Blaulicht

Fahrerin und ihr Hund retteten sich aus brennendem Auto auf der A 61 bei Daxweiler
A61 / Daxweiler, 11. Oktober 2026
Am Sonntagmittag, 11. Oktober 2026, brannte auf der A 61, Fahrtrichtung Koblenz, bei Daxweiler ein Auto aus. Die 71-jährige Fahrerin des Ford S-Max hatte in der Baustelle aus dem Motorraum quillenden Rauch bemerkt.
Geistesgegenwärtig hielt sie auf dem Seitenstreifen an und begab sich mit ihrem Hund in Sicherheit. Schon wenig später entwickelte sich das Feuer zu einem Vollbrand des Fahrzeugs. Die Feuerwehren Rheinböllen und Stromberg löschten das Feuer. Beamte der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim sperrten von zirka 12 bis 15 Uhr den rechten Fahrstreifen. Hierdurch staute sich der Verkehr auf bis zu fünf Kilometern.
Die Höhe des Sachschadens wird auf ca. 8.000 Euro geschätzt.
Quelle: Polizeiautobahnstatipn Gau-Bickelheim

Kontrollen von Polizei und Zoll mit Schwerpunkt Schwarzarbeit in Alzey
Alzey, 11. Oktober 2026
Am Samstagabend, 10. Oktober 2026, führten Beamt*innen der Polizeiinspektion Alzey und des Hauptzollamts Koblenz sowie Mitarbeitende der Kreisverwaltung Alzey-Worms Kontrollen zur Schwarzarbeit in der Alzeyer Innenstadt durch.
Im Fokus der Kontrollen nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz standen insbesondere Shisha-Bars, Restaurants und Lebensmittelgeschäfte. Ziel war es, die Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen zu überprüfen und mögliche Verstöße festzustellen. Insgesamt wurden zehn Betriebe überprüft. In der Folge wurden zwei Strafverfahren eingeleitet und fünf Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt.
Quelle: Polizeiinspektion Alzey

Nächtliche Abfahrtskontrolle der Polizei Bad Kreuznach bei einer Veranstaltung im Salinental
Bad Kreuznach, 11. Oktober 2026
Von 23:30 bis 01:00 Uhr in der Nacht zum 11. Oktober führte die Polizeiinspektion Bad Kreuznach bei einer Veranstaltung im Salinental Abfahrtskontrollen durch. Die Fahrer*innen von 16 Autos wurden an einer Kontrollstelle überprüft, wobei ein besonderes Augenmerk auf deren Verkehrstüchtigkeit gelegt wurde.
Dabei wurden keinerlei Auffälligkeiten festgestellt. Gegen Ende wurden die Polizisten jedoch auf einen 36-Jährigen aufmerksam, der sich zu seinem Fahrzeug begab. Im Gespräch gab dieser von sich aus an, dass er sich nicht fahrtüchtig fühle. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert zwischen 0,50 und 1,00 Promille. Mit der Untersagung der Weiterfahrt zeigte sich der Mann nicht einverstanden, sodass der Fahrzeugschlüssel zur Verhinderung einer Trunkenheitsfahrt sichergestellt wurde. Diesen kann er sich
am Sonntag in nüchternem Zustand bei der Polizei abholen.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Zweistündiger Polizeieinsatz nach Notruf wegen angeblichen Morddrohungen und tödlichen Schüssen in Mainz
Mainz, 10. Oktober 2026
Am Samstagmorgen, 10. Oktober 2026, ging gegen 08:10 Uhr bei der Polizei Mainz ein Notruf wegen eines angeblichen Tötungsdelikts mittels Schusswaffe in der Mainzer Oberstadt ein.
Außerdem gab die Anruferin an, seit mehreren Tagen Morddrohungen erhalten zu haben.
Der Einsatz der Polizei war dem Anlass entsprechend aufwendig. Doch schon während des Notrufgesprächs wurden die Angaben der Anruferin zunehmend widersprüchlich und mehrdeutig. Die Überprüfung des genannten Tatortes verlief negativ, und auch im anschließenden persönlichen Kontakt mit der Anruferin ergaben sich keine Hinweise auf ein Tötungsdelikt. Weder eine Schusswaffe noch eine verletzte oder gar verstorbene Person konnten gefunden werden. Auch die Befragung der Nachbarschaft ergab keine Hinweise auf Schüsse oder eine verletzte Person.
Gegen 10:20 Uhr wurde der Einsatz beendet. Da sich die Anruferin mutmaßlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde Hilfe für sie veranlasst.
Quelle: Polizeipräsidium Mainz

Fahrer eines E-Scooters in Bingen gleich von drei Substanzen berauscht
Bingen, 10. Oktober 2026
Eine Beeinflussung durch gleich drei Substanzen konnten Beamte der Polizei Bingen am Freitagabend, 9. Oktober 2026, gegen 23:20 Uhr bei dem Fahrer eines E-Scooters feststellen.
Der 23-Jährige wurde in der Hitchinstraße kontrolliert. Hierbei nahmen die Beamten zunächst Alkoholgeruch wahr. Ein Atemalkoholtest ergab 0,49 Promille. Außerdem haftete dem Mann Cannabisgeruch an. Der Fahrer räumte auch den diesbezüglichen Konsum ein. Dann fiel dem Verkehrssünder während der Kontrolle noch ein Tütchen mit pulvriger Substanz aus der Hosentasche, was sich als Amphetamin herausstellte. Die Weiterfahrt wurde dem erst im Juni wegen einer Fahrt unter Cannabiseinfluss aufgefallenen Fahrer untersagt und eine Blutprobe wurde angeordnet. Das Amphetamin stellten die Beamten sicher.
Der Wiederholungstäter wird sich neben der Fahrt unter Einfluss von Alkohol- und Drogeneinfluss auch wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz strafrechtlich verantworten müssen.
Quelle: Polizeiinspektion Bingen

Brand in einem Einfamilienhaus in Sprendlinger Ortskern — Haus nicht bewohnbar
Sprendlingen, 9. Oktober 2026
Am Freitag, 9. Oktober 2026, brannte es in einem Einfamilienhaus im Ortskern von Sprendlingen.
Bei Eintreffen der Feuerwehr befanden sich die vier Bewohner bereits außerhalb des Gebäudes. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer im Schlafzimmer des Obergeschosses zügig löschen und ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude verhindern.
Das Gebäude wurde durch den Brand und die starke Rauchentwicklung erheblich beschädigt und ist derzeit nicht bewohnbar. Eine der beiden im Haus befindlichen Katzen verendete infolge des Brandes. Die Brandursache ist derzeit noch nicht bekannt.
Quelle: Polizeiinspektion Bingen

Gefälschte amtliche Ausweise beschafft: Festnahme im Bahnhof Bad Kreuznach
Bad Kreuznach, 9. Oktober 2026
Auf Bahnsteig 1 im Bahnhof Bad Kreuznach kontrollierte eine Streife der Bundespolizei am Donnerstag, 8. Oktober 2026, um ca. 19:20 Uhr einen Mann, gegen den ein Haftbefehl bestand.
Der 42-Jährige war wegen des Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen verurteilt worden. Mit dem Begleichen einer Geldstrafe in Höhe von 2.300 € hätte er der Verhaftung entgehen können. Allerdings konnte er den Betrag nicht auftreiben, sodass er zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 23 Tagen in die JVA Rohrbach gebracht wurde.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern

Alkoholisierte Fahrerin und ihre Tochter bei Überschlägen ihres Pkw verletzt
B 48, 9. Oktober 2026
Am Dienstagnachmittag, 6. Oktober 2026, ereignete sich gegen 15:10 Uhr auf der B 48 zwischen Alsenz und Bad Kreuznach ein Verkehrsunfall, bei dem die 41-jährige Pkw-Fahrerin und ihre 8-jährige Tochter leicht verletzt wurden.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr eine 41-Jährige die B 48 aus Alsenz kommend in Richtung Bad Kreuznach. Auf gerader Strecke verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und fuhr in die Bankette der Gegenfahrbahn. Bei dem Versuch, das Fahrzeug wieder auf die Fahrbahn zurückzuführen, überschlug sich der Pkw mehrfach und kam schließlich neben der Straße
zum Stehen.
Beide Fahrzeuginsassen mussten ins Krankenhaus verbracht werden. Bei der Verkehrsunfallaufnahme wurde bei der Fahrerin Atemalkoholgeruch festgestellt. Da ein Atemalkoholtest einen Wert von knapp 1,67 Promille ergab, wurde der Frau
eine Blutprobe entnommen.
Die Schadenhöhe wird auf knapp 10.000 Euro geschätzt. Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet.
Quelle: Polizeidirektion Kaiserslautern

Nach Amphetaminkonsum auf E-Scooter unterwegs — wie schon im August
Bingen, 7. Oktober 2026
Bei einer Streifenfahrt wurde eine Streife der Polizei in Bingen am Mittwoch, 7. Oktober 2026, gegen 16:30 Uhr auf einen den Parkplatz in der Schultheiß-Kollei-Straße befahrenden E-Scooter aufmerksam. Bei der anschließenden Kontrolle erkannten die Beamten bei dem 44-jährigen Fahrer Anzeichen eines Betäubungsmittelkonsums.
Ein Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht: Er reagierte auf die Stoffgruppe der Amphetamine. Dem Fahrer, der erst im August wegen eines gleichgelagerten Delikts aufgefallen war, wurde die Weiterfahrt untersagt. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Weil es sich um eine Wiederholungstat handelt, muss der 44-Jährige mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 1000 € rechnen.
Quelle: Polizeiinspektion Bingen

Verfolgungsfahrt in Bad Sobernheim-Steinhardt: Polizei sucht wichtige Zeugin
Bad Sobernheim, 7. Oktober 2026
Am Freitag, 2. Oktober 2026, ergriff gegen 07:20 Uhr im Bereich Bad Sobernheim-Steinhardt ein Mann mit einem silbergrauen Audi vor zwei zivilen Einsatzfahrzeugen der Polizei die Flucht. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Kirn Zeug*innen, insbesondere eine Spaziergängerin mit Hund, sich zu melden.
Die Flucht führte zunächst über die L 233 und anschließend über Feldwege in Richtung Golfplatz. Auf einem der Feldwege kam es zu einer besonders gefährlichen Situation: Eine Spaziergängerin, die mit ihrem Hund unterwegs war, musste dem Fahrzeug des Flüchtenden ausweichen und zur Seite springen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der Fahrer setzte seine Flucht anschließend fort. Trotz der eingeleiteten Fahndung gelang es dem Beschuldigten, sich der Kontrolle durch die Polizei zu entziehen.
Die Polizei sucht nun insbesondere die bislang unbekannte Spaziergängerin mit Hund als wichtige Zeugin. Sie wird gebeten, sich bei der Polizei Kirn zu melden und ihre Beobachtungen zum Vorfall mitzuteilen. Auch weitere Personen, die die Verfolgungsfahrt oder den silbergrauen Audi im genannten Bereich beobachtet haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn
06752 156-0 /
pikirn@polizei.rlp.de

Unüberlegt "frisches" Fahrverbot ignoriert und zwecks Klärung bei Polizeiinspektion Bingen vorgefahren
Bingen, 7. Oktober 2026
Der kommunale Vollzugsdienst der VG Rhein-Nahe sollte am Dienstag, 6. Oktober 2026, gegen 13 Uhr nach dem Eintreten eines Fahrverbots einen Führerschein beschlagnahmen. Der 38-jährige Führerscheininhaber handelte dabei unüberlegt.
Der Vollzugsdienst traf den Mann an. Dieser zeigte sich jedoch uneinsichtig, stieg in seinen Pkw und fuhr davon, um, wie er kundtat, die Sachlage durch die Polizei klären zu lassen. Tatsächlich erschien der 38-Jährige kurz darauf bei der Polizei Bingen. Hier wurde er abermals über das bereits eingetretene Fahrverbot aufgeklärt. Nun wurde, obwohl der Mann weiterhin Unverständnis zeigte, der Führerschein beschlagnahmt.
Gegen den uneinsichtigen Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Quelle: Polizeiinspektion Bingen

Aggressives Verhalten im Krankenhaus — Polizei brachte Mann in Gewahrsam
Bad Kreuznach, 7. Oktober 2026
Am Dienstag, 6. Oktober 2026, gegen 16.45 Uhr zeigte sich ein derzeit obdachloser Mann bei seiner Entlassung aus dem Krankenhaus gegenüber dem Klinikpersonal aggressiv und aufbrausend. Da sich die Situation nicht beruhigte, wurde die Polizei hinzugezogen.
Wegen seines zunehmend unkontrollierten Verhaltens und zur Abwehr möglicher Gefahren fesselten die Beamten den alkoholisierten Mann. Da ein Ungezieferbefall nicht ausgeschlossen werden konnte, trugen die Beamten bei dem Einsatz entsprechende Schutzanzüge. Der Mann wurde in die Polizeizelle gebracht.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Unter Alkoholeinfluss auf gerade Strecke der L 236 in Graben gefahren: Alkohol im Spiel
Guldental, 6. Oktober 2026
Am Montag, 5. Oktober 2026, gegen 22:00 Uhr befuhr ein 30-Jähriger die L 236 aus Richtung Roxheim kommend in Richtung Windesheim. Auf einer Geraden kam sein Pkw nach links von der Fahrbahn ab und blieb im Straßengraben stehen.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,64 Promille. Daher erfolgte die Entnahme einer Blutprobe; der Führerschein des 30-Jährigen wurde beschlagnahmt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
Am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro. Ein Fremdschaden trat nicht ein.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Zwei Radfahrer stürzten bei Bingerbrück: eine Schwerverletzte — Zeugen?
Bingen, 5. Oktober 2026
Am Montag, 5. Oktober 2026, kam es gegen 17:25 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall unter Beteiligung zweier Radfahrer auf dem Radweg neben der B 9 zwischen Bingerbrück und Trechtingshausen in Höhe der Kreuzbachklamm.
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand der Polizei befuhren die zwei Radfahrer mit ihren Pedelecs den Radweg in Richtung Bingerbrück. Aus bislang unbekannter Ursache kamen beide Fahrer auf dem Radweg zu Fall, wodurch eine Frau schwere Verletzungen erlitt. Sie musste in ein Krankenhaus gebracht werden.
Da der genaue Unfallhergang wegen fehlender Spuren und Aussagen nicht weiter aufgeklärt werden konnte, werden Zeugen des Unfalls gebeten sich bei der Polizeiinspektion Bingen zu melden.
Polizeiinspektion Bingen
06721 905-0 /
pibingen@polizei.rlp.de

Aufwendige Kontrolle gewerblicher Transporte: Hälfte der überprüften Fahrzeuge und Fahrer beanstandet
A 61 Rheinhessen, 5. Oktober 2026
Am Montag, 5. Oktober 2026, mussten 64 Fahrerinnen und Fahrer im gewerblichen Güter- und Personenverkehr auf dem Parkplatz Menhir an der A 61 eine Zwangspause einlegen. Der Grund dafür war eine behörden- und länderübergreifende Kontrolle in der Regie des zuständigen Kontrolltrupps bei der Verkehrsdirektion Mainz.
Neben Polizeibeamten aus Rheinland-Pfalz und Hessen nahmen das Bundesamt für Logistik und Mobilität sowie der Zoll an der Kontrolle teil, außerdem Experten zu den Themen Abfall und Gefahrgut des Landeskriminalamtes, der Sonder-Abfall-Management GmBH und des Gefahrstoffzuges des Landkreises Alzey-Worms. Die Einhaltung von Vorschriften im Straßenverkehrsrecht und Fahrpersonalrecht sowie von technischen und gewerberechtlichen Vorschriften sollte überprüft werden.
Die knapp 80 beteiligten Experten beanstandeten die Hälfte der 64 Fahrzeuge beziehungsweise Fahrzeuginsassen. Dabei ging es um den Konsum berauschender Mittel oder um den Aufenthalt im Bundesgebiet ohne erforderlichen Aufenthaltstitel. Darüber hinaus wurden Verstöße gegen die Vorschriften über Lenk- und Ruhezeiten, beim technischen Zustand der Fahrzeuge sowie bei den zulässigen Abmessungen und Gewichten festgestellt. Teilweise wurden gravierende Mängel an Reifen oder Bremsen sowie Überladungen um bis zu 27 % erkannt.
In 12 Fällen musste die Weiterfahrt bis zur Beseitigung der festgestellten Mängel und Herstellung eines verkehrssicheren Zustands untersagt werden. Darüber hinaus wurden mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Quelle: Verkehrsdirektion Mainz

Graugans in Angelschnur verheddert: Dritter Befreiungsversuch in Kirn war erfolgreich
Kirn, 5. Oktober 2026
Aller guten Dinge sind drei: Nachdem zwei Rettungsversuche in den vergangenen Tagen gescheitert waren, konnte eine Graugans am heutigen Montag, 5. Oktober 2026, im Bereich des Schülerkiesels in Kirn schließlich eingefangen und versorgt werden.
Die wild lebende Graugans hielt sich bereits seit einigen Tagen an der Nahe auf. Augenscheinlich hatte sich eine Angelschnur samt Köder in ihrem Gefieder verfangen. Da sich die Gans weiterhin auf dem Wasser bewegen konnte und bei Annäherungsversuchen regelmäßig das Weite suchte, gestaltete sich ihre Rettung schwieriger als gedacht. Die Gans erwies sich dabei als durchaus wehrhafte und vor allem flinke Patientin.
Am Montag folgte schließlich der dritte Anlauf: Gemeinsam rückten Kräfte der Polizeiinspektion Kirn, des Kommunalen Vollzugsdienstes der VG Kirner Land sowie der Freiwilligen Feuerwehr Kirn an. Unterstützt wurden sie von einem örtlichen Jagdausübungsberechtigten, der mit seiner Erfahrung im Umgang mit Wildtieren zur erfolgreichen Rettung beitrug.
Mit vereinten Kräften gelang es die Graugans so weit an Ufer zu bewegen, dass sie dort mithilfe eines Netzes eingefangen werden konnte. Anschließend konnte das Tier den Angelutensilien befreit und entsprechend versorgt werden. Damit fand eine kleine, nicht ganz alltägliche Rettungsaktion an der Nahe nach mehreren Tagen doch noch ein glückliches Ende.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn

Handy während der Fahrt genutzt: Bei Verkehrskontrolle in Bad Kreuznach einige Autofahrer*innen erwischt
Bad Kreuznach, 5. Oktober 2026
Am Montagnachmittag, 5. Oktober 2026, wurde im Rahmen der europaweiten ROADPOL-Kontrollwoche „Focus on the Road“ am Mitfahrerparkplatz Brückes in Bad Kreuznach eine stationäre Kontrollstelle eingerichtet. Der Schwerpunkt der Kontrolle galt der verbotenen Handynutzung von Autofahrer*innen.
Im Zeitraum 14.15 bis 15.45 Uhr fielen fünf Personen auf, weil sie verbotenerweise ein Handy während der Fahrt nutzten. Vier weitere Autoinsassen waren nicht bzw. nicht richtig angeschnallt.
Es wurden mehrere Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Daher erinnert die Polizei: Wer während der Fahrt mit dem Handy in der Hand telefoniert oder sich anderweitig ablenken lässt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmende.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Unzureichende Sicherung: Ladung eines Pkw-Anhängers fiel auf die A 61
A 61 / Daxweiler, 5. Oktober 2026
Glück im Unglück hatte eine 55 jährige Autofahrerin aus Frankenthal, als sie am Samstag, 3. Oktober 2026, gegen 20:15 Uhr auf der A 61, Richtung Koblenz, unterwegs war.
Mit ihrem Pkw zog sie einen Anhänger, auf dem mehrere Fahrräder sowie ein Fahrrad-Lastenanhänger geladen waren. Etwa in Höhe Daxweiler löste sich die Ladung vom Anhänger und fiel auf die Autobahn. Glücklicherweise reagierten die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer rechtzeitig, sodass weitere Probleme ausblieben.
Die Autobahnpolizei räumte die Gegenstände von der Fahrbahn und gab sie der Autofahrerin zurück. Dies war zwar angesichts des glimpflichen Ausgangs erleichtert, aber wegen der mangelhaften Ladungssicherung erhielt sie von der Polizei eine Verwarnung.
Quelle: Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim

Zeugenaufruf: Gefährliche Fahrt auf der B 428 zwischen Bad Kreuznach und Hackenheim
Bad Kreuznach/Hackenheim, 5. Oktober 2026
Am Sonntag, 4. Oktober 2026, wurde die Polizei gegen 19:40 Uhr auf eine graue Mercedes-Benz A-Klasse aufmerksam gemacht, die auf der B 428 von Bad Kreuznach kommend in Richtung Hackenheim unterwegs war. Eine hinter dem Fahrzeug fahrende Verkehrsteilnehmerin verständigte die Polizei und schilderte die auffällige und unsichere Fahrweise des Fahrzeugs.
Auf der Strecke zwischen Bad Kreuznach und Hackenheim soll der Pkw mehrfach auf die Gegenfahrbahn geraten sein. Hierbei wurden mehrere entgegenkommende Fahrzeuge gefährdet. Nach bisherigen Erkenntnissen mussten entgegenkommende Verkehrsteilnehmer aufgrund der Situation teilweise bis zum Stillstand abbremsen. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Bad Kreuznach konnte das Fahrzeug schließlich anhalten und kontrollieren. Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 94-jährigen Mann, der aufgrund körperlicher und geistiger Mängel nicht in der Lage war, das Fahrzeug sicher zu führen.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach wurde die vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis angeordnet. Der Führerschein wurde sichergestellt und dem Mann die Weiterfahrt untersagt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Die Polizei bittet insbesondere die Verkehrsteilnehmer, die dem Pkw auf der Strecke zwischen Bad Kreuznach und Hackenheim entgegenkamen und durch dessen Fahrweise gefährdet wurden, sich als Zeugen zu melden.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach
0671/8811-0 /
pibadkreuznach@polizei.rlp.de

Vorfahrt eines zu schnell fahrenden Autos missachtet: schwerer Verkehrsunfall mit Seitenaufprall bei Hackenheim
Hackenheim, 5. Oktober 2026
An der Einfahrt zum Bonnheimer Hof an der B 428 bei Hackenheim ereignete sich am Sonntagabend, 4. Oktober 2026, gegen 20:20 Uhr ein schwerer Unfall. Daran beteiligt waren zwei Pkw, die jeweils nur mit dem Fahrer besetzt waren.
Ein Audi-Fahrer wollte vom Bonnheimer Hof kommend auf die Bundesstraße auffahren. Zugleich näherte sich ein Ford aus Richtung Frei-Laubersheim. Für den Audi galt „Vorfahrt gewähren“, für den Ford „erlaubte Höchstgeschwindigkeit 70 km/h“. Der Audi-Fahrer missachtete die Vorfahrt des Fords, der nach Auskunft der Polizei allerdings mit nicht angepasster Geschwindigkeit fuhr. Der Ford krachte in die Fahrerseite des Audis. Beide Autos wurden schwer beschädigt, aber die Fahrer nicht darin eingeschlossen.
Ein Fahrer hatte sein Auto bei Eintreffen der Feuerwehren aus Hackenheim und Bad Kreuznach bereits verlassen und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Der andere Fahrer hatte selbst vom Fahrersitz auf den Beifahrersitz gewechselt und wurde im Wagen vom Rettungsdienst behandelt. Nachdem der Patient versorgt worden war, konnte er vorsichtig auf ein Spineboard gelegt und zunächst zu einem Rettungswagen getragen werden. Nach dortiger weiterer Versorgung ging es dann für ihn in den Rettungshubschrauber, der ihn in eine Mainzer Klinik flog. Der zweite Fahrer wurde per Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und gewährte Brandschutz. Hierfür musste unter anderem mithilfe eines Spreizers eine Motorhaube geöffnet werden, damit die Batterie abgeklemmt werden konnte. An beiden Fahrzeugen traten Betriebsmittel aus, die mit Bindemitteln aufgefangen wurden. Für de professionelle Straßenreinigung sorgte der Landesbetrieb Mobilität. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz der Feuerwehr beendet.
Quellen:
Polizeiinspektion Bad Kreuznach
Alexander Jodeleit, Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach (auch Fotos)

Nach Prügelei vom Schlaf übermannt —Polizei weckte die sturzbetrunkenen Männer
Budenheim, 3. Oktober 2026
Am Donnerstagnachmittag, 1. Oktober 2026, wurde die Polizei über zwei sich prügelnde Männer am Bahnhof in Budenheim infomiert.
Der Polizeistreife bot sich dann ein ungewöhnliches Bild: Die Kontrahenten lagen nebeneinander auf dem Boden und schliefen. Die Beamten mussten sie erst wecken, bevor die Situation weiter aufgeklärt werden konnte. Atemalkoholtests bei den Männern ergaben erhebliche Werte: 4,2 beziehungsweise 3,8 Promille.
Eine Untersuchung durch den Rettungsdienst lehnten die Männer ab. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung ein.
Quelle: Polizeipräsidium Mainz

Nach Sachbeschädigungen und Ruhestörungen in Kirn vorbeugende Polizeikontrollen zur Nachtzeit
Kirn, 3. Oktober 2026
In Kirn hatte es zuletzt Sachbeschädigungen und Ruhestörungen gegeben, was die Polizei Kirn zum Anlass nahm, am Freitag, 2. Oktober 2026, zur Nachtzeit verstärkte Kontrollen durchzuführen. Hierzu waren unter anderem Jugendsachbearbeiter in den betreffenden Bereichen unterwegs.
Bei den Kontrollen sprachen die Beamten mehrere Jugendliche an. Dabei wurden die jungen Leute über mögliche Folgen von Sachbeschädigungen und Ruhestörungen informiert und ihnen wurde ein rücksichtsvolles Verhalten — insbesondere zur Nachtzeit — nahegelegt.
Mit diesen Kontrollen möchte die Polizei weiteren Vorfällen vorbeugen und damit das Sicherheitsgefühl der Anwohner*innen stärken.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn

Mit auf Straße liegendem Siloballen kollidiert — Zeugenhinweise zur Herkunft des Ballens erbeten
Kirner Land, 3. Oktober 2026
Eine Autofahrerin sah sich in der Nacht zu Samstag, 3. Oktober 2026, auf der Fahrt von Oberhausen in Richtung Hennweiler mit einem ungewöhnlichen Hindernis konfrontiert.
Gegen 03.44 Uhr kollidierte ihr Pkw auf der K 5 kurz vor Hennweiler mit einem mitten auf der Fahrbahn liegenden Siloballen. Durch den Aufprall wurden sowohl das Fahrzeug der Frau als auch der Siloballen beschädigt. Personen kamen nicht zu Schaden.
Die Polizei Kirn bittet Zeugen, die Angaben zur Herkunft des Siloballens machen können, sich zu melden.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn
06752 156-0 /
pikirn@polizei.rlp.de

Nach Firmenfeier alkoholisiert mit Transporter unterwegs — Fahrt endete in einem Feld
Fürfeld, 3. Oktober 2026
Am Freitagabend, 2. Oktober 2026, kam es gegen 20:20 Uhr auf der B 420 bei Fürfeld zu einem Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss.
Ein 52-jähriger Mann befuhr mit einem Firmenfahrzeug die B 420 aus Richtung Bad Kreuznach kommend in Richtung Hochstätten. Nach seinen Angaben querte kurz hinter Fürfeld ein Hase die Fahrbahn. Der Fahrer wich aus, verlor hierbei die Kontrolle über das Fahrzeug und kam von der Fahrbahn ab. Erst nach rund 300 Metern blieb der Firmenbus in einem Feld stehen.
Durch den Unfall lösten die Airbags aus und das Fahrzeug setzte einen automatischen Notruf (eCall) ab. Der Firmenbus wurde bei dem Unfall erheblich beschädigt. Nach derzeitigem Stand dürfte ein wirtschaftlicher Totalschaden entstanden sein. Das Fahrzeug musste von einem Abschleppdienst geborgen werden.
Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 52-Jährige zuvor eine Firmenfeier besucht und dort Alkohol konsumiert hatte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,15 Promille. Der Mann wurde zur Polizeidienststelle gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss: 25-Jähriger fuhr auf Stauende auf
Bad Kreuznach, 3. Oktober 2026
Am Freitagabend, 2, Oktober 2026, kam es gegen 19:15 Uhr auf der Bosenheimer Straße in Bad Kreuznach zu einem Verkehrsunfall, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde.
Ein 25-jähriger Autofahrer befuhr mit seinem Pkw die Bosenheimer Straße in
Richtung Alzeyer Straße. Hierbei erkannte er offenbar zu spät, dass einvorausfahrender 35-Jähriger sein Fahrzeug verkehrsbedingt am Ende eines
Rückstaus angehalten hatte. Der 25-Jährige fuhr auf das stehende Fahrzeug auf.
An beiden Pkw entstanden Sachschaden, sie blieben jedoch fahrbereit. Der
Gesamtschaden dürfte sich auf ca. 5000 € belaufen.
Bei der Unfallaufnahme ergaben sich für die Polizeibeamten deutliche Hinweise auf eine Alkoholisierung des 25-Jährigen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,62 Promille. Im Fahrzeuginnenraum stellten die Beamten mehrere geöffnete und ungeöffnete
Dosen mit alkoholischen Mischgetränke fest.
Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde sichergestellt.
Gegen ihn wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Frontalkollision zweier Pkw in der Wöllsteiner Straße
Bad Kreuznach, 2. Oktober 2026
Am Freitagvormittag, 2. Oktober 2026, kollidierten in der Wöllsteiner Straße zwei Pkw. Der Unfall ereignete sich gegen 10 Uhr. Als die Feuerwehr eintraf, hatten die Fahrer ihre Autos bereits verlassen und wurden vom Rettungsdienst versorgt.
Die Fahrzeuge wurden von den Wehrleuten gegen Wegrollen gesichert. Um zu verhindern, dass ausgelaufene Betriebsstoffe in die Kanaleinläufe gelangen, wurde jeweils vor dem Einlauf Ölbindemittel aufgebracht. An einem Fahrzeug wurde die Batterie abgeklemmt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Die Einsatzstelle wurde nach etwa einer Stunde an den Bauhof und die Polizei übergeben.
Quelle: Alexander Jodeleit
Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach

Abläufe und Handgriffe für den Ernstfall trainiert: Feuerwehrübung mit Schwerpunkt Kellerbrand und Personenrettung
Bad Kreuznach, 2. Oktober 2026
Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, gegen 19:15 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr wegen eines Kellerbrandes in der Bosenheimer Straße Straße alarmiert. Es handelte sich um einen Übungseinsatz, bei dem mehrere, teils eingeschlossene Personen gerettet werden mussten.
In dem ehemaligen Gebäude der Familienkasse hatte es bei Bauarbeiten eine Verpuffung gegeben — so das Übungsszenario. Der Hausmeister, der die Feuerwehr verständigt hatte, gab den Feuerwehrleuten an der Einsatzstelle eine Einweisung in die Lage. Demnach befanden sich zum Zeitpunkt der Verpuffung zwei Handwerker im Keller, zwei weitere Personen waren im 1. Obergeschoss und eine Person wurde im Erdgeschoss vermutet. Aus dem Keller und einem Fenster im 1. Obergeschoss drang dichter Rauch (der von zwei Nebelmaschinen erzeugt wurde).
Die ersten Trupps unter Atemschutz gingen mit je einem C-Rohr in den Keller zur Personensuche. Ein weiterer Atemschutztrupp positionierte die Drehleiter vor dem Fenster im 1. Obergeschoss, öffnete dieses zerstörungsfrei und rettete eine Person über den Korb der Drehleiter. Die Trupps im Keller mussten Personen aus verschlossenen Räumen retten und dafür die Türen zuvor gewaltsam öffnen. Weitere Trupps unter Atemschutz drangen ins Erdgeschoss und das 1. Obergeschoss vor. Alle fünf Personen (Dummies) wurden nach und nach aus dem Objekt gebracht und dem — imaginären — Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben.
Im Keller stieß ein Trupp auf verschiedene brennbare Reinigungsmittel und Gasflaschen. Der Führungsdienst, der den Einsatzleiter bei der Führung des Einsatzes unterstütze, analysierte die per Funk durchgegebenen Stoffnummern und nannte die Gefahrenschwerpunkte.
Nachdem alle Personen gerettet und der Brand gelöscht war, beendeten die Übungsleitern Eric Müller und Sebastian Wrede nach etwa einer Stunde die Übung. Mit allen Feuerwehrleuten analysierten sie in einer Nachbesprechung die Übungsabfolge: Beide waren mit dem Ablauf zufrieden und sahen die gesetzten Übungsziele als erreicht an. Sie bedankten sich beim Hausmeister Domenic Übellauer, dass er das Objekt und seine Zeit für die Übung zur Verfügung gestellt hatte.
Quelle: Alexander Jodeleit
Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach

Nach Beschwerden erfolgreiche Verkehrskontrollen an beliebter Abkürzung zur A 61 bei Daxweiler
Daxweiler, 1. Oktober 2026
Nach Beschwerden über die unberechtigte Nutzung einer Zufahrt zu den Rastanlagen Hunsrück-Ost und -West an der A 61 bei Daxweiler führte die Polizei am Mittwochvormittag, 30. September 2026, hierzu eine Verkehrskontrolle durch.
Die betreffende Zufahrt ist lediglich für den land- und forstwirtschaftlichen Verkehr freigegeben. Dennoch wird sie offenbar des Öfteren von Verkehrsteilnehmer*innen genutzt, um von Daxweiler aus über das Gelände der Rastanlagen unmittelbar auf die A 61 zu fahren und sich so den regulären Weg über die Anschlussstelle Stromberg zu ersparen.
An der Kontrollstelle hinter dem Ortsausgang Daxweiler wurden zwischen 10:15 und 11:00 Uhr sieben Verstöße registriert und den Autofahrer*innen entsprechende Zahlungen auferlegt.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Zwei Wildunfälle kurz nacheinander auf der L 236 bei Waldlaubersheim — eine Person leicht verletzt
VG Langenlonsheim-Stromberg, 1. Oktober 2026
Am Donnerstagmorgen, 1. Oktober 2026, kam es gegen 06:25 Uhr auf der L 236 zwischen Windesheim und Waldlaubersheim zu zwei Verkehrsunfällen in Zusammenhang mit einer Rotte Wildschweine.
Zunächst befuhren zwei Pkw hintereinander die L 236 in Richtung Waldlaubersheim. Als mehrere Wildschweine die Fahrbahn querten, musste der vorausfahrende 26-Jährige seinen Pkw stark abbremsen. Die hinter ihm fahrende 29-Jährige konnte trotz Vollbremsung wegen ihres zu geringen Sicherheitsabstandes einen Zusammenstoß nicht verhindern. Bei dem Aufprall wurde die Fahrerin leicht verletzt. Ihr Auto musste abgeschleppt werden.
Nahezu zeitgleich ereignete sich kurz hinter der ersten Unfallstelle ein weiterer Verkehrsunfall: Auch hier war ein Auto mit einem querenden Wildschwein kollidiert.
Im Zusammenhang mit der Aufnahme der Unfälle und den Bergungsmaßnahmen musste die L 236 kurzzeitig voll gesperrt werden. Später konnte der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Gegen 07:30 Uhr war die Straße wieder frei passierbar. Die Höhe der entstandenen Sachschäden kann noch nicht beziffert werden.
>> Die Polizei erinnert daran, dass insbesondere in den Morgen- und Abendstunden auf Landstraßen mit verstärktem Wildwechsel zu rechnen ist. Hieran sollte Verkehrsteilnehmer ihre Geschwindigkeit ausrichten und darüber hinaus besonders aufmerksam und mit ausreichendem Sicherheitsabstand fahren.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Falschfahrer auf der B 41: Polizei sperrte Bundesstraße — Fahndung ergebnislos
Bad Kreuznach, 1. Oktober 2026
Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, gingen nach 9:30 Uhr bei der Polizei mehrere Anrufe von Verkehrsteilnehmer*innen ein, die auf der B 41 einen Falschfahrer gesehen hatten. Demnach befuhr ein Fahrzeug bei Weinsheim die B 41, Fahrtrichtung Bad Kreuznach, entgegen der vorgeschriebenen Richtung.
Angesichts der erheblichen Gefahr, die von einem Falschfahrer ausgehen kann, wurden mehrere Polizeistreifen in den betreffenden Streckenabschnitt entsandt. Gleichzeitig wurde die B 41 an der Anschlussstelle Gensingen für den Verkehr gesperrt, um eine Begegnung mit dem Falschfahrer zu verhindern. Nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei gab es weder eine konkrete Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer noch gar einen Verkehrsunfall.
Trotz der sofort eingeleiteten Fahndung konnte das gemeldete Fahrzeug nicht ausfindig gemacht werden. Die Angaben der Anrufer zu Fabrikat und Farbe des Fahrzeugs unterschieden sich. Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer*innen, die den Falschfahrer beobachtet haben und gesicherte sowie konkrete Angaben zum Kennzeichen des Fahrzeugs machen können, sich bei der Polizeiinspektion Bad Kreuznach zu melden. Auch Hinweise zum Fahrzeug selbst oder zur fahrenden Person, die zur Identifizierung beitragen können, werden entgegengenommen.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach
0671/8811-0 / pibadkreuznach@polizei.rlp.de

Reihe von Transportern gewaltsam aufgebrochen und Werkzeug entwendet
Mainz, 1. Oktober 2026
In der Nacht zu Mittwoch, 30. September 2026, wurden in Mainz-Finthen mehrere Transporter aufgebohrt und aufgebrochen.
Sowohl im Finther Sertoriusring, als auch in der Jean-Pierre-Jungels-Straße und im Kakteenweg wurden insgesamt vier Firmentransporter angegangen. Der oder die Täter bohrten dabei ein Loch in eine Tür, um das Fahrzeug gewaltsam öffnen zu können. In einem Fall wurde eine Scheibe eingedrückt, um dann ins Fahrzeuginnere zu gelangen. Zielrichtung der Täter war offenbar hochwertiges Werkzeug, das im Wert von mehreren Tausend Euro erbeutet wurde.
Sachdienliche Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Mainz, Tel. 06131/65-33999.
Quelle: Polizeipräsidium Mainz

Während Fahrt auf A 61 nach Getränk im Fußraum gegriffen: Schaden fünfstellig
A 61 Rheinhessen, 1. Oktober 2026
Weil er nach eigenen Angaben ein Getränk aus dem rechten Fußraum angeln wollte, kam am Mittwoch, 30. September 2026, gegen 10.10 Uhr ein 65-Jähriger bei Westhofen mit seinem Wagen von der A 61 ab.
Das Auto kollidierte zunächst mit dem Heck eines vorausfahrenden Sattelzug, geriet ins Schleudern, durchbrach einen Wildschutzzaun und blieb in der Wiese neben der Fahrbahn stehen. Den Sachschaden am Pkw schätzt die Polizei auf ca. 7.000 Euro. Das Auto musste abgeschleppt werden. Der Schaden am Sattelzug beläuft sich auf ca. 2.000 Euro, jener am Wildschutzzaun auf ca. 1.000 Euro.
Quelle: Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim

Bei Wohnungsentrümpelung Schusswaffen und Handgranate gefunden
Mainz, 30. September 2026
Nach dem Tod eines Mannes in Mainz sollte seine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus entrümpelt werden. Dabei wurden am Dienstag, 29. September 2026, zwei Schusswaffen und eine — vermeintliche — Handgranate gefunden. Der Finder informierte umgehend die Polizei.
Polizeibeamte nahmen an Ort und Stelle eine erste Einschätzung der Waffen vor und informierten das Landeskriminalamt sowie die Waffenbehörde. Bei der Handgranate handelte es sich um eine Holzattrappe; die Schusswaffen wurden an die Waffenbehörde übergeben.
>> Die Polizei nimmt den Einsatz zum Anlass darauf hinzuweisen, dass gefundene Waffen und verdächtige Gegenstände unter keinen Umständen angefasst, bewegt oder mitgenommen werden sollten. Waffen können auch nach langer Lagerung gefährlich sein und stellen bei unsachgemäßem Umgang eine erhebliche Gefahr dar. Wer bei einer Entrümpelung oder an einem anderen Ort Waffen oder verdächtige Gegenstände findet, sollte daher Abstand halten und umgehend die Polizei beziehungsweise die zuständige Waffenbehörde informieren.
Quelle: Polizeipräsidium Mainz

Niedrigwasser in der Nahe in Bingen brachte Fliegerbombe zutage — Zünder fehlte
Bingen, 29. September 2026
Am Dienstag, 29. September 2026 meldete ein Passant gegen 14:00 Uhr den möglichen Fund einer Fliegerbombe am Naheufer in Bingen.
Polizeibeamte bestätigten die Einschätzung. Die unmittelbare Umgebung des Fundortes wurde daraufhin aus Sicherheitsgründen abgesperrt. Der Kampfmittelräumdienst identifizierte den Gegenstand als eine etwa 50 kg schwere Fliegerbombe. Da der Zünder nicht mehr vorhanden war, ging von der Bombe keine Gefahr aus. Sie wurde vom Kampfmittelräumdienst abtransportiert.
Quelle: Polizeiinspektion Bingen

Kontrollen zur Einhaltung des Messerverbots am Bahnhof in Kirn
Kirn, 29. September 2026
Beamte der Polizeiinspektion Kirn, der Bundespolizei und des Kommunalen Vollzugsdienstes der VG Kirner Land kontrollierten am Dienstag, 29. September 2026, von 7 bis 8 Uhr erneut gemeinsam die Einhaltung des Messerverbots am Bahnhof und am Busbahnhof Kirn. Insgesamt wurden 50 Personen kontrolliert.
Bei zwei Personen wurden jeweils ein Taschenmesser und bei vier weiteren Personen jeweils ein Cuttermesser gefunden. Eine weitere Person führte fünf einzelne Messerklingen mit sich. Auch ein Rasiermesser, das im Zusammenhang mit einer Berufsausübung mitgeführt wurde, wurde entdeckt.
Hintergrund der Kontrollen ist die rheinland-pfälzische „Landesverordnung über das Verbot des Führens von Waffen und Messern in Verkehrsmitteln und Einrichtungen des öffentlichen Personennahverkehrs“. Sie verbietet grundsätzlich das Mitführen von Messern in Bussen und Bahnen sowie in den Bahnhofseinrichtungen. Das gilt unabhängig von der Klingenlänge auch für Taschen- und Arbeitsmesser. Ausnahmen bestehen beispielsweise für bestimmte berufliche Tätigkeiten oder wenn ein Messer nicht zugriffsbereit transportiert wird. Bei einem Verstoß muss mit einem Bußgeld ab 250 Euro gerechnet werden.
Bei den Kontrolle wurden zwei Minderjährige mit Vapes erwischt. Rund um den Busbahnhofs registrierten die Einsatzkräfte außerdem fünf Verstöße gegen das Verkehrszeichen 250 („Verbot für Fahrzeuge aller Art“).
Quelle: Polizeiinspektion Kirn

„Wenn immer mehr Aufgaben dazukommen“: Verwaltungsstab der Kreisverwaltung probte beim Landesübungstag den Ernstfall
Bad Kreuznach, 29. September 2026
Man stelle sich vor: Am Rotenfels brennt es auf einer großen, mit Kampfmittel belasteten Fläche und in mehreren Ortsgemeinden fallen Strom- und Trinkwasserversorgung aus. Obendrein feiert Bad Kreuznach Jahrmarkt. Dieses Szenario gab den Rahmen für den Landesübungstag 2026, an dem der Verwaltungsstab der Kreisverwaltung Bad Kreuznach seine Handlungsfähigkeit im Katastrophenfall testete und zugleich den tatsächlichen Einsatz am Rotenfels zu Übungszwecken erneut durchspielte.
Ausgangspunkt der Übung war der Waldbrand am Rotenfels, zu dem in der fiktiven Lage weitere Herausforderungen hinzukamen: Häuser auf dem Rotenfels müssen evakuiert werden sowie 30 Kinder und Betreuer eines Zeltlagers und
die Waldorfkindergarten-Gruppe in Sicherheit gebracht werden. In Traisen, Norheim, Hüffelsheim, Feilbingert, Oberhausen und im Salinental gab
es weder Strom noch Trinkwasser. Zugleich melden die Kinder aus dem Zeltlager Magen-Darm-Beschwerden und Pflegeeinrichtungen müssen evakuiert werden.
In einem Ernstfall laufen im Verwaltungsstab die Fäden zusammen. Koordiniert von dessen Leiter Dominic Schoßig und seiner Stellvertreterin Anika Stine, sortierten die Mitarbeiter während der Übung die eingehenden Aufgaben ämterweise nach Dringlichkeit und arbeiteten sie systematisch ab. Im Zentrum standen dabei zentrale Fragen: Wie können Menschen und Tiere in der Krisensituation versorgt und untergebracht werden? Und wie wird die Bevölkerung zuverlässig informiert, etwa über ein Bürgertelefon? Wie ist sichergestellt, dass im Katastrophenfall alle beteiligten Ämter – vom Gesundheitsamt über das Sozialamt bis hin zum Jugendamt – die Informationen erhalten, die für sie wichtig sind? An der Übung nahmen neben Landrätin Bettina Dickes, die im Ernstfall die Gesamtverantwortung trägt, dem Ersten Kreisbeigeordenten Oliver Kohl und den Mitarbeiter*innen der Kreisverwaltung auch Verbindungspersonen von Polizei, Feuerwehr, Ordnungsamt und Bundeswehr teil.
Wertvolle Erkenntnisse für den Ernstfall
„Die Übung hat ihr Ziel erreicht. Entscheidend ist zu lernen, worauf es ankommt, wenn immer mehr Aufgaben dazukommen", resümierte Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Alexander Roßkopf, der gemeinsam mit seinen Stellvertretern Holger Schmidt und Christian Kleinschmidt das Übungsszenario ausgearbeitet hatte.
Die Ergebnisse des Landesübungstages fließen nun in die Weiterentwicklung der Katastrophenschutzstrukturen der Kreisverwaltung Bad Kreuznach ein. Im Fokus stehen dabei insbesondere die effizientere Informationsweitergabe innerhalb des Verwaltungsstabs sowie die notwendige technische Ausstattung.
Quelle: Simone Mager
Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Rot zeigende Ampel überfahren und weißes Pulver an der Nase: E-Scooter-Fahrer stand unter Drogeneinfluss
Bingen, 29. September 2026
Am Montag, 28. September 2026, gegen 16:50 Uhr kontrollierte eine Streife der Polizeiinspektion Bingen in der Kaufhausgasse einen 61-jährigen Fahrer eines E-Scooters. Dieser war den Beamten zuvor aufgefallen, weil er in der Gerbhausstraße eine für ihn Rot zeigende Fußgängerampel überfahren hatte.
Bei der Verkehrskontrolle nahmen die Beamten bei dem bereits polizeibekannten Mann drogentypische Auffälligkeiten wahr. Unter anderem wurden weiße Pulver-Anhaftungen an seiner Nase festgestellt. Ein Drogenschnelltest konnte bei dem 61-Jährigen nicht durchgeführt werden. Er räumte jedoch den gelegentlichen Konsum von Cannabis und Amphetamin ein.
Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt und zu Beweiszwecken wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Sollte sich der Verdacht bei der Blutanalyse bestätigen, wird er sich für sein Verhalten rechtlich verantworten müssen.
Quelle: Polizeiinspektion Bingen

Küchenbrand in Roxheim: Feuerwehr rettet uneinsichtige Bewohnerin aus verrauchtem Gebäude
VG Rüdesheim, 28. September 2026
Die Bewohnerin eines Hauses in der Rüdesheimer Straße in Roxheim musste am Montagmittag, 28. September 2026, von der Feuerwehr aus dem verrauchten Gebäude gerettet werden.
Vermutlich durch die fehlerhafte Bedienung eines holzbefeuerten Herdes in der Küche kam es während des Kochens zur Verrauchung des weitläufigen Gebäudekomplexes. Eine Passantin war darauf aufmerksam geworden und hatte den Notruf abgesetzt.
Um 13:14 Uhr ging der Alarm ein. Als Wehrleiter-Stellvertreter Rouven Ginz fünf Minuten danach am Einsatzort eintraf, war der Innenhof des Anwesens verraucht, aus einer Tür drang dichter Rauch. Die Passantin hatte einen Bewohner zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem verrauchten Innenhof in Sicherheit bringen können. Die Bewohnerin war jedoch trotz deutlicher Aufforderung von Einsatzleiter Rouven Ginz, mit ihm den verrauchten Bereich sofort zu verlassen, wieder zurück ins Gebäude gelaufen. Ginz setzte zwei Atemschutztrupps zur Personensuche ein. Die Frau wurde nach kurzer Zeit gefunden und aus dem Haus gerettet. Sie wurde ebenso wie der Mann an den Rettungsdienst übergeben.
Zwischenzeitlich hatten weitere Einsatzkräfte das Essen vom Herd genommen und ins Freie gebracht. Ein Atemschutztrupp räumte das brennende Holz und Papier aus dem Herd, löschte es ab und brachte es ins Freie. Mithilfe eines Überdrucklüfters entrauchte die Feuerwehr das Gebäude.
Die beiden Bewohner wurden von den Besatzungen zweier Rettungswagen gesichtet und untersucht. Sie konnten schließlich wieder in das Gebäude zurückkehren. Ein Gebäudeschaden war nicht
entstanden.
Feuerwehren, Rettungsdienst sowie Polizei, die mit 33 insgesamt Einsatzkräften in Roxheim im Einsatz waren, konnten gegen 14:15 Uhr wieder einrücken.
Quelle: Rouven Ginz
Freiw. Feuerwehr VG Rüdesheim

Kontrolle nach Beschwerden über rasante Fahrweise in Bad Kreuznacher Gewerbegebiet — Eignung eines Rasers als Autofahrer wird geprüft
Bad Kreuznach, 28. September 2026
Am Sonntagabend, 27. September 2026, gegen 21:30 Uhr kontrollierte die Polizei Bad Kreuznach im Bereich Schwabenheimer Weg / Bosenheimer Straße das Fahrverhalten von Autofahrern. Der Kontrolle lagen wiederholte Beschwerden aus der Bevölkerung zugrunde.
Demnach würden die langen, weitgehend geradlinig verlaufenden Straßenabschnitte insbesondere abends und nachts für starkes Beschleunigungen und Fahren mit hoher Geschwindigkeit nutzen.
Am Sonntag fielen den Beamten zwei unmittelbar hintereinander fahrende Autos auf, die mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs waren. Die Fahrweise vermittelte dabei den Eindruck eines bewusst provokanten und zur Schau gestellten Fahrverhaltens.
Eines der Fahrzeuge, ein 3er BMW, konnte nach kurzer Nachfahrt angehalten und kontrolliert werden. Angesichts der nur kurzen Beobachtungs- und Nachfahrstrecke ließ sich der Verdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens aus strafrechtlicher Sicht nicht hinreichend begründen. Unabhängig davon wurde dem jungen Fahrer in einem eindringlichen Verkehrsgespräch die Gefährlichkeit und Rücksichtslosigkeit seiner Fahrweise vor Augen geführt. Zudem wird die Fahrerlaubnisbehörde über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt, damit diese die Eignung des Mannes zum Fahren von Kraftfahrzeugen überprüfen kann.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Kind auf unversichertem E-Scooter und Leichtkraftrad stießen zusammen: zwei Verletzte
VG Rüdesheim, 28. September 2026
Am Sonntagabend, 27. September 2026, stießen an der Kreuzung Huberstraße/Hauptstraße in Spabrücken eine 13-jährige E-Scooter-Fahrerin und ein 17-jähriger Leichtkraftradfahrer zusammen.
Das Mädchen befuhr gegen 20:04 Uhr mit einem E-Scooter die Huberstraße in Richtung Triftstraße. An der Einmündung zur Hauptstraße hielt es zunächst an der Haltelinie an. Dann fuhr es trotz Wartepflicht auf die Kreuzung und bremste erneut ab, als es auf der vorfahrtsberechtigten Hauptstraße den herannahenden Leichtkraftradfahrer bemerkte. Der 17-jährige Leichtkraftradfahrer bremste ebenfalls stark ab. Das Kind sprang nun von seinem E-Scooter, der von dem Leichtkraftrad überrollt wurde. Die beiden Beteiligten stürzten und zogen sich leichte Verletzungen zu. Der E-Scooter blieb unbeschädigt, am Leichtkraftrad entstand leichter Sachschaden.
Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass für den E-Scooter kein Versicherungsschutz bestand. Darüber hinaus dürfen Elektrokleinstfahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr erst ab einem Alter von 14 Jahren geführt werden.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Kollision zweier Mountainbiker im Morgenbachtal: Radsportler beging Unfallflucht
Bingen / Trechtingshausen, 27. September 2026
Am Sonntagnachmittag, 27. September 2026, stießen auf dem Mountainbike- / Wander-Trail im Morgenbachtal bei Bingen zwei Radsportler zusammen. Der Unfallverursacher beging Unfallflucht.
Gegen 14:45 Uhr wurde die Polizei informiert. Anders als zunächst dargestellt, waren
nicht ein Radfahrer und ein Wanderer, sondern zwei Mountainbiker in den Unfall verwickelt. Der an der Unfallstelle verbliebene 49-Jährige schilderte, dass er, während er in Richtung Tal fuhr, ein anderer Radfahrer von hinten gegen
ihn geprallt sei.
Dadurch sei er nach rechts von der Fahrstrecke abgekommen und neben dem Trail in den Graben gestürzt. Der andere Radfahrer habe seine Fahrt unbeirrt fortgesetzt und auch nicht nach dem Verunfallten geschaut. Hinweise oder eine Personenbeschreibung zu dem Verursacher liegen nicht vor.
Der 49-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Nach jetzigem Kenntnisstand erlitt nur leichte Verletzungen, gleichwohl gestaltete sich seine Bergung wegen der Topographie sehr aufwendig.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem Unfall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei Bingen in Verbindung zu setzen.
Quelle: Polizeiinspektion Bingen
06721 905-0 / pibingen@polizei.rlp.de

Fund eines verdächtigen Gegenstandes bei Gartenarbeiten in Jeckenbach
VG Nahe-Glan, 27. September 2026
Am Samstagnachmittag, 26. September 2026, gab es in der Hauptstraße in Jeckenbach einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.
Bei Gartenarbeiten war ein Behältnis mit unbekanntem Inhalt gefunden worden. Die Hauptstraße wurde vorsorglich voll gesperrt; Rettungskräfte in großer Anzahl waren zugegen. Eine erste Untersuchung ergab, dass es sich um eine chemische Substanz handelte. Bezüglich der chemischen Zusammensetzung dauern die Ermittlungen an. Nach Angaben der Polizei ging davon keine Gefahr für die Bevölkerung aus.
Quelle: Polizeiinspektion Lauterecken

Verdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens auf der A 61 — Zeugen gesucht
A 61 Gensingen, 27. September 2026
Am Samstag, 26. September 2027, um 21:17 Uhr kam es auf der A 61 in Fahrtrichtung Ludwigshafen zwischen der Anschlussstelle Bad Kreuznach und dem Autobahnkreuz Alzey zu einem mutmaßlichen verbotenen Kraftfahrzeugrennen zwischen zwei Pkw.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befuhren ein Ford Mustang und ein Chevrolet die Autobahn über längere Zeit auf gleicher Höhe. Dabei soll es mehrfach starkes Abbremsen von etwa 160 auf ca. 30 km/h gekommen sein. Im Anschluss wurde wieder beschleunigt, teilweise auf bis zu ca. 200 km/h. Es gab einen Beinaheunfall. Die Polizei konnte beide Fahrzeuge kontrollieren. Die Ermittlungen dauern an.
Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Fahrverhalten der beiden Fahrer oder zu einer möglichen Gefährdung andere Verkehrsteilnehmer machen können.
Quelle: Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim
06701 919100 /
pastgau-bickelheim@polizei.rlp.de

Neun Einsätze in einer Woche für die Freiwilligen Feuerwehren der VG Rüdesheim
VG Rüdesheim, 27. September 2026
In der vierten Septemberwoche rückten die Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rüdesheim zu neun Einsätzen aus.
Ein Verkehrsunfall mit drei leicht verletzten Fahrzeuginsassen ereignete sich am späten Samstagabend, 26. September 2026, auf der B 41 in Höhe von Rüdesheim (FOTOS, hanz berichtete). Die Feuerwehr richtete eine Vollsperrung der B 41 in Richtung Bad Kreuznach ein und leuchteten die Unfallstelle, die sich über eine Strecke von rund 150 Meter erstreckte, aus. Zusätzlich stellte die Feuerwehr den Brandschutz sicher und fing auslaufende Betriebsmittel auf. Nach Beendigung der Unfallaufnahme durch die Polizei reinigten die 35 Einsatzkräfte die Fahrbahn und rückten gegen 0:45 Uhr wieder ein.
Am Samstagvormittag, 26. September 2026, berichtete ein Anrufer gegen 10:45 Uhr von einer schwarzen Rauchsäule über den Kleingärten hinter dem Seniorenzentrum in Rüdesheim. Die Erkundung ergab, dass ein Kleingartenbesitzer Unrat auf seinem Grundstück verbrannte. Bei Eintreffen der Feuerwehr wurde das Feuer gelöscht.
Eine halbe Stunde später wurde die Gefahrstoffstaffel mit zahlreichen weiteren Feuerwehreinheiten wegen eines Tankunfalls an der Tankstelle in der Rüdesheimer Straße in Bad Kreuznach alarmiert. Ein Einsatz für den Gerätewagen-Messtechnik war jedoch nicht notwendig. Am Samstagnachmittag erfolgte eine erneute Alarmierung der Gefahrstoffstaffel, dieses Mal zur Unterstützung der Feuerwehren der VG Nahe-Glan in Jeckenbach.
Weitere Einsätze in der vierten Septemberwoche:
Wegen eines Ausfalls bei der Leitstelle Mainz am Dienstagnachmittag, 22. September 2026, wurde ab 15:30 Uhr die Feuerwehreinsatzzentrale Rüdesheim besetzt, um im Einsatzfall die Alarmierungen durchführen zu können. Die Bereitschaft konnte nach 45 Minuten beendet werden.
Wegen eines Brandes im Kindergarten Bockenau alarmierte die Leitstelle Mainz am Dienstagabend gegen 18:30 Uhr die Feuerwehren Bockenau, Allenfeld, Waldböckelheim und Winterbach sowie die Drehleiter aus Bad Sobernheim. Die Bockenauer Feuerwehr konnte rasch Entwarnung geben, es handelte sich lediglich um einen Kleinbrand, der schnell gelöscht werden konnte. Nach Belüftung des Gebäudes konnte der Einsatz beendet werden.
Die Brandmeldeanlage eines Gewerbebetriebes auf der Sterker Heide löste am Donnerstagmorgen, 24. September 2026, gegen 6:54 Uhr aus. Die Erkundung der Feuerwehr Wallhausen ergab, dass es sich um eine Fehlauslösung handelte.
Eine größere Ölspur in Gutenberg rief am Donnerstagabend gegen 19:15 Uhr die örtliche Feuerwehr auf den Plan. Auf Anforderung durch den Ortsbürgermeister übernahm die Firma Bott aus Bad Kreuznach die professionelle Reinigung der verschmutzten Straßen.
Eine halbe Stunde später forderte die Polizei Bad Kreuznach die Feuerwehr zu einer Personensuche auf dem Rotenfels an. Im Einsatz waren die Feuerwehreinheit Traisen und die Drohnenstaffel sowie die Führungsunterstützung der VG-Feuerwehr. Die Suche wurde um 21 Uhr ergebnislos abgebrochen.
In diesem Jahr rückten die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rüdesheim zu bislang 248 Einsätzen aus.
Quelle: Rouven Ginz
Freiw. Feuerwehr VG Rüdesheim

Ausstieg verpasst: Besucherin des Rotweinfestes schlummerte sanft (und allein) in Nachtbus
Gau-Algesheim, 27. September 2026
Eine Besucherin des Rotweinfestes in Ingelheim fuhr in der Nacht zu Samstag, 27. September 2026, gegen 3 Uhr mit dem Nachtbus in Richtung ihres Zuhauses in Gau-Algesheim. Sie verpasste jedoch den Ausstieg, da sie zwischenzeitlich eingeschlafen war.
Als sie erwachte, war der Bus bereits auf dem Busbahnhof in Ingelheim abstellt und verschlossen. Die Frau verständigte die Polizei, die sie aus ihrer misslichen Lage befreien konnte. Ihr Missgeschick war der Frau unangenehm, doch nahm sie es mit Humor und bedankte sich für den schnellen Unterstützungseinsatz der Polizei Imgelheim.
Quelle: Polizeiinspektion Ingelheim

Pkw fuhr auf A 61 in Wildschweinrotte — Zahlreiche getötete Tiere auf der Fahrbahn
A 61 Waldlaubersheim, 27. September 2026
Am Samstagabend, 26. September 2026, kam es auf der A 61, Fahrtrichtung Süden, zu einem Verkehrsunfall mit einer Wildschweinrotte.
Gegen 23:45 Uhr kollidierte der Wagen einer 31-Jährige aus dem Landkreis Mainz-Bingen zwischen den Anschlussstellen Stromberg und Waldlaubersheim mit mehreren Wildscheinen, darunter mindestens zwei ausgewachsene Tiere sowie mehrere Jungtiere. Das Auto wurde derart beschädigt, dass es nicht mehr fahrbereit war. Mehrere getötete Wildschweine und Frischlinge blieben auf der Fahrbahn liegen und wurden von mindestens zehn weiteren Fahrzeugen überrollt. Hierdurch verteilten sich die Kadaver auf einer Länge von etwa 150 Metern auf der Autobahn.
An allen Fahrzeugen entstand Sachschaden. Für die Unfallaufnahme und Beseitigung der Tierreste wurde die Fahrbahn in Richtung Ludwigshafen für etwa 40 Minuten gesperrt.
Weitere Unfallbeteiligte werden gebeten, sich mit der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim (06701/9190) in Verbindung zu setzen.
Quelle: Verkehrsdirektion Mainz

Auffahrunfall auf B 41 bei Rüdesheim: Pkw überschlugen sich mehrfach
B 41/Rüdesheim, 27. September 2026
Am Samstag, 26. September 2026, gegen 22.44 Uhr befuhren ein 19-jähriger und ein 22-jähriger Autofahrer hintereinander die B 41 aus Richtung Kirn kommend in Fahrtrichtung Bad Kreuznach auf dem rechten Fahrstreifen. Bei Rüdesheim kollidierten die beiden Fahrzeuge.
Der 22-jährige Mercedes-Fahrer fuhr vermutlich bei überhöhter Geschwindigkeit ins Heck des Scirocco, woraufhin sich beide Pkw mehrfach überschlugen. Sie kamen nach mehreren Hundert Metern neben bzw. auf der rechten Fahrbahn zum Stehen. Die Autoinsassen konnten sich selbstständig aus den Fahrzeugen befreien. Der Unfallverursacher erlitt leichte Verletzungen und einen Schock. Der Fahrer des VW und sein 19-jähriger Beifahrer wurden ebenfalls leicht verletzt. Alle wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die B 41 in Fahrtrichtung Bad Kreuznach war für die Unfallaufnahme, die Bergung der Fahrzeuge und die Reinigung der Fahrbahnen etwa 90 Minuten lang voll gesperrt.
Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei zu melden.
Polizeiinspektion Bad Kreuznach
0671/8811-0 /
pibadkreuznach@polizei.rlp.de

Motorradfahrer bei Kollision mit Reh schwer verletzt
VG Rüdesheim, 26. September 2026
Am Samstag, 26. September 2026, 13:44 Uhr, kam es zwischen Oberhausen und Hallgarten zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 25-jähriger Motorradfahrer verletzt wurde.
Der 25-Jährige befuhr die L 378 von Oberhausen kommend in Richtung Hallgarten. Einem plötzlich auftauchenden Reh konnte der Motorradfahrer nicht ausweichen. Das Motorrad erfasste das Tier frontal. Infolge des Zusammenstoßes stürzte der 25-Jährige und rutschte mit dem Motorrad noch rund 70 Meter über die Fahrbahn. Er wurde schwer verletzt.
Neben einem Rettungswagen wurde auch ein Rettungshubschrauber alarmiert. Der Rettungswagen brachte den Verletzten in ein Krankenhaus.
Das Reh verendete an der Unfallstelle. Für Unfallaufnahme und Bergung des Motorrades musste die L 378 voll gesperrt werden. Gegen 15:05 Uhr konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden. Zur Schadenhöhe können keine Angaben gemacht werden.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Schulwegkontrolle in Winzenheim: Sicherheit der Kinder für viele Eltern zweitrangig
Bad Kreuznach, 26. September 2026
Am Freitag, 25. September 2026, kontrollierte die Polizei zwischen 7:30 und 8 Uhr an der Grundschule und am Kindergarten in der Lindelstraße in Bad Kreuznach-Winzenheim den Verkehr mit dem besonderen Augenmerk auf der ordnungsgemäßen Sicherung mitfahrender Kinder. Schnell zeigte sich, dass die Sicherheit der Kinder zahlreichen Eltern nicht so wichtig ist.
Bei mehreren Fahrzeugen stellten die Polizisten fest, dass Kinder und ihre Eltern während der Fahrt nicht ordnungsgemäß angeschnallt waren. Dabei fiel auf, dass selbst während der unübersehbaren Verkehrskontrollen weitere Fahrzeuge die Kontrollstelle passierte, in denen ebenfalls ungesicherte Insassen saßen. Da die Beamt*innen aber bereits mit anderen Fällen zu tun hatten, konnten nicht sämtliche Verstöße bearbeitet werden. Die tatsächliche Anzahl Eltern, die ihre Kinder schlecht oder ungesichert im Auto transportierten, lag über der Zahl von acht eingeleiteten Verfahren. Neben Verstößen gegen die Gurt- beziehungsweise Sicherungspflicht wurde zudem mehrfach festgestellt, dass erforderliche Dokumente nicht mitgeführt wurden.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Ungewöhnlicher Einsatz: Binger Streife überbrachte lebensrettende Nachricht
Bingen, 26. September 2026
In den frühen Morgenstunden am Samstag, 26. September 2026, erledigten Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektion Bingen einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz: Gegen 00:30 Uhr hatte die Dienststelle ein Hilfeersuchen einer Universitätsklinik erhalten. Dort war ein Spenderorgan eingegangen, doch die potenzielle Empfängerin konnte über die bekannten Kontaktdaten nicht erreicht werden.
Schnellstens entsandte die Polizeiinspektion Bingen eine Streifenwagenbesatzung zur Wohnung der Frau, um sie oder Angehörige zu informieren. Dort angekommen, bewies das Streifenteam Beharrlichkeit: Durch entschlossenes und vehementes Klingeln und Klopfen gelang es den Polizeibeamten, einen Angehörigen aus dem Schlaf zu holen. Dem völlig überraschten Familienmitglied konnte die frohe Botschaft überbracht werden. So ermöglichte der Polizeieinsatz, dass die Patientin die wichtige Information erhielt und sich sofort auf den Weg in die Universitätsklinik machen konnte.
Quelle: Polizeiinspektion Bingen

In Kreisverkehr geradeaus gefahren: Seniorin verursachte in Rüdesheim Unfall mit geparkten Fahrzeugen und flüchtete
Rüdesheim, 26. September 2026
Eine 76-jährige Autofahrerin verursachte am Freitag, 25. September 2026, gegen 16 Uhr in Rüdesheim einen Verkehrsunfall und entfernte sich anschließend von der Unfallstelle.
Nach bisherigen Erkenntnissen überfuhr die Seniorin im Kreisverkehr Nahestraße / L 236 die Mittelinsel und fuhr über einen Grünstreifen auf den Parkplatz eines Supermarktes. Dort kollidierte ihr Wagen mit zwei abgestellten Pkw. Anstatt sich um die Schadensregulierung zu kümmern, setzte die 76-Jährige ihre Fahrt mit ihrem erheblich beschädigten Pkw auf der L 236 nach Bad Münster am Stein fort. Ein Zeuge verfolgte sie bis zu einem Einkaufsmarkt, wo sie in Ruhe einkaufte.
Zwischenzeitlich eingetroffene Polizeibeamte sprachen die Fahrerin an: Bezüglich der Schäden an ihrem und den beiden Pkw in Rüdesheim konnte sie keine plausible Erklärung geben. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 30.000 €.
Bei der Frau waren keine Hinweise auf eine alkohol- oder drogenbedingte Fahruntüchtigkeit zu erkennen. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort ein. Der Führerschein der Frau wurde sichergestellt.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Grob verkehrswidrig gefahren: 27-Jähriger nach Unfall auf B 41 wegen Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt
B 41 bei Nußbaum, 24. September 2026
Gegen 7 Uhr am Donnerstagmorgen, 24. September 2026, befuhr ein 27-Jähriger die B 41 aus Richtung Monzingen kommend in Richtung Bad Sobernheim. Auf Höhe der Anschlussstelle Nußbaum kollidierte sein Wagen mit einem anderen Pkw.
Der Fahrer aus der VG Kirner Land hatte die Abbiegespur nach Nußbaum genutzt, ohne jedoch tatsächlich abzubiegen. Zeugenaussagen zufolge war das mit zwei Personen besetzte Fahrzeug mit unangepasst hoher Geschwindigkeit unterwegs. Mutmaßlich hierdurch bedingt kam es zur Kollision mit einem in diesem Moment von Nußbaum kommenden, auf die B 41 in Richtung Bad Sobernheim einfahrenden Auto.
An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden: Sie mussten abgeschleppt werden. Verletzt wurde niemand. Die Polizeiinspektion Kirn hat ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs (§315c StGB) gegen den 27-jährigen Fahrer eingeleitet. Nach derzeitigem Kenntnisstand hatte der 31 Jahre alte zweite Unfallbeteiligte keine Möglichkeit, den herannahenden Pkw rechtzeitig wahrzunehmen und den Zusammenstoß zu vermeiden.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn

Junger Fahrer als Tagesschnellster mit 52 km/h über erlaubter Höchstgeschwindigkeit gemessen
B 41 / Kirner Land, 24. September 2026
Am Donnerstag, 24. September 2026, kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Kirn und des Polizeipräsidiums "Einsatz, Logistik & Technik" an mehreren Stellen entlang der B 41 die Einhaltung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit.
Auf die Laserkontrollen folgten Verkehrskontrollen und verkehrserzieherische Gespräche. Innerhalb weniger Stunden wurden 16 Verstöße protokolliert, während zahlreiche weitere Verkehrssünder nicht angehalten werden konnten, weil die Beamten bereits beschäftigt waren.
Tagesschnellster Verkehrsteilnehmer war ein 21-jähriger Mann aus dem Raum Alzey. Nach dem Abzug der Toleranz wird ihm eine Geschwindigkeitsübertretung um 52 km/h vorgeworfen. Ihn erwarten ein Bußgeld in Höhe von 480 Euro, 2 Punkte im Verkehrszentralregister sowie ein einmonatiges Fahrverbot. Zudem dürften sich Konsequenzen hinsichtlich der noch bestehenden Führerschein-Probezeit ergeben.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn

Siebenjähriger aus Bingen verewigte sich mit Kratzern im Lack von mindestens sieben Autos
Bingen, 24. September 2026
Am Donnerstagmorgen, 24. September 2026, gegen 07:35 Uhr teilte ein Anrufer der Polizei Bingen mit, dass ein Kind in der Dr.-Sieglitz-Straße in Bingen mehrere Fahrzeuge mit einem spitzen Gegenstand zerkratzt habe.
Beamte der Polizeiinspektion Bingen entdeckten einen Siebenjährigen, der wohl Urheber diverser, teilweise sehr tiefer Kratzer im Lack mehrerer Autos
ist. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme waren Kratzer an sieben Fahrzeugen in unmittelbarer Nähe zu erkennen. Weitere Fahrzeughalter, deren Wagen
in der Nähe abgestellt waren und nun Beschädigungen in Form von Kratzern aufweisen, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bingen in Verbindung zu setzen.
Quelle: Polizeiinspektion Bingen
06721 905-0 /
pibingen@polizei.rlp.de

Rettung aus Fahrzeugwracks: Seminar machte Feuerwehrleute mit Werkzeugen und ihrer Anwendung vertraut
VG Rüdesheim, 23. September 2026
Nach schweren Kollisionen im Straßenverkehr, wenn Personen in Fahrzeugen eingeschlossen oder eingeklemmt sind, kommt es auf die Retter an. Denn trotz — und wegen — modernster Fahrzeugtechnik müssen die Frauen und Männer in den Freiwilligen Feuerwehren ad hoc wissen, wo genau und mit welchen Hilfs- und Sicherungsmitteln sie zur Rettung der Menschen ansetzen müssen.
Mit dem Ziel, den Einsatzkräften wichtige Handgriffe und Tricks für die Befreiung von Unfallbeteiligten aus einem schwer beschädigten Fahrzeug zu vermitteln
sowie die Handhabung der Rettungsgeräte einzuüben, bot das Kreisausbildungsteam „Technische Hilfeleistung“ des Landkreises Bad Kreuznach an zwei Samstagen in Rüdesheim ein Seminar an. An vier Übungsfahrzeugen konnten die 18 Teilnehmer*innen Kenntnisse im Umgang mit Schere, Spreizer, Rettungszylinder, Säbelsäge und Halligan-Tool sowie
Sicherheit in der Bedienung der Geräte erlangen.
Zu Beginn gab Lehrgangsleiter Rouven Ginz einen Überblick über die Aufgaben der Feuerwehr bei der technischen Unfallrettung und über die relevante Fahrzeugtechnik. Beispiele
Airbags und Batterien: Ein Airbag, der sich nicht schon beim Aufprall, sondern erst bei der Rettung öffnet, stellt eine erhebliche Gefahr für die Einsatzkräfte dar. Die meist in mehrfacher Anzahl in Fahrzeugen verbauten Batterien können bei der Verstellung eines Sitzes hilfreich sein, zugleich geht von ihnen jedoch
eine Brandgefahr aus.
Kreisausbilder Christoph Kaluza widmete sich im theoretischen Ausbildungspart am zweiten Seminartag ausführlich den alternativen Fahrzeugantrieben. Er stellte ein Vollelektro-Fahrzeug und ein Fahrzeug mit Plug-in-Hybrid-Antrieb samt
ihren für die Feuerwehr wichtigen Bauteilen vor und sensibilisierte die Aktiven für die Besonderheiten bei Hilfeleistungs- und Brandeinsätzen an Fahrzeugen dieser Art.
In den praktischen Teilen des Seminars ging es von der Geräteablage mit den Einsatzmitteln bei Verkehrsunfällen über die Erläuterung der Bedienung hydraulischer Rettungsgeräte und die korrekte Stabilisierung von Unfallwagen in Dach- und Seitenlage bis hin zur Schaffen großer Öffnungen in der Fahrzeugkarosserie mit dem jeweils idealen Werkzeug. Eine weitere Station war die Rettung aus einem Fahrzeug nach einem schweren Seitenaufprall.
Es zeigte sich, dass die technische Unfallhilfe zum einen körperlich schwere Arbeit bedeutet, sodass ein regelmäßiger Wechsel der eingesetzten Feuerwehrleute sinnvoll ist, dass zum anderen die Einsatzkräfte immer mehrere Ideen für Rettungsansätze parat haben müssen, für den Fall, dass eine Maßnahme nicht funktioniert. Wissen um solche Alternativen steuerte das Seminar bei: Ausbilder und Teilnehmer*innen waren mit den Seminarinhalten und dem Ablauf sehr zufrieden.
Quelle: Rouven Ginz
Freiw. Feuerwehr VG Rüdesheim

Smartphone löste automatischen Notruf aus — Rettungskräfte suchten L 242 bei Stromberg ab
Stromberg, 22. September 2026
Ein automatisch ausgelöster Notruf eines Mobiltelefons hat am Montagabend, 21. September 2026, einen Sucheinsatz auf der L 242 zwischen Dörrebach und Stromberg ausgelöst.
Gegen 21:34 Uhr ging bei der Rettungsleitstelle ein E-Call-Notruf eines Mobiltelefons ein. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Meldung ein Verkehrsunfall oder eine sonstige Notlage zugrunde lag, machten sich Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auf die Suche: Die L 242 sowie die angrenzenden Bereiche wurden intensiv abgesucht. Auch das Buschwerk entlang der Strecke wurde kontrolliert, um sicherzustellen, dass sich dort keine verunglückte oder hilfebedürftige Person befand.
Eine Unfallstelle konnte nicht entdeckt werden. Stattdessen fanden die Einsatzkräfte am Fahrbahnrand ein Mobiltelefon. Der unbeschädigte Zustand des Handys gab keinen Hinweise auf einen möglichen Unfall. Anhand der Gerätedaten konnte die Eigentümerin ermittelt werden. Es stellte sich heraus, dass das Mobiltelefon verloren und hierbei die automatische Notruffunktion ausgelöst wurde. Noch am selben Abend konnte der in Stromberg wohnenden Eigentümerin das Handy zurückgegeben werden.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Betrunkener E-Scooter-Fahrer flüchtete nach Unfall in Langenlonsheim — Zeugenhinweis führte Polizei zum Täter
Langenlonsheim, 22. September 2026
Am Sonntag, 20. September 2026, gegen 15:55 Uhr wurde der Polizei ein verunfallter E-Scooter-Fahrer in der Naheweinstraße in Langenlonsheim gemeldet. Nach Angaben des Anrufers war der Fahrer augenscheinlich stark alkoholisiert.
Beim Eintreffen der Polizei stand der E-Scooter auf dem Gehweg; ein Versicherungskennzeichen war nicht daran angebracht. Der Fahrer hatte sich zu Fuß entfernt, konnte aber — dank Zeugenhinweis — wenig später ausfindig gemacht werden. Der sichtlich betrunkene 51-Jährige stellte sich schließlich der Polizei. Bei ihm war deutlicher Alkoholgeruch wahrnehmbar. Da ein Atemalkoholtest nicht durchgeführt werden konnte, wurde der Mann zur Dienststelle gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.
Der E-Scooter wurde sichergestellt. Gegen den 51-Jährigen wurden Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wird auch die Frage des Versicherungsschutzes des E-Scooters geprüft.
Die Polizei dankt dem Zeugen, dessen Beobachtungen dazu beitrugen, dass der Fahrer ausfindig gemacht und eine weitere Fahrt des Betrunkenen verhindert werden konnte.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Geschwindigkeitskontrolle bei Meddersheim: 70 km/h erlaubt, 96 km/h gemessen
Meddersheim, 21. September 2026
Am Montag, 21. September 2016, führte die Polizei ab 15:50 Uhr eine Geschwindigkeitskontrolle auf der L 232 zwischen Meddersheim und Merxheim durch. Innerhalb einer Stunde wurden 13 Übertretungen der erlaubten Höchstgeschwindigkeit gemessen.
Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 96 km/h bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Der Wert wurde nach Abzug der Toleranz ermittelt.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn

Auto einer Fahranfängerin kollidierte mit drei Autos: hoher Schaden und zwei Verletzte
Bad Kreuznach, 21. September 2026
Am Sonntag, 20. September 2026, befuhr eine 18-jährige Fahranfängerin gegen 21.48 Uhr den Schwabenheimer Weg stadteinwärts. Dabei verursachte sie einen kostspieligen Unfall.
Auf Höhe eines Autohauses meinte die Fahrerin ein Tier zu erkennen. Sie wich nach rechts aus und ihr Pkw kollidierte mit drei Fahrzeugen, die auf dem Gelände des Autohauses standen. Im Unfallwagen befanden sich vier Personen, von denen zwei — die Fahrerin und eine 19-jährige Beifahrerin — leicht verletzt wurden. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf ca. 40.000 €.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Fußgänger im Autobahntunnel Hechtsheim: Mann war deutlich alkoholisiert
Mainz, 21. September 2026
In der Nacht zu Samstag, 19. September 2026, wurde der Polizei ein Fußgänger im Hechtsheimer Tunnel an der A 60 gemeldet.
Mehrere Verkehrsteilnehmer hatten die Person im Autobahntunnel, Fahrtrichtung Darmstadt, bemerkt und die Polizei verständigt. Angesichts der damit verbundenen Gefahr wurde die A 60 zunächst gesperrt. Die Polizeibeamten trafen die Person auf dem Seitenstreifen im Tunnel an: Der Mann war deutlich alkoholisiert und gab gegenüber den Beamten an, versehentlich in den Tunnel gelangt zu sein.
Um eine weitere Gefährdung für den Mann und andere Verkehrsteilnehmer auszuschließen, wurde er von den Polizeibeamten zu seiner Wohnung gefahren.
Quelle: Polizeipräsidium Mainz

Gewalttätiger Ehemann aus Gau-Bickelheim sitzt in Untersuchungshaft
Mainz, 21. September 2026
Nach einem Polizeieinsatz wegen häuslicher Gewalt am Sonntag, 20. September 2026, in Gau-Bickelheim befindet sich ein 39-jähriger Mann nun in Untersuchungshaft.
Die Staatsanwaltschaft Mainz beantragte am Montag, 21. September, den Erlass eines Haftbefehls gegen den Mann. Ein Ermittlungsrichter ordnete die Untersuchungshaft wegen Fluchtgefahr an und der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Ihm wird vorgeworfen, seiner ebenfalls 39 Jahre alten Ehefrau Gewalt angetan zu haben.
Die Frau hatte am Sonntagnachmittag Hilfe bei Nachbarn gesucht, die umgehend die Polizei alarmierten. Die Einsatzkräfte veranlassten eine medizinische Versorgung der Frau. Die Polizei fahndete nach dem Täter und konnte ihn wenig später festnehmen.
Quelle: Polizeipräsidium Mainz

Nächtlicher Unfall auf L 236 zwischen Hargesheim und Windesheim — Automatischer Notruf alarmierte Retter
VG Rüdesheim, 20. September 2026
In der Nacht zu Sonntag, 20. September 2026, kam gegen 2:55 Uhr auf der L 236 zwischen Hargesheim und Windesheim eine Fahrerin mit ihrem Ford Fiesta von der Straße ab.
In Höhe der Abfahrt zum Breitenfelser Hof fuhr der Wagen in den Straßengraben. Beim Eintreffen der Feuerwehren aus Hargesheim/Roxheim und Rüdesheim befand sich die Fahrerin noch in ihrem Fahrzeug, war aber glücklicherweise nicht eingeklemmt. In Absprache mit dem Rettungsdienst barg die Feuerwehr die Autofahrerin mit einer Schleifkorbtrage aus dem Wagen und brachte sie die Böschung hinauf zum Rettungswagen, der sie in ein Krankenhaus brachte. Für die 25 Einsatzkräfte der Feuerwehren war der Einsatz um 3:40 Uhr beendet.
Bei diesem Unfall und bereits bei einem Unfall am Freitagabend auf der K 40 zwischen Spabrücken und Dalberg wurden die Retter durch den automatischen eCall-Fahrzeugnotruf der Unfallwagen alarmiert (hanz berichtete). Zuletzt häuften sich in der VG Rüdesheim die eCall-Einsätze — teils durch Fehlalarme beziehungsweise Fehlbedienung ausgelöst. „Die Einsätze am Freitagabend und in der Nacht zum Sonntag machen aber deutlich, wie sinnvoll die automatische Notruffunktion ist. Bei der Übermittlung des eCalls an die Leitstelle werden unter anderem Daten zum Standort des Unfallfahrzeugs, zum Fahrzeugtyp und zur Antriebsart übermittelt. Diese Informationen ermöglichen es den Einsatzkräften, sich sofort die passende Rettungskarte des Fahrzeugherstellers aufzurufen und wichtige Hinweise zu verstärkten Karosseriebauteilen oder den Einbauorten von Airbags und Battieren zu erhalten“, erläutert Rouven Ginz, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr VG Rüdesheim.
Quelle: Rouven Ginz
Freiw. Feuerwehr VG Rüdesheim

18-Jährige bei Dalberg zu flott unterwegs: Fahrt endete an einem Baum
VG Rüdesheim, 19. September 2026
Am Freitag, 18. September 2026, gegen 21:20 Uhr ereignete sich auf der K 40 zwischen Dalberg und Spabrücken ein Verkehrsunfall, bei dem eine Fahranfängerin leicht verletzt wurde.
Die 18-Jährige befuhr die K 40 in Richtung Spabrücken. In einer leichten Linkskurve kam ihr Pkw bei nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Die junge Frau wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst medizinisch versorgt und sodann in ein Krankenhaus gebracht.
An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 €.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Geparkte Autos gerammt: Vier junge Leute bei Unfall in Gau-Algesheim zum Teil sehr schwer verletzt
Gau-Algesheim, 18. September 2026
Gegen 04:50 Uhr am Freitag, 18. September 2026, ereignete sich in der Ockenheimer Straße in Gau-Algesheim ein schwerer Verkehrsunfall.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein Pkw, besetzt mit vier Personen im Alter von 19-22 Jahren, die Ockenheimer Straße in Richtung Gau-Algesheim. Aus ungeklärter Ursache geriet das Fahrzeug aus der Spur und kollidierte mit zwei am Fahrbahnrand geparkten Fahrzeugen. Dabei wurden zwei der vier Insassen schwerst verletzt, zwei weitere Insassen erlitten leichte Verletzungen. Für den Transport der Verletzten in Krankenhäuser war neben dem Rettungsdienst auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz.
Das Unfallfahrzeug sowie eines der geparkten Fahrzeuge wurden durch den Zusammenstoß so stark beschädigt, dass jeweils von einem Totalschaden auszugehen ist. Wer zum Unfallzeitpunkt das Fahrzeug am Lenkrad saß, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Allen
Beteiligten wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Mainz Blutproben entnommen. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Unfallgutachter hinzugezogen. Die Ockenheimer Straße musste für die Unfallaufnahme für insgesamt etwa 4,5 Stunden gesperrt werden.
Quelle: Polizeiinspektion Ingelheim

Schulwegkontrolle in Kirn: Ältester Delinquent 81 Jahre alt
Kirn, 16. September 2026
Am Mittwochmorgen, 16. September 2026, führten das Kirner Ordnungsamt und die Polizei eine Schulwegkontrolle durch. Am Kreisverkehr Kallenfelser Straße / Berger Weg stand die Sicherheit der Schulkinder in Autos, auf E-Scootern und bei der Nutzung von Fußgängerüberwegen im Mittelpunkt des Interesses.
Die Kontrolle brachte einige Verstöße zutage: Zwei Kinder saßen in Autos nicht auf einem vorgeschriebenen Kindersitz, zwei Verkehrsteilnehmer hatten keinen Sicherheitsgurt angelegt, ein E-Scooter wurde zu zweit benutzt, einer weiterer fuhr verbotswidrig auf dem Gehweg und eine Schülerin wurde dabei erwischt, wie sie Unrat in ein Gebüsch warf.
Zu allem Überfluss flüchtete noch ein Verkehrsteilnehmer mit seinem Polo vor der polizeilichen Kontrolle. Der 81-jährige Fahrer konnte später ermittelt und kontrolliert werden. Hierbei stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Dementsprechend wurde eine Anzeige gegen den 81-Jährigen aufgenommen.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn

Zwei Jugendliche auf einem E-Scooter: Frontalkollision mit Pkw in Hargesheim
Hargesheim, 16. September 2026
Am Dienstag, 15. September 2026, stießen gegen 19:15 Uhr in der Goethestraße in Hargesheim ein E-Scooter und ein Pkw zusammen.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war ein 15-Jähriger gemeinsam mit einem weiteren Jugendlichen auf einem E-Scooter unterwegs. An der Kreuzung Goethestraße/Schumannstraße kam es zum Zusammenstoß mit dem Pkw eines 88-jährigen Fahrers. Der Autofahrer konnte sein Auto bis zum Stillstand abbremsen, während der E-Scooter beim Abbiegen vermutlich die Kurve schnitt und frontal gegen den Pkw prallte. Glücklicherweise stellte sich bei der Abklärung durch den Rettungsdienst heraus, dass niemand verletzt wurde. An den Fahrzeugen dürfte Sachschaden im mittleren vierstelligen Bereich entstanden sein.
Die Polizei prüft die möglichen Verkehrsverstöße der Beteiligten. Mit den Jugendlichen und ihren Erziehungsberechtigten wurden verkehrserzieherische Gespräche geführt.
>> Die Polizei erinnert daran, dass E-Scooter grundsätzlich nur für den Transport einer Person zugelassen sind. Das Mitnehmen einer zweiten Person ändert Fahr- und Bremsverhalten deutlich, sodass beim Bremsen, beim Ausweichen und in Kurven der E-Scooter sich schwieriger kontrollieren lässt.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Silberfarbenes SUV nach Unfallflucht in Michelinstraße gesucht
Bad Kreuznach, 15. September 2026
Am Dienstag, 15. September 2026, ereignete sich gegen 14.02 Uhr in der Michelinstraße in Bad Kreuznach ein Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr. Die Polizei bittet um Hinweise auf den Verursacher.
Bei dem gesuchten Fahrzeug handelt es sich um ein silberfarbenes SUV. Dieses bog mit überhöhter Geschwindigkeit aus der Industriestraße nach rechts in die Michelinstraße ein. Das SUV fuhr in der Rechtskurve zu weit links, sodass es mit einem entgegenkommenden Pkw zusammenstieß. Dabei erschrak dessen Fahrerin und lenkte ihren Wagen nach rechts. Der Pkw fuhr über den Gehweg, beschädigte noch zwei Verkehrsschilder und blieb im Grünstreifen stehen.
>> Wer kann Angaben zu dem Unfallverursacher und / oder dem Unfallgeschehen machen?
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach
0671/8811-0 / pibadkreuznach@polizei.rlp.de

15-Jähriger mit manipuliertem E-Scooter zu schnell unterwegs — Polizei sucht dadurch gefährdeten Fußgänger
Bad Kreuznach, 15. September 2026
Am Montagnachmittag, 14. September 2026, gegen 15:30 Uhr fiel einer Streifenbesatzung der Polizei Bad Kreuznach in der Salinenstraße ein E-Scooter auf, der aus dem Gegenverkehr nach links in Richtung Fußgängerzone abbog. Dabei kam es zu einem Beinahezusammenstoß mit einem Passanten.
Der Fahrer setzte seine Fahrt durch die Fußgängerzone mit hoher Geschwindigkeit fort. In der Baumgartenstraße entdeckte die Streife den Scooter-Fahrer, der allerdings zunächst versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Dabei war der E-Scooter deutlich schneller unterwegs, als dies für Elektrokleinstfahrzeuge zulässig ist (20 km/h). Später stoppte der Fahrer und ließ sich kontrollieren.
An dem E-Scooter des 15-Jährige war kein Versicherungskennzeichen angebracht. Gegen den Jugendlichen wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. Unter anderem geht es in Zusammenhang mit einer möglichen Manipulation des Fahrzeugs um Straftaten wie Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie ohne Pflichtversicherung.
>> Die Polizei warnt vor technischen Manipulationen an E-Scootern, denn mit erhöhter Geschwindigkeit gehen auch Änderungen hinsichtlich Führerschein und Versicherung einher. Schon ohne Unfall können Strafverfahren die Folge sein, doch bei Schädigung von Personen oder Sachen durch einen Unfall können noch hohe finanzielle Forderungen hinzukommen.
>>> Zeugen gesucht: Die Polizei Bad Kreuznach bittet den Passanten, mit dem der E-Scooter im Bereich Salinenstraße/Baumgartenstraße beinahe zusammengestoßen wäre, sich zu melden. Ebenso werden weitere Personen gesucht, die durch die Fahrweise des E-Scooters gefährdet wurden oder hierzu Angaben machen können.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach
0671/8811-0 /
pibadkreuznach@polizei.rlp.de

17-Jähriger ohne Führerschein am Steuer eines Pkw
Bad Kreuznach, 15. September 2026
Am Dienstag, 15. September 2026, gegen 00.45 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung in der Bad Kreuznacher Salinenstraße im Gegenverkehr einen Pkw mit abgelaufenem auswärtigen Kurzzeitkennzeichen.
Als die Beamten den Streifenwagen wendeten, bog der Autofahrer direkt in eine Nebenstraße ab. Dort konnte der Pkw gestoppt und kontrolliert werden. Der Fahrer räumte sofort ein, mit abgelaufenem Kennzeichen unterwegs zu sein. Zu eigenen Person machte er zunächst falsche Angaben, doch stellte sich schnell heraus, dass der Fahrer erst 17 Jahre alt war und keinen Führerschein vorlegen konnte. Im Fahrzeug befanden sich noch zwei Erwachsene, von denen zumindest einer einen Führerschein gehabt hätte. Den jungen Mann erwarten nun mehrere Verfahren.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Marco Woog zum Binger Wehrleiter gewählt — Matthias Jäckel und Kai Krick übernehmen Stellvertretung
Bingen, 14. September 2026
In der Wahlversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bingen am Donnerstag, 10. September 2026, im Rheintal Kongress-Zentrum wurde Marco Woog zum neuen Wehrleiter gewählt. Woog war zuletzt gemeinsam mit Matthias Jäckel stellvertretender Wehrleiter.
In das Amt des stellvertretenden Wehrleiters wurde Kai Krick, bisher als Wehrführer der Einheit Kempten, gewählt, der mit Matthias Jäckel zusammenarbeiten wird.
Oberbürgermeister Thomas Feser gratulierte den Gewählten herzlich und würdigte ihr Engagement für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger: „Die Feuerwehr leistet für unsere Stadt jeden Tag unverzichtbare Arbeit – ehrenamtlich, kompetent und mit großem persönlichem Einsatz. Ich gratuliere Marco Woog und Kai Krick sehr herzlich zu ihrer Wahl und danke zugleich Matthias Jäckel für seine kontinuierliche Bereitschaft, Verantwortung in der Wehrleitung zu übernehmen.“
Das Foto zeigt den neuen Wehrleiter Marco Woog (2. von rechts) mit seinen Stellvertretern Kai Krick (links) und Matthias Jäckel sowie Oberbürgermeister Thomas Feser
Quelle: Stadtverwaltung Bingen
Foto: Laura Ludwig

Motorradfahrerin stürzte auf regennasser Fahrbahn der Autobahnauffahrt Heidesheim
Heidesheim, 14. September 2026
Am Montag, 14. September 2026, gegen 08:14 Uhr befuhr eine 21-Jährige Motorradfahrerin die Auffahrt der Anschlussstelle Hechtsheim-West auf die A 60 in Richtung Bingen. In der Kurve verlor sie bei nicht angepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle, stürzte und kollidierte mit der Leitplanke.
Bei dem Sturz erlitt die Motorradfahrerin leichte Verletzungen. Sie wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Für die Unfallaufnahme, die Bergung des Motorrads und die Versorgung der verletzten Motorradfahrerin musste die Auffahrt knapp 40 Minuten lang gesperrt werden. Der Verkehr wurde solange an der Anschlussstelle Hechtsheim-West A 60 in Fahrtrichtung Darmstadt umgeleitet.
Quelle: Polizeiautobahnstation Heidesheim

Ausgebrannter Lkw war in Bad Kreuznach entwendet worden — Zeugen gesucht
Bad Kreuznach, 14. September 2026
Am Samstag, 12. September 2026, gegen 03:54 Uhr wurde der Polizeiinspektion Bad Kreuznach über die Feuerwehrleitstelle ein brennender Lkw auf einem Feldweg in der Verlängerung der Mannheimer Straße am südlichen Ortsrand der Stadt Bad Kreuznach gemeldet.
Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen 7,5-Tonner der Marke Mercedes-Benz, Modell Atego, mit weißem Kofferaufbau. Die Fahrerkabine brannte vollständig aus. Ein weiteres Ausbreiten des Feuers konnte die Feuerwehr verhindern (hanz berichtete).
Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Lkw zwischen 23:00 und 03:50 Uhr von einem Parkplatz in der Alzeyer Straße entwendet worden war — etwa 1.100 Meter vom Brandort entfernt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Diebstahl und zur Brandursache aufgenommen.
Wer im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Alzeyer Straße oder der Mannheimer Straße beobachtet hat oder sonstige sachdienliche Hinweise zum Tatgeschehen geben kann, wir gebeten, sich bei der Polizei (0671 88110) zu melden.
Quelle: Kriminalinspektion Bad Kreuznach
Foto: Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach

Lkw verlor Sattelauflieger auf B 41 bei Kirn — Anhänger offenbar nicht korrekt angekuppelt
Kirn, 14. September 2026
Am frühen Montagmorgen, 14. September 2026, ging einem Lkw-Fahrer der kurz zuvor angehängte Sattelauflieger auf der B 41 bei Kirn verloren.
Die Polizeiinspektion Kirn wurde über den auf der B 41 bei Kirn-Sulzbach liegengebliebenen Lkw informiert. Es stellte sich heraus, dass der Fahrer den Auflieger erst in der nahegelegenen Parkbucht angehängt hatte. Dies geschah offenbar nicht korrekt, weshalb sich der Auflieger bereits beim Auffahren auf die Bundesstraße vom Zugfahrzeug löste. Hierbei entstanden Schäden am Lkw wie auch am Anhänger.
Die B 41 musste für die Bergung eineinhalb Stunden lang gesperrt werden. Für diese Zeit wurde eine Umleitung eingerichtet.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn

Verkehrsunfall auf engem landwirtschaftlichen Weg bei Guldental
Guldental, 13. September 2026
Am Freitag, 11. September 2026, kam es gegen 14:10 Uhr auf einem landwirtschaftlichen Weg als Verlängerung der Straße "Flurweg" bei Guldental zu einem Verkehrsunfall.
Ein 75-Jähriger befuhr den landwirtschaftlichen Weg, als ihm ein 26-jähriger Autofahrer entgegenkam. Angesichts der unzureichenden Fahrbahnbreite hielt der 26-Jährige sein Fahrzeug an, um dem entgegenkommenden Pkw das Passieren zu ermöglichen. Beim Vorbeifahren touchierte der Pkw des 75-Jährigen den Wagen des 26-Jährigen. Bei der Verkehrsunfallaufnahme stellten die Beamten bei dem 75-Jährigen alkoholbedingte Ausfallerscheinungen fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,36 Promille. Dem Mann wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen.
Gegen den 75-jährigen Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Auf Felge scheppernd Aufmerksamkeit der Polizei gefunden: Fahrer alkoholisiert, Führerschein und Vorderreifen weg, Auto Schrott
Mainz, 13. September 2026
Ein 35-jähriger Fahrer kündigte sich einer Streife der Polizeiinspektion Mainz 1 am Freitag bereits von Weitem durch ungewöhnliche, sehr laute metallische Geräusche an.
Als die Beamten sahen, dass an dem Wagen der vordere linke Reifen fehlte, forderten sie den Fahrer zum Anhalten auf, was dieser zunächst missachtete. Nach kurzer Verfolgung beendete jedoch ein Metallpoller die Weiterfahrt. Bei der Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis und außerdem alkoholisiert unterwegs war. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und das Fahrzeug, das einen wirtschaftlichen Totalschaden erlitten haben dürfte, wurde abgeschleppt.
Quelle: Polizeidirektion Mainz

In Kurve Kontrolle verloren und gestürzt: Motorradfahrer bei Alleinunfall auf der L 184 verletzt
Kirner Land, 12. September 2026
Am Freitagabend, 11. September 2026, kam es auf der L184 zwischen Rudolfshaus und Bruschied zu einem Verkehrsunfall mit einem Leichtkraftrad.
Der Fahrer eines Motorrades der Marke KTM befuhr die L 184 in Richtung Bruschied. Im Verlauf der Strecke folgt auf eine Steigung eine scharfe Linkskurve. Beim Durchfahren der Linkskurve verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte. Weitere Verkehrsteilnehmer waren nicht an dem Unfall beteiligt. Bei dem Sturz zog sich der Fahrer Verletzungen zu, die nicht lebensgefährlich sind.
Die Fahrbahn in Richtung Bruschied musste während der Verkehrsunfallaufnahme für zirka eine Stunde gesperrt werden.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn

Cabriolet überschlug sich mehrfach und landete wieder auf den Rädern
VG Langenlonsheim-Stromberg, 12. September 2026
Am Samstag, 12. September 2026, gegen 10.40 Uhr befuhr ein 20-Jähriger die L 242 aus Richtung Dörrebach in Fahrtrichtung Stromberg. Der junge Fahrer verlor vermutlich bei überhöhter Geschwindigkeit in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Der Wagen geriet zunächst nach links in den Seitenstreifen und überschlug sich dann mehrfach auf der Gegenfahrbahn. Der Mazda MX-5 kam auf den Rädern zum Stehen. Der Fahrer wurde bei dem Unfall lediglich leicht verletzt. Der Pkw musste abgeschleppt werden.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Verfolgung eines Motorrades auf A 61 endete am Nahetal-Dreieck — Polizei sucht Zeugen
A 61/Rheinhessen, 12. September 2026
Am Donnerstag, 10. September 2026, gegen 19:10 Uhr versuchte eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiautobahnstation Mendig auf der A 61 bei Dieblich ein Motorrad zu stoppen, dessen Fahrer durch verkehrsgefährdendes Verhalten aufgefallen war. Doch der Mann missachtete die Anhaltezeichen des Streifenwagens und entzog sich der Kontrolle durch Flucht.
Der Motorradfahrer überschritt deutlich die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit und überholte mehrfach verbotswidrig rechts, auch auf dem Seitenstreifen. Die Polizisten verloren das Motorrad infolge des rücksichtslosen und gefährlichen Fahrverhaltens am Autobahndreieck Nahetal aus den Augen und brachen die Verfolgung ab.
Verkehrsteilnehmer, die durch das Verhalten des Motorradfahrers konkret gefährdet wurden, sowie weitere Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt machen können, werden
gebeten, sich bei der Polizeiautobahnstation Mendig (Tel. 02652 97950) zu melden.
Quelle: Polizeiautobahnstation Mendig

Ohne Führerschein und nach Konsum von Alkohol und Betäubungsmitteln mit Motorroller unterwegs
Münster-Sarmsheim, 12. September 2026
Am Freitag, 11. September 2026, gegen 16:20 Uhr stoppte und kontrollierte eine Streife der Polizeiinspektion Bingen in der Rheinstraße in Münster-Sarmsheim ein vorausfahrendes Kleinkraftrad.
Der 48-jährige Fahrer sollte die erforderliche Fahrerlaubnis vorlegen, doch derMann gab an, nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein.
Im Verlauf der Kontrolle stellten die Beamten starken Alkoholgeruch ausgehend vom Beschuldigten fest. Zudem zeigte dieser deutliche Anzeichen eines Betäubungsmittelkonsums. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,08 Promille und ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf die Wirkstoffe THC und Amphetamin.
Der 48-Jährige aus dem Landkreis Bad Kreuznach wurde zwecks Entnahme einer Blutprobe zur Polizeidienststelle gebracht. Er wird sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Fahrens unter dem Einfluss von Alkohol und berauschenden Mitteln verantworten müssen.
Quelle: Polizeiinspektion Bingen

Verkehrsunfall bei Volxheim: Auslöser möglicherweise ein gesundheitliches Problem
VG Bad Kreuznach, 12. September 2026
Am Freitag, 11 September 2026, kam gegen 15:27 Uhr auf der K 90 zwischen Volxheim und Pleitersheim ein Pkw von der Fahrbahn ab.
Ein 77-jähriger Autofahrer befuhr die K 90 von Volxheim kommend in Richtung Pleitersheim. In einer Linkskurve kam sein Wagen nach derzeitigem Ermittlungsstand infolge eines möglichen medizinischen Problems des Fahrers nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit der Schutzplanke. Der 77-Jährige blieb unverletzt. An Pkw und Schutzplanke entstand erheblicher Sachschaden.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach wurde dem 77-Jährigen eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde sichergestellt. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Lkw-Brand in Mannheimer Straße: Fahrerhaus brannte vollständig aus
Bad Kreuznach, 12. September 2026
Gegen 4 Uhr in der Nacht zu Samstag, 12. September 2026, brannte in Bad Kreuznach ein Lkw.
Das Fahrerhaus eines auf der Zufahrt zu einem Grundstück in der Mannheimer Straße (oberhalb der Firma Phoenix) abgestellten Lkw stand in Vollbrand. Das Feuer griff auf die Vegetation über.
Ein Trupp unter Atemschutz löschte mit einem C-Rohr den Lkw frontal und ein weiterer Trupp mit einem zweiten C-Rohr löschte von der Fahrerseite aus den Lkw-Brand und die Grünfläche daneben. Der Brand konnte unter Einsatz von knapp 3.000 l Wasser schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Wasserversorgung stellten zwei Löschfahrzeuge sicher. Über eine Steckleiter wurde der Kofferaufbau kontrolliert, der Bereich über dem Führerhaus durchgebrannt war. Hier wurde auch eine Wärmebildkamera eingesetzt. Die Ladefläche des Lkw war leer.
Die Polizei nahm Ermittlungen zur Brandursache auf. Der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr war nach etwa einer Stunde beendet.
Quelle: Alexander Jodeleit
Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach

Nächtliche Kontrolle der Polizei Bad Kreuznach in Hochstraße: kein Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss
Bad Kreuznach, 11. September 2026
In der zu Freitag, 11. September 2026 richtete die Polizeiinspektion Bad Kreuznach eine Kontrollstelle vor der Jahnhalle in der Hochstraße ein. Zwischen 22:00 Uhr und 00:45 Uhr wurden 43 Fahrzeuge und deren Fahrer*innen kontrolliert.
Neben der Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit lag ein besonderes Augenmerk auf dem ordnungsgemäßen Zustand der Fahrzeuge sowie der Fahrerlaubnis. Bei einem Verkehrsteilnehmer stellte sich heraus, dass die ausländische Fahrerlaubnis nicht fristgerecht umgeschrieben worden war und somit keine Fahrerlaubnis hatte. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Bei zwei Fahrzeugen stellten die Beamten technische Veränderungen fest, für die die erforderlichen Genehmigungen nicht vorgelegt werden konnten. In beiden Fällen bestand der Verdacht, dass hierdurch die Betriebserlaubnis der Fahrzeuge erloschen war. Entsprechende Bußgeldverfahren wurden eingeleitet. Darüber hinaus ahndeten die Polizisten zehn geringfügige Verkehrsverstöße unmittelbar vor Ort, sodass die Verfahren unmittelbar abgeschlossen werden konnten.
Erfreulich fiel die Bilanz hinsichtlich Alkohol und Drogen aus: Bei keinem Fahrer und keiner Fahrerin wurden Hinweise auf eine fehlende Verkehrstüchtigkeit bemerkt.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Verkehrsunfall in Bad Sobernheim: Beteiligter Autofahrer setzte seine Fahrt fort
Bad Sobernheim, 11. September 2026
Am Freitag, 11. September 2026, kam es gegen 10:30 Uhr an der Einmündung Kirchstraße/Poststraße in Bad Sobernheim zu einem Verkehrsunfall. Erst im Nachhinein meldete die Verursacherin den Unfall bei der Polizei, die nun den zweiten Unfallbeteilgten sucht.
Die Autofahrerin befuhr die Kirchstraße in Rrichtung Poststraße und hielt an der Einmündung zur Poststraße zunächst an der Haltelinie an. Doch als sie schließlich in die Poststraße einfuhr, übersah sie einen vorfahrtsberechtigten Pkw, der die Poststraße in Richtung Bahnhofstraße befuhr. Die beiden Fahrzeuge kollidierten miteinander. Der Fahrer des zweiten Pkw setzte seine Fahrt nach dem Zusammenstoß fort. Der bislang unbekannte Mann wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Kirn (06752 156-0) zu melden.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn

Trotz Löschversuchen von Fußballern und raschem Feuerwehreinsatz: Grillhütte Sponheimer Sportplatz brannte vollständig ab
Sponheim, 11. September 2026
Feuerwehreinsatz am Donnerstagabend, 10. September 2026, am Sponheimer Sportplatz: Kurz vor 20 Uhr stand die Grillhütte hinter dem Sportheim in Flammen. Trotz des beherzten Eingreifens von Fußballspielern, die gerade auf dem Sportplatz trainierten, und dem zügigen Einsatz der Feuerwehren aus Mandel, Sponheim und Bockenau war die Grillhütte nicht mehr zu retten.
Die gute Nachricht: Verletzt wurde niemand und durch ihre Löschmaßnahmen verhinderten die Fußballer – sie rückten den Flammen mit einem Feuerlöscher zu Leibe und löschten mit Schaufeln das Bodenfeuer rund um die Grillhütte - eine Ausbreitung auf das direkt angrenzende Sportheim und den Wald.
Feuerwehrleute aus Mandel bauten einen Löschangriff mit zwei C-Rohren auf und brachten den Brand nach dem Eintreffen von Tanklöschfahrzeugen zügig unter Kontrolle. Die Feuerwehr Bockenau kontrollierte das Sportheim mit der Wärmebildkamera auf einen Brand- oder Raucheintritt.
Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Nach 70 Minuten konnten die 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren den Einsatz in Sponheim beenden.
Quelle: Rouven Ginz
Freiw. Feuerwehr VG Rüdesheim

Fahrer von der Sonne geblendet: Linienbus kollidierte in Norheim mit geparktem Pkw — vier Schüler leicht verletzt
VG Rüdesheim, 10. September 2026
Am Donnerstag, 10. September 2026, gegen 07:20 Uhr befuhr ein Linienbus die L 236 in Norheim in Fahrtrichtung Bad Münster am Stein-Ebernburg. Bei tief stehenden Sonne übersah der 56-jährige Busfahrer einen am Fahrbahnrand geparkten Pkw, sodass Bus und Auto kollidierten.
Der Bus war mit etwa 50 Schülerinnen und Schülern besetzt. Vier Schüler im Alter von acht bis neun Jahren wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Sie hatten während der Fahrt stehen müssen, da freie Sitzplätze durch die Rucksäcke älterer Schüler belegt waren. Beim Aufprall wurden sie gegen Haltestangen geschleudert und zogen sich leichte Prellungen zu.
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Die Polizei weist darauf hin, dass Rucksäcke und andere Gegenstände nicht auf Sitzplätzen abgelegt werden sollten, sofern diese von anderen Fahrgästen benötigt werden. Die Ablage von Gepäck sollte so erfolgen, dass insbesondere jüngeren Fahrgästen ein sicherer Sitzplatz zur Verfügung steht.
Den Sachschaden beziffert die Polizei auf etwa 2.000 Euro.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Leichtgläubige Frau von „falschem Hausmeister“ übers Ohr gehauen: Gold und Geld entwendet
Bad Kreuznach, 8. September 2026
Am Samstagabend, 5. September 2026, verübte ein Mann zwischen 21:30 - 22:15 Uhr in der Straße "Am Jahrmarktstreppchen" in Bad Kreuznach einen Trickdiebstahl.
Der Unbekannte erlangte unter einem Vorwand, der neue Hausmeister des Anwesens zu sein, das Vertrauen einer Bewohnerin. Er behauptete, dass es infolge der Hitze zu Schäden an den Wasserleitungen im Haus gekommen sei, dass nun durch "Mikrorisse Flüssigkeit in die Hauswand eindringe", die wiederum zu "Explosionen der Stromleitungen" führen könnten. Außerdem, so der Täter, würden sich in der Wohnung befindliche Goldanteile in Schmuck und Geldscheinen auf den Schaden auswirken beziehungsweise diesen sogar beschleunigen.
Während die Frau ihre Kleiderschränke zwecks Begutachtung der dahinterliegenden Wände ausräumen sollte, entwendete der Unbekannte den Goldschmuck sowie Bargeld und verließ damit unbemerkt die Wohnung. Der Täter wird so beschrieben: ca. 45-55 Jahre alt, unauffällige Statur und Größe, dunkle kurze Haare, Vollbart ohne Oberlippenbart, sprach akzentfreies Deutsch, trug legere Kleidung.
Die Polizei Bad Kreuznach bittet um Hinweise von Personen, die am 5. September "Am Jahrmarktstreppchen" Verdächtiges beobachtet haben oder die Angaben zur Identität des beschriebenen Mannes machen können (Tel. 0671 88110).
Quelle: Kriminalinspektion Bad Kreuznach

Brand in einer Druckerei offenbar durch Selbstentzündung eines Tablets verursacht
Bad Kreuznach-Planig, 8. September 2026
Am Montag, 7. September 2026, wurden die Polizeiinspektion und die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach gegen 21:40 Uhr über einen Gebäudebrand in einer Druckerei in der Grete-Schickedanz-Straße in Bad Kreuznach-Planig informiert.
Der etwa 2 qm große und mit zwei Türen abgetrennte Eingangsbereich eines Gewerbebetriebes
war stark verraucht. Kurzzeitig war Feuerschein sichtbar. Rund um das Gebäude und durch die
Fenster, war kein Feuer oder Rauch zu erkennen. Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem C-Rohr durch die erste Tür und löschte die Flammen auf dem Boden mit wenigen Sprühstößen ab. Die zweite Tür zur Halle blieb verschlossen, bis der Rauch abgezogen war.
Als Brandherd wurde ein Tablet ausgemacht, das am selben Tag angeliefert und dort noch in der Versandverpackung abgelegt worden war. Es hatte sich vermutlich selbst entzündet. Als mögliche Ursache kommt neben einem technischen Defekt auch eine Überhitzung des Geräts in dem durch die hohen Außentemperaturen stark aufgeheizten Raum in Betracht.
Die leicht verrauchte Gewerbehalle wurde mit einem Ventilator belüftet. Durch den Brand entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden im niedrigen vierstelligen Eurobereich.
Der Einsatz der Frewilligen Feuerwehr war nach etwa 1 Stunde beendet,
Quellen:
Alexander Jodeleit, Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach (auch Foto)
Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Auto kam am Hungrigen Wolf von der Fahrbahn ab: Nach 150 m Fahrt durchs Grün in Senke gestoppt
Bad Kreuznach-Winzenheim, 8. September 2026
Am Montagnachmittag, 7. September 2026, kam eine Pkw-Fahrerin auf der K 49 nahe dem Kreisverkehr Winzenheim mit ihrem Wagen von der Fahrbahn ab, fuhr etwa 150 m über das offene Feld und blieb in einer Senke stehen. Andere Verkehrsteilnehmer informierten per Notruf die Feuerwehr.
Als die Feuerwehr eintraf, war die Fahrerin war bereits aus dem Fahrzeug befreit und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Die Feuerwehrleute erweiterten die von der Polizei eingerichtete Verkehrssicherung und stellten den Brandschutz sicher. Die Erkundung des Unfallwagens ergab, dass keine Betriebsstoffe ausgetreten waren. Die Fahrzeugbatterie wurde abgeklemmt.
Nach Rücksprache mit der Polizei wurde das Unfallauto mittels Zugeinrichtung am Rüstwagen geborgen und von einem Abschleppdienst abtransportiert. Ein Rettungswagen brachte die Verletzte ins Krankenhaus. Nach etwa 90 Minuten war der Einsatz der Feuerwehr beendet.
Quelle: Alexander Jodeleit
Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach

Motorradfahrer verlor auf kurvenreicher Strecke die Kontrolle und stürzte
Kirner Land, 7. September 2026
Am Sonntagnachmittag, 6. September 2026, stürzte auf der L 230 im Kirner Land ein Motorradfahrer.
Der 23-jährige Kawasaki-Fahrer hatte gegen 16:50 Uhr die L 230 von Seesbach kommend in Richtung Simmertal befahren. Auf der kurvenreichen Strecke verlor er in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Krad und stürzte. Dabei verletzte sich der 23-Jährige. Der hinzugerufene Notarzt wurde per Rettungshubschrauber zur Unfallstelle gebracht. Nach der Erstversorgung wurde der Fahrer in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Am Krad entstand ein Schaden im mittleren vierstelligen Bereich; es war nicht mehr fahrbereit.
Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Erst nach der einstündigen Unfallaufnahme konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn

Einbruch in Schulzentrum am Ellerbach: Unter anderem Gitarre entwendet und als Geschenk angeboten
Bad Kreuznach, 7. September 2026
Am Wochenende 5./6. September 2026, brachen Jugendliche in der Schulzentrum am Ellerbach ein. Betroffen waren sowohl die Don-Bosco-Schule als auch die Ellerbachschule.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei verschafften sich mehrere Jugendliche Zutritt zu den Gebäuden. Einige Fensterscheiben wurden massiv beschädigt. Im Inneren wurden verschiedene Räumlichkeiten durchwühlt. Aus der Schule wurden unter anderem Musikinstrumente, darunter mehrere Gitarren, entwendet.
Der Hausmeister und ein Nachbar bemerkten die Jugendlichen auf dem Schulgelände. Ein Jugendlicher soll versucht haben, eine entwendete Gitarre in der unmittelbaren Nachbarschaft zu verschenken. Die Ermittlungen zum genauen Tatverlauf, zur Beteiligung der einzelnen Personen sowie zum genauen Sach- und Diebstahlschaden dauern an.
Die Polizei bittet um Hinweise zu dem Einbruch (Tel. 0671 88110).
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Schwerer Verkehrsunfall auf B 9 in Trechtingshausen: Pkw krachte in Felswand
Bingen, 7. September 2026
Ein 60-Jähriger aus Rüdesheim (Rhein) wurde am Sonntagabend, 6. September 2026, auf der B 9 in Trechtingshausen schwer verletzt.
Gegen 22:00 Uhr befuhr der Mann mit seinem Pkw die B 9 von Bingerbrück kommend in Fahrtrichtung Trechtingshausen. In Höhe des Parkplatzes der Burg Rheinstein kam der Wagen nach links von der Fahrbahn ab und krachte frontal gegen die Felswand.
Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Einsatzkräfte bargen ihn aus der intakten Fahrgastzelle; ein Hubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus. Die B 9 war für die Unfallaufnahme ca. 2 Stunden lang komplett gesperrt. Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden.
Quelle: Polizeiinspektion Bingen

Feuerwehr löschte Flächenbrand in der Bad Kreuznacher Otto-Meffert-Straße
Bad Kreuznach, 6. September 2026
An der Otto-Meffert-Straße im Gewerbegebiet brannte am Sonntagnachmittag, 6. September 2026, eine Fläche in einer Ausdehnung von rund 1.000 m². Passanten alarmierten gegen 16:30 Uhr die Feuerwehr.
Mit einem C-Rohr und drei D-Rohren und etwa 4.000 l Wasser löschten die Wehrleute die Flammen auf der umzäunten Freifläsche ab. Mit einer Wärmebildkamera wurde eine Brandnachschau durchgeführt. Die Polizei sperrte
die Zufahrt zur Otto-Meffert-Straße für die Dauer des Einsatzes und nahm die Ermitllungen zur Brandursache auf. Nach einer knappen Stunde war der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr beendet.
Quelle: Alexander Jodeleit
Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach

Motorrad übersehen: Biker bei Kollision nahe Rüdesheim schwer verletzt
VG Rüdesheim, 6. September 2026
Am Sonntag, 6. September 2026, stießen gegen 14:46 Uhr auf der L 236 zwischen Traisen und Rüdesheim ein Pkw und ein Motorrad zusammen. Dabei wurden der Motorradfahrer und sein Sozius verletzt.
Nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei beabsichtigte der Pkw-Fahrer, vom Mitfahrerparkplatz unterhalb des Abzweigs Hüffelsheim auf die L 236 aufzufahren. Dabei übersah er das Motorrad, das in Fahrtrichtung Rüdesheim unterwegs war, sodass die Fahrzeuge kollidierten. Der Motorradfahrer erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen, sein Sozius leichte Verletzungen. Beide wurden vom Rettungsdienst medizinisch versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt.
Die Höhe des Sachschadens kann noch nicht beziffert werden. Das Motorrad musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die L 236 kurzzeitig voll gesperrt.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach
Foto: Freiw. Feuerwehr VG Rüdesheim

Holzzaun bei Kirnsulzbach mutwillig beschädigt — Zeugenhinweise erbeten
Kirn, 6. September 2026
In der Nacht zu Sonntag, 6. September 2026, wurde in Kirnsulzbach ein Holzzaun beschädigt. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Der Holzzaun befindet sich an der rechten Seite der K 7, Fahrtrichtung B 41, kurz vor der Nahebrücke. Der Zaun wurde augenscheinlich von unbekannten Tätern zur Böschung hin umgedrückt. Hierbei wurden mehrere Zaunelemente beschädigt. Der Sachschaden dürfte bei circa 500 € liegen.
Zeugenhinweise bitte an die Polizeiinspektion Kirn, Tel. 06752 1560.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn

Gefährliche Wendemanöver nach Unfall auf der A 61 — Zeugenhinweise erbeten
A 61 Rheinhessen, 6. September 2026
Am Freitag, 4. September 2026, ereigneten sich gegen 14:20 Uhr auf der A 61, Fahrtrichtung Süden, bei Westhofen zwei Verkehrsunfälle mit vier beteiligten Fahrzeugen.
Auf dem linken Fahrstreifen hatte ein 28-Jähriger bei stockendem Verkehr seinen Wagen abbremsen müssen. Die nachfolgende 26-jährige Fahrerin konnte nicht rechtzeitig bremsen und fuhr mit ihrem Opel ins Heck des Autos vor ihr. Bei der Kollision wurde die zweijährige Tochter der Opel-Fahrerin leicht verletzt.
Hinter dem Opel konnte ein 28-jähriger Peugeot-Fahrer rechtzeitig abbremsen und eine Kollision mit dem Opel verhindern. Dennoch musste auch der Peugeot-Fahrer einen Sachschaden hinnehmen, weil ein nachfolgender 21-jähriger Mercedes-Fahrer zu spät bremste. Auch hier wurde das Heck frontal getroffen. Der Mercedes war dann nicht mehr fahrbereit. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von zirka 13.000 Euro.
Für die Fahrzeugbergung durch ein Abschleppunternehmen musste die Fahrbahn für eine halbe Stunde voll gesperrt werden. In dieser Zeit kamen einige Verkehrsteilnehmer auf die gefährliche Idee, auf der Autobahn zu wenden und — entgegengesetzt zur vorgeschriebenen Fahrtrichtung — an der Ausfahrt Gundersheim abzufahren. Dass es hierbei nicht zu einem weiteren Verkehrsunfall mit weitaus schwerwiegenderen Folgen gekommen ist, war nach Auffassung der Polizei reiner Zufall.
Die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim bittet um Hinweise zu diesen Fahrzeugen.
Quelle: Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim
06701 919-0 /
pastgau-bickelheim@polizei.rlp.de

13-jähriger Fahrer eines E-Scooters flüchtete vor Kontrolle der Polizei Bingen
Bingen, 6. September 2026
Am Samstag, 5. September 2026, gegen 20:20 Uhr fiel einer Streifenbesatzung in der Binger Innenstadt ein E-Scooter-Fahrer mit ungewöhnlicher Fahrweise auf: Der Fahrer fuhr unter anderem rasante Schlangenlinien und missachtete den fließenden Verkehr.
Als die Beamten den Fahrer kontrollieren wollten, entzog er sich trotz Blaulicht, Martinshorn und Lautsprecherdurchsage der Kontrolle. Nach kurzer Verfolgung konnte der Fahrer von den Beamten zu Fuß eingeholt und auf dem Gelände des Winzerfestes gestoppt werden. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich um einen erst 13-Jährigen handelte.
Hinweise auf Alkohol- oder Betäubungsmitteleinfluss ergaben sich nicht. Der E-Scooter wurde sichergestellt. Kurze Zeit später erschien der Vater auf der Dienststelle und nahm seinen Sohn in Obhut. Da das Fahren eines E-Scooters erst ab 14 Jahren gestattet ist, wurde gegen den Vater als Halter ein Bußgeldverfahren in Höhe von 90 € eingeleitet. Der Vater konnte den E-Scooter mitnehmen.
Quelle: Polizeiinspektion Bingen

Nach Beinahe-Unfall bei Staudernheim sucht Polizei einen Autofahrer als Zeugen
VG Nahe-Glan, 5. September 2026
Am Dienstag, 1. September 2026, beging ein Autofahrer gegen 22:20 Uhr auf der L 234 in Höhe des Ortseingangs Staudernheim eine Straßenverkehrsgefährdung. Die Polizei bittet einen Zeugen sich zu melden.
Der Fahrer eines Ford hatte in einer unübersichtlichen Kurve einen Linienbus überholt. Weil ein Fahrzeug entgegen kam, musste der 46-jährige Busfahrer stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Hierbei verletzte er sich leicht an seiner Hand.
Gegen den Ford-Fahrer wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Kirn nun den Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeugs. Derzeit liegen weder zu der Art des Fahrzeuges noch zu der Person Erkenntnisse vor.
Die Polizeiinspektion Kirn bittet um Kontaktaufnahme via 06752 1560.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn

Auto übersehen: Junger Motorradfahrer aus Mainz-Bingen bei Unfall schwer verletzt
Worms, 5. September 2026
Ein 21-jähriger Motorradfahrer aus dem Kreis Mainz-Bingen erlitt bei einem Unfall in Worms schwere Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in eine Klinik.
Der Motorradfahrer und eine 37-jährige Autofahrerin befuhren die Von-Steuben-Straße in entgegengesetzten Richtungen. An der Einmündung Von-Steuben-Straße/Fahrweg beabsichtigte der Motorradfahrer nach links in Richtung Osthofen abzubiegen. Hierbei übersah er jedoch die entgegenkommende vorfahrtsberechtigte Wormserin, weshalb die beiden Fahrzeuge zusammenstießen. Zuvor hatte der 21-jährige bereits mit hoher Geschwindigkeit andere Verkehrsteilnehmer überholt.
Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt. Auch die leicht verletzte Autofahrerin wurde in ein Krankenhaus gebracht. An beide Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden.
Quelle: Polizeiinspektion Worms

Fahrer eines E-Scooters zeigte Anzeichen einer Beeinflussung durch Alkohol und Drogen
Bingen, 4. September 2026
Am Donnerstag, 3. September 2026, gegen 22:50 Uhr kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Bingen im Bereich der Hitchinstraße den 24-jährigen Fahrer eines E-Scooters.
Dabei ergaben sich deutliche Anzeichen, die den Verdacht einer Fahruntüchtigkeit wegen des Konsums von Alkohol und Betäubungsmitteln begründeten. Dem Fahrer wurden ein freiwilliger Atemalkohol- sowie ein Drogenschnelltest angeboten, doch dann folgte er nicht den Gebrauchsanweisungen der Beamten, sodass die Durchführung der Tests abgebrochen werden musste. Den Konsum von Cannabis am Vortag räumte der Mann ein.
Angesichts der Auffälligkeiten wurde dem Mann die Weiterfahrt untersagt und es wurde eine Blutprobe zu Beweiszwecken angeordnet. Nach der Blutentnahme auf der Dienststelle konnte der 24-Jährige seiner Wege gehen.
Quelle: Polizeiinspektion Bingen

Schwerer Verkehrsunfall bei Staudernheim: Pkw geriet in Gegenverkehr — Fahrerin schwer verletzt
VG Nahe-Glan, 4. September 2026
Am Donnerstagmorgen, 3. September 2026, stießen auf der L 234 zwischen Staudernheim und Oberstreit drei Fahrzeuge zusammen. Die Unfallverursacherin erlitt dabei schwere Verletzungen.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befuhr die 47-jährige Frau aus dem Kreis Bad Kreuznach gegen 08:10 Uhr die L 234 aus Richtung Staudernheim kommend in Richtung Oberstreit. In einer Kurve geriet sie mit ihrem Pkw auf die Gegenfahrbahn. Der Wagen kollidierte mit einem Lkw, der von einem 53-jährigen Mann aus dem Kreis Bad Kreuznach gefahren wurde. Durch die Wucht des Zusammenstoßes kam es anschließend zu einer weiteren Kollision mit einem hinter dem Pkw fahrenden Transporter eines 65-Jährigen aus dem Kreis Kusel.
Die 47-jährige Autofahrerin wurde bei dem Unfall schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt. Der Lkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen, der Fahrer des Transporters blieb unverletzt. Neben Einsatzkräften der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Nahe-Glan und des Rettungsdienstes war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz.
Für die Unfallaufnahme und Bergung musste die L 234 für etwa zwei Stunden voll gesperrt werden.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn

Verkehrschaos in Bad Kreuznach: Pannen-Bus sorgte für erhebliche Behinderungen
Bad Kreuznach, 4. September 2026
Am Donnerstag, 3. September 2026, kam es zwischen 15 und 15:50 Uhr im Bereich Ringstraße/Mannheimer Straße zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Ursache war ein Linienbus, der infolge einer Panne unmittelbar vor der Kreuzung Ringstraße/Mannheimer Straße auf der Ringstraße in Fahrtrichtung Alzeyer Straße liegen geblieben war. Hierdurch wurde der Verkehrsfluss erheblich beeinträchtigt. Da der Verkehr wegen der Baustelle im Bereich des Krankenhauses ohnehin bereits gestört ist, führte das zusätzliche Hindernis innerhalb kurzer Zeit zu einem regelrechten Verkehrschaos.
Zwei Streifenwagenbesatzungen der Polizeiinspektion Bad Kreuznach übernahmen die Verkehrsregelung, später unterstützten Mitarbeiter des städtischen Bauhofs die Maßnahmen. Nach dem Abschleppen des Linienbusses entspannte sich die Verkehrssituation.
>> Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer*innen im Bereich der Ringstraße und rund um das Krankenhaus weiterhin um Geduld und empfiehlt, den Bereich — soweit möglich — zu umfahren.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Großbrand in Mainz: Totalschaden an Schredderanlage für Sperrmüll
Mainz, 2. September 2026
Der Brand einer Anlage auf dem Gelände eines Entsorgungsbetriebs in Mainz-Weisenau erforderte in der Nacht zu Mittwoch, 2. September 2026, einen Großeinsatz der Feuerwehr. Ein großer Sperrmüllschredder brannte komplett aus. Ein Übergreifen auf gelagerten Müll sowie Lagerhallen konnte verhindert werden.
Die Anlage stand gegen 23:30 Uhr bei Eintreffen der Feuerwehr komplett in Flammen. Über Förderbänder sowie durch die Hitzestrahlung drohte das Feuer auf mehrere Lagerhallen überzugreifen. Mit einem massiven Löschangriff mit mehreren Wasserwerfern konnte die Feuerwehr eine Brandausbreitung verhindern. Wegen der starken Rauchentwicklung war die Bevölkerung über Warnapps aufgefordert worden, vorsorglich Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Die Löscharbeiten, zu denen die Anlage an mehreren Stellen geöffnet werden musste, zogen sich bis etwa 4 Uhr hin. Mehr als 50 Einsatzkräfte waren im Einsatz.
Quelle: Berufsfeuerwehr Mainz

Böses Erwachen: Frau weg, Auto weg, Geld weg — und der E-Scooter auch
Mainz, 31. August 2026
Am Freitagmorgen, 28. August 2026, meldete ein Mann aus Mainz-Bretzenheim per Notruf, dass eine Bekannte während er schlief seinen Autoschlüssel samt Auto entwendet habe.
Die 41-Jährige Frau hatte die Wohnung des 40-Jährigen Mann gegen 6 Uhr verlassen. Als der Mann aufwachte stellte er fest, dass sein Autoschlüssel sowie Bargeld in dreistelliger Höhe fehlten. Bei einer Nachschau bemerkte er außerdem, dass sein Auto nicht mehr an seinem Platz stand. In dem Fahrzeug befand sich auch noch der E-Scooter des Mannes.
Er kontaktierte die Frau telefonisch. Sie gab an, den Wagen samt den darin befindlichen Gegenständen im Laufe des Tages zurückbringen zu wollen. Nachdem dies nicht erfolgte und sie den Geschädigten mehrfach vertröstet hatte, verständigte dieser die Polizei. Später übermittelte die Frau dem Autobesitzer den Standort des Autos in Rüsselsheim. Die dortige Polizei stellte das Fahrzeug samt E-Scooter sicher.
Weil die 41-Jährige nicht in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, wird zunächst wegen Autodiebstahls und Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Weitere Ermittlungen betreffen die Wegnahme und unerlaubte Nutzung des Fahrzeugs.
Quelle: Polizeipräsidium Mainz

Nach Kollision mit Lkw: Feuerwehr Rüdesheim und Rettungsdienst hoben verletzte Autofahrerin aus ihrem Kleinwagen
Rüdesheim, 31. August 2026
Bei einem Verkehrsunfall wurde am frühen Montagmorgen, 31. August 2026, in Rüdesheim eine Autofahrerin verletzt.
Der Kleinwagen der Frau kollidierte gegen 6 Uhr an der Kreuzung L 236 / Carl-August-Weber-Straße am Gewerbegebiet Keltenberg mit einem entgegenkommenden Sattelzug. Durch den Zusammenstoß drehte sich der Pkw.
Die Besatzung eines Rettungswagens forderte die Feuerwehr zur Absicherung und Unterstützung an. Die Rüdesheimer Feuerwehr sicherte den Hyundai gegen Wegrollen und stellte den Brandschutz sicher. In Abstimmung mit den Notfallsanitätern wurde die Fahrertür komplett geöffnet. Nach der Stabilisierung zogen die Einsatzkräfte die Verletzte vorsichtig auf ein Rettungsbrett und hoben sie aus dem Fahrzeug. Mit dem RTW wurde die Frau in eine Klinik transportiert. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt und konnte seine Fahrt nach der Unfallaufnahme fortsetzen.
Nachdem der Unfallwagen abgeschleppt war, konnte die Feuerwehr den Einsatz nach einer Stunde beenden.
Quelle: Rouven Ginz
Freiw. Feuerwehr VG Rüdesheim

Verkehrsunfall auf der L 239: Restalkohol nach Konsum am Vorabend unterschätzt
VG Rüdesheim, 30. August 2026
Am Samstag, 29. August 2026, kam es gegen 18:50 Uhr auf der L 239 zwischen Wallhausen und Dalberg zu einem Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss.
Eine 21-jährige Autofahrerin kam mit ihrem Audi A2 von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Schutzplanke. Anschließend räumte sie die Unfallstelle und begab sich nach Dalberg, von wo aus sie die Polizei verständigte. Verletzt wurde sie nicht; an ihrem Fahrzeug entstand vermutlich wirtschaftlicher Totalschaden. Auch die Schutzplanke wurde beschädigt.
Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizeibeamten einen deutlichen Atemalkoholgeruch bei der 21-Jährigen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,30 Promille. Die Frau gab an, am Vorabend Alkohol konsumiert und sich zum Zeitpunkt der Fahrt wieder nüchtern gefühlt zu haben. Der Führerschein der 21-Jährigen wurde sichergestellt. Außerdem wurde ihr eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
>> Die Polizei mahnt, den Restalkohol am Folgetag nicht unterzuschätzen: Das eigene Gefühl, wieder nüchtern und fahrtüchtig zu sein, sei dabei kein verlässlicher Maßstab.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Heftigen Streit um Tütchen Marihuana mit Hieben und Tritt gegen Kopf ausgetragen
Bad Kreuznach, 30. August 2026
Am Samstagabend, 29. August 2026, gegen 21:00 Uhr kam es auf dem Parkplatz eines Supermarkts in der Alzeyer Straße zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.
Ausgangspunkt des Streits war ein Tütchen Marihuana, das einem 49-Jährigen im Vorbeigehen heruntergefallen und von einem 54-Jährigen aufgehoben worden war. Über die offenbar nicht einfach zu beantwortende Frage, wem das Cannabis nun zustehe, gerieten die beiden Männer zunächst verbal aneinander. Der Streit eskalierte in eine körperliche Auseinandersetzung. Der 49-Jährige schlug seinen Kontrahenten zu Boden und trat ihm anschließend gegen den Kopf. Der 54-Jährige erlitt hierbei eine Platzwunde an der Augenbraue sowie Hämatome im Gesicht.
Alkohol war im Spiel: Atemalkoholtests ergaben bei dem 49-Jährigen rund 2,0 Promille, bei seinem 54-jährigen Kontrahenten sogar 2,9 Promille. Die Polizei brachte den 49-Jährigen zur Dienststelle. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Nach einer Gefährderansprache konnte er die Dienststelle wieder verlassen.
Zum Tatzeitpunkt befanden sich mehrere Kunden auf dem Parkplatz, sodass sich das Geschehen öffentlichkeitswirksam abspielte. Personen, die die Auseinandersetzung beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bad Kreuznach zu melden.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach
0671/8811-0 /
pibadkreuznach@polizei.rlp.de

Unbekleidet und alkoholisiert: 33-jähriger Radfahrer trotz Unfallflucht schnell identifiziert
Bad Kreuznach, 29. August 2026
Am Freitag, 28. August 2026, kurz vor Mitternacht meldeten Zeugen der Polizei, dass in Bad Kreuznach, Heddesheimer Straße, ein unbekleideter Radfahrer gegen einen geparkten Pkw gefahren und anschließend geflüchtet sei.
Ein nachfolgender Zeuge konnte den Radfahrer kurz verfolgen und videografieren, bevor er ihn aus den Augen verlor. Wegen eines vorangegangenen Einsatzes um 21.30 Uhr mit einem teils unbekleideten alkoholisierten Mann lag der Verdacht nahe, dass es sich hier um den flüchtigen Unfallbeteiligten handeln könnte. Der unfallbeteiligte 33-jährige Radfahrer konnte in seiner Wohnung im Bett schlafend — und alkoholisiert — angetroffen werden. Er wurde eindeutig identifiziert.
Der Mann musste die Beamten zwecks Blutentnahme zur Dienststelle begleiten. Ihn erwarten mehrere Strafverfahren. An dem geparkten Pkw entstand ein Schaden in Höhe von ca. 500 €.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

In Rüdesheim fuhr Pkw auf Auffahrschiene eines Anhängers und kippte um
Rüdesheim, 28. August 2026
Am Freitag, 28. August 2026, gegen 09:07 Uhr kollidierte ein Pkw auf der Nahestraße in Rüdesheim mit einem geparkten Anhänger eines Baufahrzeugs. Das Auto kippte dadurch auf die linke Seite.
Wegen körperlicher Beschwerden hatte der Fahrer seinen Wagen nach rechts auf den Bus-Sonderstreifen gelenkt. Dort parkte allerdings ein Baustellenanhänger mit ausgefahrenen Auffahrschienen. Das Auto fuhr auf eine Auffahrschiene und kippte hierdurch auf die Fahrerseite.
Ersthelfer sicherten das Auto gegen nochmaliges Umkippen. Bis zum Eintreffen von Rettungswagen und Notarztes sowie der Rüdesheimer Feuerwehr übernahmen die Männer die Betreuung der Fahrzeuginsassen. Die Feuerwehr stellte eine Rettungsplattform ans Dach des Unfallautos, sodass die beiden Insassen selbstständig aus dem Auto aussteigen konnten. Sie wurden vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus transportiert.
Für die 14 Feuerwehrleute aus Rüdesheim war der Einsatz nach 30 Minuten beendet. Durch den Unfall bildete sich rasch ein Stau in der Nahestraße. Das veranlasste besonders ungeduldige Autofahrer, ihre Fahrzeuge trotz herannahender Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Sondersignal ihre Autos zu wenden und so die Anfahrt zur Einsatzstelle unnötig zu verzögern.
Quellen:
Rouven Ginz, Freiwillige Feuerwehr VG Rüdesheim (auch Foto)
Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Aktualisiert / Fundhund bei der Polizei Bingen: 16-jährige Hündin wohlbehalten an Besitzerin übergeben
Bingen, 28. August 2026
Am Donnerstag, 27. August 2026, gegen 23:25 Uhr informierte ein Anrufer die Polizei Bingen über einen an der K 9 zwischen Bingen-Büdesheim und Ockenheim freilaufenden Hund. Die Polizei suchte den Besitzer des Tieres und war dabei erfolgreich.
Der Anrufer konnte den Hund bis zum Eintreffen der Streife sichern. Der augenscheinlich bereits ältere Hund hatte sich anscheinend verirrt. Die Polizeistreife brachte den Vierbeiner zunächst zur Polizeiinspektion. Am Freitagmorgen wurde die Hundedame an die Tierschutzorganisation "Mensch und Tier" übergeben, die noch am selben Tag den Vierbeiner ihrer Besitzerin übergeben konnte.
Quelle: Polizeiinspektion Bingen

Bewährtes Sicherheitskonzept und stete Präsenz: Polizei blickt auf ruhigen Verlauf des Jahrmarkts zurück
Bad Kreuznach, 27. August 2026
Nach Feuerwehr und DRK meldet auch die Polizei Bad Kreuznach einen im Vergleich zum Vorjahr ruhigeren Verlauf des Jahrmarkts. Bei oftmals trübem und regnerischem Wetter war lediglich der Samstagabend etwas arbeitsintensiver.
Die mit der Stadtverwaltung Bad Kreuznach als Veranstalter und der Kreisverwaltung Bad Kreuznach als Genehmigungsbehörde abgestimmten Sicherheitsmaßnahmen haben sich erneut bewährt und gewährleisteten rückblickend wieder eine sichere und störungsfreie Veranstaltung. Durch eine durchgängig sichtbare Präsenz von Einsatzkräften konnten einige veranstaltungstypische Streitigkeiten oder Auseinandersetzungen frühzeitig verhindert oder unterbunden werden.
In Summe wurden 15 Strafanzeigen (Vorjahr: 23) gefertigt. Neben acht Körperverletzungen, die oftmals wechselseitig und nach übermäßigem Alkoholkonsum spät in der Nacht zugefügt wurden, gab es folgende Strafanzeigen:
- zwei Taschendiebstähle
- ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz
- eine Bedrohungsanzeige
- eine sexuelle Belästigung
- eine Beleidigung von Polizeibeamten und
- einmal Widerstand gegenüber Polizeibeamten
Hervorzuheben ist ein Einsatz am frühen Sonntagmorgen (hanz berichtete), wo bei einer Schlägerei ein Beteiligter in Richtung seines Kontrahenten trat und dabei den Unterarm eines Polizeibeamten traf. Der Beamte erlitt eine Unterarmfraktur und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Gegen den 24-jährigen Täter wurden mehrere Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.
Insgesamt wurden auf dem Jahrmarkt 97 Personen kontrolliert, sechs Platzverweise erteilt und vier Personen vorübergehend in Gewahrsam genommen. Im Rahmen von Jugendschutzkontrollen wurden alkoholische Getränke und zehn sogenannte "Vapes" sichergestellt.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach
Archivfoto (2022): Thomas Gierse

Wohnungseinbruch in Bad Sobernheim: Vier junge Leute könnten Tat begangen haben — Zeugen?
Bad Sobernheim, 27. August 2026
In der Nacht zum Samstag, 1. August 2026, 02:50 Uhr, brachen Unbekannte in eine Wohnung in der Königsberger Straße in Bad Sobernheim ein. Die Polizei vermutet junge Leute aus Bad Sobernheim hinter der Tat und bittet um Zeugenhinweise.
Die Täter hatten mit einem Stein die Fensterscheibe einer Wohnung in dem Mehrfamilienhaus eingeworfen, waren über die Balkonbrüstung geklettert und konnten so die Wohnung betreten. Dort durchwühlten sie mehrere Räume und entwendeten einen Tresor, in dem sich Bargeld im niedrigen fünfstelligen Eurobereich befand.
Die Ermittlungen seither brachten zutage, dass die Tat wahrscheinlich von vier männlichen Jugendlichen beziehungsweise Heranwachsenden begangen wurde, die sich zwischen 02:50 und 04:10 Uhr mehrmals im Bereich der Königsberger Straße zu Fuß oder auf einem E-Scooter bewegt haben dürften. Die bisherigen Feststellungen lassen vermuten, dass es sich um ortsansässige junge Leute handeln könnte.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Einbruchsdelikt geben können, sollen sich bitte bei der Polizei Bad Kreuznach, Tel. 0671 88110, melden.
Quelle: Kriminalinspektion Bad Kreuznach

Nach Reifenplatzer an Lkw fünf Folgeunfälle im Rückstau auf der A 61 bei Bingen
A 61 / Bad Kreuznach / Bingen, 27. August 2026
Infolge eines geplatzten Reifens an einem Lkw kam es am Donnerstag, 27. August 2026, auf der A 61, Fahrtrichtung Ludwigshafen, zwischen dem Autobahndreieck Nahetal und der Anschlussstelle Bad Kreuznach zu einem Rückstau, in dem sich fünf Unfälle ereigneten.
Gegen 09:45 Uhr war an der Antriebsachse eines Sattelzugs ein Reifen geplatzt. Umherfliegende Reifenteile beschädigten den Lkw-Tank derart stark, dass mehrere Hundert Liter Dieselkraftstoff austraten. Zum Teil floss der Kraftstoff in den Randstreifen neben der Fahrbahn. Eine Streife der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim räumte die Reifenteile von der Fahrbahn und sperrte den rechten Fahrstreifen. Die Freiwillige Feuerwehr Gensingen dichtete den Tank notdürftig ab.
Zum Ausheben des verunreinigten Erdreichs durch eine Spezialfirma und für die Arbeit des Abschleppunternehmens sperrte die Autobahnmeisterei auch den mittleren Fahrstreifen. Die einspurige Verkehrsführung zog einen Rückstau bis zur Anschlussstelle Bingen-Mitte nach sich. Im Stau ereigneten sich fünf Unfälle, bei welchen lediglich Sachschaden entstand und niemand verletzt wurde.
Die Schadenhöhe kann derzeit noch nicht genau beziffert werden, dürfte sich aber auf mehrere 10.000 Euro belaufen. Gegen 15 Uhr war der Sattelzug geborgen und die Fahrbahn konnte wieder freigegeben werden.
Quelle: Verkehrsdirektion Mainz

Rotes Kreuz verzeichnet ruhigen Sanitätsdienst auf dem Kreuznacher Jahrmarkt
Bad Kreuznach, 26. August 2026
Nach sechs Tagen auf dem Kreuznacher Jahrmarkt ging am Dienstagabend, 25. August 2026, der dortige Sanitätsdienst des Deutschen Roten Kreuzes zu Ende. Rund 75 Ehrenamtliche waren in mehr als 120 Stunden auf der Pfingstwiese präsent und sorgten für die medizinische Versorgung von Besucher*innen und Schausteller*innen.
Insgesamt fanden während des Kreuznacher Jahrmarkts knapp 200 Menschen medizinische Hilfe beim Roten Kreuz. In vielen Fällen konnten kleinere Verletzungen oder Erkrankungen an Ort und Stelle behandelt werden. 39 Patientinnen und Patienten mussten zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus transportiert werden. Schwerverletzte waren nicht zu verzeichnen.
Die Jahrmarktswache war über die Öffnungszeiten hinaus rund um die Uhr besetzt, denn die Einsatzkräfte sind auch in den Nacht- und frühen Morgenstunden Ansprechpartner für die Schaustellerinnen und Schausteller und ihre Familien. Auch nach dem offiziellen Ende des Jahrmarkts blieb das DRK noch bis zum frühen Mittwochmorgen auf der Pfingstwiese einsatzbereit, um die beginnenden Abbauarbeiten medizinisch abzusichern.
Eine Besonderheit gab es in diesem Jahr innerhalb des DRK-Teams. Nachwuchsführungskräfte übernahmen erstmals als Wachhabende Verantwortung für die Leitung der Jahrmarktswache. Unterstützt wurden sie dabei von erfahrenen Führungskräften, die den Sanitätsdienst seit vielen Jahren begleiten. Die Nachwuchskräfte meisterten ihre Aufgaben sehr gut und konnten unter realen Bedingungen wertvolle Erfahrung sammeln.
Die Arbeit der DRK erfuhr große Wertschätzung: Zahlreiche Jahrmarktsbesucher bedankten sich bei den Einsatzkräften für ihren ehrenamtlichen Dienst. Auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesellschaft besuchten die Jahrmarktswache und nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit den ehrenamtlichen Einsatzkräften.
Quelle: Philipp Köhler
DRK-Kreisverband Bad Kreuznach

Feuerwehr meldet sehr ruhige Bereitschaftszeit für die Jahrmarktswache auf der Pfingstwiese
Bad Kreuznach, 26. August 2026
Die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach hatte beim Jahrmarkt 2026 eine sehr ruhige Bereitschaftszeit auf dem Festgelände: Sie musste kein einziges Mal ausrücken.
Am Donnerstag, 20. August, fand ab 18 Uhr eine Begehung des Jahrmarktsgeländes mit allen Wehrleute statt, bei der u. a. die Hydranten auf Ihre Funktion überprüft wurden (FOTO).
Ab Freitagnachmittag wurde die Jahrmarktswache, bestehend aus einem Mittleren Löschfahrzeug (1.000 ltr.) mit einem technischen Hilfeleistungssatz und 6 Wehrleuten, bis Mittwochmorgen besetzt, und zwar zu den Öffnungszeiten des Jahrmarkts zwischen 10:30 und 3:30 Uhr.
Die Jahrmarktswache war zuständig für alle Einsätze auf der Pfingstwiese. Je nach Einsatzstichwort wäre die Jahrmarktswache durch weitere Wehrleute aus den Löschbezirken unterstützt worden. Von Freitag bis Dienstag wurde jeweils von 19 bis 7 Uhr eine Zusatzwache von 6 Wehrleuten im Gerätehaus des Löschbezirks Süd vorgehalten, die umgehend mit Sonderfahrzeugen wie z. B. Tanklöschfahrzeug, Drehleiter oder Rüstwagen hätte ausrücken können. Die Feuerwehreinsatzzentrale war in dieser Zeit ständig besetzt, um sofort nötige Nachalarmierungen durchführen zu können.
Insgesamt wurden auf den Dienstplänen 95 Positionen in 15 Schichten ehrenamtlich von den Feuerwehrleuten der Löschbezirke Süd, Nord, Ost und West besetzt, um die Sicherheit der Jahrmarktsbesucher und der Schausteller zu gewährleisten. Da sich natürlich auch viele Feuerwehrkameraden privat auf dem Jahrmarkt befanden, die gerade keinen Dienst absolvieren mussten, stand an der Jahrmarktswache ein Mannschaftstransportfahrzeug bereit, um bei einem Einsatz im Stadtgebiet, zügig die Einsatzkräfte zu den Gerätehäusern zu befördern.
Quelle: Alexander Jodeleit
Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach

Radfahrer hörte Schreie des Katzenbabys: Wenige Tage altes Kätzchen ausgesetzt — Hinweise erbeten
Mainz-Bingen, 26. August 2026
Ein erst wenige Tage altes, grau getigertes Katzenbaby wurde an der K 34 zwischen Lörzweiler und Nackenheim ausgesetzt.
Das Kätzchen befand sich in einem roten Puma-Schuhkarton, der mit Luftlöchern versehen worden war. Ein Radfahrer wurde durch das Schreien des Tieres auf den Karton aufmerksam. Er hielt an, entdeckte das Katzenbaby und konnte es in einen Tierschutzverein bringen.
Nun wird nach Zeugen gesucht. Die Polizei bittet diejenigen, die Angaben zum Vorfall machen können, sich zu melden. Vielleicht ist jemandem ein Fahrzeug aufgefallen, das dort angehalten hat, oder eine Person, die einen roten Schuhkarton bei sich hatte oder abgestellt hat. Auch Hinweise dazu, woher das Katzenbaby stammen könnte, sind für die Ermittlungen relevant.
Die Polizei appelliert eindringlich an die Person, die das Tier zurückgelassen hat: Bitte setzen Sie Tiere niemals einfach aus. Wenn Sie sich nicht mehr um ein Tier kümmern können, gibt es immer andere Möglichkeiten. Wenden Sie sich an ein Tierheim, einen Tierschutzverein oder eine Tierarztpraxis. Dort kann Ihnen geholfen werden.
>>
Hinweise bitte an die Kriminalinspektion Mainz 1,
kdmainz.ki1.k11@polizei.rlp.de
Quelle: Polizeipräsidium Mainz

Nach Kollision mit Baum bei Oberstreit: Feuerwehr befreite verletzten Autofahrer aus seinem Pkw
Oberstreit/Waldböckelheim, 26. August 2026
Am Dienstagnachmittag, 25. August 2026, ereignete sich gegen 14.30 Uhr auf der L 234 zwischen Oberstreit und Waldböckelheim ein Verkehrsunfall, bei dem ein Autofahrer verletzt wurde.
Der Fahrer eines Dacia Sandero war kurz vor dem Ortseingang Oberstreit mit seinem Fahrzeug gegen einen Baum geprallt. Anschließend kam das Auto im abschüssigen Straßengraben zwischen zwei Bäumen zum Stehen. Wegen der Lage des Autos konnte sich der Fahrer nicht selbstständig befreien. Er war ansprechbar und augenscheinlich nur leicht verletzt.
Die Feuerwehr Waldböckelheim verschaffte sich durch das Entfernen von Ästen mit Zugang zur Beifahrerseite. Um ein Abrutschen des Fahrzeugs zu verhindern, sicherten die Einsatzkräfte den Dacia mit einer Seilwinde. Die Feuerwehr Oberstreit sorgte für die Vollsperrung der L 234 und legte Steckleiterteile als Aufstiegshilfe in den Graben.
Nachdem die Beifahrertür mit einem hydraulischen Spreizer entfernt worden war, konnte der Mann aus dem Fahrzeug aussteigen und selbstständig zur Straße hinaufsteigen. Dort wurde er vom Rettungsdienst versorgt und anschließend in eine Bad Kreuznacher Klinik transportiert.
Den stark beschädigten Dacia barg ein Abschleppunternehmen aus dem Graben. Für die 20 Einsatzkräfte aus Oberstreit und Waldböckelheim sowie in der Feuerwehreinsatzzentrale Rüdesheim war der Einsatz nach 35 Minuten beendet.
Knapp zwei Stunden später wurde die Feuerwehr Waldböckelheim erneut alarmiert, dieses Mal wegen einer Rauchentwicklung auf dem Welschberg. Ein Passant meldete aufsteigenden Rauch im Bereich des Welschberghauses. Schlussendlich konnte die Rauchentwicklung im Bereich einer Wingertshütte festgestellt werden, ein Einsatz für die Feuerwehr war aber nicht erforderlich.
Quelle: Rouven Ginz
Freiw. Feuerwehr VG Rüdesheim

In Hargesheim gegen Mauer gefahren: Autofahrerin war erheblich alkoholisiert
Hargesheim, 26. August 2026
Am Mittwoch, 26. August 2026, kam es gegen 01:42 Uhr in der Schlesienstraße in Hargesheim zu einem Verkehrsunfall.
Eine 59-jährige Pkw-Fahrerin befuhr die Schlesienstraße in Richtung Kirchstraße, als sie mit ihrem Wagen nach links von der Fahrbahn abkam und mit der linken Fahrzeugfront gegen eine Mauer stieß. Die Fahrerin blieb unverletzt. Am Pkw und an der Mauer entstand Sachschaden. Der Pkw musste abgeschleppt werden.
Bei der Unfallaufnahme nahmen die Polizisten bei der Fahrerin Alkoholgeruch wahr. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 1,26 Promille. Der Führerschein wurde sichergestellt und ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Verkehrsunfall zwischen Gau-Algesheim und Appenheim: Motorradfahrer schwer verletzt
Ingelheim, 24. August 2026
Am Montag, 24. August 2026, ereignete sich gegen 16:05 Uhr auf der L 415 zwischen Gau-Algesheim und Appenheim ein schwerer Verkehrsunfall.
Ein 40-jähriger Motorradfahrer befuhr die L 415 von Gau-Algesheim kommend in Richtung Appenheim. Zeitgleich näherte sich eine 24-jährige Pkw-Fahrerin auf der K 12 aus Richtung Laurenziberg. Sie beabsichtigte, auf die L 415 zu fahren. Dabei übersah sie den von links kommenden Motorradfahrer, sodass beide Fahrzeuge zusammenstießen. Der Motorradfahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt; die Autofahrerin erlitt leichte Verletzungen.
Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Die L 415 musste für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen für etwa eineinhalb Stunden voll gesperrt werden.
Quelle: Polizeiinspektion Ingelheim

Rassistischer Übergriff in Bad Kreuznach: Zeugen eines Angriffs auf vollverschleierte Frau gesucht
Bad Kreuznach, 24. August 2026
Am Samstag, 15. August 2026, kam es in der Fußgängerzone Bad Kreuznach vor einem Bekleidungsgeschäftes zu einem Vorfall, bei dem eine vollverschleierte Frau von einem bislang unbekannten Mann angegangen wurde.
Nach bisherigen Erkenntnissen trat der Mann gegen 18:40 Uhr an die Frau heran und verhielt sich ihr gegenüber aggressiv. Hierbei hob er die Hände in Richtung des Halses der Frau. Gleichzeitig forderte er die Frau lautstark auf, „zurück in ihr Land“ zu gehen, da sie „hier unerwünscht“ sei. Eine Begleiterin griff in die Situation ein und hielt den Mann davon ab, körperlich gegen die Frau vorzugehen. Anschließend entfernten sich der Mann und seine Begleiterin.
Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen des Vorfalls. Diese werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bad Kreuznach (0671/8811-0 oder pibadkreuznach@polizei.rlp.de) zu melden.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Unkonventionelle Verfolgungsfahrt in Bad Kreuznach: Radler stellte sein E-Bike zur Verfügung
Bad Kreuznach, 24. August 2026
Eine Streife wollte am Montag, 24. August 2026, gegen kurz vor 9 Uhr in der Wilhelmstraße einen E-Scooter-Fahrer kontrollieren. Dieser ignorierte jedoch die Anhaltesignale und das Blaulicht des Streifenwagens und setzte seine Fahrt fort. Daraufhin nahmen die Polizisten die Verfolgung auf — teils auf unkonventionelle Art und Weise.
Denn als der Streifenwagen wegen örtlichen Gegebenheiten nicht weiterfahren konnte, nahm ein Polizeibeamter die Verfolgung zu Fuß auf und versuchte, dem E-Scooter-Fahrer hinterher zu sprinten. Damit gelang die Verfolgung allerdings nicht wirklich. Ein Radler, der die Situation beobachtete, zögerte nicht lange und stellte dem Polizisten kurzerhand sein E-Bike zur Verfügung. Damit konnte der Beamte die Verfolgung des E-Scooters wieder aufnehmen.
Nach einer minutenlangen Fahrt durch die Bad Kreuznacher Innenstadt konnte der E-Scooter-Fahrer in der Rheingrafenstraße gestellt werden. Bei seiner Überprüfung stellte sich heraus, dass der E-Scooter technisch verändert worden war und dadurch deutlich schneller als die zulässigen 25 km/h fahren konnte. Den 23-jährigen Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die Führerscheinstelle wird über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt.
Die Polizei bedankt sich herzlich bei dem hilfsbereiten Radfahrer für die Überlassung des E-Bike.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Falsche Bank-SMS führt zu hohem Schaden: Betrüger erbeuten mehr als 10.000 Euro
Mainz, 24. August 2026
Ein 31-jähriger Mann wurde am Samstag, 22. August 2026, Opfer einer wiederholt auftretenden Betrugsmasche geworden. Die Betrüger erbeuteten mehr als 10.000 Euro.
Der Mann hatte eine SMS erhalten, die angeblich von seinem Kreditkarteninstitut stammte. Darin wurde er aufgefordert, die angegebene Rufnummer zu wählen, weil angeblich eine fragwürdige Transaktion über mehrere Tausend Euro aufgefallen sei. Bei dem Anruf gaben die Betrüger vor, die Transaktion stornieren zu wollen. Hierfür schickten sie eine Freigabeaufforderung und die Aufforderung, den Vorgang in seiner Secure-App seiner Bank zu bestätigen. Doch statt einer Stornierung stimmte der Mann damit unwissentlich einer Überweisung zu: Mehr als 10.000 Euro wurden unmittelbar vom Konto des Opfers abgebucht.
Der Geschädigte veranlasste umgehend die Sperrung aller seiner Konten und erstattete Anzeige auf der Polizeidienststelle. Die Ermittlungen dauern an.
>> Die Polizei erinnert: Die Freigabe von irgendwelchen angeforderten Transaktionen ablehnen und stets selbst sein Kreditinstitut anrufen und um Klärung bitten!
Quelle: Polizeipräsidium Mainz

Auswärtige Mietwagen tummeln sich im Revier der Taxis im Jahrmarktsgeschäft
Bad Kreuznach, 24. August 2026
Am Sonntag, 23. August 2026, erhielt die Polizei Bad Kreuznach Hinweise darauf, dass sich mehrere ortsfremde Mietwagen — unter anderem von Fahrdienstvermittlern — im Umfeld des Bad Kreuznacher Jahrmarktes aufhalten und offenbar auf Fahrgäste warten würden.
Die Polizei machte gegen 23:00 Uhr zwei entsprechende Fahrzeuge im Bereich Wilhelmstraße / Kirschsteinanlage ausfindig und kontrollierte sie. Die 30 und 32 Jahre alten Fahrer gaben an, zuvor Fahrgäste aus dem Raum Mainz beziehungsweise Frankfurt nach Bad Kreuznach gebracht zu haben und lediglich eine Pause einzulegen. Nachweise hinsichtlich der angeblichen Personenbeförderung konnten sie nicht vorlegen.
Erforderliche Daten wurden durch die Polizei erhoben, sodass im Nachgang geprüft werden kann, ob und in welchem Umfang Verstöße gegen die für Mietwagen geltenden Vorschriften vorliegen.
>> Mietwagen dürfen — anders als Taxis — grundsätzlich nicht ohne vorherige Anforderung auf zufällige Fahrgäste warten. Gerade bei Großveranstaltungen mit einem hohen Fahrgastaufkommen, wie dem Bad Kreuznacher Jahrmarkt, sind die unterschiedlichen Regelungen für Taxis und Mietwagen von besonderer Bedeutung.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Streit zwischen Ex-Partnern eskalierte: Junge Frau leicht verletzt, Mann flüchtete
Bad Kreuznach, 23. August 2026
Am Sonntag, 23. August 2026, gegen 04:00 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Bad Kreuznach am Europaplatz auf eine vor dem Bahnhofsgebäude am Boden liegende Frau aufmerksam. Zugleich flüchtete ein Mann durch den Bahnhofsgebäude in Richtung der Bosenheimer Straße.
Nach ersten Ermittlungen war es zuvor zwischen der 20-Jährigen und ihrem 21-jährigen Ex-Partner zu einem Streit gekommen, in dessen Verlauf soll der Mann die Frau geschubst haben, sodass sie stürzte und sich leicht verletzte. Der Mann konnte trotz der sofort eingeleiteten Fahndung nicht mehr angetroffen werden. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise zum Geschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach
0671/8811-0 /
pibadkreuznach@polizei.rlp.de

Unter Alkoholeinfluss vor Ampel wartenden Pkw gerammt
Bad Kreuznach, 23. August 2026
Am Sonntag, 23. August 2026, gegen 01:45 Uhr ereignete sich in der Bad Kreuznacher Wilhelmstraße ein Verkehrsunfall. Dessen Verursacher war alkoholisiert.
In Höhe des Europaplatzes hatte 29-Jähriger, der in Richtung Ochsenbrücke unterwegs war, an einer Rot zeigenden Ampel angehalten. Ein 27-Jähriger überholte das Fahrzeug des 29-Jährigen, touchierte aber den Pkw mit seinem Wagen.
Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Ein Atemalkoholtest bei dem 27-Jährigen ergab einen Wert von 1,15 Promille. Sein Führerschein wurde sichergestellt und ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Nächtliche Schlägerei im Umfeld des Jahrmarkts: Polizeibeamter durch Tritt verletzt
Bad Kreuznach, 23. August 2026
Am Sonntag, 23. August 2026, gegen 03:35 Uhr, wurde eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Bad Kreuznach im "Brückes" auf eine Schlägerei zwischen zwei Personen innerhalb einer größeren Personengruppe aufmerksam.
Die Beamten schritten ein und konnten einen 24-Jährigen zunächst zu Boden bringen und fesseln. Beim Versuch, sich loszureißen, gelang es dem Mann aufzustehen. Er trat in Richtung seines Kontrahenten und eines Polizeibeamten. Dabei traf er den Beamten am rechten Unterarm und fügte ihm einen Knochenbruch zu. Der Mann flüchtete zu Fuß in Richtung Pfingstwiese und konnte nicht mehr ermittelt werden.
Im Zusammenhang mit dem Vorfall wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, insbesondere gegen den 24-Jährigen, wegen Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie gefährlicher Körperverletzung. Die Ermittlungen dauern an.
Zeugen die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach
0671/8811-0 / pibadkreuznach@polizei.rlp.de

Einsatz einer Spezialeinheit in Bingen: Sohn verletzte und bedrohte seine Mutter — Drogen im Spiel
Bingen, 23. August 2026
In der Nacht zu Sonntag, 23. August 2026, hatte die Polizei Bingen in Grolsheim einen Einsatz wegen häuslicher Gewalt. Gegen 00:30 Uhr hatte ein 29-jähriger Mann seine 63 Jahre alte Mutter verletzt und mit einer Schusswaffe bedroht. Der Frau gelang es sich in Sicherheit zu bringen.
Angesichts der Gefahrenlage wurde das Wohnhaus von zahlreichen Polizisten umstellt. Einsatzkräften einer Spezialeinheit konnten den
Beschuldigten
in
seiner Wohnung festnehmen. Dort wurde auch
eine täuschend echt aussehende Spielzeugpistole gefunden, bei der es sich wohl um die Tatwaffe handelte.
Bei dem Einsatz wurden weder der Beschuldigte noch Polizeibeamte verletzt. Die 63-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ihr Sohn stand mutmaßlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und befand sich offenkundig in einem psychischen Ausnahmezustand. Er wurde zur psychiatrischen Behandlung in eine Fachklinik eingewiesen. Die Ermittlungen zu Hintergründen und genauem Ablauf des Geschehens dauern an.
Quelle: Polizeiinspektion Bingen

Auto eines 80-Jährigen kam von der Straße ab: Fahrer leicht verletzt
Bad Kreuznach-BME, 22. August 2026
Am Freitag, 21. August 2026, kam es gegen 13:40 Uhr im Bereich der Berliner Straße / Naheweinstraße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 80-jähriger Autofahrer leicht verletzt wurde.
Der Senior befuhr mit seinem VW Golf die Berliner Straße aus Richtung Bad Kreuznach kommend und bog nach rechts in die Naheweinstraße ein. Danach kam der Pkw aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Mauer.
Durch den Zusammenstoß lösten die Airbags des Fahrzeugs aus. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde nach einer Erstversorgung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Am VW Golf entstand Totalschaden. Die Mauer wurde augenscheinlich nur geringfügig beschädigt.
Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Abbiegespur von der Berliner Straße in die Naheweinstraße vollständig gesperrt.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Ohne Versicherungskennzeichen und unter Drogeneinfluss auf E-Scooter in Bingen unterwegs
Bingen, 22. August 2026
Am Samstag, 22. August 2026, gegen 13:20 Uhr kontrollierte eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Bingen einen 48-jährigen Mann, der auf der L 414 zwischen Büdesheim und Dromersheim auf einem E-Scooter unterwegs war.
Anlass für die Kontrolle war, dass an dem E-Scooter kein Versicherungskennzeichen angebracht war. Der Fahrer bestätigte gegenüber den Beamten, dass für den E-Scooter kein gültiger Versicherungsschutz vorliegt. Den Beamten fielen bei dem Beschuldigten außerdem Anzeichen für den Konsum von Betäubungsmitteln auf. Auch dies räumte der Beschuldigte ein: Er habe kurz zuvor Marihuana konsumiert. Deshalb wurde dem Mann auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen.
Der 48-Jährige wird sich wegen Fahrens ohne Versicherungsschutzes sowie unter Einfluss von Betäubungsmitteln verantworten müssen
Quelle: Polizeiinspektion Bingen
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Mit quietschenden Reifen durch die Wilhelmstraße —
21-Jähriger zeigt gegenüber Polizei keine Einsicht
Bad Kreuznach, 21. August 2026
Am Freitagnachmittag, 21. August 2026, fiel einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Bad Kreuznach im Bereich Wilhelmstraße in Bad Kreuznach ein weißer BMW der 3er-Reihe auf, dessen 21-jähriger Fahrer mehrfach mit quietschenden Reifen und laut aufheulendem Motor anfuhr. Außerdem wendete er verbotswidrig auf der zu diesem Zeitpunkt stark von Fußgängern frequentierten Wilhelmstraße.
Die Polizeibeamten stoppten und kontrollierten den zuvor mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gefahrenen BMW gegen 14:30 Uhr im Kreisverkehr Römerkastell. Dort hielt ein Autofahrer neben den Beamten an und begrüßte ausdrücklich die Kontrolle des aus seiner Sicht auffällig fahrenden Verkehrsteilnehmers.
Weniger erfreut über die Kontrolle zeigte sich hingegen der 21-Jährige selbst. Einsicht bezüglich seines problematischen Fahrverhaltens ließ er nicht erkennen und gab nach entsprechender Belehrung an, keinen Fehler gemacht zu haben und "normal" gefahren zu sein. Neben dem Einleiten von Ordnungswidrigkeitenverfahren wird die Polizei den Sachverhalt auch der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde mitteilen. Diese prüft in eigener Zuständigkeit, ob sich aus dem gezeigten Verhalten Zweifel an der Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen ergeben.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Für Eigenschutz und Deeskalation: Kommunaler Vollzugsdienst in Bad Kreuznach setzt Bodycams ein
Bad Kreuznach, 21. August 2026
Der Kommunale Vollzugsdienst in Bad Kreuznach setzt jetzt Bodycams ein: Damit reagiert die Stadtverwaltung auf die zunehmende Anzahl verbaler und körperlicher Übergriffe auf Bedienstete des Vollzugsdienstes in Rheinland-Pfalz. Die Bodycams sollen dazu beitragen, kritische Situationen bereits im Vorfeld zu entschärfen.
„Die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität“, erklärt Dezernent Mirko Helmut Kohl „Die Erfahrung zeigt, dass allein das sichtbare Tragen einer Kamera eine deeskalierende Wirkung auf potenzielle Aggressoren hat. Wir wollen damit nicht nur unsere Einsatzkräfte besser schützen, sondern auch die Hemmschwelle für Angriffe erhöhen.“
Bei der Nutzung der Bodycams gelten die Datenschutzbestimmungen. So werden die Kameras nicht dauerhaft aufzeichnen, sondern nur dann, wenn eine Gefahr für die Einsatzkräfte oder Dritte besteht oder wenn es zu einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit kommt. Die betroffenen Personen werden – sofern es die Situation zulässt – vor Beginn der Aufzeichnung darauf hingewiesen. „Wir setzen die Bodycams als präventives Instrument ein“, betont die neue Leiterin des Ordnungsamtes Tina Werner. Das Ziel sei es, die Eskalation von Konflikten zu vermeiden. „Sollte es dennoch zu einem Vorfall kommen, dienen die Aufnahmen zudem der Beweissicherung, was für die rechtliche Aufarbeitung von Übergriffen von entscheidender Bedeutung ist.“
Alle Mitarbeiter*innen des KVD, die mit einer Bodycam ausgestattet werden, haben eine Schulung durchlaufen. Diese umfasste nicht nur die technische Bedienung der Geräte, sondern insbesondere auch rechtliche Aspekte sowie taktische Verhaltensweisen zur Deeskalation.
Das Foto zeigt (von links) den Beigeordneten Mirko Helmut Kohl, Vollzugsbeamtin Lisa Hellwig, Tina Werner, Leiterin des Ordnungsamtes, den Vollzugsbeamten Jonas Wagner und Jörg Keil, Abteilungsleiter Kommunaler Vollzugsdienstes
Quelle: Jürgen Cron
Stadtverwaltung Bad Kreuznach

Sehr hoher Schaden: Pkw schleuderte gegen Neuwagen und zertrümmerte Glasfront des Autohandels
Bad Kreuznach, 21. August 2026
Am Donnerstag, 20. August 2026, ereignete sich gegen 19:17 Uhr auf der Bosenheimer Straße ein Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden.
Ein 21-Jähriger befuhr mit seinem Pkw den Einfädelungsstreifen von der Alzeyer Straße kommend zur Bosenheimer Straße. Bei vermutlich nicht angepasster Geschwindigkeit geriet das Fahrzeug ins Schleudern und kollidierte mit einem Firmenschild sowie einem nicht zugelassenen Ausstellungsfahrzeug eines Autohauses. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Neuwagen teilweise durch die Glasfront in das Firmengebäude geschoben.
Die Insassen des Pkw blieben unverletzt. Hinweise auf eine Fahruntüchtigkeit des Fahrers ergaben sich nicht. Der Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Ladendieb flüchtete nach Alarm aus Baumarkt und verlor Handy mit Selfie auf Sperrbildschirm
Mainz, 20. August 2026
Am Mittwoch, 19. August 2026, 18:18 Uhr, löste ein Ladendieb beim Verlassen eines Baumarkts in der Straße "Am Hahnenbusch" die Warensicherung aus und flüchtete. Auf dem Parkplatz verlor der Mann sein Mobiltelefon, auf dessen Sperrbildschirm er selbst zu sehen war.
Etwa zehn Minuten später kehrte der Mann ohne seine schwarze Daunenjacke an den Tatort zurück — vermutlich auf der Suche nach seinem Handy. Als Angestellte ihn wiedererkannten, ergriff er erneut die Flucht. Nach Feierabend bemerkte ein Mitarbeiter den Verdächtigen in der Nähe des Baumarktes auf einem Feldweg und informierte die Polizei. Eine Polizeistreife kontrollierte den Mann, auf den die Beschreibung und das Hintergrundfoto auf dem sichergestellten Mobiltelefon exakt passten.
Die Staatsanwaltschaft ordnete eine erkennungsdienstliche Behandlung an. Das Mobiltelefon wurde sichergestellt. Der Beschuldigte bestreitet die Tat und bestreitet auch
Eigentümer des Mobiltelefons zu sein. Die Suche nach der abgelegten Jacke und dem Diebesgut verlief bislang ergebnislos.
Quelle: Polizeipräsidium Mainz

Spanngurte auf der A 60 rissen Kraftstofftank eines Pkw auf — Hinweise auf Verursacher erbeten
A 60 Ingelheim, 20. August 2026
Am Donnerstag, 20. August 2026, gegen 17:53 Uhr wurden der Polizei mehrere Gegenstände auf der Hauptfahrbahn der A 60, Fahrtrichtung Mainz, gemeldet. Die Gegenstände befanden sich zwischen den Anschlussstellen Ingelheim-West und Ingelheim-Ost.
Eine Polizeistreife fand Teile von vier Spanngurten und beseitigte diese. Für den Fahrer eines Seat Leon kam dies zu spät, denn er war mit seinem Wagen über die Hindernisse gefahren. Dadurch wurde der Dieseltank des Fahrzeugs beschädigt und riss auf. Der Seat verlor daraufhin Kraftstoff und blieb wenig später stehen. Eine Weiterfahrt war nicht möglicch.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Verlierer der Ladung oder zum betreffenden Fahrzeug geben können, sich sich zu melden.
Quelle: Polizeiautobahnstation Heidesheim
06132 9500 /
pastheidesheim@polizei.rlp.de

Übel gelaunter 20-Jähriger provozierte Beinahe-Unfall mit Streifenwagen der Polizei Mainz
Mainz, 19. August 2026
In der Nacht zu Mittwoch, 19. August 2026, gegen 2 Uhr fiel Streifenpolizisten in der Mainzer Innenstadt ein Pkw durch seine rasante Fahrweise auf. Das Fahrzeug sollte daher in der Rheinstraße kontrolliert werden.
Bereits zu Beginn der Verkehrskontrolle schrie der Fahrer die Beamten lautstark und aggressiv an. Da weder am Fahrzeug noch beim Fahrer Beanstandungen festgestellt wurden — die zuvor beobachtete Fahrweise entsprach nicht einer Ordnungswidrigkeit — sollte die Kontrolle beendet werden. Der 20-jährige Fahrer weigerte sich zunächst jedoch weiterzufahren und diskutierte weiterhin aggressiv mit den Einsatzkräften.
Als er dann anfuhr, folgte ihm der Streifenwagen. Da das vorausfahrende Fahrzeug die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h missachtete, betätigte der Fahrer des Streifenwagens kurz die Lichthupe und wechselte anschließend auf den mittleren Fahrstreifen. Daraufhin zog der 20-Jährige unmittelbar vor den Streifenwagen und bremste diesen bis zum Stillstand aus. Nur durch eine Notbremsung konnte ein Zusammenstoß knapp verhindert werden — zurück blieben deutliche Bremsspuren.
Der Fahrer stieg sofort aus, lief zur Fahrerseite des Streifenwagens, schlug gegen die Scheibe und verhinderte zunächst das Aussteigen des Fahrers. Auch gegenüber einer weiteren Streifenbesatzung verhielt er sich extrem aggressiv, unterschritt mehrfach den Sicherheitsabstand und beleidigte sowie bedrohte die Beamten massiv. Er wurde schließlich gefesselt.
Anzeichen für Alkohol- oder Drogenkonsum wurden nicht festgestellt. Aufgrund seines unberechenbaren Verhaltens wurde dem Mann die Weiterfahrt untersagt, das Auto ordnungsgemäß geparkt und der Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Gegen den 20-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Bedrohung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet.
Quelle: Polizeipräsidium Mainz

Unachtsamer Autofahrer erfasste in Kirn mit seinem Pkw einen Fußgänger
Kirn, 18. August 2026
Im Kirner Teichweg stießen am Dienstagvormittag, 18. August 2026, ein Fußgänger und ein Auto zusammen. Der Passant wurde dabei leicht verletzt.
Gegen 09:30 Uhr befuhr ein 29-jähriger BMW-Fahrer den Teichweg aus Richtung Nahegasse und bog nach rechts in die Mauergasse ein. Infolge seiner Unachtsamkeit übersah der Autofahrer einen 84-jährigen Fußgänger, der die Mauergasse aus gleicher Richtung querte. Der Pkw touchierte den Fußgänger, der dadurch zunächst auf die Motorhaube und dann auf den Boden aufschlug. Der Mann wurde leicht verletzt.
Am Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro. Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn

Als „Gurtmuffel“ kontrolliert, als Beschuldigter wegen Drogenkonsums und Fahrens ohne Fahrerlaubnis entlassen
Kreuznach, 16. August 2026
Am Sonntag, 16. August 2026, gegen 13 Uhr kontrollierte eine Streifenbesatzung der Polizei in Bad Kreuznach einen 33-jährigen Autofahrer, der aufgefallen war, weil er den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte.
Bei der Verkehrskontrolle ergaben sich Hinweise auf einen möglichen Drogenkonsum des 33-Jährigen. Dieser räumte schließlich ein, THC konsumiert zu haben. Einen Schnelltest lehnte er aber ab. Bei der weiteren Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen den Mann eine Fahrerlaubnissperre besteht.
Der 33-Jährige wurde zur Polizeidienststelle gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Der mitgeführte Führerschein wurde sichergestellt. Gegen den Fahrer wurden entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Mit Flügel in Zaun verfangen: Feuerwehr Waldböckelheim befreite Eule
Waldböckelheim, 16. August 2026
Eine Eule verfing sich am Sonntagnachmittag, 16. August 2026, in einem Zaun der Freiflächensolaranlage zwischen Waldböckelheim und Oberstreit. Das Tier blieb mit dem linken Flügel im Zaun stecken und konnte sich nicht selbst befreien.
Eine Reiterin verständigte die Feuerwehr. Die Feuerwehrkräfte aus Waldböckelheim kappten mit einem Bolzenschneider mehrere Drähte des Zauns und befreiten das Tier innerhalb weniger Augenblicke. Über die Feuerwehreinsatzzentrale Rüdesheim wurde der Gonsenheimer Wildtierpark kontaktiert. Dorthin brachte die Feuerwehr die verletzte Eule zur tierärtzlichen Versorgung.
Quelle: Rouven Ginz
Freiw. Feuerwehr VG Rüdesheim

Zwei Verletzte auf der A 63: Auto übersehen und Überschlag verursacht — Pkw blieb auf Dach liegen
A 63 Alzey, 16. August 2026
Am Sonntag, 16. August 2026, kam es gegen 12:40 Uhr auf der A 63, Fahrtrichtung Mainz, zwischen Freimersheim und Erbes-Büdesheim zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wechselte ein Pkw vom linken auf den rechten Fahrstreifen und kollidierte hierbei mit einem dort fahrenden Auto. Durch den Zusammenstoß überschlug sich der auffahrende Pkw und blieb auf dem Standstreifen auf dem Dach liegen. Ein weiteres Fahrzeug kollidierte mit Trümmerteilen auf der Fahrbahn.
Der Fahrer des sich überschlagenden Pkw sowie seine Beifahrerin wurden verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Die weiteren Unfallbeteiligten blieben unverletzt. An zwei Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden; sie mussten abgeschleppt werden. Darüber hinaus entstand Sachschaden an der Fahrbahn.
Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der anschließenden Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die Fahrbahn circa zwei Stunden lang lediglich auf dem linken Fahrstreifen befahrbar.
Quelle: Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim

Wenn die Hitze zu Kopf steigt: Lautstark, bedrohlich, unappetitlich und gewalttätig lösten Menschen Einsätze der Polizei aus
Bad Kreuznach, 16. August 2026
Ob es tatsächlich an der Hitzeperiode lag, kann die Polizei nicht beurteilen. Fest steht jedoch: Am Sonntagvormittag (16.08.2026) hatten die Einsatzkräfte in Bad Kreuznach und Umgebung gleich mehrfach mit eher ungewöhnlichen Sachverhalten zu tun.
Gegen 09:30 Uhr wurde die Polizei zum Bahnhofsvorplatz gerufen. Dort pöbelte eine 31-jährige Frau mehrere Personen an. Die bereits polizeibekannte Frau fällt regelmäßig durch ähnliche Vorfälle auf. Die Beamten erteilten ihr einen Platzverweis, dem sie schließlich nachkam.
Wenig später meldeten Passanten einen Mann, der in der Innenstadt mehrere Messer schleifen würde. Die Einsatzkräfte trafen den 54-Jährigen an und kontrollierten ihn. Tatsächlich führte er drei Messer mit sich, darunter auch Messer, deren Besitz beziehungsweise Führen waffenrechtlich nicht erlaubt ist. Darüber hinaus fanden die Beamten bei ihm eine geringe Menge Betäubungsmittel. Messer und Betäubungsmittel wurden sichergestellt; entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. Der Verantwortliche konnte sich nicht erklären, warum seine Schleiftätigkeit bei einigen Passanten ein ungutes Gefühl hervorrief.
Für einen weiteren ungewöhnlichen Einsatz sorgte ein 40-jähriger Mann, der - u.a. mit Anzug und Krawatte bekleidet - ein Wettbüro betrat. Anstatt dort eine Wette abzugeben, begab er sich in einen Lagerraum und verrichtete dort seine Notdurft. Gegenüber den hinzugerufenen Polizeibeamten zeigte er sich zunächst wenig einsichtig. Nach einem eindringlichen Gespräch beseitigte er seine Hinterlassenschaft schließlich selbst. Ihn erwartet eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Zudem erhielt er einen Platzverweis sowie ein Hausverbot. Dies nahm der Mann grinsend zur Kenntnis und erklärte, er wolle ohnehin noch auf eine Hochzeit gehen.
Auch im Bad Kreuznacher Umland waren die Beamten als Streitschlichter gefragt. Hintergrund war ein bereits länger schwelender Nachbarschaftsstreit, der sich offenbar am Orgelspiel eines
Sohnes entzündet hatte. Beide Parteien warfen sich gegenseitig vor, in den vergangenen Wochen mit lauter Musik provoziert zu haben. Am Sonntag eskalierte die Auseinandersetzung schließlich: Nach bisherigen Erkenntnissen gingen die Beteiligten mit einer Eisenstange beziehungsweise Pfefferspray aufeinander los. Zudem sollen diverse Beleidigungen geäußert worden
sein. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Beamten versuchten die Gemüter zu beruhigen und den Streit zu schlichten.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Frontalcrash am frühen Morgen in Norheim: Alkohol im Spiel
Norheim, 16. August 2024
Am Sonntagmorgen, 16 August 2026, gegen 05:54 Uhr kam es in der Hüffelsheimer Straße in Norheim zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Pkw frontal miteinander kollidierten.
Der 23-jährige Fahrer eines Opel Corsa befuhr die Hüffelsheimer Straße aus Richtung Rüdesheim kommend in Richtung Ortsmitte. In einer leichten Rechtskurve geriet sein Wagen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden Audi A4 eines 54-Jährigen.
Bei der Unfallaufnahme zeigte sich, dass beide Fahrer dem Alkohol zugesprochen hatten. Ein Atemalkoholtest beim 23-Jährigen ergab einen Wert von 1,25 Promille. Er gab gegenüber den Polizeibeamten außerdem an, kurz vor dem Unfall in einen Sekundenschlaf gefallen zu sein.
Auch der 54-jährige Unfallgegner war nicht gänzlich nüchtern unterwegs. Bei ihm ergab der Atemalkoholtest einen Wert von 0,57 Promille. Beiden Fahrern wurden Blutproben entnommen und ihre Führerscheine wurden sichergestellt. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.
Die Fahrer erlitten nur
leichte Abschürfungen an den Händen und benötigten keine medizinische Versorgung. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Gesamtschaden wird auf etwa 10.000 bis 15.000 Euro geschätzt. Für die Beseitigung auslaufender Betriebsstoffe sowie die Bergung der Fahrzeuge wurde die Fahrbahn in beide Richtung für ca. 30 Minuten gesperrt.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Schaumbildung auf der A 61: Ausweichmanöver des Fahrers ließ Sattelzug umkippen
A 61 Dorsheim, 15. August 2026
Am Samstagnachmittag, 15. August 2026, kam es auf der A 61, Fahrtrichtung Süden, nahe der Anschlussstelle Dorsheim zu einem Verkehrsunfall mit einem Sattelzug.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei bemerkte der Fahrer des Sattelzuges, dass sich auf der Fahrbahn — vermutlich wegen der Hitze — Schaum bildete. Der Mann versuchte den Schaum zu umfahren, doch infolge seines Ausweichmanövers verlor er die Kontrolle über den Sattelzug und der Auflieger kippte um.
Seit etwa 16:00 Uhr und bis in den Abend hinein
ist der rechte Fahrstreifen der A 61 gesperrt. Die Absicherung der Unfallstelle erfolgt durch die Autobahnmeisterei Emmelshausen. Ein Abschleppunternehmen wurde mit der Bergung des Sattelzuges beauftragt.
Es bildete sich ein langer Rückstau. Solange die Bergungsarbeiten andauern, ist mit weiteren Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Quelle: Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim

Vegetation brannte an der Bahnlinie im Salinental Bad Kreuznach - Leicht verletzte Feuerwehrleute
Bad Kreuznach, 13. August 2026
Am Donnerstag, 13. August 2026, gegen 16 Uhr hatte die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach einen Einsatz an der Bahnstrecke zwischen Bad Kreuznach und Bad Münster. Auf einer Fläche von ca. 2.000 Quadratmetern brannten Bäume und Sträucher. Die starke Rauchentwicklung war weithin sichtbar.
Das Erreichen der
Einsatzstelle an schwer zugänglichen Böschungen gestaltete sich aufwendig. Ein Zaun musste gewaltsam geöffnet werden. Während des Einsatzes wurde die Bahnlinie voll gesperrt, um einen Löschangriff von der Salinenstraße aus durchführen zu können. Von Salinenstraße und Hasenrecher Weg aus wurden insgesamt 4 C-Rohre zur Brandbekämpfung eingesetzt. Die Wasserversorgung wurde über Hydranten und Tanklöschfahrzeuge sichergestellt. Die Vegetation der betroffene Fläche wurde mit Waldbrandwerkzeugen auseinander gezogen, ausreichend gewässert und mit einer Wärmebildkamera abschließend kontrolliert.
Zwei Feuerwehrleute verletzten sich leicht bei den Löscharbeiten. Sie wurden an Ort und Stelle vom Rettungsdienst behandelt. Der Einsatz war nach etwa zwei Stunden beendet und die Einsatzstelle wurde der Polizei bzw. Bundespolizei übergeben.
Quelle: Tim Helmes
Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach

Schutz vor Afrikanischer Schweinepest durchlöchert: Unbekannte bauten Seuchenschutzzaun auf zwei Kilometern ab
Ingelheim,13. August 2026
Zwischen Mittwoch, 12. August, und Donnerstag, 13. August 2026 haben unbekannte Täter den Seuchenschutzzaun bei Ingelheim in einer Länge von 2,1 km abgebaut.
Der Seuchenschutzzaun wurde im Dezember 2024 zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest erreicht. Sein Zweck ist, das Abwandern oder das Einwandern von potenziell infizierten Wildschweinen zwischen Rheingau und Rheinhessen zu verhindern. Durch das Aushängen des Zauns ist diese Schutzfunktion auf einer Länge von ca. 2,1 km derzeit nicht mehr gewährleistet.
Zaunelemente wurden bei der Aktion beschädigt. Die Polizei Ingelheim ermittelt und bittet um sachdienliche Hinweise zu dem Sachverhalt.
Quelle: Polizeiinspektion Ingelheim
06132 6551-0 / piingelheim@polizei.rlp.de

Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen auf B 41 bei Hochstetten-Dhaun — 63-jährige Frau verstorben — Kind schwer verletzt
Kirner Land, 13. August 2026
Am Mittwoch, 12. August 2026, kam es gegen 17:54 Uhr auf der B 41 auf der Ortsumgehung Hochstetten-Dhaun zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befuhr die 20-jährige Fahrerin eines Mercedes die B 41 von Bad Kreuznach kommend in Richtung Idar-Oberstein. Aus ungeklärter Ursache geriet ihr Wagen in einer Rechtskurve in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem entgegenkommenden Skoda. Ein unmittelbar hinter dem Skoda befindlicher BMW konnte nicht mehr ausweichen und prallte ebenfalls gegen den Skoda. Die 63-jährige Skoda-Fahrerin erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Ein ebenfalls im Fahrzeug befindliches Kind wurde schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden. Auch die weiteren beteiligten Personen wurden verletzt.
Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit einem größeren Aufgebot vor Ort. Die Unfallstelle wurde für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie Unfallaufnahme vollständig gesperrt. Der Verkehr konnte durch Hochstetten-Dhaun abgeleitet werden.
Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der aktuellen Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach gab hierfür ein Gutachten in Auftrag.
>> Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Kirn unter der 06752- 156-0 in Verbindung zu setzen.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn

Beginn der Autobahnbaustelle bei Daxweiler übersehen: Vier Fahrzeuge durch Unfall beschädigt
A 61 Daxweiler, 12. August 2026
Am Dienstag, 11. August 2026, gegen 21:20 Uhr ereignete sich auf der A 61 bei Daxweiler ein Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen.
Ein 35-jähriger Mann aus Nordrhein-Westfalen befuhr mit seinem BMW die A 61 in Richtung Koblenz. Kurz hinter der Tank- und Rastanlage Hunsrück-Ost verengt sich die Fahrbahn aufgrund einer Baustelle von drei auf zwei Fahrstreifen. Dies nahm der 35-Jährige zu spät wahr, sodass sein Wagen mit mehreren Baustelleneinrichtungen kollidierte.
Durch die Kollision wurden Gegenstände auf die Fahrbahn geschleudert, die drei nachfolgenden Pkw zum Verhängnis wurden. Alle vier Fahrzeuge wurden so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Verletzt wurde niemand.
>> Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim, 06701/9190 oder pastgau-bickelheim@polizei.rlp.de.
Quelle: Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim

Einsturzgefährdetes Haus: Obersteiner Straße in Kirn voll gesperrt
Kirn, 10. August 2026
Wegen notwendigen Arbeiten an der Standsicherheit eines Wohnhauses muss die Obersteiner Straße in Kirn ab sofort bis voraussichtlich Dienstag, 11. August 2026, gegen 18:00 Uhr in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden.
Die Sperrung ist aus Sicherheitsgründen erforderlich, um eine Gefährdung von Anwohnern und
Verkehrsteilnehmern während der Arbeiten auszuschließen. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den gesperrten Bereich nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren und die eingerichtete Verkehrsführung sowie die örtliche Beschilderung zu beachten.
Die Dauer der Sperrung kann sich je nach Verlauf der Arbeiten ändern. Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die notwendigen Verkehrsmaßnahmen.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn

Unfallflucht auf B 41/A 61: Betrunkener Autofahrer bedrohte Zeugen durch starkes Abbremsen auf der Autobahn
B 41/A 61 / Bad Kreuznach, 10. August 2026
Ein 48-Jähriger befuhr am Samstag, 8. August 2026, gegen 06:45 Uhr die B 41 aus Richtung Bad Kreuznach kommend in Richtung A 61. Kurz vor der Fahrbahnteilung an den Autobahnauffahrten verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte erst gegen das Leitschild und touchierte im Anschluss einen Leitpfosten. Anschließend setzte der Mann seine Fahrt in Richtung Mainz fort.
Auf der A 61 bremste der 48-Jährige einen Zeugen seines Unfalls erheblich aus. Eine inzwischen alarmierte Streife der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim fand auf der Fahrbahn der A 61 über eine längere Strecke Fahrzeugteile eines Mercedes. Mit Unterstützung einer Streife der Polizei Ingelheim wurde die Halteranschrift angefahren, wo ein stark beschädigter Mercedes stand, der mit der Beschreibung des Zeugen übereinstimmte.
Auch der Halter konnte dort angetroffen werden. Bei ihm ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von ca. 1,6 Promille. Der 48-Jährige musste eine Blutprobe abgeben. Sein Führerschein wurde einbehalten. Er muss nun mit Strafanzeigen, dem längeren Entzug der Fahrerlaubnis und mindestens mit einer Geldstrafe rechnen.
Quelle: Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim

Radfahrer und Feuerwehr Rüdesheim retteten verletzten Rollstuhlfahrer aus dem Ellerbach
Rüdesheim, 10. August 2026
Schwere Verletzungen hat sich am Sonntag, 9. August 2026, gegen 16 Uhr ein Mann zugezogen, der mit seinem Rollstuhl unweit des DRK-Seniorenzentrums in den Ellerbach gestürzt war.
Ein Fahrradfahrer, der auf dem Radweg zwischen Rüdesheim und Weinsheim unterwegs war, entdeckte den im Bach liegenden Mann, stieg in den Ellerbach,
hob den Kopf des Mannes aus dem Wasser und setzte den Notruf ab. Der Ellerbach hat an dieser Stelle trotz der anhaltenden Trockenheit eine Wassertiefe von etwa 40 Zentimetern.
Ein Rettungswagen des DRK und die Feuerwehr Rüdesheim trafen kurz nach der Alarmierung am Einsatzort ein. Mithilfe eines Rettungsbrettes hoben mehrere Feuerwehrleute
und ein Notfallsanitäter den Verletzten in eine Schleifkorbtrage und zogen die Trage über zwei Steckleiterteile die steile Böschung bis auf den Radweg. Dort übernahmen die Notfallsanitäter und ein Notarzt aus Bad Kreuznach die medizinische Versorgung. Angesichts der schweren Verletzungen wurde zusätzlich der Rettungshubschrauber Christoph 66 aus Rockenhausen angefordert, der den Patienten in eine Klinik nach Kaiserslautern transportierte.
Der Einsatz der 15 Aktiven von der Rüdesheimer Feuerwehr konnte gegen 17:30 Uhr beendet werden.
Quelle: Rouven Ginz
Freiw. Feuerwehr VG Rüdesheim

Zwei Unfallfahrzeuge bei Sprendlingen: Am Steuer saßen Vater und Sohn
Sprendlingen, 9. August 2026
Gegen 01:36 Uhr in der Nacht zu Sonntag, 9. August 2026, wurde die Polizei vom automatischen Notruf eines Autos über einen Unfall auf der L 415 zwischen Sprendlingen und Ober-Hilbersheim informiert.
Eine Polizeistreife fand einen stark beschädigten schwarzen Mercedes vor. Da sich im oder am Fahrzeuge keine Personen befanden, wurde die Umgebung zunächst nach verletzten Unfallbeteiligten abgesucht. Dabei stießen die Polizisten an der L 415 auf ein weiteres Unfallfahrzeug, einen roten Mazda. In dem Wagen saßen der 62-jährige unverletzte Fahrer sowie sein 25-jähriger leicht verletzter Sohn.
Bei der Kontrolle erhärtete sich der Verdacht, dass der Sohn der Fahrer des schwarzen Unfallwagens gewesen war. Da der 25-Jährige deutlich alkoholisiert wirkte, wurde ihm nach der medizinischen Erstversorgung eine Blutprobe entnommen. Der Unfallwagen wurde ebenso wie der Führerschein des Fahrers sichergestellt.
Die Fahrzeuge von Vater und Sohn waren nicht miteinander kollidiert; die genauen Zusammenhänge werden noch ermittelt.
Quelle: Polizeiinspektion Bingen

Auf B 41 in den Gegenverkehr gefahren: drei Verletzte
Kirner Land, 9. August 2026
Am Freitagabend, 7. August 2026, kam es gegen 22:55 Uhr zu einem Frontalzusammenstoß auf der B 41, diesmal Höhe Simmertal. Erst am Tag zuvor waren bei Bad Sobernheim zwei Autos frontal kollidiert.
Der 25-jährige Fahrer eines Seat fuhr von Kirn kommend in Richtung Bad Kreuznach. Kurz vor dem Kreisverkehr Simmertal geriet er aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und stieß frontal mit dem Mazda eines 69-jährigen Fahrers zusammen. Beide Fahrer sowie der Beifahrer im Mazda wurden leicht verletzt. Die genaue Unfallursache ist Gegenstand der Ermittlungen.
Die Autos wurden so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Die B 41 war für die Unfallaufnahme ca. 1,5 Stunden lang voll gesperrt.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn

19-Jähriger nach Drogenkonsum und ohne Führerschein auf Flucht vor der Polizei
Langenlonsheim, 9. August 2026
Am Samstag, 8. August 2026, gegen 15:36 Uhr wollte eine Polizeistreife in Langenlonsheim den Fahrer eines schwarzen VW Golf kontrollieren. Der Fahrer ignorierte das Anhaltesignal "Stop Polizei" und setzte seine Fahrt fort, wohl um sich der Kontrolle zu entziehen. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf.
Die Fahrt führte durch die gesamte Ortschaft. Der Flüchtende fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und gefährdete möglicherweise andere Verkehrsteilnehmer. In einem Wohngebiet hielt er an und flüchtete zu Fuß in ein Feld. Die anschließende Fahndung war erfolgreich: Der 19-Jährige ließ sich widerstandslos festnehmen.
Der Fahrer war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Außerdem besteht der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, der Straßenverkehrsgefährdung sowie des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Die Polizei bittet Personen, die durch die Fahrweise des 19-Jährigen gefährdet wurden oder sachdienliche Hinweise geben können, sich bei der Polizeiinspektion Bad Kreuznach zu melden.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach
0671/8811-0 /
pibadkreuznach@polizei.rlp.de

Verletzten Greifvogel in Regionalbahn transportiert
Mainz, 8. August 2026
Am Donnerstagvormittag, 6. August 2026, fand eine Frau auf einem Feld in Nieder-Olm einen Greifvogel. Da das Tier mutmaßlich flugunfähig war und sie ihm helfen wollte, entschied die Tierfreundin sich den Vogel mitzunehmen.
So nahm die Finderin den Greifvogel mit in die Regionalbahn nach Mainz. Noch im Zug sitzend, kontaktierte sie die Bundespolizei und übergab nach Eintreffen der RB 31 im Hauptbahnhof Mainz den Vogel an die Beamten. Diese informierten die Tierrettung, die den Vogel in eine Wildauffangstation brachte.
Um welche Art Greifvogel es sich genau handelte (Anmerkung: wahrscheinlich war es ein Mäusebussard) und warum dieser nicht flugfähig war, konnte die Polizei nicht klären.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern

Fahrer eines manipulierten und nicht versicherten Fatbikes bei Verkehrskontrolle in Bingen erwischt
Bingen, 7. August 2026
In der Nacht zu Freitag, 7. August 2026, stoppten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Bingen den 20-jährigen Fahrer eines sogenannten Fatbikes. Es handelte sich um ein elektrisch angetriebenes Zweirad, das versicherungspflichtig ist.
Gegen 01:15 Uhr wurde der Fahrer in der Binger Saarlandstraße angehalten. Bei der Verkehrskontrolle ergaben sich Hinweise auf eine technische Manipulation des Zweirades, wodurch es eine deutlich höhere Geschwindigkeit als zulässig erreichen konnte. Infolge dieser Veränderungen erfüllte das Fahrzeug nicht mehr die Voraussetzungen für den Betrieb als versicherungsfreies Fahrrad beziehungsweise Pedelec. Doch für das Fahrzeug bestand kein Versicherungsschutz.
Die Weiterfahrt wurde dem Fahrer untersagt. Gegen ihn wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Polizei weist darauf hin, dass technische Veränderungen an elektrisch unterstützten Fahrrädern zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und des Versicherungsschutzes führen können. Zudem können sich hieraus straf- und ordnungsrechtliche Konsequenzen ergeben.
Quelle: Polizeiinspektion Bingen

Frontalzusammenstoß zweier Pkw auf B 41 bei Bad Sobernheim: Verursacher schwer verletzt
B 41 / Bad Sobernheim, 6. August 2026
Am Donnerstag, 6. August 2026, stießen in der Mittagszeit auf der B 41 bei Bad Sobernheim zwei Autos zusammen. Ein Fahrer erlitt dabei schwere Verletzungen.
Gegen 13:20 Uhr geriet ein 68-jähriger Fahrer aus ungeklärter Ursache mit seinem Toyota-Kleinwagen in den Gegenverkehr, wo er mit einem entgegenkommenden VW Kombi einer 46-jährigen Fahrerin kollidierte. Beide Insassen befanden sich alleine in ihren Fahrzeugen. Der 68-Jährige wurde schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert. Auch die Autofahrerin wurde in ein Krankenhaus gebracht.
An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf ca. 40.000 €. Die B 41 war für die Unfallaufnahme ca. drei Stunden lang voll gesperrt.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn

Insassen konnten in Brand geratenes Auto unverletzt verlassen
A 61 Rheinhessen, 6. August 2026
Am Donnerstag, 6. August 2026, geriet gegen 10:40 Uhr auf dem Parkplatz Steingewann an der A 61, Fahrtrichtung Koblenz, ein Pkw in Brand. Der Parkplatz liegt zwischen den Anschlussstellen Gau-Bickelheim und Bad Kreuznach.
Der Fahrer und seine Beifahrerin hatten das Fahrzeug zuvor verlassen und blieben unverletzt. Weitere Sachschäden entstanden nicht. Die Brandursache war ein technischer Defekt.
Die Feuerwehr der VG Gensingen-Sprendlingen konnte den Brand schnell löschen. Die Zufahrt zum Parkplatz musste für circa 45 Minuten gesperrt werden.
Quelle: Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim

Siebenjähriger Junge bei Unfall in Bad Kreuznach schwer verletzt — Offenbar plötzlich auf Straße gelaufen
Bad Kreuznach, 6. August 2026
Am Donnerstag, 6. August 2026, ereignete sich gegen 08:45 Uhr an der Einmündung der Möbusstraße in die Bosenheimer Straße ein Verkehrsunfall, bei dem ein siebenjähriger Junge schwer verletzt wurde.
Offenbar lief das Kind aus der Möbusstraße kommend auf die Bosenheimer Straße, ohne am Straßenrand anzuhalten oder auf den fließenden Verkehr zu achten. Das Auto eines 21-Jährigen, der die Bosenheimer Straße stadtauswärts befuhr, erfasste das Kind. Eine Vollbremsung hatte den Zusammenstoß mit dem Kind nicht verhindern können.
Durch den Aufprall
wurde der Siebenjährige mehrere Meter weit auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Er erlitt nach derzeitigen Kenntnisstand der Polizei schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst und einen Notarzt wurde das Kind mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.
Für die Unfallaufnahme musste die Bosenheimer Straße etwa eine Stunde lang voll gesperrt werden. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben oder Angaben zum Unfallhergang machen können, sich mit der Polizeiinspektion Bad Kreuznach unter der Telefonnummer 0671/8811-0 oder per E-Mail an pibadkreuznach@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Warnung der Polizei: In Region Bad Kreuznach vermehrt Schockanrufe von Betrügern
Bad Kreuznach, 6. August 2026
Bei der Kriminalpolizei Bad Kreuznach gehen zurzeit wieder Anzeigen von Geschädigten ein, die Anrufe von Betrügern erhielten.
Die Masche der Täter variiert leicht, hat jedoch grundsätzlich einen ähnlichen Aufbau: Die Anrufer stellen sich entweder als enge Angehörige oder Amtsträger (Polizeibeamter, Staatsanwalt, Rechtsanwalt) vor und teilen mit, dass ein Familienmitglied in einen Unfall verwickelt sei,
bei dem Personen verletzt oder getötet wurden. Nun müsse der/die Angehörige gegen Kaution bei der Polizei ausgelöst werden. Hierbei werden hohe Geldbeträge oder Wertgegenstände gefordert. Gehen die Opfer auf diese Forderungen ein, erscheint eine durch die Täter beauftragte Person und holt die Wertgegenstände ab.
Die Polizei appelliert: Seien Sie wachsam und geben Sie keinerlei Informationen bzgl. ihrer persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse gegenüber Anrufern preis, die Ihnen persönlich unbekannt sind. Es handelt sich bei den Anrufern nicht um Polizeibeamte oder sonstige Amtsträger! Keine dieser Personen wird am Telefon die Zahlung von Kautionen fordern. Lassen Sie sich nicht in ein langes Gespräch verwickeln, beenden Sie das Gespräch schnellstmöglich und übergeben sie kein Bargeld und/oder Wertgegenstände an unbekannte Personen. Kontaktieren Sie direkt die Polizei oder ihre Angehörigen über die Ihnen bekannten Telefonnummern. Achten Sie darauf, dass sie das Gespräch mit den Anrufern vorher definitiv beendet haben.
Quelle: Kriminalinspektion Bad Kreuznach

Bei Windesheim toten Mann gefunden — Vermutlich Leichnam des vermissten 58-Jährigen
Windesheim, 6. August 2026
Bei einer — nicht polizeilichen — Absuche eines Waldgebiets bei Windesheim wurde am Mittwochabend, 5. August 2026, der Leichnam eines Mannes gefunden.
Die Identität des Leichnams konnte noch nicht zweifelsfrei festgestellt werden. Es gibt jedoch konkrete Anhaltspunkte dafür, dass es sich um den seit dem 21. Juli 2026 vermissten 58-jährigen Dirk M aus Windesheim handeln könnte.
Quelle: Polizeipräsidium Mainz

Bewaffneter Mann wünschte sich bei Polizeieinsatz getötet zu werden
Mainz, 6. August 2026
Am Mittwoch, 5. August 2026, löste ein mit einer Armbrust bewaffneter Mann in der Kettelerstraße in Mainz-Finthen einen größeren Polizeieinsatz aus.
Gegen 22:30 Uhr hatte eine Anruferin der Polizei gemeldet, dass sich ein Mann mit einer Armbrust im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses aufhalte. Polizisten trafen den Mann vor dem Wohnhaus an; die Armbrust hielt er in der Hand. Nach mehrfacher Aufforderung legte der Mann die Armbrust schließlich ab, flüchtete dann aber ins Wohnhaus. Weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Mann über weitere Waffen verfügte, wurden das Spezialeinsatzkommando sowie die Verhandlungsgruppe hinzugezogen.
Als sich der Mann später ins Treppenhaus des Anwesens begab, konnte er in einem günstigen Moment festgenommen werden. Dabei kam ein Distanzelektroimpulsgerät (Taser) zum Einsatz. Während des Polizeieinsatzes gab der Mann mehrfach zu verstehen, dass er sich wünsche, von Polizeibeamten getötet zu werden.
Der Beschuldigte wurde zur weiteren medizinischen und psychiatrischen Begutachtung in ein Krankenhaus gebracht.
Quelle: Polizeipräsidium Mainz

Wohnungseinbruch in Bad Kreuznach am helllichten Tag: Hinweise auf drei verdächtige Frauen erbeten
Bad Kreuznach, 5. August 2026
Am Dienstagvormittag, 4. August 2026, wurde in eine Wohnung in der Dr.-Karl-Aschoff-Straße in Bad Kreuznach eingebrochen.
Zwischen 11:00 und 11:57 Uhr gelangten die unbekannten Täter in das Mehrfamilienhaus. Im ersten Stock hebelten sie eine Wohnungstür auf, wobei erheblicher Sachschaden entstand. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei wurden aus der Wohnung Dokumente und schriftlichen Unterlagen entwendet.
Die Wohnungsinhaberin kehrte um 11:57 Uhr heim und traf im Treppenhaus auf drei junge Frauen, die das Anwesen verließen. Diese Frauen konnten bei einer Befragung der Hausbewohner weder als Mieterinnen noch als Besucherinnen identifiziert werden. Daher geht die Polizei davon aus, dass es sich hierbei um die Tatverdächtigen handelt.
Personenbeschreibung:
- ca. 20 Jahre alt
- "normale" Figur und Größe
- dunkelhaarig
- eine Frau hatte langes, nach hinten gebundenes Haar
- die beiden anderen Frauen trugen kürzeres Haar
- helle Bekleidung und flache helle Schuhe
- eine Frau trug eine helle Handtasche
Die Polizei bittet um Hinweise und fragt: Wer hat zu der oben angegebenen Tatzeit Verdächtiges im Bereich des Tatorts wahrgenommen? Sachdienliche Hinweise bitte an Polizei Bad Kreuznach, Tel. 0671/8811-0.
Quelle: Kriminalinspektion Bad Kreuznach

Verdacht des Betruges mit Wucherpreisen: Kammerjäger forderte 1000 € für Nagerbekämpfung
Bodenheim, 4. August 2026
Am Montagnachmittag, 3. August 2026, hatte es die Polizei in Bodenheim mit einem Kammerjäger zu tun, der für seine Arbeit einen mutmaßlichen Wucherpreis in Rechnung stellte.
Eine 60-jährige Frau hatte wegen eines akuten Nagerbefalls an ihrem Wohnhaus einen Kammerjäger beauftragt. Nach der Durchführung einer oberflächlichen Maßnahme — dem Auftragen einer roten Paste — forderte der Dienstleister von der Frau eine sofortige Bezahlung in Höhe von rund 1000 Euro. Die Geschädigte kam der Zahlungsaufforderung zunächst nach.
Erst nach Rücksprache mit ihrer Tochter kamen der Frau erhebliche Zweifel an der Angemessenheit des geforderten Betrags für die erbrachte Leistung, woraufhin sie sich entschloss, den Vorfall bei der Polizei zu melden, die Ermittlungen wegen des Verdachts von Wucher und Betrug einleitete.
Die Polizei rät in diesem Zusammenhang:
- Vorsicht bei Notdiensten: Nutzen Sie möglichst ortsansässige Firmen und vereinbaren Sie Festpreise, bevor Aufträge erteilt werden.
- Keine überstürzten Zahlungen: Lassen Sie sich bei handwerklichen Notdiensten nicht zu sofortigen Bar- oder Onlinezahlungen drängen, wenn die Rechnung unverhältnismäßig erscheint oder Leistungen und Preise undurchsichtig sind.
- Im Verdachtsfall handeln: Sollten Sie Opfer einer solchen Masche geworden sein, zögern Sie nicht und erstatten Sie umgehend Anzeige
Quelle: Polizeipräsidium Mainz

Nachts lüften: Polizei warnt vor Gelegenheitstaten bei offen stehenden Fenstern und Türen
Alzey, 4. August 2026
Seit Mittwoch, 29. Juli 2026, registrierte die Polizei in Alzey bislang vier Fälle, bei denen sich ein unbekannter Täter durch offen stehende oder unverschlossene Fenster bzw. Türen Zugang zu Wohnungen, Gebäuden oder Einrichtungen verschaffte.
In allen Fällen nutzte der Täter offenbar günstige Gelegenheiten aus, ohne Gewaltanwendung in die Gebäude eindringen zu können. Vor dem Hintergrund der aktuellen sommerlichen Temperaturen ist davon auszugehen, dass insbesondere zum Lüften offen stehende Fenster und Türen für solche Taten ausgenutzt werden können. Zuletzt kam es am Dienstag, 4. August 2026, zwischen 03:00 und 07:15 Uhr, zu einer solchen Tat.
Die Polizei bittet die Bürgerinnen und Bürger daher um erhöhte Aufmerksamkeit. Gerade in den warmen Sommernächten gilt:
- Lassen Sie frei zugängliche Fenster, Balkon- und Terrassentüren möglichst nicht unbeaufsichtigt offen stehen.
- Schließen Sie Fenster und Türen bei Abwesenheit, in der Nacht oder beim Schlafen, wenn diese von außen leicht erreichbar sind.
- Auch gekippte Fenster können von Tätern als Einstiegsmöglichkeit genutzt werden.
- Achten Sie in Mehrfamilienhäusern etc. darauf, dass Haus-, Neben- und Zugangstüren nicht offenstehen.
- Melden Sie verdächtige Personen, die sich auffällig an Häusern, Türen oder Fenstern aufhalten, umgehend der Polizei.
Quelle: Kriminalinspektion Worms

Angeblicher Bankmitarbeiter erbeutete Bargeld und Bankkarte — sitzt aber inzwischen in Untersuchungshaft
Mainz, 4. August 2026
Eine Seniorin aus Mainz wurde am 30. Juli 2026 Opfer eines Diebstahls sowie eines Computerbetruges durch einen angeblichen Mitarbeiter ihrer Hausbank. Dessen Freude über seinen gelungenen Coup währte allerdings nicht lange.
Der Betrüger hatte sich am Telefon der Seniorin gegenüber als Mitarbeiter ihrer Bank ausgegeben und behauptet, auf dem Konto der Frau habe es verdächtige Buchungen gegeben. Außerdem sei Falschgeld im Umlauf, weshalb ein Mitarbeiter der Bank ihr Bargeld überprüfen werde. Dieser Mann erschien kurz darauf, und im Verlauf eines Gesprächs und der vorgeblichen Prüfung von Bargeld und Bankkarte nahm der angebliche Bankmitarbeiter in einem unbeobachteten Moment einen vierstelligen Betrag an sich. Mit der ihm ausgehändigten Bankkarte samt PIN gelang es ihm, weiteres Geld vom Konto der Geschädigten abzuheben.
Die Polizei konnte noch am selben Tag einen Tatverdächtigen ermitteln und vorläufig festnehmen. Ein Richter ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz die Untersuchungshaft an, sodass der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wurde.
Quelle: Polizeipräsidium Mainz

41-jährigen Mann aus Kreis Bad Kreuznach erschossen — Dann bei „Nature One“ gefeiert und festgenommen
Bad Dürkheim, 4. August 2026
Am Freitag, 31. Juli 2026, wurde gegen 22:30 Uhr ein 41-Jähriger aus dem Landkreis Bad Kreuznach in einem Mehrfamilienhaus in Bad Dürkheim mit einer Schusswaffe tödlich verletzt. Der 43-jährige Tatverdächtige wurde zwischenzeitlich verhaftet.
Zeugen hatten den schwer verletzten Mann gefunden und Polizei sowie Rettungsdienst alarmiert. Der Mann wurde von Rettungskräften reanimiert, erlag jedoch im Krankenhaus seinen Verletzungen. Der 43-Jährige flüchtete vor Eintreffen der Polizei und konnte trotz Einsatzes zahlreicher Polizisten und eines Polizeihubschraubers zunächst nicht ergriffen werden.
Bei den Ermittlungen ergaben sich Hinweise, dass der Mann sich auf dem „Nature One“-Festival im Hunsrück aufhalten sollte. Dort ließ er sich in der Nacht zu Sonntag, 2. August, gegen 3:30 Uhr widerstandslos festnehmen. Der 43-Jährige wurde dem Haftrichter des Amtsgerichts Frankenthal vorgeführt, der den Untersuchungshaftbefehl in Vollzug setzte. Der mutmaßliche Täter wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Der Leichnam des 41-Jährigen wurde am Montag im Institut für Rechtsmedizin der Universität Mainz obduziert. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion kann ein Verbluten nach Innen infolge einer Schussverletzung in den Oberkörper als Todesursache angenommen werden.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und der Kriminalpolizei Ludwigshafen zu den konkreten Umständen und Hintergründen der Tat sowie dem Motiv dauern an.
Quelle: Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und Polizeipräsidium Rheinpfalz

Nebengebäude des Bonnheimer Hofs in Hackenheim stand in Vollbrand
Hackenheim, 3. August 2026
Am frühen Montagmorgen gegen 1:30 Uhr wurde ein Brand am Bonnheimer Hof in Hackenheim gemeldet, der einen umfangreichen Einsatz der örtlichen Feuerwehren zur Folge hatte.
Ursprünglich alarmiert wegen
eines
Heckenbrandes, erhöhte die Feuerwehr Hackenheim noch auf der Anfahrt die Alarmstufe auf Gebäudevollbrand. Die Feuerwehren aus Volxheim, Hackenheim und Frei-Laubersheim erhielten Unterstützung von der Feuerwehr Bad Kreuznach, die mit einer Drehleiter sowie einem Tanklöschfahrzeug vor Ort war. Auch Einheiten aus Neu-Bamberg, Biebelsheim, Pleitersheim, Fürfeld, Tiefental, Pfaffen-Schwabenheim waren alarmiert.
Das Abfallentsorgungsgebäude, etwas abseits der Hauptgebäude gelegen, stand komplett in Flammen. Besonders stark wurden der Dachstuhl, ein Traktor mit Anhänger sowie mehrere Gitterboxen mit Holz beschädigt. 66 Einsatzkräfte waren im Einsatz beziehungsweise hielten sich in Bereitschaft. Nach intensiven Löschmaßnahmen konnte der Brand gegen 6 Uhr weitgehend unter Kontrolle gebracht und der Einsatz beendet werden.
Glücklicherweise gab es keine Verletzten; die Kriminalpolizei ermittelt.
Quelle: Toni Forster
Freiwillige Feuerwehr der VG Bad Kreuznach

Nach Alkohol- und Drogenkonsum Auto gefahren: Totalschaden bei Unfall im Brückes
Bad Kreuznach, 3. August 2026
Am Sonntagabend, 2. August 2026, verursachte ein unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln stehender Autofahrer auf der B 48 (Brückes) in Bad Kreuznach einen Verkehrsunfall.
Gegen 20:19 Uhr fuhr der 27-Jährige in Richtung B 41. In einer Rechtskurve verlor er bei nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Pkw kam von der Fahrbahn ab und kollidierte auf dem Gehweg mit einer Straßenlaterne, die durch den Aufprall vollständig aus ihrer Verankerung gerissen wurde. Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf schätzungsweise 10.000 Euro.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten Anzeichen einer Alkohol- und Betäubungsmittelbeeinflussung beim Fahrer fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,43 Promille und ein Drogenschnelltest reagierte positiv. Daher wurde dem 27-Jährigen eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde sichergestellt.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Kontrolle des Lkw-Fahrverbots: Drei Fahrer mussten Pause einlegen und werden Bußgeld zahlen
A 61 Rheinhessen, 2. August 2026
Am Samstag, 1. August 2026, kontrollierte die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim auf der A 61 verstärkt die Einhaltung des Lkw-Fahrverbots.
Nach der Ferienreiseverordnung ist es Lkw ab 7,5 t zulässiger Gesamtmasse sowie Lkw mit Anhängern untersagt, auf bestimmten Autobahnen und Bundesstraßen samstags in der Zeit von 07:00 Uhr bis 20:00 Uhr, gewerbliche Fahrten durchzuführen. Das Verbot gilt für den Zeitraum 1. Juli bis 31. August.
Insgesamt wurden fünf Fahrzeuge kontrolliert, wovon drei nicht weiterfahren durften. In einem Fall konnte eine Ausnahmegenehmigung vorgelegt werden, in einem weiteren Fall handelte es sich um eine rein private Fahrt. Bei den drei Brummis, die stehen bleiben mussten, müssen sowohl die Fahrer als auch die Halter mit einem Bußgeld rechnen.
Quelle: Verkehrsdirektion Mainz

Eignung als Fahrer steht infrage: 48-Jähriger nach Drängeln und Rasen wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens in Bad Kreuznach angezeigt
Bad Kreuznach, 1. August 2026
Einer Polizeistreife fiel am Freitagabend, 31. Juli 2026, gegen 22:25 Uhr im Bereich Gensinger Straße / Viktoriastraße in Bad Kreuznach ein schwarzer Mercedes-Benz auf, weil der Fahrer einen äußerst geringen Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug hielt.
Die Verkehrssituation bot dem Fahrer keine Möglichkeit, den anderen Wagen zu überholen. Dennoch hielt er den geringen Abstand über eine längere Strecke aufrecht. Auf der Charles-de-Gaulle-Straße bis in die Waldalgesheimer Straße beschleunigte er
das Fahrzeug erheblich. In dem Wohngebiet gilt Höchstgeschwindigkeit 30 km/h, doch um den Abstand zum Mercedes konstant halten zu können, musste der Streifenwagen auf über 100 km/h beschleunigen.
Der Mercedes-Fahrer konnte umgehend gestoppt werden. Nach Rücksprache mit der Bereitschaftsstaatsanwaltschaft wurde der Anfangsverdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens gemäß § 315d StGB bejaht. Gegen den 48-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Außerdem
wird seine Eignung zum Fahren eines Fahrzeugs geprüft.
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Nach Feststellung der Polizei schätzen viele Fahrer*innen den schmalen Grat zwischen einer Verkehrsordnungswidrigkeit und einer Straftat falsch ein: Wer innerorts massiv zu schnell fährt oder durch dichtes Auffahren andere Verkehrsteilnehmer unter Druck setzt, riskiert nicht nur Bußgeld oder Fahrverbot. Bereits eine grob verkehrswidrige und rücksichtslose Fahrweise kann den Straftatbestand des verbotenen Kraftfahrzeugrennens (§ 315d StGB) erfüllen — auch ohne ein zweites beteiligtes Fahrzeug. Dann können neben einer Geld- oder Freiheitsstrafe auch die Entziehung der Fahrerlaubnis sowie unter Umständen die Einziehung des Fahrzeugs folgen.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Betrunkener Mann drang in fremdes Haus ein — bei Auseinandersetzung verletzt
Bad Kreuznach, 1. August 2026
Am Freitagabend, 31. Juli 2026, versuchte gegen 21:00 Uhr ein Mann in ein Wohnhaus einer Familie in Bad Kreuznach einzudringen. In der Folge zog er sich Verletzungen zu und wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen.
Der 54-Jährige aus Bad Kreuznach betrat das Gebäude offenbar durch die nicht vollständig geschlossene Haustür. Die 29-jährige Bewohnerin bemerkte den Unbekannten sofort, forderte ihn lautstark auf, das Haus zu verlassen und alarmierte ihren im Obergeschoss befindlichen 31-jährigen Ehemann. Dieser begab sich unverzüglich zur Haustür und verhinderte durch den Einsatz körperlicher Gewalt das weitere Eindringen des Mannes.
Der 54-Jährige stürzte vor dem Anwesen und blieb bis zum Eintreffen der Polizei auf dem Boden liegen. Die Beamten fanden ihn verletzt vor dem Wohnhaus vor. Er stand deutlich unter Alkoholeinfluss und musste zunächst in einem Krankenhaus medizinisch versorgt werden. Da sich der Mann auch im weiteren Verlauf des Einsatzes nicht beruhigen ließ und weiterhin ein aggressives Verhalten zeigte, wurde er nach Abschluss der Behandlung zur Verhinderung weiterer Störungen in Polizeigewahrsam genommen.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei bestand zu den Hausbewohnern keinerlei persönliche Beziehung. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat sowie wegen des Verdachts des versuchten Wohnungseinbruchdiebstahls beziehungsweise Hausfriedensbruchs dauern an. Die Rechtmäßigkeit des Handelns des Hausbewohners wird ebenfalls geprüft.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Über manipuliertes E-Mail-Konto Smartphones bestellt sowie Mobilfunkverträge abgeschlossen
Mainz, 31. Juli 2026
Unbekannte Täter haben offenbar die Daten eines Mannes missbraucht, um in dessen Namen Mobilfunkverträge abzuschließen und hochwertige Smartphones zu bestellen.
Der Geschädigte erhielt per E-Mail eine Auftragsbestätigung eines Mobilfunkanbieters über den Abschluss von vier Mobilfunkverträgen einschließlich der Bestellung von vier Smartphones. Da er diese Bestellungen nicht selbst veranlasst hatte, kontaktierte er den Kundenservice. Dort konnten zwei der vier Verträge storniert werden.
Des Weiteren bemerkte der Mann, dass in seinem E-Mail-Konto eine automatische Weiterleitung an eine ihm unbekannte E-Mail-Adresse eingerichtet worden war. Es besteht somit der Verdacht, dass sich Unbekannte unbefugt Zugriff auf das E-Mail-Konto verschafft haben, um Bestellbestätigungen und weitere Kommunikation (möglichst) abzufangen. Die Höhe des entstandenen Schadens ist noch nicht bekannt.
Die Polizei rät, E-Mail-Konten durch starke, individuelle Passwörter und eine Zwei-Faktor-Authentifizierung zu schützen. Zudem sollten Betroffene regelmäßig die Sicherheitseinstellungen ihres E-Mail-Kontos überprüfen, insbesondere auch Weiterleitungsregeln. Wer unberechtigte Bestellungen oder verdächtige Änderungen an seinem Benutzerkonto feststellt, sollte unverzüglich den jeweiligen Anbieter informieren, Passwörter ändern und Anzeige bei der Polizei erstatten.
Quelle: Polizeipräsidium Mainz

Verkauf angeblich zugunsten blinder Menschen: Warnung vor unerlaubten Werbeanrufen
Mainz, 31. Juli 2026
Das Deutsche Blindenhilfswerk warnt vor unerlaubten Werbeanrufen, bei denen sich Anrufende als Vertreter von Blindenwerkstätten oder Blindenhilfswerken ausgeben und zum Kauf sogenannter Blindenwaren drängen. Bei den telefonischen Verkaufsangeboten werde mit emotionalem Druck gearbeitet oder der Eindruck vermittelt, die Kaufsumme komme blinden oder sehbehinderten Menschen unmittelbar zugute.
Tatsächlich handelt es sich bei vielen dieser Anrufe um unerlaubte Telefonwerbung. Das LKA Rheinland-Pfalz weist ausdrücklich darauf hin, dass es durchaus seriöse Anbieter von Blindenwaren gibt. Verbraucher sollten sich jedoch vor einem Kauf vergewissern, mit wem sie tatsächlich sprechen. Informationen zu staatlich anerkannten Blindenwerkstätten bietet der Bundesverband staatlich anerkannter Blindenwerkstätten e.V.
So kann man sich schützen:
- Lassen Sie sich den Namen des Unternehmens sowie der angeblichen Blindenwerkstatt nennen
- Geben Sie keine persönlichen oder finanziellen Daten am Telefon preis
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und beenden Sie das Gespräch, wenn Ihnen der Anruf unseriös erscheint
- Weisen Sie den Anrufenden darauf hin, dass unerlaubte Werbeanrufe gesetzlich verboten sind
- Melden Sie entsprechende Anrufe der Bundesnetzagentur
Sollten Sie telefonisch zum Kauf gedrängt worden sein und anschließend eine Auftragsbestätigung oder Rechnung erhalten, obwohl Sie keinen Kaufvertrag abschließen wollten, widerrufen Sie den Vertrag schriftlich innerhalb der gesetzlichen Frist. Werden Sie trotz eines Widerrufs weiter zur Zahlung aufgefordert oder von einem Inkassounternehmen kontaktiert, wenden Sie sich an die Polizei oder an eine Verbraucherzentrale.
Quelle: Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz

Unehrlicher Finder aus Bad Kreuznach: Im Hauptbahnhof Mainz Mobiltelefon gefunden und unterschlagen
Mainz/Bad Kreuznach, 31. Juli 2026
Am Donnerstagabend, gegen 21:30 Uhr, verlor ein 24-jähriger Mann im Mainzer Hauptbahnhof sein Mobiltelefon. Der Finder nahm es mit nach Bad Kreuznach.
Der 24-Jährige hatte sein Mobiltelefon in die Hosentasche gesteckt. Auf einer Treppe im Hauptbahnhof fiel das Gerät unbemerkt zu Boden. Erst als sich die Verbindung der kabellosen Kopfhörer zum Mobiltelefon trennte, stellte der 24-Jährige den Verlust fest.
Die Auswertung der Videoaufzeichnungen ergab, dass ein unmittelbar hinter dem Geschädigten gehender Mann das auf der Treppe liegende Mobiltelefon bemerkte, aufhob und in seine Hosentasche steckte. Das Mobiltelefon wurde dem Eigentümer bislang nicht zurückgegeben.
Mithilfe der Ortungsfunktion konnte das Mobiltelefon wiederholt im Bereich Bad Kreuznach lokalisiert, jedoch nicht aufgefunden werden. Die Identität des Tatverdächtigen ist unbekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Unterschlagung aufgenommen.
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Wer den Vorfall im Hauptbahnhof Mainz beobachtet hat oder Hinweise zur Identität des Finders oder zum Verbleib des Mobiltelefons geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 (06131/65-34250) in Verbindung zu setzen.
Quelle: Polizeipräsidium Mainz

Helfer ausgerechnet ein Polizist: Bei Reifenpanne auf A 61 alkoholisiert und ohne Fahrerlaubnis erwischt
A 61 / Bad Kreuznach, 30. Juli 2026
Am Donnerstag, 30. Juli 2026, gegen 13:45 Uhr blieb auf der A 61 bei Bad Kreuznach mit einer Reifenpanne liegen. Ein zufällig vorbeifahrender Polizeibeamter hielt an, um den Fahrer zu unterstützen.
Allerdings zeigt der 39-jährige, in Rheinland-Pfalz wohnhafte Fahrer Anzeichen eines vorausgegangenen Alkoholkonsums. Es wurden weitere Polizisten hinzugezogen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert, der einer Blutalkoholkonzentration von rund 1,2 Promille entsprach. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war.
Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Quelle: Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim

Seniorin stürzte mit dreirädrigem Elektromobil — schwere Kopfverletzungen
Bad Sobernheim, 30. Juli 2026
Am Donnerstagmittag, 30. Juli 2026, stürzte in Bad Sobernheim eine Seniorin, die mit einem dreirädrigen Elektromobil unterwegs war. Sie zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Gegen 13 Uhr befuhr die 75-Jährige einen Gehweg. Als sie während der Fahrt einen heruntergefallenen Gegenstand aufheben wollte, verlor sie das Gleichgewicht. Das Fahrzeug kippte um und die Frau stürzte. Sie erlitt schwere Kopfverletzungen — einen Helm hatte sie nicht getragen. Hinweise auf die Beteiligung weiterer Verkehrsteilnehmer liegen der Polizei nicht vor.
Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde die Verletzte mit einem Rettungshubschrauber in die Universitätsmedizin Mainz geflogen. Am Fahrzeug entstand lediglich geringer Sachschaden.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn

Überholversuch auf B 41 scheiterte: Autofahrerin übersah, dass sie selbst überholt wurde
B 41 / Bad Kreuznach, 30. Juli 2026
Am Donnerstag, 30. Juli 2026, ereignete sich gegen 07.25 Uhr auf der B 41, Fahrtrichtung Autobahn, bei Bad Kreuznach ein Verkehrsunfall. Die Folge war ein langer Stau im Berufsverkehr.
Auf der zweispurigen Richtungsfahrbahn wollte eine Autofahrerin einen Pkw überholen. Hierbei übersah sie aber, dass sich links neben ihr bereits ein Wagen befand, sodass die beiden Autos miteinander kollidierten. Bei dem Zusammenstoß verletzten sich die beiden Unfallbeteiligten leicht.
Die beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Unfallaufnahme und die Räumung der Unfallstelle nahmen eine Stunde Zeit in Anspruch. Solang war die B 41 in Richtung Autobahn voll gesperrt werden, was einen langen Stau auslöste.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach
Fotos: Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach

Autofahrer durch Radler irritiert: Pkw rutschte über Abtrennung zwischen Fahrbahn und Radweg
Bad Kreuznach, 29. Juli 2026
Am Dienstag, 29. Juli 2026, ereignete sich gegen 13:50 Uhr an derEinmündung Am Römerkastell / Gensinger Straße in Bad Kreuznach ein Verkehrsunfall.
Ein 82-jähriger Pkw-Fahrer befuhr die Straße Am Römerkastell von der Planiger Straße („Capri-Kreisel“) kommend und wollte nach rechts in die Gensinger Straße einbiegen. Offenbar war die Aufmerksamkeit des Mannes dabei stark von einer Gruppe Radfahrer*innen beansprucht, die auf dem — baulich abgetrennten — Radweg neben der Fahrbahn unterwegs war. Der Wagen des Mannes kollidierte mit den Trennelementen zwischen Fahrbahn und Radweg, fuhr darauf und rutschte einige Meter auf diesen entlang, bevor er stehen blieb.
Der Fahrer blieb unverletzt; am Unterboden seines Pkw entstand leichter Sachschaden. Außerdem wurde die Abgrenzung beschädigt. Ein Abschlepper hob das Auto von den Trennelementen. Während den Bergungsarbeiten war die Einmündung für etwa 20 Minuten voll gesperrt.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Tabakwaren aus Supermarkt in Meisenheim entwendet — Zeugen des Einbruchs?
Meisenheim, 29. Juli 2026
In der Nacht zu Dienstag, 29. Juli 2026, stiegen gegen 02:10 Uhr erneut Unbekannte in einen Supermarkt in der Raumbacher Straße in Meisenheim ein.
Die Täter verschafften sich durch gewaltsames Aufbrechen der Eingangstüren Zutritt zu dem Markt. Im Kassenbereich entwendeten sie Tabakwaren und flüchteten anschließend mit einem Fahrzeug. Der Gesamtschaden wird auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag geschätzt.
Die Polizei bittet um Hinweise: Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Raumbacher Straße beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Quelle: Polizeiinspektion Lauterecken
0631 369-14599 /
pilauterecken@polizei.rlp.de

Lkw-Fahrer zeigte Anzeichen für Alkoholisierung: Blutprobe entnommen und Zwangspause verordnet
Bad Sobernheim, 28. Juli 2026
Am Dienstagnachmittag, 28. Juli 2026, bemerkten Mitarbeiter einer im Bad Sobernheimer Gewerbegebiet ansässigen Firma bei einem anliefernden Lkw-Fahrer Anzeichen für eine Alkoholisierung.
Gegen 16 Uhr wurde die Polizei verständigt. Auch für die Streife ergaben sich Hinweise auf einen Alkoholeinfluss beim Fahrer und somit der Anfangsverdacht einer Straftat. Da der 55-jährige Berufskraftfahrer aus dem europäischen Ausland einen Atemalkoholtest verweigerte, musste die Entnahme einer Blutprobe angeordnet werden. Die Weiterfahrt mit dem Sattelzug wurde untersagt.
Der Beschuldigte ist Inhaber eines ausländischen Führerscheins. Ihm droht neben strafrechtlichen Konsequenzen je nach Ergebnis der Blutuntersuchung die Fahrerlaubnissperre in Deutschland.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn

Radler fuhr in Bad Kreuznach Fußgängergruppe um — Eine Passantin schwer verletzt
Bad Kreuznach, 28. Juli 2026
Am Montag, 27. Juli 2026, 15:36 Uhr, fuhr ein Radfahrer an der Kreuzung Wilhelmstraße / Salinenstraße drei Fußgänger*innen um. Eine Frau erlitt schwere Verletzungen.
Der Radfahrer befuhr die Wilhelmstraße in Richtung Hochstraße. Er missachtete die Rot zeigende Ampel. Zugleich überquerten drei Fußgänger*innen die Fahrbahn bei Grün. Der Radfahrer realisierte die Situation offenbar zu spät und kollidierte mit drei Personen. Alle Beteiligten stürzten zu Boden. Eine Fußgängerin erlitt schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Der Radfahrer sowie die beiden weiteren Fußgänger wurden leicht verletzt.
Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes leisteten Passanten sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr Erste Hilfe. Zwei der Fußgänger wurden in ein Krankenhaus gebracht. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Wilhelmstraße in Richtung Hochstraße etwa 30 Minuten lang voll gesperrt werden.
Während des Einsatzes sammelten sich Schaulustige an, von denen mehrere den Einsatz behinderten, indem sie die Unfallaufnahme filmten. Gegen diese Personen mussten Platzverweise ausgesprochen werden.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Verkehrsunfall in Lauschied: alkoholisiert, nicht angeschnallt und ohne Fahrerlaubnis
VG Nahe-Glan, 27. Juli 2026
Am Samstag, 25. Juli 2026, kam es gegen 09:40 Uhr in der Meisenheimer Straße in Lauschied zu einem Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person.
Ein 38-jähriger Mann aus dem Landkreis Bad Kreuznach befuhr mit seinem Pkw aus Richtung Sportplatz kommend die Meisenheimer Straße. In einer Rechtskurve kam sein Wagen nach links von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich.
Da der Fahrer nicht angeschnallt war, wurde er aus dem Fahrzeug geschleudert. Dennoch erlitt er lediglich leichte Verletzungen; er wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Bei der Verkehrsunfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass der 38-Jährige unter Alkoholeinfluss stand. Zudem ergaben sich Hinweise auf den Einfluss von Betäubungsmitteln, weshalb die Entnahme einer Blutprobe angeordnet wurde. Darüber hinaus war der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Er wird sich wegen mehrerer Verkehrsdelikte strafrechtlich verantworten müssen.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn

Abfahrtskontrolle auf Rastanlage Hunsrück-Ost: Trucker kurz vor Arbeitsbeginn sternhagelvoll
A 61/Stromberg, 27. Juli 2026
Beamte der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim überprüften am Sonntagabend, 26. Juli 2026, auf dem Gelände der Tank- und Rastanlage Hunsrück-Ost die Fahrtüchtigkeit von Lkw-Fahrer*innen.
35 Fahrer*innen wurden vor dem Ende des Wochenend-Fahrverbots überprüft. Bei drei Truckern wurden bei Atemalkoholtests Werte von ca. 2,49, 1,59 und 1,55 Promille festgestellt. Ihnen wurde die Abfahrt bis zum Erreichen ihrer Nüchternheit untersagt.
Bei einem weiteren Sattelzug stellten die Beamten erhebliche Mängel an gleich mehreren Reifen fest. In diesem Fall wurde die Weiterfahrt bis zum Austausch der Reifen untersagt und es wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
Quelle: Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim

58-Jähriger aus Windesheim seit sechs Tagen vermisst: Bitte um Hinweise
Windesheim, 27. Juli 2026
Seit Dienstag, 21. Juli 2026, gegen 10:30 Uhr wird der in Windesheim wohnende 58-jährige Mario Dirk Müller vermisst. Er verließ am Dienstag, 21. Juli 2026 gegen 10:30 Uhr sein Haus. Zuletzt wurde der Vermisste dort von der Türanlage aufgezeichnet. Seitdem ist sein Aufenthaltsort unbekannt.
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Vermisste in einer hilflosen Lage befindet. Beschreibung des Vermissten:
- 58 Jahre alt
- ca. 184 cm groß
- ca. 87 Kg schwer
- athletische Figur
- graues Haar mit Ansatz von "Geheimratsecken"
- trägt Drei-Tage-Bart
Zum Zeitpunkt der Vermisstenmeldung war er wie folgt bekleidet:
- blaues T-Shirt
- schwarze Fleece-Arbeitsjacke
- schwarze Arbeitshose
- Arbeitsschuhe
- Evtl. Brille
Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Bad Kreuznach 0671-8811311 sowie außerhalb der Dienstzeiten an die Polzeiinspektion Bad Kreuznach, Tel.
0671-88110.
Quelle: Polizeipräsidium Mainz

Feuerwehreinsätze bei Wohnungsbrand und Kellerbrand in Bad Kreuznach
Bad Kreuznach, 26. Juli 2026
Am Samstagabend, 25. Juli 2026, brannte es in einer Wohnung in der Kolberger Straße in Bad Kreuznach.
Gegen 22:15 Uhr bemerkten Hausbewohner den Brand im ersten Obergeschoss, setzten den Notruf ab und holten die Nachbarn aus den links und rechts anschließenden Reihenhäusern.
Bei Ankunft der Feuerwehr drang an der Vorderseite der Hausreihe dichter Rauch aus zwei gekippten Fenstern. Auf der Hausrückseite war Feuerschein in dem betroffenen Zimmer im Obergeschoss zu sehen.
Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem C-Rohr nach oben und löschte die Flammen. Auf der Gebäuderückseite wurde vorsorglich ein weiteres C-Rohr in Bereitstellung gebracht, das aber dank dem schnellen Löscherfolg im Haus nicht eingesetzt werden musste. Zwei weitere Trupps erledigten unter Atemschutz Nachlöscharbeiten.
Die beiden Nachbargebäude wurden kontrolliert. In beiden Häusern waren die Dachböden verraucht. Dort und an der Brandstelle wurde mit Belüftungsgeräten und geöffneten Dachfenstern belüftet.
Infolge der starken thermischen Belastung bei den Löscharbeiten hatten Feuerwehrleute des ersten Atemschutztrupps Kreislaufprobleme, ein Feuerwehrmann wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Er konnte das Krankenhaus nach kurzer Zeit wieder verlassen. Auch der Bewohner der Brandwohnung wurde ins Krankenhaus gebracht, da ihn das Erlebte sehr bewegte. Die Kolberger Straße war zwischen Lessingstraße und Mittlerem Flurweg während des Einsatzes komplett gesperrt.
Die Bewohner der beiden Nachbarhäuser konnten wieder in ihre Wohnungen
zurückkehren. Die Bewohner des Brandobjektes mussten bei Bekannten unterkommen, da das Haus derzeit nicht bewohnbar ist. Der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr war nach knapp zwei Stunden beendet.
Weiterer Einsatz
Zeitgleich zum Einsatz in der Kolberger Straße hatte die Feuerwehr einen Einsatz bei einem Kellerbrandmeldung in der Rheinstraße. Hier stellte sich heraus, dass lediglich Essen angebrannt war. Somit konnten die dorthin entsandten Feuerwehrleute in der Kolberger Straße unterstützen und den Grundschutz für Folgeeinsätze sicherstellen.
Quelle: Alexander Jodeleit
Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach

Seniorin „entführte“ Auto: Spritztour infolge einer Verwirrtheit endete an Tankstelle Langenlonsheim
Langenlonsheim, 25. Juli 2026
Manchmal stecken Autoschlüssel nicht in der Jackentasche, sondern — ganz praktisch — bereits im Zündschloss. Genau das führte am Freitagnachmittag, 24. Juli 2026, zu einem ungewöhnlichen Polizeieinsatz.
Während eine Fahrzeughalterin gegen 17:30 Uhr Einkäufe aus ihrem Pkw auslud, ließ sie den Autoschlüssel im Fahrzeug stecken. Dies kam einer 77-jährigen Frau sehr gelegen: Sie stieg ein und fuhr davon, weil sie offenbar davon ausging, es handele sich um ihr eigenes Auto. Die Spritztour endete wenig später an einer Tankstelle, wo die Seniorin anhielt und den Verkaufsraum betrat. Der ihr folgenden Fahrzeughalterin gelang es, die Frau bis zum Eintreffen der Polizei in ein Gespräch zu verwickeln. Nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei dürfte eine altersbedingte Verwirrtheit dazu geführt haben, dass die 77-Jährige den fremden Pkw für ihren eigenen hielt.
Der Sohn der Seniorin wurde verständigt; er kümmerte sich um seine Mutter. Gegen die 77-Jährige wurde aber ein Strafverfahren wegen des Verdachts des unbefugten Gebrauchs eines Kraftfahrzeugs eingeleitet. Außerdem wird die Führerscheinstelle über den Vorfall informiert.
Die Polizei erinnert daran: Wer sein Fahrzeug verlässt, sollte den Schlüssel stets an sich nehmen — um vorsätzlichen und fahrlässigen „Dieben“ die Gelegenheiten zu entziehen.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Seltsame Vorliebe zur Kombi Cannabiskonsum und Fahren ohne Versicherungsschutz
Bingen, 25. Juli 2026
Am Donnerstag, 23. Juli 2026, gegen 22:00 Uhr kontrollierte eine Streife der Polizei Bingen im Bereich der Hitchinstraße zwei E-Scooter-Fahrer, die gemeinsam unterwegs waren.
An einem der Fahrzeuge war ein Versicherungskennzeichen aus dem Jahr 2023 angebracht. Einen Nachweis über eine Versicherung für 2026 konnte der 32-jährige Fahrer nicht vorlegen. Allerdings waren bei ihm deutliche Anzeichen eines Betäubungsmittelkonsums zu erkennen. Der 32-Jährige räumte den Konsum von Cannabis und Amphetamin ein. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten eine Restmenge Amphetamin sowie ein verbotenes Einhandmesser.
Der zweite Fahrer konnte zwar eine gültige Haftpflichtversicherung nachweisen und es war auch ein aktuelles Versicherungskennzeichen am Fahrzeug angebracht, doch auch der 30-Jährige wies Anzeichen auf, die den Verdacht einer Beeinflussung durch Betäubungsmittel begründeten. Auch bestätigte den Konsum von Cannabis und Amphetamin. Bei der Durchsuchung des 30-jährigen Mannes wurde eine kleine Menge Amphetamin gefunden.
Beide Männer waren der Polizei bereits bekannt. Ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen. Die Polizei leitete Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Quelle: Polizeiinspektion Bingen

Mutmaßliche Graffiti-Sprayer nach Zeugenhinweis ermittelt: eigene Straftaten mit Videos dokumentiert
Bingen, 25. Juli 2026
Dank einem Zeugenhinweis und dem schnellen Einschreiten der Polizei konnten in der Nacht zu Samstag, 25. Juli 2026, ein 22- Jähriger und ein 17-Jähriger im Zusammenhang mit Graffiti-Sachbeschädigungen erwischt werden.
Einem Zeugen waren neue Graffiti an Stromkästen in Zotzenheim und Welgesheim sowie ein „verdächtiger“ Pkw aufgefallen, weshalb er die Polizei informierte. Die Fahndung der Polizei nach dem Fahrzeug war erfolgreich: Es konnte wenig später in Ober-Hilbersheim kontrolliert werden. In dem Pkw befanden sich unter anderem Schablonen, Sprühfarbe sowie weitere Beweismittel.
Unter anderem stellten die Polizisten einschlägige Foto- und Videoaufnahmen sicher. Gegen die beiden Fahrzeuginsassen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung eingeleitet.
Quelle: Polizeiinspektion Bingen

Wie Künstliche Intelligenz Betrügern in die Hände spielt
Mainz, 23. Juli 2026
Künstliche Intelligenz wird zunehmend auch von Straftätern eingesetzt. Ein aktueller Fall zeigt, wie Kriminelle damit Menschen unter Druck setzen um Geld zu erpressen.
Ein Mann war auf einer Online-Plattform in Kontakt mit einer Frau gekommen, die ihn nach einer gewissen Zeit aufforderte, ihr Geld in Form von Guthaben- bzw. Zahlungskarten zu übermitteln. Nachdem der Mann die Forderung ablehnte, änderte die Täterin ihre Vorgehensweise: Wenig später erhielt der Mann ein offensichtlich mittels Künstlicher Intelligenz erstelltes Video. Dieses zeigte eine „Nachrichtensendung“, in der unter Verwendung eines Porträtfotos des Mannes vor ihm gewarnt wurde. Die Unbekannte drohte das Video zu veröffentlichen sowie den Mann wegen eines angeblichen Betruges bei der Polizei anzuzeigen, sollte er ihrer Geldforderung nicht nachkommen.
Der Mann ließ sich von den Drohungen nicht einschüchtern, leistete keine Zahlung und erstattete Anzeige bei der Polizei. Ein finanzieller Schaden entstand nicht. Soweit bekannt, wurde das Video nicht veröffentlicht.
>> Die Polizei weist darauf hin, dass Kriminelle zunehmend auf KI-gestützte Technologien zurückgreifen. Damit können täuschend echt wirkende Bilder, Stimmen oder Videos erstellt werden, die geeignet sind, Menschen einzuschüchtern oder unter Druck zu setzen. Hierfür genügt häufig ein Foto oder ein kurzer Videoclip aus sozialen Netzwerken oder Messenger-Diensten. Daher die Warnung, insbesondere bei Geldforderungen und digitalen Drohungen wachsam zu sein. Wer unsicher ist, sollte sich frühzeitig an die Polizei wenden und sich beraten lassen.
Quelle: Polizeipräsidium Mainz

Wieder Fahrer nach Cannabiskonsum auf E-Scooter ohne Kennzeichen unterwegs
Bingen, 23. Juli 2026
In der Nacht zu Donnerstag, 23. Juli 2026, kontrollierte eine Streife der Polizei Bingen um Mitternacht in der Berlinstraße den 28-jährigen Fahrer eines E-Scooters.
An dem E-Scooter war kein Versicherungskennzeichen angebracht war, und einen gültigen Versicherungsnachweis konnte der Fahrer nicht vorlegen. Darüber hinaus zeigte der 28-Jährige drogentypische Auffälligkeiten. Er räumte einen regelmäßigen Cannabiskonsum ein. Ein Drogenschnelltest reagierte auf THC. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt und ihm wurde zu Beweiszwecken eine Blutprobe entnommen.
Gegen den 28-Jährigen wurden ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel eingeleitet.
Quelle: Polizeiinspektion Bingen

Feuerwehren der VG Rüdesheim derzeit ungewöhnlich häufig im Einsatz
VG Rüdesheim, 22. Juli 2026
Derzeit verzeichnen die Feuerwehren der VG Rüdesheim eine ungewöhnliche Häufung von Einsätzen. 55 Mal rückten die Feuerwehren - teilweise mehrmals täglich oder parallel - in den letzten vier Wochen aus.
Am Montagmorgen rückte die Feuerwehr Wallhausen zu einem Gewerbebetrieb im Gewerbegebiet aus, weil Batterien eines Staplers qualmten. Mit einem Traktor wurde der Gabelstapler aus der Werkhalle gezogen und die Batterien wurden gekühlt. Mit einer Wärmebildkamera wurde abschließend eine Kontrolle durchgeführt.
„Rauch am Fernsehturm auf dem Rotenfels“, meldeten Besucher des Bad Kreuznacher Salinenbades am Dienstagvormittag per Notruf. Gegen 10 Uhr ging der Alarm bei den Feuerwehren Traisen, Norheim und Rüdesheim ein. Da auf der Anfahrt lediglich eine Staubentwicklung aus dem Steinbruch Traisen festzustellen war, fuhren die Wehren den Bereitstellungsraum an der Zufahrt zum Steinbruch an. Mit einem am Fernsehturm tätigen Mitarbeiter der Telekom konnte Traisens Wehrführer Uwe Henn im Aufzug auf die Plattform des Fernsehturms fahren und die Umgebung von oben erkunden. Ein Brand konnte nicht festgestellt werden. Mögliche Ursache für die Staubentwicklung könnten Sprengarbeiten im Steinbruch gewesen sein.
Am Dienstagnachmittag brannten gegen 16:45 Uhr 20 Strohballen in der Oberstreiter Gemarkung. Außerdem brannte ein Stoppelacker auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern. Zur Hilfe eilten der Feuerwehr wieder Landwirte mit Grubbern (FOTO).
Die Feuerwehren Oberstreit und Niederhausen löschten die Flanken mit mehreren Strahlrohren ab, während die Feuerwehr Waldböckelheim die Strohballen auseinanderzog und ablöschte. Die Tanklöschfahrzeuge aus Bockenau und Rüdesheim sorgten für den Nachschub an Löschwasser.
Heißgelaufene Bremsen an einem Lkw-Auflieger waren am Mittwochmorgen um 7:20 Uhr die Ursache eines Einsatzes der
Feuerwehr Bockenau. In der Waldböckelheimer Straße hatte der Lkw-Fahrer sein Gespann abgestellt, nachdem er Qualm an einer Achse des Aufliegers bemerkt hatte. Es platzten vier Reifen, die der Hitze nicht standhielten. Die Feuerwehr stellte eine leichte Rauchentwicklung und Temperaturen von über 500 Grad an den Rädern des Aufliegers fest. Mit einem C-Rohr kühlte die Feuerwehr die Räder von außen, zusätzlich wurde ein sogenanntes Hydroschild unter den Auflieger geschoben und mit rund 3.000 Liter Wasser gekühlt. Mit der Wärmebildkamera kontrollierte die Feuerwehr die Räder, bis sie vollständig abgekühlt waren. Der Einsatz konnte nach einer Stunde beendet werden.
Quelle: Rouven Ginz
Freiwillige Feuerwehr der VG Rüdesheim

Zwei Männer gingen in Bad Kreuznach mit Messern und Pfefferspray aufeinander los
Bad Kreuznach, 21. Juli 2026
Am Dienstag, 21. Juli 2026, gerieten gegen 17:40 Uhr am Bourger Platz in Bad Kreuznach ein 22-jähriger und ein 26-jähriger Mann aneinander.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei trugen die beiden Kontrahenten bereits bestehende Streitigkeiten aus. Sie versuchten einander mit Pfefferspray und Messern zu verletzen.
Die Fahndung der Polizei nach den zwischenzeitlich entschwundenen Männern war erfolgreich: Beide konnten ausfindig gemacht werden. Ein Mann hatte bei der Auseinandersetzung leichte Verletzungen davongetragen; eine medizinische Behandlung war allerdings nicht erforderlich. Nach Abschluss der Sachverhaltsaufnahme durch die Polizei wurden beide Beteiligte entlassen.
Die Polizei ermittelt zum Verdacht der gefährlichen Körperverletzung.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Mit Mähdrescher zu flott in die Kurve: 80.000 € Schaden
Kirner Land, 21. Juli 2026
Am Montagmittag, 20. Juli 2026, kam es auf dem Wirtschaftsweg zwischen Limbach und Kirschroth zu einem Alleinunfall eines Mähdreschers samt Schneidwerksanhänger.
In einer scharfen Rechtskurve geriet der Mähdrescher in die linksseitige Bankette. In der Folge verlor der 56-jährige Fahrer vollends die Kontrolle über das Gespann und der Mähdrescher kippte auf die Fahrzeugseite. Der Fahrer zog sich beim Verlassen der Fahrerkabine eine Schürfwunde am Bein zu, blieb beim eigentlichen Unfall jedoch unverletzt. Am Mähdrescher entstand Sachschaden in Höhe von ca. 80.000 Euro.
Der Wirtschaftsweg war den Polizeieinsatz samt Fahrzeugbergung mehr als drei Stunden lang voll gesperrt.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn

Polizei Bingen sucht Zeugen eines Radfahr-Unfalls auf Strecke zwischen Weiler und Bingerbrück
Bingen, 21. Juli 2026
Am Sonntagvormittag, 12. Juli 2026, ereignete sich auf dem Wirtschaftsweg zwischen Weiler und Bingerbrück ein Verkehrsunfall, bei dem ein 71-jähriger Radfahrer schwer verletzt wurde. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Gegen 10:30 Uhr befuhr der Mann mit seinem Fahrrad die abschüssige Strecke von Weiler kommend in Richtung Bingen. Aus bislang ungeklärter stürzte er und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Bislang liegen der Polizei keine Hinweise von Zeugen des Unfalls vor.
Allerdings soll unmittelbar vor dem Radfahrer ein silberfarbener Pkw mit WI-Kennzeichen den Wirtschaftsweg in derselben Richtung wie der Radfahrer befahren haben. Am Steuer soll eine Frau gesessen haben.
Die Polizei bittet diese Fahrerin sowie weitere mögliche Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum Radfahrer vor dem Sturz machen können, sich zu melden.
Quelle: Polizeiinspektion Bingen
06721 905-0 / pibingen@polizei.rlp.de

E-Scooter ohne Kennzeichen und Fahrerin mit Cannabis-Problem
Bingen, 21. Juli 2026
Am Montagabend, 20. Juli 2026, kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Bingen am Hauptbahnhof Bingen gegen 22:30 Uhr eine 26-jährige Fahrerin eines E-Scooters. Das Fahrzeug war den Beamten ins Auge gefallen, weil es nicht mit einem Versicherungskennzeichen ausgestattet war.
Bei der Verkehrskontrolle konnte die Fahrerin zwar den gültigen Versicherungsschutz nachweisen, doch ging von ihr auch ein erheblicher Cannabisgeruch aus. Die 26-Jährige erklärte eine Dauerkonsumentin von Cannabis zu sein und auch am Montag bereits Marihuana konsumiert zu haben. Ein Drogenschnelltest stützte die Angabe der Frau: Er reagierte positiv auf die genannte Stoffgruppe.
Der Frau wurde die Weiterfahrt untersagt und ihr wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen sie wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln eingeleitet.
Quelle: Polizeiinspektion Bingen

Bei Gefahrenbremsung eines Busses verletzt — Polizei bittet um Hinweise auf grauen Kleinwagen
Bad Kreuznach, 20. Juli 2026
Am Montagvormittag, 20. Juli 2026, erlitt eine 60-jährige Frau als Fahrgast eines Linienbusses im Bad Kreuznacher Salinental eine Verletzung. Der Busfahrer hatte wegen eines unerklärlichen Bremsmanövers eines Kleinwagenfahrers so scharf abgebremst, dass die Frau im Bus stürzte.
Gegen 11:30 Uhr fuhr der Bus im Salinental in Richtung Bad Münster. Ein vor dem Bus fahrender Kleinwagen wurde an einem Fußgängerüberweg aus ungeklärtem Grund stark abgebremst. Der Busfahrer konnte nur durch eine Gefahrenbremsung einen Zusammenstoß verhindern. Nach Angaben des 40-jährigen Busfahrers habe kein erkennbarer Grund für das Bremsmanöver vorgelegen. Auch die Fahrgäste konnten keine Angaben dazu machen. Zu einer Kollision von Pkw und Bus kam es nicht.
Durch die Gefahrenbremsung stürzte im Bus eine 60-jährige Frau mit Rollator und schlug mit dem Kopf gegen eine Haltestange. Sie zog sich eine Platzwunde zu.
Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen grauen Kleinwagen handeln. Das amtliche Kennzeichen ist nicht bekannt. Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf den grauen Kleinwagen beziehungsweise dessen Fahrer geben können, sich bei der Polizeiinspektion Bad Kreuznach zu melden.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach
0671/8811-0 / pibadkreuznach@polizei.rlp.de

„Rauchender“ Sparkassenwürfel in Kirn: Container mit Geldautomat in Nebel getaucht
Kirn, 19. Juli 2026
Am Samstag, dem 18. Juli 2026, erfolgte auf den Anruf eines besorgten Mannes um 23:39 Uhr ein Einsatz für Polizei und Feuerwehr in Kirn.
Der Anrufer hatte mitgeteilt, dass am Sparkassenwürfel in der Jakob-Müller-Straße eine erhebliche Rauchentwicklung zu sehen sei, weshalb er von einem Brand ausgehe. Auch die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr Kirn sahen den Rauch und begannen, nach dessen Ursache zu suchen.
Mit dem Eintreffen eines Sicherheitsbeauftragten der Sparkasse konnte das Rätsel gelöst werden: Die Vernebelungsanlage hatte aus unbekannten Gründen im Technikraum des Containers ausgelöst und der Nebel hatte sich seinen Weg über das Dach ins Freie gesucht. Nach kurzer Belüftung des Technikraums konnte der Einsatz beendet werden.
Quelle: Polizeiinspektion Kirn

Großes Gartenhaus brannte nieder: Feuerwehr verhinderte Ausbreitung auf Waldstück
Rüdesheim, 18. Juli 2026
Ein Feuer hat am Samstagmorgen, 18. Juli 2026, ein größeres Gartenhaus in Rüdesheim vollständig zerstört. Trotz des schnellen Einsatzes der Wehren konnte das Holzgebäude nicht gerettet werden.
Gegen 7.15 Uhr wählten Anwohner den Notruf gewählt. Eine schwarze Rauchsäule stand über dem Kleingartengelände am Ellerbach. Das Gartenhaus brannte beim Eintreffen der Fahrzeuge bereits in voller Ausdehnung. Zur Brandbekämpfung und zum Schutz des angrenzenden Waldstücks wurden drei C-Rohre eingesetzt. Die Löschwasserversorgung wurde mit einem Tanklöschfahrzeug sichergestellt, zusätzlich wurde eine Leitung zu einem Hydranten verlegt.
Um die Flammen vollständig zu löschen, wurden die Trümmer eingerissen und auseinandergezogen. Eine Ausbreitung auf den Wald konnte verhindert werden. Insgesamt kamen vier Trupps unter schwerem Atemschutz zum Einsatz. Der Einsatz der rund 40 Feuerwehrleute
konnte nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft gegen 10 Uhr beendet werden.
Quelle: Michael Ginz
Freiwillige Feuerwehr VG Rüdesheim

22-jähriger Autofahrer und seine Mitfahrer hatten im Urlaub Drogen konsumiert
Gau-Bickelheim, 17. Juli 2026
Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle nahmen Beamte der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim bei einem 22-jährigen Autofahrer Anzeichen eines Drogenkonsums wahr.
Die Polizisten kontrollierten den jungen Fahrer am Donnerstag, 16. Juli 2026, gegen 23:25
Uhr an der Anschlussstelle Gau-Bickelheim. Ein Vortest verlief positiv und der junge Mann räumte auch ein, dass er und seine beiden 23-jährigen Mitfahrer im Urlaub Drogen konsumiert hatten.
Dem 22-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Da er nicht über einen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt, musste er für die Sicherung des Bußgeldverfahrens eine Sicherheitsleistung hinterlegen.
Quelle: Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim

Versuchter Überfall? Eigentümlicher Auftritt einer 60-Jährigen in einer Mainzer Bank
Mainz, 17. Juli 2026
Am Donnerstag, 16. Juli 2026, hatte die Polizei Mainz gegen 09:50 Uhr einen Einsatz an einer Bankfiliale in der Wilhelmstraße in Mainz-Bretzenheim.
Eine Frau hatte die Filiale betreten und von den Mitarbeitenden die Herausgabe von Bargeld gefordert. Nach dem aktuellem Stand der Ermittlungen führte die 60-Jährige zwar ein kleines Messer mit sich, setzte dieses jedoch nicht ein.
Die Frau ließ sich wenige Minuten später widerstandslos festnehmen. Ihr wurde kein Geld übergeben und niemand wurde verletzt. Die Kriminaldirektion Mainz ermittelt.
Quelle: Polizeipräsidium Mainz

Radfahrer schlug anderen Radler nieder und entwendete dessen Fahrrad
Bad Kreuznach, 17. Juli 2026
Nach einem Überholvorgang auf dem Radweg zwischen der Magister-Faust-Gasse und der Wasserstraße in Bad Kreuznach gerieten am Donnerstag, 16. Juli 2026, gegen 21:55 Uhr zwei Radfahrer aneinander.
Es begann mit einem verbalen Streit, doch dann eskalierte die Situation. Der unbekannte Täter griff seinen 51-jährigen Kontrahenten an und schlug ihn nieder. Anschließend entfernte sich der Täter mit seinem Fahrrad vom Tatort und entwendete dabei auch das Fahrrad des Geschädigten.
Der 51-Jährige erlitt
bei dem Angriff leichte Verletzungen; er wurde vom Rettungsdienst medizinisch versorgt. Die genauen Hintergründe der Tat sind Gegenstand der Ermittlungen. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bad Kreuznach zu melden.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach
0671/8811-0 /
pibadkreuznach@polizei.rlp.de

Elektrogrill in Flammen: Rauch von Balkonbrand zog durch gekipptes Fenster in Wohnung
Bad Kreuznach, 15. Juli 2026
Nach einem Notruf aus der Nachbarschaft im Korellengarten rückte die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach am Mittwochnachmittag, 15. Juli 2026, 14:15 Uhr, wegen eines Balkonbrandes aus.
Auf einem Balkon im ersten Obergeschoss brannten ein Elektrogrill und verschiedene Gegenstände. In der dazugehörigen Wohnung befanden sich keine Personen; durch ein gekipptes Fenster drang Rauch in die Wohnung.
Die Feuerwehrleute löschten die Flammen zunächst vom Gehweg aus mit einem C-Rohr ab und fuhren dann im Korb der Drehleiter zu dem Balkon hinauf, um restliche Nachlöscharbeiten durchzuführen. Parallel ging ein weiterer Trupp unter Atemschutz über den Treppenraum mit einem C-Rohr vor, setzte an der Wohnungstür einen Rauchabschluss und kontrollierte die Wohnung, die völlig verraucht war. Ein dritter Trupp unter Atemschutz kontrollierte die darüber befindliche Wohnung, die leicht verraucht war und durch Öffnen der Fenster belüftet werden konnte. Mit einem Elektrolüfter wurde die Wohnung in der ersten Etage entraucht.
Es wurde niemand verletzt. Nach über einer Stunde
wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die Ermittlungen zur Brandursache aufnahm.
Quelle: Alexander Jodeleit
Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach

Fahrer von Motorrad und Quad bei Auffahrunfall auf B 41 sehr schwer verletzt
Bad Kreuznach, 15. Juli 2026
Am Mittwochmorgen, 15. Juli 2026, kollidierten auf der B 41, Fahrtrichtung Autobahn, ein Motorrad und ein Quad. Beide Fahrer erlitten dabei schwerste Verletzungen.
Gegen 07.54 Uhr befuhren der 30-jährige Quadfahrer und der 35-jährige Motorradfahrer die B 41 zwischen den Anschlussstellen Rüdesheim und KH-Winzenheim auf dem rechten Fahrstreifen. Aus bislang unbekannten Gründen fuhr der Motorradfahrer auf das Quad auf. Bei dem Aufprall zogen sich die beiden Fahrer schwerste Verletzungen zu. Der Motorradfahrer musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Bislang ist unklar, ob der Quadfahrer zum Unfallzeitpunkt einen Helm trug.
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen. Beiden Unfallbeteiligten wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe entnommen.
Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die B 41 in Fahrtrichtung Autobahn voll gesperrt werden. Auf der Umleitungsstrecke kam es im Berufsverkehr zu erheblichen Beeinträchtigungen.
>> Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei zu melden.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach
0671/8811-0 /
pibadkreuznach@polizei.rlp.de

Defekter Lkw durfte nicht weiterfahren und wird wegen Wiederholung eingezogen
Alzey, 15. Juli 2026
Dem Fahrer eines 7,5-Tonnen-Lkw untersagten Beamte des Kontrolltrupps für gewerblichen Güter- und Personenverkehr der Verkehrsdirektion Mainz am Dienstagnachmittag, 14. Juli 2026, die Weiterfahrt. Der Lkw wurde mit dem Ziel der Einziehung sichergestellt.
Zunächst stand für den Lkw eine allgemeine Verkehrskontrolle an, bei der schnell erste Unstimmigkeiten auffielen. Schon anhand der Ladepapiere war eine Überladung ersichtlich. Zudem ließ eine Steuergerätdiagnose Fehler im Ad-Blue-System erkennen. Beides wurde im Anschluss per Verwiegung bzw. Auswertung in
einer Werkstatt bestätigt. Es lag eine Überladung um 1140kg vor. Die Ad-Blue-Anlage war bereits seit mehr als 200 Tagen ohne korrekte Funktion. Somit entsprachen die Abgaswerte nicht mehr der Norm und Mautzahlungen wurden nicht korrekt entrichtet.
Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren mit dem Ziel der Vermögensabschöpfung werden nun eingeleitet. Da das verantwortliche Unternehmen der Polizei bereits wegen ähnlichen Verstößen bekannt war, wurde nicht nur die Weiterfahrt untersagt, sondern der Lkw mit dem Ziel der Einziehung sichergestellt. Dies soll weitere Verstöße verhindern.
Quelle: Verkehrsdirektion Mainz

Versuchter Femizid in Wörrstadt: Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
Wörrstadt, 15. Juli 2026
Am Freitagabend, 10. Juli 2026, beging ein 39 Jahre alter Mann gegen 21 Uhr in Wörrstadt einen Mordversuch.
Der Tat verdächtig ist ein 39-Jähriger aus dem Donnersbergkreis. Er verletzte eine 38-jährige Frau aus Wörrstadt schwer mit einem Stich in den Oberkörper.
Tatort war die Wohnung der Frau; genaue
Hintergründe der Tat sind bislang nicht bekannt. Die Frau konnte gemeinsam mit ihrer volljährigen Tochter die Wohnung verlassen und Hilfe verständigen. Nach aktuellem Kenntnisstand besteht für sie keine Lebensgefahr.
Der Täter flüchtete. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz erließ ein Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Mainz Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Der Mann wurde in seiner Wohnung festgenommen. Er befindet sich inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt.
Staatsanwaltschaft Mainz und Kriminaldirektion Mainz ermitteln weiter.
Quelle: Polizeipräsidium Mainz

Mehrere Einsätze der Feuerwehren in der VG Rüdesheim wegen Flächenbränden und Unwetter
VG Rüdesheim, 15. Juli 2026
Am Dienstag, 14. Juli 2026, hatten die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rüdesheim mehrere Einsätze wegen Flächenbränden sowie am Abend wegen Unwetterfolgen.
Bereits am Vormittag unterstützte die Feuerwehr Waldböckelheim Einheiten der VG Nahe-Glan bei der Bekämpfung von Flächenbränden nahe
Staudernheim. Am Nachmittag standen auf der Anhöhe zwischen Oberstreit und Waldböckelheim mehr als zwei Dutzend Rundballen in Vollbrand. Die Waldböckelheimer Wehr leitete einen ersten Löschangriff mit mehreren C-Rohren ein. Die Feuerwehren aus Rüdesheim und Bockenau stellten die Wasserversorgung sicher. Wertvolle Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte durch einen Landwirt, der mit einem 7.000 Liter fassenden Güllefass Löschwasser bereitstellte.
Wegen der körperlich belastenden Löscharbeiten bei der Hitze wurden zur Ablösung der eingesetzten Helfer weitere Kräfte aus Niederhausen, Boos und Schlossböckelheim alarmiert.
Über mehrere Stunden mussten die brennenden Strohballen mit technischem Gerät auseinander gezogen und abgelöscht werden, um ein erneutes Aufflammen und eine Ausbreitung auf die angrenzende Vegetation zu verhindern.
Während den Löscharbeiten zog eine Gewitterfront über die Soonwald-Nahe-Region hinweg. In der Verbandsgemeinde Rüdesheim kam es infolgedessen zu mehreren wetterbedingten Einsätzen. Die Feuerwehren rückten unter anderem wegen überfluteter Kellerräume aus und beseitigten umgestürzte Bäume und abgeknickte Äste. Zwischen Rüdesheim und Mandel entzündete sich vermutlich durch einen Blitzeinschlag ein Stoppelfeld. Der einsetzende Regen verhinderte jedoch eine weitere Ausbreitung des Feuers und löschte den Brand.
Quelle: Michael Ginz
Freiwillige Feuerwehr VG Rüdesheim

Starker Wind fachte anfangs kleinen Flächenbrand bei Waldböckelheim an
Waldböckelheim, 14. Juli 2026
Einen kleineren Feldbrand hinter dem Waldböckelheimer Friedhof meldeten Anwohner am Montagmittag, 13. Juli 2026. Doch angefacht durch starken Wind, breiteten sich die Flammen rasant aus.
Dichter Brandrauch zog in den Ort und in Richtung Bundesstraße. Weitere Notrufe sorgten für die Erhöhung der Alarmstufe. Neben der Waldböckelheimer Wehr rückten daher auch Einheiten aus Weinsheim und Niederhausen sowie die Tanklöschfahrzeuge aus Bockenau und Rüdesheim an. Die Kräfte um Einsatzleiter Peter Leyendecker löschten teils unter Atemschutz mit mehreren Rohren den Feuersaum ab und verhinderten so eine Ausbreitung auf umliegende Felder.
Bei den Nachlöscharbeiten wurde die Brandstelle in der Größe eines Fußballfeldes umfassend bewässert. Der Einsatz der 30 Einsatzkräfte konnte nach zwei Stunden beendet werden.
Quelle: Michael Ginz
Freiwillige Feuerwehr VG Rüdesheim

Feuerwehr Spabrücken rettete verletzten jungen Turmfalken
VG Rüdesheim, 14. Juli 2026
Am Sonntagmorgen, 12. Juli 2026, befreite die Feuerwehr Spabrücken einen Turmfalken, der mit seinem Fang unter dem Dach eines Gebäudes in Spabrücken feststeckte.
Zur Rettung des verletzten Tieres forderte die Wehr der Soonwaldgemeinde die Stromberger Drehleiter an. Vom Korb der Leiter aus konnte der Greifvogel gerettet werden. Kay Staudt, Vorsitzender des örtlichen Feuerwehrfördervereins, brachte das Jungtier in einem Käfig zu einer Tierärztin und anschließend ins Bad Kreuznacher Tierheim.
Quelle: Michael Ginz
Freiwillige Feuerwehr VG Rüdesheim

Unfall auf Weisenauer Brücke: Lkw verlor Baumstämme — Sperrung der A 60 bis weit in den Nachmittag
Mainz, 13. Juli 2026
Auf der A 60 an der Weisenauer Brücke verunglückte am Montag, 13. Juli 2026, um 11:37 Uhr ein Holztransporter. Der Unfall behindert den Verkehr in Fahrtrichtung Bingen bis weit in den Nachmittag.
Der Anhänger eines mit Baumstämmen beladenen Lkw war aus unbekannter Ursache ins Schlingern geraten und schließlich umkippte. Dabei löste sich die schwere Ladung. Etwa 25 Baumstämme verteilten sich über die Fahrbahn und den angrenzenden Radweg liegen. Eine noch unbekannte Anzahl an Baumstämmen stürzte außerdem über das Brückengeländer in den Rhein. Die Wasserschutzpolizei konnte das im Wasser treibende Holz bereits ausfindig machen.
Die Fahrbahn, die Leitplanke sowie das äußere Brückengeländer wurden erheblich beschädigt. Aktuell wird der Sachschaden auf ca. 25.000 Euro geschätzt.
Infolge der aufwendigen Bergungs- und Aufräumarbeiten muss die A 60 in Fahrtrichtung Bingen ab der Anschlussstelle Bischofsheim voll gesperrt werden. Ein Ende der Sperrung ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt (14 Uhr) noch nicht absehbar. Verkehrsteilnehmer werden dringend gebeten, den betroffenen Bereich weiträumig über die Autobahnen A 3 und A 67 zu umfahren.
Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiautobahnstation Heidesheim in Verbindung zu setzen.
Quelle: Polizeiautobahnstation Heidesheim
06132/9500 /
pastheidesheim@polizei.rlp.de

Disput über Ruhestörung war Anlass für Faustschlag ins Gesicht: Frau erlitt Platzwunde am Auge
Bingen, 13. Juli 2026
Am Samstagabend, 12. Juli 2026, 19:15 Uhr,wurde die Polizei Bingen wegen einer körperlichen Auseinandersetzung am Sportplatz in Bingen-Sponsheim zur Hilfe gerufen.
Die Einsatzkräfte trafen auf zahlreiche Personen, darunter die 54-jährige Geschädigte sowie der 61-jährige Beschuldigte. Nach ersten Befragungen hatte sich wegen einer Ruhestörung, ausgehend vom Sportplatz, eine verbalen Streitigkeit zwischen der Frau und dem Mann entwickelt.
Der Mann schüttete der Frau eine Weinschorle über die Kleidung. Anschließend schlug er sie mit der Faust ins Gesicht, was eine Platzwunde am Auge zur Folge hatte. Er muss sich nun wegen Körperverletzung strafrechtlich verantworten. Der Beschuldigte war deutlich alkoholisiert und wurde nach der Personalienfeststellung mit einem Platzverweis entlassen. Die Verletzung der
Frau wurde vom Rettungsdienst an Ort und Stelle versorgt.
Quelle: Polizeiinspektion Bingen

Betrunkener Autofahrer erkannte abbremsendes Wohnmobil zu spät und fuhr auf
Bad Kreuznach, 13. Juli 2026
Am Samstag, 11. Juli 2026, gegen 17.10 Uhr befuhren ein 69-jähriger Mann mit seinem Wohnmobil und ein 68-jähriger Autofahrer die B 428 aus Richtung B 41 kommend in Richtung Bosenheimer Straße.
Am Kreisverkehr musste das Wohnmobil verkehrsbedingt anhalten. Dies
erkannte der nachfolgende Autofahrer zu spät und fuhr auf. Bei der Unfallaufnahme fielen den Beamten die verwaschene Sprache und Gleichgewichtsstörungen beim Autofahrer auf. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,58 Promille. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und sein
Führerschein wurde sichergestellt.
Der Pkw musste, weil Betriebsstoffe ausgelaufenen waren, abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 7.000 €.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Eigentümliche Fahrweise fiel auf: Betrunkener Autofahrer musste Blutprobe und Führerschein abgeben
Bad Kreuznach, 13. Juli 2026
Am Sonntag, 12. Juli 2026, 19.23 Uhr, meldete ein Anrufer der Polizei einen Autofahrer, dessen Fahrstil ihm auf der L 236 bzw. Rüdesheimer Straße aufgefallen war.
Der Anrufer folgte dem Pkw bis zu dessen Ziel und gab der Polizei eine genaue Beschreibung des Fahrers. Polizeibeamte konnten den Mann in seiner Wohnung antreffen. Er gab an, zuvor Freunde seiner Kinder nach Hause gefahren zu haben.
Bei dem 49-Jährigen war Atemalkohol wahrzunehmen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,31 Promille. Dem Mann wurde auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde sichergestellt.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach

Radfahrer bei Sturz in Mainz lebensgefährlich verletzt: Ohne Helm schwere Kopfverletzungen davongetragen
Mainz, 13. Juli 2026
Am Sonntag, 12. Juli 2026, ereignete sich gegen 21:10 Uhr in der Mainzer Oberstadt ein schwerer Verkehrsunfall.
Ein 37-Jähriger Radfahrer aus Mainz verlor auf der Windmühlenstraße bei leichtem Gefälle die Kontrolle über sein E-Bike und stürzte ohne Fremdbeteiligung. Der Radfahrer prallte mit dem ungeschützten Kopf gegen eine Mauer und zog sich lebensgefährliche Kopfverletzungen zu. Er wurde nach Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Während der Unfallaufnahme kam es zu kurzzeitigen Verkehrsbeeinträchtigungen.
Quelle: Polizeidirektion Mainz



