlen


A 61 Rheinhessen, 2. August 2026


Am Samstag, 1. August 2026, kontrollierte die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim auf der A 61 verstärkt die Einhaltung des Lkw-Fahrverbots. 

Nach der Ferienreiseverordnung ist es Lkw ab 7,5 t zulässiger Gesamtmasse sowie Lkw mit Anhängern untersagt, auf bestimmten Autobahnen und Bundesstraßen samstags in der Zeit von 07:00 Uhr bis 20:00 Uhr, gewerbliche Fahrten durchzuführen. Das Verbot gilt für den Zeitraum 1. Juli bis 31. August. 

Insgesamt wurden fünf Fahrzeuge kontrolliert, wovon drei nicht weiterfahren durften. In einem Fall konnte eine Ausnahmegenehmigung vorgelegt werden, in einem weiteren Fall handelte es sich um eine rein private Fahrt. Bei den drei Brummis, die stehen bleiben mussten, müssen sowohl die Fahrer als auch die Halter mit einem Bußgeld rechnen.

Quelle: Verkehrsdirektion Mainz



Eignung als Fahrer steht infrage: 48-Jähriger nach Drängeln und Rasen wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens in Bad Kreuznach angezeigt


Bad Kreuznach, 1. August 2026


Einer Polizeistreife fiel am Freitagabend, 31. Juli 2026, gegen 22:25 Uhr im Bereich Gensinger Straße / Viktoriastraße in Bad Kreuznach ein schwarzer Mercedes-Benz auf, weil der Fahrer einen äußerst geringen Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug hielt. 

Die Verkehrssituation bot dem Fahrer keine Möglichkeit, den anderen Wagen zu überholen. Dennoch hielt er den geringen Abstand über eine längere Strecke aufrecht. Auf der Charles-de-Gaulle-Straße bis in die Waldalgesheimer Straße beschleunigte er das Fahrzeug erheblich. In dem Wohngebiet gilt Höchstgeschwindigkeit 30 km/h, doch um den Abstand zum Mercedes konstant halten zu können, musste der Streifenwagen auf über 100 km/h beschleunigen. 

Der Mercedes-Fahrer konnte umgehend gestoppt werden. Nach Rücksprache mit der Bereitschaftsstaatsanwaltschaft wurde der Anfangsverdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens gemäß § 315d StGB bejaht. Gegen den 48-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Außerdem wird seine Eignung zum Fahren eines Fahrzeugs geprüft.

>> Nach Feststellung der Polizei schätzen viele Fahrer*innen den schmalen Grat zwischen einer Verkehrsordnungswidrigkeit und einer Straftat falsch ein: Wer innerorts massiv zu schnell fährt oder durch dichtes Auffahren andere Verkehrsteilnehmer unter Druck setzt, riskiert nicht nur Bußgeld oder Fahrverbot. Bereits eine grob verkehrswidrige und rücksichtslose Fahrweise kann den Straftatbestand des verbotenen Kraftfahrzeugrennens (§ 315d StGB) erfüllen — auch ohne ein zweites beteiligtes Fahrzeug. Dann können neben einer Geld- oder Freiheitsstrafe auch die Entziehung der Fahrerlaubnis sowie unter Umständen die Einziehung des Fahrzeugs folgen.

Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach   




Betrunkener Mann drang in fremdes Haus ein — bei Auseinandersetzung verletzt


Bad Kreuznach, 1. August 2026


Am Freitagabend, 31. Juli 2026, versuchte gegen 21:00 Uhr ein Mann in ein Wohnhaus einer Familie in Bad Kreuznach einzudringen. In der Folge zog er sich Verletzungen zu und wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen.

Der 54-Jährige aus Bad Kreuznach betrat das Gebäude offenbar durch die nicht vollständig geschlossene Haustür. Die 29-jährige Bewohnerin bemerkte den Unbekannten sofort, forderte ihn lautstark auf, das Haus zu verlassen und alarmierte ihren im Obergeschoss befindlichen 31-jährigen Ehemann. Dieser begab sich unverzüglich zur Haustür und verhinderte durch den Einsatz körperlicher Gewalt das weitere Eindringen des Mannes. 

Der 54-Jährige stürzte vor dem Anwesen und blieb bis zum Eintreffen der Polizei auf dem Boden liegen. Die Beamten fanden ihn verletzt vor dem Wohnhaus vor. Er stand deutlich unter Alkoholeinfluss und musste zunächst in einem Krankenhaus medizinisch versorgt werden. Da sich der Mann auch im weiteren Verlauf des Einsatzes nicht beruhigen ließ und weiterhin ein aggressives Verhalten zeigte, wurde er nach Abschluss der Behandlung zur Verhinderung weiterer Störungen in Polizeigewahrsam genommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei bestand zu den Hausbewohnern keinerlei persönliche Beziehung. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat sowie wegen des Verdachts des versuchten Wohnungseinbruchdiebstahls beziehungsweise Hausfriedensbruchs dauern an. Die Rechtmäßigkeit des Handelns des Hausbewohners wird ebenfalls geprüft.

Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach   



Über manipuliertes E-Mail-Konto Smartphones bestellt sowie Mobilfunkverträge abgeschlossen


Mainz, 31. Juli 2026


Unbekannte Täter haben offenbar die Daten eines Mannes missbraucht, um in dessen Namen Mobilfunkverträge abzuschließen und hochwertige Smartphones zu bestellen.

Der Geschädigte erhielt per E-Mail eine Auftragsbestätigung eines Mobilfunkanbieters über den Abschluss von vier Mobilfunkverträgen einschließlich der Bestellung von vier Smartphones. Da er diese Bestellungen nicht selbst veranlasst hatte, kontaktierte er den Kundenservice. Dort konnten zwei der vier Verträge storniert werden.

Des Weiteren bemerkte der Mann, dass in seinem E-Mail-Konto eine automatische Weiterleitung an eine ihm unbekannte E-Mail-Adresse eingerichtet worden war. Es besteht somit der Verdacht, dass sich Unbekannte unbefugt Zugriff auf das E-Mail-Konto verschafft haben, um Bestellbestätigungen und weitere Kommunikation (möglichst) abzufangen. Die Höhe des entstandenen Schadens ist noch nicht bekannt.

Die Polizei rät, E-Mail-Konten durch starke, individuelle Passwörter und eine Zwei-Faktor-Authentifizierung zu schützen. Zudem sollten Betroffene regelmäßig die Sicherheitseinstellungen ihres E-Mail-Kontos überprüfen, insbesondere auch Weiterleitungsregeln. Wer unberechtigte Bestellungen oder verdächtige Änderungen an seinem Benutzerkonto feststellt, sollte unverzüglich den jeweiligen Anbieter informieren, Passwörter ändern und Anzeige bei der Polizei erstatten.

Quelle: Polizeipräsidium Mainz




Verkauf angeblich zugunsten blinder Menschen: Warnung vor unerlaubten Werbeanrufen


Mainz, 31. Juli 2026


Das Deutsche Blindenhilfswerk warnt vor unerlaubten Werbeanrufen, bei denen sich Anrufende als Vertreter von Blindenwerkstätten oder Blindenhilfswerken ausgeben und zum Kauf sogenannter Blindenwaren drängen. Bei den telefonischen Verkaufsangeboten werde mit emotionalem Druck gearbeitet oder der Eindruck vermittelt, die Kaufsumme komme blinden oder sehbehinderten Menschen unmittelbar zugute.


Tatsächlich handelt es sich bei vielen dieser Anrufe um unerlaubte Telefonwerbung. Das LKA Rheinland-Pfalz weist ausdrücklich darauf hin, dass es durchaus seriöse Anbieter von Blindenwaren gibt. Verbraucher sollten sich jedoch vor einem Kauf vergewissern, mit wem sie tatsächlich sprechen. Informationen zu staatlich anerkannten Blindenwerkstätten bietet der Bundesverband staatlich anerkannter Blindenwerkstätten e.V.


So kann man sich schützen:

  • Lassen Sie sich den Namen des Unternehmens sowie der angeblichen Blindenwerkstatt nennen
  • Geben Sie keine persönlichen oder finanziellen Daten am Telefon preis
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und beenden Sie das Gespräch, wenn Ihnen der Anruf unseriös erscheint
  • Weisen Sie den Anrufenden darauf hin, dass unerlaubte Werbeanrufe gesetzlich verboten sind
  • Melden Sie entsprechende Anrufe der Bundesnetzagentur


Sollten Sie telefonisch zum Kauf gedrängt worden sein und anschließend eine Auftragsbestätigung oder Rechnung erhalten, obwohl Sie keinen Kaufvertrag abschließen wollten, widerrufen Sie den Vertrag schriftlich innerhalb der gesetzlichen Frist. Werden Sie trotz eines Widerrufs weiter zur Zahlung aufgefordert oder von einem Inkassounternehmen kontaktiert, wenden Sie sich an die Polizei oder an eine Verbraucherzentrale.


Quelle: Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz



Unehrlicher Finder aus Bad Kreuznach: Im Hauptbahnhof Mainz Mobiltelefon gefunden und unterschlagen


Mainz/Bad Kreuznach, 31. Juli 2026


Am Donnerstagabend, gegen 21:30 Uhr, verlor ein 24-jähriger Mann im Mainzer Hauptbahnhof sein Mobiltelefon. Der Finder nahm es mit nach Bad Kreuznach.

Der 24-Jährige hatte sein Mobiltelefon in die Hosentasche gesteckt. Auf einer Treppe im Hauptbahnhof fiel das Gerät unbemerkt zu Boden. Erst als sich die Verbindung der kabellosen Kopfhörer zum Mobiltelefon trennte, stellte der 24-Jährige den Verlust fest.

Die Auswertung der Videoaufzeichnungen ergab, dass ein unmittelbar hinter dem Geschädigten gehender Mann das auf der Treppe liegende Mobiltelefon bemerkte, aufhob und in seine Hosentasche steckte. Das Mobiltelefon wurde dem Eigentümer bislang nicht zurückgegeben. Mithilfe der Ortungsfunktion konnte das Mobiltelefon wiederholt im Bereich Bad Kreuznach lokalisiert, jedoch nicht aufgefunden werden. Die Identität des Tatverdächtigen ist unbekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Unterschlagung aufgenommen.

>> Wer den Vorfall im Hauptbahnhof Mainz beobachtet hat oder Hinweise zur Identität des Finders oder zum Verbleib des Mobiltelefons geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 (06131/65-34250) in Verbindung zu setzen.

Quelle: Polizeipräsidium Mainz



Helfer ausgerechnet ein Polizist: Bei Reifenpanne auf A 61 alkoholisiert und ohne Fahrerlaubnis erwischt


A 61 / Bad Kreuznach, 30. Juli 2026


Am Donnerstag, 30. Juli 2026, gegen 13:45 Uhr blieb auf der A 61 bei Bad Kreuznach mit einer Reifenpanne liegen. Ein zufällig vorbeifahrender Polizeibeamter hielt an, um den Fahrer zu unterstützen.

Allerdings zeigt der 39-jährige, in Rheinland-Pfalz wohnhafte Fahrer Anzeichen eines vorausgegangenen Alkoholkonsums. Es wurden weitere Polizisten hinzugezogen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert, der einer Blutalkoholkonzentration von rund 1,2 Promille entsprach. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war.

Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Quelle: Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim



Seniorin stürzte mit dreirädrigem Elektromobil — schwere Kopfverletzungen


Bad Sobernheim, 30. Juli 2026


Am Donnerstagmittag, 30. Juli 2026, stürzte in Bad Sobernheim eine Seniorin, die mit einem dreirädrigen Elektromobil unterwegs war. Sie zog sich dabei schwere Verletzungen zu.


Gegen 13 Uhr befuhr die 75-Jährige einen Gehweg. Als sie während der Fahrt einen heruntergefallenen Gegenstand aufheben wollte, verlor sie das Gleichgewicht. Das Fahrzeug kippte um und die Frau stürzte. Sie erlitt schwere Kopfverletzungen — einen Helm hatte sie nicht getragen. Hinweise auf die Beteiligung weiterer Verkehrsteilnehmer liegen der Polizei nicht vor.


Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde die Verletzte mit einem Rettungshubschrauber in die Universitätsmedizin Mainz geflogen. Am Fahrzeug entstand lediglich geringer Sachschaden. 


Quelle: Polizeiinspektion Kirn



Überholversuch auf B 41 scheiterte: Autofahrerin übersah, dass sie selbst überholt wurde


B 41 / Bad Kreuznach, 30. Juli 2026


Am Donnerstag, 30. Juli 2026, ereignete sich gegen 07.25 Uhr auf der B 41, Fahrtrichtung Autobahn, bei Bad Kreuznach ein Verkehrsunfall. Die Folge war ein langer Stau im Berufsverkehr.

Auf der zweispurigen Richtungsfahrbahn wollte eine Autofahrerin einen Pkw überholen. Hierbei übersah sie aber, dass sich links neben ihr bereits ein Wagen befand, sodass die beiden Autos miteinander kollidierten. Bei dem Zusammenstoß verletzten sich die beiden Unfallbeteiligten leicht. 

Die beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Unfallaufnahme und die Räumung der Unfallstelle nahmen eine Stunde Zeit in Anspruch. Solang war die B 41 in Richtung Autobahn voll gesperrt werden, was einen langen Stau auslöste.

Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach




Autofahrer durch Radler irritiert: Pkw rutschte über Abtrennung zwischen Fahrbahn und Radweg


Bad Kreuznach, 29. Juli 2026


Am Dienstag, 29. Juli 2026, ereignete sich gegen 13:50 Uhr an derEinmündung Am Römerkastell / Gensinger Straße in Bad Kreuznach ein Verkehrsunfall.

Ein 82-jähriger Pkw-Fahrer befuhr die Straße Am Römerkastell von der Planiger Straße („Capri-Kreisel“) kommend und wollte nach rechts in die Gensinger Straße einbiegen. Offenbar war die Aufmerksamkeit des Mannes dabei stark von einer Gruppe Radfahrer*innen beansprucht, die auf dem — baulich abgetrennten — Radweg neben der Fahrbahn unterwegs war. Der Wagen des Mannes kollidierte mit den Trennelementen zwischen Fahrbahn und Radweg, fuhr darauf und rutschte einige Meter auf diesen entlang, bevor er stehen blieb.

Der Fahrer blieb unverletzt; am Unterboden seines Pkw entstand leichter Sachschaden. Außerdem wurde die Abgrenzung beschädigt. Ein Abschlepper hob das Auto von den Trennelementen. Während den Bergungsarbeiten war die Einmündung für etwa 20 Minuten voll gesperrt.

Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach




Tabakwaren aus Supermarkt in Meisenheim entwendet — Zeugen des Einbruchs?


Meisenheim, 29. Juli 2026


In der Nacht zu Dienstag, 29. Juli 2026, stiegen gegen 02:10 Uhr erneut Unbekannte in einen Supermarkt in der Raumbacher Straße in Meisenheim ein.


Die Täter verschafften sich durch gewaltsames Aufbrechen der Eingangstüren Zutritt zu dem Markt. Im Kassenbereich entwendeten sie Tabakwaren und flüchteten anschließend mit einem Fahrzeug. Der Gesamtschaden wird auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag geschätzt.


Die Polizei bittet um Hinweise: Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Raumbacher Straße beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.


Quelle: Polizeiinspektion Lauterecken


0631 369-14599 / pilauterecken@polizei.rlp.de



Lkw-Fahrer zeigte Anzeichen für Alkoholisierung: Blutprobe entnommen und Zwangspause verordnet


Bad Sobernheim, 28. Juli 2026


Am Dienstagnachmittag, 28. Juli 2026, bemerkten Mitarbeiter einer im Bad Sobernheimer Gewerbegebiet ansässigen Firma bei einem anliefernden Lkw-Fahrer Anzeichen für eine Alkoholisierung.


Gegen 16 Uhr wurde die Polizei verständigt. Auch für die Streife ergaben sich Hinweise auf einen Alkoholeinfluss beim Fahrer und somit der Anfangsverdacht einer Straftat. Da der 55-jährige Berufskraftfahrer aus dem europäischen Ausland einen Atemalkoholtest verweigerte, musste die Entnahme einer Blutprobe angeordnet werden. Die Weiterfahrt mit dem Sattelzug wurde untersagt. 


Der Beschuldigte ist Inhaber eines ausländischen Führerscheins. Ihm droht neben strafrechtlichen Konsequenzen je nach Ergebnis der Blutuntersuchung die Fahrerlaubnissperre in Deutschland.


Quelle: Polizeiinspektion Kirn




Radler fuhr in Bad Kreuznach Fußgängergruppe um — Eine Passantin schwer verletzt


Bad Kreuznach, 28. Juli 2026


Am Montag, 27. Juli 2026, 15:36 Uhr, fuhr ein Radfahrer an der Kreuzung Wilhelmstraße / Salinenstraße drei Fußgänger*innen um. Eine Frau erlitt schwere Verletzungen. 

Der Radfahrer befuhr die Wilhelmstraße in Richtung Hochstraße. Er missachtete die Rot zeigende Ampel. Zugleich überquerten drei Fußgänger*innen die Fahrbahn bei Grün. Der Radfahrer realisierte die Situation offenbar zu spät und kollidierte mit drei Personen. Alle Beteiligten stürzten zu Boden. Eine Fußgängerin erlitt schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Der Radfahrer sowie die beiden weiteren Fußgänger wurden leicht verletzt. 

Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes leisteten Passanten sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr Erste Hilfe. Zwei der Fußgänger wurden in ein Krankenhaus gebracht. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Wilhelmstraße in Richtung Hochstraße etwa 30 Minuten lang voll gesperrt werden.

Während des Einsatzes sammelten sich Schaulustige an, von denen mehrere den Einsatz behinderten, indem sie die Unfallaufnahme filmten. Gegen diese Personen mussten Platzverweise ausgesprochen werden.

Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach




Verkehrsunfall in Lauschied: alkoholisiert, nicht angeschnallt und ohne Fahrerlaubnis


VG Nahe-Glan, 27. Juli 2026


Am Samstag, 25. Juli 2026, kam es gegen 09:40 Uhr in der Meisenheimer Straße in Lauschied zu einem Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person.

Ein 38-jähriger Mann aus dem Landkreis Bad Kreuznach befuhr mit seinem Pkw aus Richtung Sportplatz kommend die Meisenheimer Straße. In einer Rechtskurve kam sein Wagen nach links von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich. Da der Fahrer nicht angeschnallt war, wurde er aus dem Fahrzeug geschleudert. Dennoch erlitt er lediglich leichte Verletzungen; er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Bei der Verkehrsunfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass der 38-Jährige unter Alkoholeinfluss stand. Zudem ergaben sich Hinweise auf den Einfluss von Betäubungsmitteln, weshalb die Entnahme einer Blutprobe angeordnet wurde. Darüber hinaus war der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Er wird sich wegen mehrerer Verkehrsdelikte strafrechtlich verantworten müssen.

Quelle: Polizeiinspektion Kirn




Abfahrtskontrolle auf Rastanlage Hunsrück-Ost: Trucker kurz vor Arbeitsbeginn sternhagelvoll


A 61/Stromberg, 27. Juli 2026


Beamte der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim überprüften am Sonntagabend, 26. Juli 2026, auf dem Gelände der Tank- und Rastanlage Hunsrück-Ost die Fahrtüchtigkeit von Lkw-Fahrer*innen.

35 Fahrer*innen wurden vor dem Ende des Wochenend-Fahrverbots überprüft. Bei drei Truckern wurden bei Atemalkoholtests Werte von ca. 2,49, 1,59 und 1,55 Promille festgestellt. Ihnen wurde die Abfahrt bis zum Erreichen ihrer Nüchternheit untersagt. 

Bei einem weiteren Sattelzug stellten die Beamten erhebliche Mängel an gleich mehreren Reifen fest. In diesem Fall wurde die Weiterfahrt bis zum Austausch der Reifen untersagt und es wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Quelle: Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim 




58-Jähriger aus Windesheim seit sechs Tagen vermisst: Bitte um Hinweise


Windesheim, 27. Juli 2026


Seit Dienstag, 21. Juli 2026, gegen 10:30 Uhr wird der in Windesheim wohnende 58-jährige Mario Dirk Müller vermisst. Er verließ am Dienstag, 21. Juli 2026 gegen 10:30 Uhr sein Haus. Zuletzt wurde der Vermisste dort von der Türanlage aufgezeichnet. Seitdem ist sein Aufenthaltsort unbekannt.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Vermisste in einer hilflosen Lage befindet. Beschreibung des Vermissten:

- 58 Jahre alt
- ca. 184 cm groß
- ca. 87 Kg schwer
- athletische Figur
- graues Haar mit Ansatz von "Geheimratsecken"
- trägt Drei-Tage-Bart

Zum Zeitpunkt der Vermisstenmeldung war er wie folgt bekleidet:

- blaues T-Shirt
- schwarze Fleece-Arbeitsjacke
- schwarze Arbeitshose
- Arbeitsschuhe 
- Evtl. Brille 

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Bad Kreuznach 0671-8811311 sowie außerhalb der Dienstzeiten an die Polzeiinspektion Bad Kreuznach, Tel. 0671-88110.

Quelle: Polizeipräsidium Mainz



Feuerwehreinsätze bei Wohnungsbrand und Kellerbrand in Bad Kreuznach


Bad Kreuznach, 26. Juli 2026


Am Samstagabend, 25. Juli 2026, brannte es in einer Wohnung in der Kolberger Straße in Bad Kreuznach.

Gegen 22:15 Uhr bemerkten Hausbewohner den Brand im ersten Obergeschoss, setzten den Notruf ab und holten die Nachbarn aus den links und rechts anschließenden Reihenhäusern.  Bei Ankunft der Feuerwehr drang an der Vorderseite der Hausreihe dichter Rauch aus zwei gekippten Fenstern. Auf der Hausrückseite war Feuerschein in dem betroffenen Zimmer im Obergeschoss zu sehen.

Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem C-Rohr nach oben und löschte die Flammen. Auf der Gebäuderückseite wurde vorsorglich ein weiteres C-Rohr in Bereitstellung gebracht, das aber dank dem schnellen Löscherfolg im Haus nicht eingesetzt werden musste. Zwei weitere Trupps erledigten unter Atemschutz Nachlöscharbeiten. 

Die beiden Nachbargebäude wurden kontrolliert. In beiden Häusern waren die Dachböden verraucht. Dort und an der Brandstelle wurde mit Belüftungsgeräten und geöffneten Dachfenstern belüftet.

Infolge der starken thermischen Belastung bei den Löscharbeiten hatten Feuerwehrleute des ersten Atemschutztrupps Kreislaufprobleme, ein Feuerwehrmann wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Er konnte das Krankenhaus nach kurzer Zeit wieder verlassen. Auch der Bewohner der Brandwohnung wurde ins Krankenhaus gebracht, da ihn das Erlebte sehr bewegte. Die Kolberger Straße war zwischen Lessingstraße und Mittlerem Flurweg während des Einsatzes komplett gesperrt. 

Die Bewohner der beiden Nachbarhäuser konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Bewohner des Brandobjektes mussten bei Bekannten unterkommen, da das Haus derzeit nicht bewohnbar ist. Der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr war nach knapp zwei Stunden beendet.

Weiterer Einsatz
Zeitgleich zum Einsatz in der Kolberger Straße hatte die Feuerwehr einen Einsatz bei einem Kellerbrandmeldung in der Rheinstraße. Hier stellte sich heraus, dass lediglich Essen angebrannt war. Somit konnten die dorthin entsandten Feuerwehrleute in der Kolberger Straße unterstützen und den Grundschutz für Folgeeinsätze sicherstellen.

Quelle: Alexander Jodeleit 
Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach




Seniorin „entführte“ Auto: Spritztour infolge einer Verwirrtheit endete an Tankstelle Langenlonsheim 


Langenlonsheim, 25. Juli 2026


Manchmal stecken Autoschlüssel nicht in der Jackentasche, sondern — ganz praktisch — bereits im Zündschloss. Genau das führte am Freitagnachmittag, 24. Juli 2026, zu einem ungewöhnlichen Polizeieinsatz.

Während eine Fahrzeughalterin gegen 17:30 Uhr Einkäufe aus ihrem Pkw auslud, ließ sie den Autoschlüssel im Fahrzeug stecken. Dies kam einer 77-jährigen Frau sehr gelegen: Sie stieg ein und fuhr davon, weil sie offenbar davon ausging, es handele sich um ihr eigenes Auto. Die Spritztour endete wenig später an einer Tankstelle, wo die Seniorin anhielt und den Verkaufsraum betrat. Der ihr folgenden Fahrzeughalterin gelang es, die Frau bis zum Eintreffen der Polizei in ein Gespräch zu verwickeln. Nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei dürfte eine altersbedingte Verwirrtheit dazu geführt haben, dass die 77-Jährige den fremden Pkw für ihren eigenen hielt. 

Der Sohn der Seniorin wurde verständigt; er kümmerte sich um seine Mutter. Gegen die 77-Jährige wurde aber ein Strafverfahren wegen des Verdachts des unbefugten Gebrauchs eines Kraftfahrzeugs eingeleitet. Außerdem wird die Führerscheinstelle über den Vorfall informiert.

Die Polizei erinnert daran: Wer sein Fahrzeug verlässt, sollte den Schlüssel stets an sich nehmen — um vorsätzlichen und fahrlässigen „Dieben“ die Gelegenheiten zu entziehen.

Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach 




Seltsame Vorliebe zur Kombi Cannabiskonsum und Fahren ohne Versicherungsschutz


Bingen, 25. Juli 2026


Am Donnerstag, 23. Juli 2026, gegen 22:00 Uhr kontrollierte eine Streife der Polizei Bingen im Bereich der Hitchinstraße zwei E-Scooter-Fahrer, die gemeinsam unterwegs waren.


An einem der Fahrzeuge war ein Versicherungskennzeichen aus dem Jahr 2023 angebracht. Einen Nachweis über eine Versicherung für 2026 konnte der 32-jährige Fahrer nicht vorlegen. Allerdings waren bei ihm deutliche Anzeichen eines Betäubungsmittelkonsums zu erkennen. Der 32-Jährige räumte den Konsum von Cannabis und Amphetamin ein. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten eine Restmenge Amphetamin sowie ein verbotenes Einhandmesser.


Der zweite Fahrer konnte zwar eine gültige Haftpflichtversicherung nachweisen und es war auch ein aktuelles Versicherungskennzeichen am Fahrzeug angebracht, doch auch der 30-Jährige wies Anzeichen auf, die den Verdacht einer Beeinflussung durch Betäubungsmittel begründeten. Auch bestätigte den Konsum von Cannabis und Amphetamin. Bei der Durchsuchung des 30-jährigen Mannes wurde eine kleine Menge Amphetamin gefunden.
Beide Männer waren der Polizei bereits bekannt. Ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen. Die Polizei leitete Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.


Quelle: Polizeiinspektion Bingen



Mutmaßliche Graffiti-Sprayer nach Zeugenhinweis ermittelt: eigene Straftaten mit Videos dokumentiert


Bingen, 25. Juli 2026


Dank einem Zeugenhinweis und dem schnellen Einschreiten der Polizei konnten in der Nacht zu Samstag, 25. Juli 2026, ein 22- Jähriger und ein 17-Jähriger im Zusammenhang mit Graffiti-Sachbeschädigungen erwischt werden.


Einem Zeugen waren neue Graffiti an Stromkästen in Zotzenheim und Welgesheim sowie ein „verdächtiger“ Pkw aufgefallen, weshalb er die Polizei informierte. Die Fahndung der Polizei nach dem Fahrzeug war erfolgreich: Es konnte wenig später in Ober-Hilbersheim kontrolliert werden. In dem Pkw befanden sich unter anderem Schablonen, Sprühfarbe sowie weitere Beweismittel. 


Unter anderem stellten die Polizisten einschlägige Foto- und Videoaufnahmen sicher. Gegen die beiden Fahrzeuginsassen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung eingeleitet. 


Quelle: Polizeiinspektion Bingen



Wie Künstliche Intelligenz Betrügern in die Hände spielt


Mainz, 23. Juli 2026


Künstliche Intelligenz wird zunehmend auch von Straftätern eingesetzt. Ein aktueller Fall zeigt, wie Kriminelle damit Menschen unter Druck setzen um Geld zu erpressen.


Ein Mann war auf einer Online-Plattform in Kontakt mit einer Frau gekommen, die ihn nach einer gewissen Zeit aufforderte, ihr Geld in Form von Guthaben- bzw. Zahlungskarten zu übermitteln. Nachdem der Mann die Forderung ablehnte, änderte die Täterin ihre Vorgehensweise: Wenig später erhielt der Mann ein offensichtlich mittels Künstlicher Intelligenz erstelltes Video. Dieses zeigte eine „Nachrichtensendung“, in der unter Verwendung eines Porträtfotos des Mannes vor ihm gewarnt wurde. Die Unbekannte drohte das Video zu veröffentlichen sowie den Mann wegen eines angeblichen Betruges bei der Polizei anzuzeigen, sollte er ihrer Geldforderung nicht nachkommen.


Der Mann ließ sich von den Drohungen nicht einschüchtern, leistete keine Zahlung und erstattete Anzeige bei der Polizei. Ein finanzieller Schaden entstand nicht. Soweit bekannt, wurde das Video nicht veröffentlicht.


>> Die Polizei weist darauf hin, dass Kriminelle zunehmend auf KI-gestützte Technologien zurückgreifen. Damit können täuschend echt wirkende Bilder, Stimmen oder Videos erstellt werden, die geeignet sind, Menschen einzuschüchtern oder unter Druck zu setzen. Hierfür genügt häufig ein Foto oder ein kurzer Videoclip aus sozialen Netzwerken oder Messenger-Diensten. Daher die Warnung, insbesondere bei Geldforderungen und digitalen Drohungen wachsam zu sein. Wer unsicher ist, sollte sich frühzeitig an die Polizei wenden und sich beraten lassen.


Quelle: Polizeipräsidium Mainz




Wieder Fahrer nach Cannabiskonsum auf E-Scooter ohne Kennzeichen unterwegs


Bingen, 23. Juli 2026


In der Nacht zu Donnerstag, 23. Juli 2026, kontrollierte eine Streife der Polizei Bingen um Mitternacht in der Berlinstraße den 28-jährigen Fahrer eines E-Scooters.

An dem E-Scooter war kein Versicherungskennzeichen angebracht war, und einen gültigen Versicherungsnachweis konnte der Fahrer nicht vorlegen. Darüber hinaus zeigte der 28-Jährige drogentypische Auffälligkeiten. Er räumte einen regelmäßigen Cannabiskonsum ein. Ein Drogenschnelltest reagierte auf THC. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt und ihm wurde zu Beweiszwecken eine Blutprobe entnommen. 


Gegen den 28-Jährigen wurden ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel eingeleitet.


Quelle: Polizeiinspektion Bingen




Feuerwehren der VG Rüdesheim derzeit ungewöhnlich häufig im Einsatz


VG Rüdesheim, 22. Juli 2026


Derzeit verzeichnen die Feuerwehren der VG Rüdesheim eine ungewöhnliche Häufung von Einsätzen. 55 Mal rückten die Feuerwehren - teilweise mehrmals täglich oder parallel - in den letzten vier Wochen aus.

Am Montagmorgen rückte die Feuerwehr Wallhausen zu einem Gewerbebetrieb im Gewerbegebiet aus, weil Batterien eines Staplers qualmten. Mit einem Traktor wurde der Gabelstapler aus der Werkhalle gezogen und die Batterien wurden gekühlt. Mit einer Wärmebildkamera wurde abschließend eine Kontrolle durchgeführt. 

„Rauch am Fernsehturm auf dem Rotenfels“, meldeten Besucher des Bad Kreuznacher Salinenbades am Dienstagvormittag per Notruf. Gegen 10 Uhr ging der Alarm bei den Feuerwehren Traisen, Norheim und Rüdesheim ein. Da auf der Anfahrt lediglich eine Staubentwicklung aus dem Steinbruch Traisen festzustellen war, fuhren die Wehren den Bereitstellungsraum an der Zufahrt zum Steinbruch an. Mit einem am Fernsehturm tätigen Mitarbeiter der Telekom konnte Traisens Wehrführer Uwe Henn im Aufzug auf die Plattform des Fernsehturms fahren und die Umgebung von oben erkunden. Ein Brand konnte nicht festgestellt werden. Mögliche Ursache für die Staubentwicklung könnten Sprengarbeiten im Steinbruch gewesen sein.

Am Dienstagnachmittag brannten gegen 16:45 Uhr 20 Strohballen in der Oberstreiter Gemarkung. Außerdem brannte ein Stoppelacker auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern. Zur Hilfe eilten der Feuerwehr wieder Landwirte mit Grubbern (FOTO). Die Feuerwehren Oberstreit und Niederhausen löschten die Flanken mit mehreren Strahlrohren ab, während die Feuerwehr Waldböckelheim die Strohballen auseinanderzog und ablöschte. Die Tanklöschfahrzeuge aus Bockenau und Rüdesheim sorgten für den Nachschub an Löschwasser. 

Heißgelaufene Bremsen an einem Lkw-Auflieger waren am Mittwochmorgen um 7:20 Uhr die Ursache eines Einsatzes der Feuerwehr Bockenau. In der Waldböckelheimer Straße hatte der Lkw-Fahrer sein Gespann abgestellt, nachdem er Qualm an einer Achse des Aufliegers bemerkt hatte. Es platzten vier Reifen, die der Hitze nicht standhielten. Die Feuerwehr stellte eine leichte Rauchentwicklung und Temperaturen von über 500 Grad an den Rädern des Aufliegers fest. Mit einem C-Rohr kühlte die Feuerwehr die Räder von außen, zusätzlich wurde ein sogenanntes Hydroschild unter den Auflieger geschoben und mit rund 3.000 Liter Wasser gekühlt. Mit der Wärmebildkamera kontrollierte die Feuerwehr die Räder, bis sie vollständig abgekühlt waren. Der Einsatz konnte nach einer Stunde beendet werden.

Quelle: Rouven Ginz
Freiwillige Feuerwehr der VG Rüdesheim




Zwei Männer gingen in Bad Kreuznach mit Messern und Pfefferspray aufeinander los


Bad Kreuznach, 21. Juli 2026


Am Dienstag, 21. Juli 2026, gerieten gegen 17:40 Uhr am Bourger Platz in Bad Kreuznach ein 22-jähriger und ein 26-jähriger Mann aneinander.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei trugen die beiden Kontrahenten bereits bestehende Streitigkeiten aus. Sie versuchten einander mit Pfefferspray und Messern zu verletzen. 

Die Fahndung der Polizei nach den zwischenzeitlich entschwundenen Männern war erfolgreich: Beide konnten ausfindig gemacht werden. Ein Mann hatte bei der Auseinandersetzung leichte Verletzungen davongetragen; eine medizinische Behandlung war allerdings nicht erforderlich. Nach Abschluss der Sachverhaltsaufnahme durch die Polizei wurden beide Beteiligte entlassen.

Die Polizei ermittelt zum Verdacht der gefährlichen Körperverletzung.

Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach




Mit Mähdrescher zu flott in die Kurve: 80.000 € Schaden


Kirner Land, 21. Juli 2026


Am Montagmittag, 20. Juli 2026, kam es auf dem Wirtschaftsweg zwischen Limbach und Kirschroth zu einem Alleinunfall eines Mähdreschers samt Schneidwerksanhänger. 


In einer scharfen Rechtskurve geriet der Mähdrescher in die linksseitige Bankette. In der Folge verlor der 56-jährige Fahrer vollends die Kontrolle über das Gespann und der Mähdrescher kippte auf die Fahrzeugseite. Der Fahrer zog sich beim Verlassen der Fahrerkabine eine Schürfwunde am Bein zu, blieb beim eigentlichen Unfall jedoch unverletzt. Am Mähdrescher entstand Sachschaden in Höhe von ca. 80.000 Euro. 


Der Wirtschaftsweg war den Polizeieinsatz samt Fahrzeugbergung mehr als drei Stunden lang voll gesperrt.


Quelle: Polizeiinspektion Kirn




Polizei Bingen sucht Zeugen eines Radfahr-Unfalls auf Strecke zwischen Weiler und Bingerbrück


Bingen, 21. Juli 2026


Am Sonntagvormittag, 12. Juli 2026, ereignete sich auf dem Wirtschaftsweg zwischen Weiler und Bingerbrück ein Verkehrsunfall, bei dem ein 71-jähriger Radfahrer schwer verletzt wurde. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.


Gegen 10:30 Uhr befuhr der Mann mit seinem Fahrrad die abschüssige Strecke von Weiler kommend in Richtung Bingen. Aus bislang ungeklärter stürzte er und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Bislang liegen der Polizei keine Hinweise von Zeugen des Unfalls vor.


Allerdings soll unmittelbar vor dem Radfahrer ein silberfarbener Pkw mit WI-Kennzeichen den Wirtschaftsweg in derselben Richtung wie der Radfahrer befahren haben. Am Steuer soll eine Frau gesessen haben.


Die Polizei bittet diese Fahrerin sowie weitere mögliche Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum Radfahrer vor dem Sturz machen können, sich zu melden.


Quelle: Polizeiinspektion Bingen


06721 905-0 / pibingen@polizei.rlp.de




E-Scooter ohne Kennzeichen und Fahrerin mit Cannabis-Problem


Bingen, 21. Juli 2026


Am Montagabend, 20. Juli 2026, kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Bingen am Hauptbahnhof Bingen gegen 22:30 Uhr eine 26-jährige Fahrerin eines E-Scooters. Das Fahrzeug war den Beamten ins Auge gefallen, weil es nicht mit einem Versicherungskennzeichen ausgestattet war. 


Bei der Verkehrskontrolle konnte die Fahrerin zwar den gültigen Versicherungsschutz nachweisen, doch ging von ihr auch ein erheblicher Cannabisgeruch aus. Die 26-Jährige erklärte eine Dauerkonsumentin von Cannabis zu sein und auch am Montag bereits Marihuana konsumiert zu haben. Ein Drogenschnelltest stützte die Angabe der Frau: Er reagierte positiv auf die genannte Stoffgruppe. 


Der Frau wurde die Weiterfahrt untersagt und ihr wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen sie wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln eingeleitet.


Quelle: Polizeiinspektion Bingen



Bei Gefahrenbremsung eines Busses verletzt — Polizei bittet um Hinweise auf grauen Kleinwagen


Bad Kreuznach, 20. Juli 2026


Am Montagvormittag, 20. Juli 2026, erlitt eine 60-jährige Frau als Fahrgast eines Linienbusses im Bad Kreuznacher Salinental eine Verletzung. Der Busfahrer hatte wegen eines unerklärlichen Bremsmanövers eines Kleinwagenfahrers so scharf abgebremst, dass die Frau im Bus stürzte.


Gegen 11:30 Uhr fuhr der Bus im Salinental in Richtung Bad Münster. Ein vor dem Bus fahrender Kleinwagen wurde an einem Fußgängerüberweg aus ungeklärtem Grund stark abgebremst. Der Busfahrer konnte nur durch eine Gefahrenbremsung einen Zusammenstoß verhindern. Nach Angaben des 40-jährigen Busfahrers habe kein erkennbarer Grund für das Bremsmanöver vorgelegen. Auch die Fahrgäste konnten keine Angaben dazu machen. Zu einer Kollision von Pkw und Bus kam es nicht. 


Durch die Gefahrenbremsung stürzte im Bus eine 60-jährige Frau mit Rollator und schlug mit dem Kopf gegen eine Haltestange. Sie zog sich eine Platzwunde zu.


Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen grauen Kleinwagen handeln. Das amtliche Kennzeichen ist nicht bekannt. Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf den grauen Kleinwagen beziehungsweise dessen Fahrer geben können, sich bei der Polizeiinspektion Bad Kreuznach zu melden.


Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach


0671/8811-0 / pibadkreuznach@polizei.rlp.de




„Rauchender“ Sparkassenwürfel in Kirn: Container mit Geldautomat in Nebel getaucht


Kirn, 19. Juli 2026


Am Samstag, dem 18. Juli 2026, erfolgte auf den Anruf eines besorgten Mannes um 23:39 Uhr ein Einsatz für Polizei und Feuerwehr in Kirn. 

Der Anrufer hatte mitgeteilt, dass am Sparkassenwürfel in der Jakob-Müller-Straße eine erhebliche Rauchentwicklung zu sehen sei, weshalb er von einem Brand ausgehe. Auch die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr Kirn sahen den Rauch und begannen, nach dessen Ursache zu suchen.


Mit dem Eintreffen eines Sicherheitsbeauftragten der Sparkasse konnte das Rätsel gelöst werden: Die Vernebelungsanlage hatte aus unbekannten Gründen im Technikraum des Containers ausgelöst und der Nebel hatte sich seinen Weg über das Dach ins Freie gesucht. Nach kurzer Belüftung des Technikraums konnte der Einsatz beendet werden.

Quelle: Polizeiinspektion Kirn



Großes Gartenhaus brannte nieder: Feuerwehr verhinderte Ausbreitung auf Waldstück


Rüdesheim, 18. Juli 2026


Ein Feuer hat am Samstagmorgen, 18. Juli 2026, ein größeres Gartenhaus in Rüdesheim vollständig zerstört. Trotz des schnellen Einsatzes der Wehren konnte das Holzgebäude nicht gerettet werden. 

Gegen 7.15 Uhr wählten Anwohner den Notruf gewählt. Eine schwarze Rauchsäule stand über dem Kleingartengelände am Ellerbach. Das Gartenhaus brannte beim Eintreffen der Fahrzeuge bereits in voller Ausdehnung. Zur Brandbekämpfung und zum Schutz des angrenzenden Waldstücks wurden drei C-Rohre eingesetzt. Die Löschwasserversorgung wurde mit einem Tanklöschfahrzeug sichergestellt, zusätzlich wurde eine Leitung zu einem Hydranten verlegt. 

Um die Flammen vollständig zu löschen, wurden die Trümmer eingerissen und auseinandergezogen. Eine Ausbreitung auf den Wald konnte verhindert werden. Insgesamt kamen vier Trupps unter schwerem Atemschutz zum Einsatz. Der Einsatz der rund 40 Feuerwehrleute konnte nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft gegen 10 Uhr beendet werden.

Quelle: Michael Ginz
Freiwillige Feuerwehr VG Rüdesheim 




22-jähriger Autofahrer und seine Mitfahrer hatten im Urlaub Drogen konsumiert


Gau-Bickelheim, 17. Juli 2026


Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle nahmen Beamte der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim bei einem 22-jährigen Autofahrer Anzeichen eines Drogenkonsums wahr. 

Die Polizisten kontrollierten den jungen Fahrer am Donnerstag, 16. Juli 2026, gegen 23:25
Uhr an der Anschlussstelle Gau-Bickelheim. Ein Vortest verlief positiv und der junge Mann räumte auch ein, dass er und seine beiden 23-jährigen Mitfahrer im Urlaub Drogen konsumiert hatten. 

Dem 22-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Da er nicht über einen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt, musste er für die Sicherung des Bußgeldverfahrens eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

Quelle: Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim



Versuchter Überfall? Eigentümlicher Auftritt einer 60-Jährigen in einer Mainzer Bank


Mainz, 17. Juli 2026


Am Donnerstag, 16. Juli 2026, hatte die Polizei Mainz gegen 09:50 Uhr einen Einsatz an einer Bankfiliale in der Wilhelmstraße in Mainz-Bretzenheim.


Eine Frau hatte die Filiale betreten und von den Mitarbeitenden die Herausgabe von Bargeld gefordert. Nach dem aktuellem Stand der Ermittlungen führte die 60-Jährige zwar ein kleines Messer mit sich, setzte dieses jedoch nicht ein.


Die Frau ließ sich wenige Minuten später widerstandslos festnehmen. Ihr wurde kein Geld übergeben und niemand wurde verletzt. Die Kriminaldirektion Mainz ermittelt.


Quelle: Polizeipräsidium Mainz




Radfahrer schlug anderen Radler nieder und entwendete dessen Fahrrad


Bad Kreuznach, 17. Juli 2026


Nach einem Überholvorgang auf dem Radweg zwischen der Magister-Faust-Gasse und der Wasserstraße in Bad Kreuznach gerieten am Donnerstag, 16. Juli 2026, gegen 21:55 Uhr zwei Radfahrer aneinander.

Es begann mit einem verbalen Streit, doch dann eskalierte die Situation. Der unbekannte Täter griff seinen 51-jährigen Kontrahenten an und schlug ihn nieder. Anschließend entfernte sich der Täter mit seinem Fahrrad vom Tatort und entwendete dabei auch das Fahrrad des Geschädigten. 

Der 51-Jährige erlitt bei dem Angriff leichte Verletzungen; er wurde vom Rettungsdienst medizinisch versorgt. Die genauen Hintergründe der Tat sind Gegenstand der Ermittlungen. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bad Kreuznach zu melden.

Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach
0671/8811-0 /
pibadkreuznach@polizei.rlp.de



Elektrogrill in Flammen: Rauch von Balkonbrand zog durch gekipptes Fenster in Wohnung


Bad Kreuznach, 15. Juli 2026


Nach einem Notruf aus der Nachbarschaft im Korellengarten rückte die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach am Mittwochnachmittag, 15. Juli 2026, 14:15 Uhr, wegen eines Balkonbrandes aus.

Auf einem Balkon im ersten Obergeschoss brannten ein Elektrogrill und verschiedene Gegenstände. In der dazugehörigen Wohnung befanden sich keine Personen; durch ein gekipptes Fenster drang Rauch in die Wohnung.

Die Feuerwehrleute löschten die Flammen zunächst vom Gehweg aus mit einem C-Rohr ab und fuhren dann im Korb der Drehleiter zu dem Balkon hinauf, um restliche Nachlöscharbeiten durchzuführen. Parallel ging ein weiterer Trupp unter Atemschutz über den Treppenraum mit einem C-Rohr vor, setzte an der Wohnungstür einen Rauchabschluss und kontrollierte die Wohnung, die völlig verraucht war. Ein dritter Trupp unter Atemschutz kontrollierte die darüber befindliche Wohnung, die leicht verraucht war und durch Öffnen der Fenster belüftet werden konnte. Mit einem Elektrolüfter wurde die Wohnung in der ersten Etage entraucht. 

Es wurde niemand verletzt. Nach über einer Stunde wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die Ermittlungen zur Brandursache aufnahm. 

Quelle: Alexander Jodeleit
Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach




Fahrer von Motorrad und Quad bei Auffahrunfall auf B 41 sehr schwer verletzt


Bad Kreuznach, 15. Juli 2026


Am Mittwochmorgen, 15. Juli 2026, kollidierten auf der B 41, Fahrtrichtung Autobahn, ein Motorrad und ein Quad. Beide Fahrer erlitten dabei schwerste Verletzungen.

Gegen 07.54 Uhr befuhren der 30-jährige Quadfahrer und der 35-jährige Motorradfahrer die B 41 zwischen den Anschlussstellen Rüdesheim und KH-Winzenheim auf dem rechten Fahrstreifen. Aus bislang unbekannten Gründen fuhr der Motorradfahrer auf das Quad auf. Bei dem Aufprall zogen sich die beiden Fahrer schwerste Verletzungen zu. Der Motorradfahrer musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Bislang ist unklar, ob der Quadfahrer zum Unfallzeitpunkt einen Helm trug. 


Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen. Beiden Unfallbeteiligten wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe entnommen.


Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die B 41 in Fahrtrichtung Autobahn voll gesperrt werden. Auf der Umleitungsstrecke kam es im Berufsverkehr zu erheblichen Beeinträchtigungen.


>> Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei zu melden.


Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach
0671/8811-0 /
pibadkreuznach@polizei.rlp.de



Defekter Lkw durfte nicht weiterfahren und wird wegen Wiederholung eingezogen 


Alzey, 15. Juli 2026


Dem Fahrer eines 7,5-Tonnen-Lkw untersagten Beamte des Kontrolltrupps für gewerblichen Güter- und Personenverkehr der Verkehrsdirektion Mainz am Dienstagnachmittag, 14. Juli 2026, die Weiterfahrt. Der Lkw wurde mit dem Ziel der Einziehung sichergestellt.

Zunächst stand für den Lkw eine allgemeine Verkehrskontrolle an, bei der schnell erste Unstimmigkeiten auffielen. Schon anhand der Ladepapiere war eine Überladung ersichtlich. Zudem ließ eine Steuergerätdiagnose Fehler im Ad-Blue-System erkennen. Beides wurde im Anschluss per Verwiegung bzw. Auswertung in einer Werkstatt bestätigt. Es lag eine Überladung um 1140kg vor. Die Ad-Blue-Anlage war bereits seit mehr als 200 Tagen ohne korrekte Funktion. Somit entsprachen die Abgaswerte nicht mehr der Norm und Mautzahlungen wurden nicht korrekt entrichtet.

Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren mit dem Ziel der Vermögensabschöpfung werden nun eingeleitet. Da das verantwortliche Unternehmen der Polizei bereits wegen ähnlichen Verstößen bekannt war, wurde nicht nur die Weiterfahrt untersagt, sondern der Lkw mit dem Ziel der Einziehung sichergestellt. Dies soll weitere Verstöße verhindern.

Quelle: Verkehrsdirektion Mainz




Versuchter Femizid in Wörrstadt: Tatverdächtiger in Untersuchungshaft


Wörrstadt, 15. Juli 2026


Am Freitagabend, 10. Juli 2026, beging ein 39 Jahre alter Mann gegen 21 Uhr in Wörrstadt einen Mordversuch.


Der Tat verdächtig ist ein 39-Jähriger aus dem Donnersbergkreis. Er verletzte eine 38-jährige Frau aus Wörrstadt schwer mit einem Stich in den Oberkörper.

Tatort war die Wohnung der Frau; genaue Hintergründe der Tat sind bislang nicht bekannt. Die Frau konnte gemeinsam mit ihrer volljährigen Tochter die Wohnung verlassen und Hilfe verständigen. Nach aktuellem Kenntnisstand besteht für sie keine Lebensgefahr. 

Der Täter flüchtete. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz erließ ein Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Mainz Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Der Mann wurde in seiner Wohnung festgenommen. Er befindet sich inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt.

Staatsanwaltschaft Mainz und Kriminaldirektion Mainz ermitteln weiter. 

Quelle: Polizeipräsidium Mainz




Mehrere Einsätze der Feuerwehren in der VG Rüdesheim wegen Flächenbränden und Unwetter


VG Rüdesheim, 15. Juli 2026


Am Dienstag, 14. Juli 2026, hatten die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rüdesheim mehrere Einsätze wegen Flächenbränden sowie am Abend wegen Unwetterfolgen.

Bereits am Vormittag unterstützte die Feuerwehr Waldböckelheim Einheiten der VG Nahe-Glan bei der Bekämpfung von Flächenbränden nahe Staudernheim. Am Nachmittag standen auf der Anhöhe zwischen Oberstreit und Waldböckelheim mehr als zwei Dutzend Rundballen in Vollbrand. Die Waldböckelheimer Wehr leitete einen ersten Löschangriff mit mehreren C-Rohren ein. Die Feuerwehren aus Rüdesheim und Bockenau stellten die Wasserversorgung sicher. Wertvolle Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte durch einen Landwirt, der mit einem 7.000 Liter fassenden Güllefass Löschwasser bereitstellte. 

Wegen der körperlich belastenden Löscharbeiten bei der Hitze wurden zur Ablösung der eingesetzten Helfer weitere Kräfte aus Niederhausen, Boos und Schlossböckelheim alarmiert. Über mehrere Stunden mussten die brennenden Strohballen mit technischem Gerät auseinander gezogen und abgelöscht werden, um ein erneutes Aufflammen und eine Ausbreitung auf die angrenzende Vegetation zu verhindern. 

Während den Löscharbeiten zog eine Gewitterfront über die Soonwald-Nahe-Region hinweg. In der Verbandsgemeinde Rüdesheim kam es infolgedessen zu mehreren wetterbedingten Einsätzen. Die Feuerwehren rückten unter anderem wegen überfluteter Kellerräume aus und beseitigten umgestürzte Bäume und abgeknickte Äste. Zwischen Rüdesheim und Mandel entzündete sich vermutlich durch einen Blitzeinschlag ein Stoppelfeld. Der einsetzende Regen verhinderte jedoch eine weitere Ausbreitung des Feuers und löschte den Brand.

Quelle: Michael Ginz
Freiwillige Feuerwehr VG Rüdesheim




Starker Wind fachte anfangs kleinen Flächenbrand bei Waldböckelheim an


Waldböckelheim, 14. Juli 2026


Einen kleineren Feldbrand hinter dem Waldböckelheimer Friedhof meldeten Anwohner am Montagmittag, 13. Juli 2026. Doch angefacht durch starken Wind, breiteten sich die Flammen rasant aus.

Dichter Brandrauch zog in den Ort und in Richtung Bundesstraße. Weitere Notrufe sorgten für die Erhöhung der Alarmstufe. Neben der Waldböckelheimer Wehr rückten daher auch Einheiten aus Weinsheim und Niederhausen sowie die Tanklöschfahrzeuge aus Bockenau und Rüdesheim an. Die Kräfte um Einsatzleiter Peter Leyendecker löschten teils unter Atemschutz mit mehreren Rohren den Feuersaum ab und verhinderten so eine Ausbreitung auf umliegende Felder. 

Bei den Nachlöscharbeiten wurde die Brandstelle in der Größe eines Fußballfeldes umfassend bewässert. Der Einsatz der 30 Einsatzkräfte konnte nach zwei Stunden beendet werden. 

Quelle: Michael Ginz


Freiwillige Feuerwehr VG Rüdesheim



Feuerwehr Spabrücken rettete verletzten jungen Turmfalken


VG Rüdesheim, 14. Juli 2026


Am Sonntagmorgen, 12. Juli 2026, befreite die Feuerwehr Spabrücken einen Turmfalken, der mit seinem Fang unter dem Dach eines Gebäudes in Spabrücken feststeckte.

Zur Rettung des verletzten Tieres forderte die Wehr der Soonwaldgemeinde die Stromberger Drehleiter an. Vom Korb der Leiter aus konnte der Greifvogel gerettet werden. Kay Staudt, Vorsitzender des örtlichen Feuerwehrfördervereins, brachte das Jungtier in einem Käfig zu einer Tierärztin und anschließend ins Bad Kreuznacher Tierheim. 

Quelle: Michael Ginz
Freiwillige Feuerwehr VG Rüdesheim




Unfall auf Weisenauer Brücke: Lkw verlor Baumstämme — Sperrung der A 60 bis weit in den Nachmittag


Mainz, 13. Juli 2026


Auf der A 60 an der Weisenauer Brücke verunglückte am Montag, 13. Juli 2026, um 11:37 Uhr ein Holztransporter. Der Unfall behindert den Verkehr in Fahrtrichtung Bingen bis weit in den Nachmittag.

Der Anhänger eines mit Baumstämmen beladenen Lkw war aus unbekannter Ursache ins Schlingern geraten und schließlich umkippte. Dabei löste sich die schwere Ladung. Etwa 25 Baumstämme verteilten sich über die Fahrbahn und den angrenzenden Radweg liegen. Eine noch unbekannte Anzahl an Baumstämmen stürzte außerdem über das Brückengeländer in den Rhein. Die Wasserschutzpolizei konnte das im Wasser treibende Holz bereits ausfindig machen. 

Die Fahrbahn, die Leitplanke sowie das äußere Brückengeländer wurden erheblich beschädigt. Aktuell wird der Sachschaden auf ca. 25.000 Euro geschätzt.

Infolge der aufwendigen Bergungs- und Aufräumarbeiten muss die A 60 in Fahrtrichtung Bingen ab der Anschlussstelle Bischofsheim voll gesperrt werden. Ein Ende der Sperrung ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt (14 Uhr) noch nicht absehbar. Verkehrsteilnehmer werden dringend gebeten, den betroffenen Bereich weiträumig über die Autobahnen A 3 und A 67 zu umfahren. 

Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiautobahnstation Heidesheim in Verbindung zu setzen.

Quelle: Polizeiautobahnstation Heidesheim
06132/9500 /
pastheidesheim@polizei.rlp.de




Disput über Ruhestörung war Anlass für Faustschlag ins Gesicht: Frau erlitt Platzwunde am Auge


Bingen, 13. Juli 2026


Am Samstagabend, 12. Juli 2026, 19:15 Uhr,wurde die Polizei Bingen wegen einer körperlichen Auseinandersetzung am Sportplatz in Bingen-Sponsheim zur Hilfe gerufen.

Die Einsatzkräfte trafen auf zahlreiche Personen, darunter die 54-jährige Geschädigte sowie der 61-jährige Beschuldigte. Nach ersten Befragungen hatte sich wegen einer Ruhestörung, ausgehend vom Sportplatz, eine verbalen Streitigkeit zwischen der Frau und dem Mann entwickelt.

Der Mann schüttete der Frau eine Weinschorle über die Kleidung. Anschließend schlug er sie mit der Faust ins Gesicht, was eine Platzwunde am Auge zur Folge hatte. Er muss sich nun wegen Körperverletzung strafrechtlich verantworten. Der Beschuldigte war deutlich alkoholisiert und wurde nach der Personalienfeststellung mit einem Platzverweis entlassen. Die Verletzung der Frau wurde vom Rettungsdienst an Ort und Stelle versorgt.

Quelle: Polizeiinspektion Bingen



Betrunkener Autofahrer erkannte abbremsendes Wohnmobil zu spät und fuhr auf


Bad Kreuznach, 13. Juli 2026


Am Samstag, 11. Juli 2026, gegen 17.10 Uhr befuhren ein 69-jähriger Mann mit seinem Wohnmobil und ein 68-jähriger Autofahrer die B 428 aus Richtung B 41 kommend in Richtung Bosenheimer Straße. 

Am Kreisverkehr musste das Wohnmobil verkehrsbedingt anhalten. Dies erkannte der nachfolgende Autofahrer zu spät und fuhr auf. Bei der Unfallaufnahme fielen den Beamten die verwaschene Sprache und Gleichgewichtsstörungen beim Autofahrer auf. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,58 Promille. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde sichergestellt. 

Der Pkw musste, weil Betriebsstoffe ausgelaufenen waren, abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 7.000 €.

Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach




Eigentümliche Fahrweise fiel auf: Betrunkener Autofahrer musste Blutprobe und Führerschein abgeben


Bad Kreuznach, 13. Juli 2026


Am Sonntag, 12. Juli 2026, 19.23 Uhr, meldete ein Anrufer der Polizei einen Autofahrer, dessen Fahrstil ihm auf der L 236 bzw. Rüdesheimer Straße aufgefallen war. 

Der Anrufer folgte dem Pkw bis zu dessen Ziel und gab der Polizei eine genaue Beschreibung des Fahrers. Polizeibeamte konnten den Mann in seiner Wohnung antreffen. Er gab an, zuvor Freunde seiner Kinder nach Hause gefahren zu haben. 

Bei dem 49-Jährigen war Atemalkohol wahrzunehmen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,31 Promille. Dem Mann wurde auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde sichergestellt.


Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach





Radfahrer bei Sturz in Mainz lebensgefährlich verletzt: Ohne Helm schwere Kopfverletzungen davongetragen


Mainz, 13. Juli 2026


Am Sonntag, 12. Juli 2026, ereignete sich gegen 21:10 Uhr in der Mainzer Oberstadt ein schwerer Verkehrsunfall. 

Ein 37-Jähriger Radfahrer aus Mainz verlor auf der Windmühlenstraße bei leichtem Gefälle die Kontrolle über sein E-Bike und stürzte ohne Fremdbeteiligung. Der Radfahrer prallte mit dem ungeschützten Kopf gegen eine Mauer und zog sich lebensgefährliche Kopfverletzungen zu. Er wurde nach Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Während der Unfallaufnahme kam es zu kurzzeitigen Verkehrsbeeinträchtigungen.


Quelle: Polizeidirektion Mainz




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